…..nach zuletzt gelungenen Abschlusstouren nach Mallorca und Hamburg, sollte es dieses Mal die Weltstadt Wien werden. Reiseleiter Christoph hatte erneut ein gutes Händchen bei der Reiseplanung bewiesen und für uns Alle ein Deluxe Appartement mit Dachterrasse organisiert. Der zur TT Platte umfunktionierte Küchentisch stellte sich diesmal als überaus geeignet heraus, sowohl Einzel, wie Doppelpaarungen auszutragen. Bevor wir den Flieger nach Wien bestiegen, musste Jens jedoch noch einen Schock in den Morgenstunden überwinden. Einer chronischen Rucksackamnesie geschuldet, verdankte er es Dennis, überhaupt im Flieger sitzen zu können. Nach diesem Schock verlief die Reise aber ohne größere Zwischenfälle. Der frisch beim Friseur gestutzte Patrick kam problemlos über die Grenze und wir stellten fest, dass man in Wien nicht zwingend ein Brötchen bekommt, wenn man ein solches bestellt. In 4 Tagen Wien haben wir längst nicht alles machen können, was an reichhaltigen Angeboten zur Verfügung steht. Aber wir haben unser Bestes gegeben. Neben einer Stadtrundfahrt, den Besuchen des Praters, des Wiener Naschmarktes, sowie einem Badeschiff an der Donau (das Wasser hatte gefühlte 17%), wartete der ein oder andere gespannt auf das Nachtleben. Auch hier hatte Wien viele Facetten zu bieten. Ob österreichische Filmsternchen, Wiener Walzer bei Nacht oder diverse Discotheken, für jeden war irgendwie was dabei. Dies führte zwangsläufig dazu, dass wir erst früh am nächsten Morgen im Bett landeten und der Tag erst spät begann. Kommen wir aber zum traditionell wichtigsten Ereignis einer Manschaftstour – dem Küchentisch Duell. Hier zählen keine TTR Werte und Bilanzen, entscheidend ist hier der „Touch“. Die Duelle verliefen zunächst etwas überraschend. Der von Jens angewandte Taschenspielertrick -mit einem größeren Schläger zu spielen – wurde erst spät bemerkt und dann aber von der Jury völlig überzogen bestraft. Allen Unkenrufen zum Trotz konnte Jens aber die zu wiederholenden Spiele auch mit kleinerem Schläger gewinnen und heimste sich mit Genugtuung den Turniersieg am ersten Tag ein. Hübi dominierte den Küchentisch hingegen am 2. Tag. Hier lieferte er sich ein packendes Duell mit Patrick, der die Wachablösung für Tag 3 schon andeutete. Hübi war an Tag 3 aufgrund seines überschätzten Konsumverhaltens im Wiener Nachtleben quasi außer Gefecht. Patrick nutzte diese Chance konsequent und lächelte bei seinen zahlreichen Siegen das ein oder andere mal Siegessicher in die Runde. Am Sonntag endete die Tour dann bei einem der besten Schnitzelkönigen Wiens –dem Figlmüller. Alles in allem eine gelungene Abschlussfahrt, die auch ein wenig Wehmut mit brachte, da Granne und Dennis das Team bekanntlich verlassen werden.

