….die Vorzeichen waren schon besorgniserregend. Unsere Senioren Christoph und Jens plagten sich die Woche über mit einer Grippe herum. Patrick war dank Rotationsplan fürs WE verplant. Die Zweite hatte ein schweres Auswärtsspiel und war somit auch keine Option. Jetzt wartete mit der TTG Langenfeld ausgerechnet ein heimstarker Gegner auf uns. Eine kurzfristige Verlegung des Spiels scheiterte. Was blieb uns übrig, als es zu versuchen…Letztlich spielte der angeschlagene Christoph mit Trainingsrückstand und Jens wurde durch Daniel aus der dritten Mannschaft ersetzt. Vielen Dank nochmal hierfür…. Letztlich muss man trotz dieser blöden Vorgeschichte feststellen, es war trotzdem was drin. Zwar liefen wir Dank eines schlechten Starts immer einem 2 Punkte Rückstand hinterher. Am Ende hätten wir aber aufgrund unserer Einstellung einen Punkt verdient gehabt. Vorne hielten sich Hübi und David gegen Rypa schadlos -hatten aber ordentlich zu kämpfen. Gegen den Einser Strothmann reichte es dann nicht. Der in die Mitte aufgerückte Christoph hatte zumindest im ersten Einzel Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen. Eine 10:3 Führung im dritten Satz brachte er nicht ins Ziel. Im zweiten Einzel fehlte im letztlich grippegeplagt die Kraft. Tim K. spielte im ersten Einzel souverän einen 3:1 Sieg heraus. Im zweiten Einzel hatte er Märtin auf der Pfanne und führte bereits mit 2:1. Im Entscheidungssatz scheiterte er denkbar knapp in der Verlängerung. Ein Schlüsselspiel, welches uns letztlich in der Endabrechnung fehlte. Im unteren Paarkreuz entwickelt sich Tim zum Charles Bronson der Landesliga. Nervenstark in den Fünfsatzpartien punktete er diesmal erneut 2 fach und hielt uns im -Rennen. Leider konnte sich Daniel im zweiten Einzel nicht selbst belohnen und verpasste eine 2:0 Führung ins Ziel zu bringen. Im fünften Satz verlor er denkbar knapp mit 10:12. Am Ende ein bitteres 6:9 gegen uns. Komplett wäre sicherlich mehr drin gewesen. Aber man muss Anerkennen, dass die Langenfelder in jedem Paarkreuz gut besetzt sind und damit sicherlich im vorderen Drittel landen werden. Das nächste Spiel gegen die TTV Delbrück wird ähnlich schwer. Mit einem hoffentlich wieder fitten Jens und Teamkapitän Patrick wird es ein Wiedersehen mit EX TTCler Michael Schmulder geben. Mal schauen wie er sich in der alten Wirkungsstätte präsentieren wird.

Im ersten Landesliga Derby liessen die Jungs gegen den TTV Ronsdorf nichts anbrennen. Da Christoph, Jens und Tim K. allesamt gute Gründe hatten nicht spielen zu können, waren Granne und Jochen so nett einzuspringen. Vielen Dank hierfür nochmals. Bereits im Vorfeld war dem Experten klar, dass die beiden diese Aufgabe sehr gut meistern würden. Hinzu kam, dass die Ronsdorfer auch nicht in stärkster Aufstellung angetreten sind (ohne Wolter + Gül). Die Geschichte ist daher schnell erzählt. Mit drei gewonnen Doppeln zu Beginn war eine Vorentscheidung bereits gefallen. Stark der Sieg von Patrick und Tim F. gegen Duck + Wulkesch, C. Lediglich Dominik Duck verpasste unserem vorderen Paarkreuz schmerzhafte Nadelstiche, indem er Sie jeweils in 5. Sätzen niederrang. Am Ende hieß es 9:2 für den TTC Wuppertal. Damit sind wir erstmals an der Tabellenspitze, gefolgt vom Ortsrivalen Fortuna Wuppertal. Mal schauen wie lange die Sonne noch für uns scheinen wird….

Die 2. Herren ist mit 7 Punkten Abstand zum Tabellenzweiten TTC Werden 48 II Meister der Bezirksklasse geworden und steigt in die Bezirksliga auf. Das letzte Spiel haben wir an einem Sonntag Auswärts mit 7 Mann in Essen Kettwig gespielt und die meisten haben sich darum gerissen, nur Doppel zu Spielen. Bommel hatte am lautesten gejammert, weshalb er kein Einzel spielen musste. Anschließend ging es zum gemeinsamen Grillen mit Anhang in großer Runde. Da uns die Meisterschaft bereits vorher sicher war, konnten wir ohne Risiko die Aufstiegs-Hoodies in Auftrag geben.

Wir sind auf die kommende Saison gespannt, zumal es durch Zusammenlegung von Klassen deutlich schwieriger werden wird.