……am Ende des Spieltages waren sich alle einig: „Gut das die Saison rum ist.“ Ein solches Seuchenjahr lässt sich auch schwerlich überbieten. Aber kommen wir zunächst zum Spiel gegen den Club von den Wuppertaler Südhöhen, den SSV Germania. Für den ein oder anderen Spieler war dieses Duell doch etwas Besonderes. Dennis machte sein vorerst letztes Spiel für Uns und kehrt zurück zu seinem Heimatclub nach Lichtenplatz. Timmi Kampmann – auf Seiten der Germanen- machte auch sein letztes Spiel für seinen Heimatclub. Er wird nächste Saison das TTC Trikot tragen –auf diesem Wege noch einmal ein herzliches Willkommen Timmi. Aber kommen wir zum Spielgeschehen…Beide Clubs mit Ersatz. Frank Persy sprang für unsere Langzeitverletzten Christoph und Granne ein und präsentierte sich an diesem Wochenende nochmal stark. Auch bei Frank steht noch nicht fest, wo die Reise sportlich hingeht….Auf der Gegenseite fehlte Frank Ewers und wurde durch Wiesemann ersetzt. Bereits im Hinspiel hatten wir knapp das Nachsehen gegen die Germanen. Es sollte also eine schwere Partie werden. Eine kleine Vorentscheidung fiel leider direkt in den Doppeln. Jens und Patrick kamen gegen Kampmann/Andre nach einem Katastrophenstart zwar noch zurück ins Spiel, hatten dann aber im fünften Satz erneut das Nachsehen. Am Nachbartisch kämpften sich Dennis und Frank ebenfalls in den fünften Satz. Auch hier leider ohne finales Erfolgserlebnis. Hübi und Tim hielten uns glücklicherweise durch ihren Sieg im Doppel Drei noch etwas im Rennen. Der Fünfsatzfluch blieb uns aber an diesem Abend erhalten. Im vorderen Paarkreuz folgten zwei Niederlagen, jeweils im Entscheidungssatz. Dennis brachte gegen Mauersberger im vierten Satz eine hohe Führung nicht ins Ziel. Schlüter machte gegen den sicher spielenden Hübi im Verlaufe des Spiels keinen Fehler mehr. Zwischenstand 1:4. Zum Glück kam Marcel Andre mit Jensis Service und Schnittwechsel überhaupt nicht klar und wir konnten auf 2:4 verkürzen. Tim Kampmann sprach für sich eine Empfehlung fürs vordere Paarkreuz aus. Ein klares 3:0 gegen Patrick. Um irgendwie dran zu bleiben mussten wir allmählich mal punkten. Frank P. machte gegen Felsch dann ein gutes Spiel und verkürzte auf 3:5. Timmis aufsteigende Form der letzten Wochen bestätigte sich und er siegte sicher gegen Wiesemann. Ein wenig Hoffnung kam auf der Bank auf. Dafür musste aber Vorne mal was Zählbares verbucht werden, dann wäre vielleicht noch was drin. Passierte aber nicht. Dennis im seinem letzten Spiel im TTC Dress relativ chancenlos gegen Schlüter, gegen den er schon im Hinspiel gratulieren musste. Am Nachbartisch ging Lehrmeister Hübi gegen seinen Schüler Mauersberg in 3 Sätzen unter. Sehenswerte Ballwechsel, am Ende hat der Schüler aber seinen Lehrer erlegt. Jens wehrte sich dann zwar gegen Kampmann mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung standen. Leider wusste sein Gegenüber aber genau, was zu tun ist und erhöhte auf 8:4. Bei Patrick sah es nebenan lange Zeit gegen Andre gar nicht gut aus. Er lag schon 0:2 hinten und haderte sehr mit seiner bescheidenen Leistung und dem Material. Am Nachbartisch führte hingegen Tim gegen Felsch recht sicher mit 2:0. Als Patrick dann überraschend doch noch seine Aufholjagd begann und das Spiel gegen Andre drehte, legte Felsch am Nachbartisch einen Gang zu und Tims Fünfsatztrauma bekam ein weiteres Kapitel. Am Ende eine 5:9 Niederlage, die aber niemanden von uns allzu sehr ärgerte. Es überwiegte die Gewissheit, dass eine schwierige Saison mit dem Minimalziel –dem Klassenerhalt – endlich rum ist. Vor der Saison gab es noch deutlich ambitionierte Ziele. Aber so eine Saison hat was von einer Pralinenschachtel, man weiß nie was drin steckt und noch so passieren wird. Ein geklautes Zitat -ich weiß…. Der Abend klang noch in großer Runde aus. Zunächst bei Pizza, Getränken und diversen Tischtennis Verwandten Aktivitäten. Später für die meisten noch in einem Wuppertaler Club, wo diverse Abschieds- bzw. Aufnahmerituale vollzogen wurden. Das Gesicht der 1. Herren wird sich in der kommenden Saison verändern. Mit Dennis verlässt uns ein spielstarker Spieler, der in den zwei Jahren richtig guten Tischtennis Sport gezeigt hat. Wer weiß, vielleicht reizt ihn die sportliche Herausforderung ja irgendwann wieder. Die Tür beim TTC ist nicht zu….Mit Tim Kampmann kriegen wir Ersatz, der im oberen Paarkreuz eine gute Rolle spielen wird und beim TTC die letzten Monaten schon irgendwie immer mit dabei war. TTC Urgestein und Präsi Granne wird den Weg Richtung 2. Herren antreten und mit den Jungs  den Aufstieg in die Bezirksliga anvisieren. Zudem kommt zu 99 % ein weiterer Neuzugang, der das Team der 1. Herren weiter verjüngen wird. Hierzu aber später mehr. Als Nächstes freuen wir uns alle auf den Saisonabschluss nach Wien, den Reiseleiter Christoph gewohnt professionell organisiert hat.

……es hatte sich gegen Essen schon angedeutet, dass Ur –TTC-ler Brocki im Grunde zu „Höheren“ berufen ist. Ist man als Zuschauer bei seinen  Kreisliga Spielen vor Ort, wird seit Jahren deutlich dass unser Marathon Mann meist unterfordert ist. Reihenweise werden die Gegner dort unter der Woche abgefertigt. Bei Teamchef Patrick ist seine Nummer daher seit Jahren ganz oben in der Liste zu finden, wenn er denn Ersatz benötigt. Dieses Wochenende plagten die 1. Herren leider erneut Personalsorgen und es mussten direkt 3 Spieler aus der 3. Herren aushelfen.  Da Stefan L. und Arndt R. zusammen mit Dennis im Sri Lankesischen Trainingslager Zusatzschichten geschoben haben, waren sie hierfür bestens gerüstet. Man durfte gespannt sein, wie sich diese zusammengewürfelte Not Truppe(Dennis, Patrick, Tim, Brocki, Arndt, Stefan L.)verkaufen würde. Ein Duell auf Augenhöhe sollte es zunächst aber nicht werden. Der Tabellenführer aus Velbert reiste zwar auch nicht in Bestbesetzung an, es ging trotzdem eher ungünstig für uns los. In den Doppeln schnupperten nur Dennis und Brocki an einem möglichen Sieg gegen Misinksy/Hinz. Die anderen beiden Doppel gingen mehr oder weniger klar weg. Es folgten 3 klare Niederlagen von Dennis, Patrick und Tim. Das erste Aufbäumen kam erst mit dem oben erwähnten Brocki, der den Velberter  Lahn in 5 knappen Sätzen niederrang. Im unteren PK musste Stefan dann nach 0:3 dem Spieler Groha gratulieren. Arndt´s Kämpferherz ist im Bezirk bekannt und er machte es Hinz erwartet schwer. Leider eine knappe Niederlage in 5 Sätzen. Es folgten 2 Siege von Patrick und Dennis im oberen Paarkreuz gegen Misinsky und Boden zum 3:8. Beide Siege für die Statistiker ein Beleg, dass ihre Siege aus der Hinrunde gegen eben diese Spieler keine Eintagsfliegen waren. Wer kann schon von sich behaupten  in einer Saison 2x gegen Ulf Boden oder V. Misinsky gewonnen zu haben ? Respekt Jungs. Leider machte Lahn dann gegen Tim den Deckel zu und das 3:9 stand fest. Insgesamt eine super Leistung der Truppe gegen den ungeschlagenen Tabellenführer. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle erneut an die Drei Jungs aus Dritten Mannschaft.

….das Auswärtsspiel gegen Lintorf stand unter ungünstigen Vorzeichen. Nachdem sich zum Dauerverletzten Christoph nun erneut Granne hinzugesellt hat, kam Samstag morgen die Hiobsbotschaft von Hübi. Ein weiterer krankheitsbedingter Ausfall. Mein erster Gedanke war zum Glück sind wir bereits in einer sicheren Tabellenregion angelangt. Man möchte sich gar nicht ausmalen, wenn wir bei der schwierigen Personaldecke noch entscheidende Spiele vor uns hätten. Zum Glück sprangen Daniel König und Martin Erbler spontan ein. Hierfür noch einmal herzliches Dankeschön. Lintorf musste auch zwei Spieler ersetzen – Brett Eins T. Meinert + Brett 6 Legermann fehlten. Dafür gab es ein schönes Wiedersehen mit einem alten Weggefährten – Jens Berger. Diese Saison hat er vorerst dem TT Sport den Rücken gekehrt, um nur bei Not hin -und wieder auszuhelfen. Zu einer solchen Situation kam es dieses WE nun auch auf Lintorfer Seite. Patrick und Jens mussten dann im Doppel gegen EX TTC-ler Berger auch die Erfahrung machen, dass er trotz Trainingsrückstand nicht viel verlernt hat. Letztlich nur ein knapper Sieg in 5 Sätzen. Am Nachbartisch wehrten sich Dennis und Martin wacker, mussten aber nach 4. Sätzen Kley/Moschner gratulieren. Gegen das Etatmässige Doppel 3 Hohn/Oster hatten Tim und Daniel anschließend nicht viel zu bestellen. Nach den Doppeln also ein 1:2 Rückstand. Dieser Rückstand ließ sich dann nicht mehr egalisieren. Jens startete gut gegen Moschner, musste dann aber Anerkennen, dass sein Gegner meist die besseren Antworten hatte. Dennis konnte seinen Sieg aus dem Hinspiel gegen Kley wiederholen und verkürzte auf 2:3. Tim spielte gut gegen Berger und hielt die Partie lange offen. Gegen die Vorhand Raketen von Jens B. konnte er aber meist nichts ausrichten. Zum Glück drehte Patrick gegen den in der Rückrunde glücklos agierenden Hohn einen 0:2 Rückstand noch in einen Sieg um. Dabei war die Partie in den Sätzen super eng und es gab einige lange Ballwechsel zu bestaunen. Unten kam dann der er erste Todesstoß für uns. Martin musste erkennen, dass sein Gegner Winkel spielte, die seinen KL – Spielaufbau aus der Halbdistanz empfindlich stören. Erst im 3. Satz kam er etwas besser ins Spiel, was aber zu spät war. Im Spiel von Daniel gegen den Lintorfer Ersatzmann war was drin. Die Partie ging hin und her und Daniel führte letztlich sogar im Entscheidungssatz. Am Ende eine denkbar knappe Niederlage. Zwischenstand jetzt schon 3:6. Dennis stellte unter Beweis, dass er am WE nur ganz schwer zu schlagen ist. Nach anfänglichen Problemen gegen Moschner, ließ er dem Linkshänder im weiteren Verlauf keine Chance. Bei Jens lief es hingegen weniger gut. Kley spielte zu druckvoll und ließ Jens überhaupt nicht ins Spiel kommen. Klare Niederlage. Als Patrick auf 5:7, nach einer guten Leistung gegen Berger verkürzte, kam nochmal Hoffnung auf. Tim führte am Nachbartisch gegen Hohn bereits mit 2:0 Sätzen. Dann folgte ein Krimi, der für Tim erneut unglücklich endete. Die folgenden 3 Sätzen verliefen zwar alle knapp, aber allesamt zu Tims Nachteil. Er spielte erneut gut, aber ohne den ersehnten Erfolg, dem wir ihn alle von Herzen gegönnt hätten. Beim Stande von 5:8 spielte Daniel gegen Oster gut mit, konnte den erfahrenen LL Spieler jedoch nicht ernsthaft gefährden. Am Ende ein verdienter Lintorfer Sieg. Da es für beide Teams um nichts mehr ging, konnte man die Niederlage aber halbwegs entspannt verkraften. Die anstehenden Osterferien wurden von allen herbeigesehnt. Im April stehen nur noch 2 Partien an. Dann geht zum Glück ein nie dagewesenes krankheitsbedingtes Seuchenjahr für die 1. Herren vorüber…

 

…in der Kreisliga verbreitet er seit Jahrzehnten Schrecken, nun hat er auch in der Landesliga seine Duftmarke gesetzt. Dem Hilferuf der Ersten Herren, die weiterhin Personalnöte plagt, sprang der erfahrene Materialspieler hilfsbereit zur Seite. Im Doppel liess er zunächst mit Hübi nix anbrennen und siegte souverän mit 3:0. Im Einzel lief es dann knapper und am Ende etwas unglücklich für den Marathonmann. In einem spannenden 5. Satzkrimi musste er letztlich seinem Gegner  gratulieren. Der Rest ist schnell erzählt. Tusem Essen nur mit 3 Stammspielern angereist, konnte von Beginn in Schach gehalten werden. Alle 3 Doppel gingen an uns. In den weiteren Einzeln ging es so weiter.  Beim Stande von 7:0 mussten lediglich der grippegeplagte Tim und oben erwähnter Brocki sich ihren Gegnern beugen. Am Ende hieß es 9:2 für uns. Nächste Woche wird es gegen Lintorf ne Ecke schwerer. Im Hinspiel feierten wir ein wichtiges 9:7…..

….das Hinspiel steckte uns allen noch in den Köpfen. Ein rabenschwarzes Wochenende mit Punktverlusten gegen Tusem Essen und Stoppenberg gipfelte in einem Desaster Montag abends in Mühlheim. Mit 2:9 schickte uns eine kompakt auftretende Mülheimer Truppe damals zurück in Bergische Land. Damals haben wir uns klar unter Wert geschlagen und waren mitten drin im Krisenmodus. Wir hatten also etwas gut zu machen….Was die Mülheimer so gefährlich macht ist, dass sie in meinen Augen von 1-6 erstaunlich ausgeglichen sind. Dies wird schon in den TTR Werten deutlich, wo kein Spieler unter der 1700 Marke liegt. Zudem haben sie mit Webering einen guten Einser, der bisher eine richtig ordentliche Rückrunde spielt. Die Truppe hat sich im Vergleich zum Hinspiel etwas verändert. Mit Ramirez (aus der 1. Mannschaft) und Blum als Ersatz aus der Dritten Mannschaft (Ersatzmann mit TTR von über 1750) wurden die Spieler Meisenburg und Kuhlmann ersetzt. Dadurch das Spiel auf einen Sonntag um 12:00 Uhr verlegt wurde und wir parallel mit der 2. Damen spielten, waren Halle und Buffet gut gefüllt. In den Doppeln ging es für uns direkt gut los. Dennis und Granne machten als Einser Killer Doppel gute Arbeit und entzauberten Webering/Ramirez mit 3:0. Patrick und Jens taten sich gegen die taktisch gut spielenden Ritter/Kagan schwer. Sie erkämpften sich zwar noch eine 6:1 Führung im Entscheidungssatz, die sie aber ein wenig fahrlässig aus der Hand gaben. Letztlich die Niederlage dann etwas ärgerlich. Zum Glück haben wir mit Hübi und Tim mittlerweile ein Doppel Drei, die solide die Partien nach Hause schaukeln. Diesmal tüteten sie den Sieg gegen Wehner/Blum in 4. starken Sätzen ein. Es folgten 2 heiß umkämpfte Partien im oberen Paarkreuz. Bei Hübi kommen mir immer wieder Assoziationen zu einem zähen kleinen Terrier in den Kopf. Wie im Hinspiel rang er Webering durch variables Spiel und unendliche Sicherheit in Drei Sätzen nieder. Am Nachbartisch hatte Dennis den jungen Ramirez in den ersten beiden Sätzen klar im Griff. Als er dann im dritten Satz versuchte unmögliche Bälle zu spielen, baute er seinen Gegner wieder auf. Ramirez wurde daraufhin besser und für Dennis wurde es eng. Am Ende reichte es aber dennoch im Entscheidungssatz zu einem knappen Sieg. Zwischenstand 4:1. Jens durfte dann gegen Wehner ran, der mit einer Mittel langen Noppe variabel am Tisch oder auch aus der Halbdistanz agiert. Die Noppe war aus der Halbdistanz gespielt aber eher das Tor zum Sieg für Jens. In einer spannenden Partie erhöhte er nach 4 Sätzen auf 5:1. Patrick am Nachbartisch nutzte seine Chancen gegen Kagan nicht. Diverse Satzbälle glich der sicher aufspielende Mülheimer aus und bezwang Patrick nach engen Spielverlauf mit 3:0. Mit einem komfortablen Vorsprung von 5:2 musste das untere Paarkreuz ran. Tim tat sich gegen das variable Aufschlagspiel von Blum schwer und fand keine Mittel durchzukommen. Mülheim verkürzte auf 5:3. Zum Glück ist Granne auf dem Weg zur alten Form und entzauberte den spinnvoll agierenden Ritter in 4. Sätzen. Zwischenstand 6:3. Nach dem ersten Durchlauf war meine Prognose bzgl. Hübis zweiten Einzel klar auf Sieg geeicht. Aber er tat sich schwerer als erwartet. Letztlich mit den besseren Nerven krönte er seine Leistung heute mit seinem zweiten Sieg. Dennis am Nachbartisch tat sich schwer gegen den druckvoll spielenden Webering. Nach 0:2 Rückstand kam er aber wieder zurück und glich aus. Im Entscheidungssatz Webering mit besseren Start, was Dennis nicht aufholen konnte. Nur noch 7:4. Jens tat sich ähnlich schwer gegen Kagan, wie zuvor Patrick. In den ersten beiden Sätzen hatte er durchaus Möglichkeiten in Führung zu gehen und Sätze einzutüten. Am Ende musste er aber nach 0:3 gratulieren. Respekt an dieser Stelle dem Mülheimer Kagan. Unser mittleres Paarkreuz mit jeweils 3:0 abzufertigen ist auch noch nicht vielen gelungen. Patrick lag Wehner anschließend besser als Kagan und auch hier war der Schlüssel die Noppe, auf die Patrick gut klar kam. Patricks herbeigeredete Krise trat nun zum Glück wieder in den Hintergrund und wir führten mit 8:5. Unten war Mülheim heute ein Schwergewicht und dies machten sie in den folgenden Sätzen deutlich. Zwar konnten Granne und Tim zwischenzeitlich Satzgewinne verbuchen und die Partie knapp gestalten. Letztendlich muss man aber anerkennen zwei sichere Siege der Mülheimer. Mühlheim verkürzte somit auf 8:7. Die im Eingangsdoppel glücklos agierenden Patrick und Jens mussten ran und waren zunächst verhaltend optimistisch. Was dann folgte war aber O Ton des TTC Präsidenten das vielleicht beste Doppel, was die beiden bisher gespielt haben. In 3 Sätzen ließen sie Webering und Ramirez nicht ins Spiel kommen und fertigten sie relativ klar 3:0 ab. Sie können also auch Schlussdoppel….Mit dem 9:7 Sieg glückte somit die angestrebte Revanche gegen eine sympathische Mülheimer Truppe. Nächste Woche geht es ohne Jens gegen Tabellenschlusslicht Tusem Essen. Auch hier hat der ein oder andere Spieler noch etwas aus dem Hinspiel zu revidieren…..

……die Truppe von Altenessen ist als Aufsteiger aus der Bezirksliga weiterhin Tabellenzweiter in der LL. Der Abstand zu Platz 3 wächst und wächst…. Im Hinspiel hatten wir bekanntlich noch den Anspruch vorne mitzumischen und uns gegen die Truppe um Lukas Ranft einiges vorgenommen. Damals entzauberten sie uns mit Ersatz in der eigenen Halle mit 4:9. Die Erwartungshaltung vor dem Rückspiel war folglich eher Bescheiden. Da man sich nicht viel ausrechnete durfte Jens an diesem WE pausieren. Mit Nick Knop schnupperte als Ersatz ein Jugendlicher erstmals Landesligaluft. Wenn man gegen die Truppe aus Essen  eine Chance haben wollte, musste man in den Doppeln für eine Überraschung sorgen. Dennis und Granne haben bekanntlich schon bewiesen gegen richtig gute Doppel gewinnen zu können. Somit wurden sie taktisch ins Doppel 2 gestellt. Die eingespielten Hübi und Tim ins Doppel 1, in der Hoffnung das schwächere Doppel nieder zu ringen. Patrick und Nick ins Doppel 3. Bei Altenessen fehlten auch immerhin sogar 2 Stammspieler. Im weiteren Spielverlauf konnte man dies jedoch nicht wirklich spüren. Irgendwie scheinen die Essener breit genug aufgestellt zu sein, um Ausfälle immer adäquat ersetzen zu können. Das Spiel entwickelte sich recht schnell zum Fiasko. Alle 3 Doppel gingen verloren. Im vorderen Paarkreuz gingen überraschend auch beide Spiele weg. Beim Stand von 0:7 (Tim und Nick hatten ihre Einzel schon verloren), konnte Patrick nach 5. Sätzen endlich den ersten Punkt für uns einfahren. Granne verkürzte gegen den Ersatzmann dann sogar noch auf 2:7. Im vorderen Paarkreuz konnte Dennis seinen Erfolg aus dem Hinspiel gegen Ranft nicht wiederholen. Beim Stand von 2:8 konnte der zähe Hübi dann immerhin noch gegen Bartmann den 3 Punkt einfahren, ehe Patrick gegen Kaufmann nach knappen Sätzen die finale Niederlage hinnehmen musste. Endstand 3:9. Irgendwie hatte aber keiner das Gefühl, dass hier viel mehr drin gewesen wäre. Nächste Woche geht es gegen eine Mannschaft, die einen ähnlichen Punktestand aufweist wie wir. Gegen die TTC Union Mülheim haben wir was gut zumachen. Hier gab es im Hinspiel eine empfindliche 2:9 Niederlage.

….mit dem Spiel gegen Stoppenberg wollte man endgültig alle Abstiegssorgen hinter sich lassen und sich gleichzeitig für die unglückliche Hinrunden Niederlage revanchieren. Im Hinspiel gingen wir personell auf dem Zahnfleisch. Damals halfen uns Heike und Frank Persy aus der zweiten aus. Die 7:9 Niederlage katapultierte uns damals Richtung Abstiegszone. Im Rückspiel konnten wir jetzt komplett antreten. Bis auf Christoph, der diese Woche operiert wird, waren alle an Bord. Dies sollten die Gäste aus Essen auch zu spüren bekommen. Mehr aus der Not heraus wurden die Doppel anders aufgestellt. Hübi und Tim –bisher ein erfolgreiches Doppel 3- wurden im Doppel 1 aufgestellt. Im Doppel 2 Granne und Dennis. Als Doppel 3 Patrick und Jens. Damit wurden die Weichen von Beginn an auf Sieg gestellt. Alle 3 Doppel gingen als Sieger vom Tisch. Stark war vor allem die Leistung von Granne und Dennis, die das unangenehme Einser Doppel Greifenhagen/El Sayar in 4 Sätzen entzauberte. Mit einer 3:0 Führung im Nacken ging es in die Einzel. Da Jens seine Spiele vorziehen musste, kam es direkt zum Spiel gegen den 3er El Sayar. Dieser hatte sichtliche Probleme mit dem Schnittwechsel von Jens. Am Ende ein recht souveräner 3:1 Sieg. Am Nachbartisch tat sich Dennis überraschend schwer gegen den 2 er aus Essen, welcher variabel mit seiner Noppe agierte. Der Fünfsatzsieg war dann aber schon ein bisschen die Vorentscheidung. Zwar musste Hübi anschließend gegen den unangenehm agierenden Greifenhagen (Kombination aus Kurz- und Langnoppe) gratulieren. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber bereits 4:1 (bzw. 5:1 falls Jens zweites Einzel in die Wertung kommen würde). Jens musste gegen den 15 jährigen Schweika dann nochmal richtig kämpfen. Der bis in die Haarspitzen motivierte Essener machte richtig Dampf und setzte Jens richtig unter Druck. Taktisch gut eingestellt und mit der notwendigen Portion Selbstvertrauen konnte er aber einen 0:2 Satzrückstand noch drehen. Am Nachbartisch machte Patrick gegen El Sayar kurzen Proßeß. Jetzt stand es schon 6:1. Unten kamen dann weitere 2 Punkte. Sowohl Granne als auch Tim hielten ihre Gegner in Schach und erhöhten auf 8:1. Ein Sieg der Tim sichtlich gut tat. In einem 5 Satzkrimi setzte sich Dennis dann noch gegen Greifenhagen durch. Endstand 9:1. In der Höhe sicherlich ne Ecke zu hoch. Es zeigt aber der Positivtrend hält grundsätzlich an und komplett muss man uns erst mal bezwingen. Leider droht in der nächsten Woche wieder ein personeller Engpass. Gegen die starken Altenessener wird so wahrscheinlich nicht viel zu holen sein, aber alles muss erst mal gespielt werden…..