Das letzte Spiel der Rückrunde konnte nur dezimiert gegen eine ebenfalls Ersatzgeschwächte Ronsdorfer Rumpftruppe absolviert werden. Am Ende hieß es leistungsgerecht 8:8 Unentschieden. Für die durch Krankheit oder Familienglück fehlenden Hübi, Jens und Christoph sprang diesmal der Nachwuchs ein. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Nick Knop und Randolf Woermann. Bei der Punkteverteilung lag unser Vorteil diesmal klar im mittleren Paarkreuz. Der ins mittlere Paarkreuz aufgerückte Tim F. nutzte die Gunst der Stunde und haute zum Abschluss noch einmal richtig einen raus. Durch 2 Siege machte er TTR technisch wertvolle Punkte gut. Dabei gewann er seine Spiele sogar ne Ecke klarer als der im mittleren Paarkreuz etablierte Patrick, welcher gegen Wulkesch kurz vor einer Niederlage stand. Vorne leider nur 1 Punkt von David gegen Duck. Gegen Julian Wulkesch war erneut nicht viel zu holen. Überraschend die Niederlage von Tim K. gegen Duck. Tim K. ist froh, dass die Saison nun rum ist. In der kommenden Saison heißt es verloren gegangenes Selbstvertrauen zurück gewinnen. Im unteren Paarkreuz brachte uns der Sieg von Randolf zum 8:7 in Führung. Zuvor wäre auch bei Nick bei einer 2:0 Satzführung und einem besseren Nervenkostüm ein Sieg möglich gewesen. Das Schlussdoppel ging 1:3 verloren. Am Ende ein gerechtes Unentschieden zum Saisonausklang in einer eher unbedeutenden Partie. Der Abend endete dann noch in Hagen bei Alt TTC -ler Dennis, der seinen dreißigsten Geburtstag feierte.

…bereits im Hinspiel wurde es eine deutliche Angelegenheit gegen dezimierte Elfinghausener. Diesmal empfingen sie uns zwar komplett, aber die Favoritenrolle lag klar bei uns. Elfringhausen –viele Jahre eine Macht im Bergischen Tischtennis Land und zuletzt Verbandsligaabsteiger– muss diese Saison schauen, wie sie die Klasse halten und den personellen Aderlass kompensieren. Diesmal konnten wir direkt alle drei Doppel für uns entscheiden und die Weichen schnell auf Sieg stellen. Beim 9:3 konnte Bernd Kopper-wie im Hinspiel- unter Beweis stellen, was er noch drauf hat. Beide Gegenpunkte gingen auf das Konto des Routiniers. Bitter das Tim sich das Spiel klauen ließ. Beim Stande von 2:0 Sätzen verlor er den dritten in der Verlängerung. Danach gab er das Heft aus der Hand und sein Gegner wurde immer besser. Auch Hübi musste Kopper am Ende nach 5 Sätzen gratulieren. Im unteren Paarkreuz musste dann noch Tim F. gegen Badewitz nach 4 knappen Sätzen gratulieren. Den Rest besorgten Patrick, David und Christoph nach knapp 2 Stunden zum unspektakulären 9:3 Sieg.

….es kam zum lange erhofften Befreiungsschlag für Youngster Tim Kampmann.
Die letzten Wochen waren ein Tal der Tränen für unseren Timmi. Die gewohnte Sicherheit und Durchschlagskraft unseres Youngsters hatte in den letzten Wochen arg gelitten. Gegen die netten Derendorf, die in akuter Abstiegsnot sind, kam es zum erhofften Befreiungsschlag. Schon im Doppel deutete er mit seinem Namensvetter Tim F. an, heute eine Trendwende einzuleiten.
Die Doppel liefen gewohnt souverän für uns. Zwar mussten sich die beiden Tims letztlich gegen Doppel 1 noch mit 2:3 beugen. Dafür brachten uns Hübi und David, sowie unsere Routiniers Christoph + Jens in Führung. Teamkapitän Patrick nahm sich gegen Derendorf eine Auszeit und schonte sich für die dritte Halbzeit im Wuppertaler Nachtleben. Tims Befreiungsschlag wurde mit einem Sieg gegen Kojima eingeleitet. Dabei knüpfte er an alte Tage an und konnte die knappen Momente endlich mal für sich entscheiden. Im zweiten Einzel gegen Lief hatte er zwar zunächst Anlaufprobleme, die er aber ab Satz 2 löste. Wobei sich sein Gegner bei einem 2:8 Rückstand auch letztlich seinem Schicksal ergab. Den zweiten Gegenpunkt an diesem Abend musste Hübi gegen Kojima zulassen. In einer guten Partie zeigte das Derendorfer Urgestein an vielen Stellen nochmal, was er so drauf hat. Der Rest des Abends war weniger spektakulär. In der Mitte spielten Dave und Jens recht souverän auf. Christoph bekam es im unteren Paarkreuz mit einer Frau zu tun und Tim F. spielte ähnlich wie sein Namensvetter, wie aus einem Guss. Sein Gegner Redlich resümierte nach dem Spiel, dass er das wahrscheinlich heute hätte machen können, was er wollte. Tim hätte immer eine bessere Antwort am Tisch gehabt. Und so kam es auch, dass Tim die Partie zu jeder Phase diktierte und mit 3:0 souverän gewann. Am Ende ein ungefährdeter 9:2 Sieg, der der geschundenen Tischtennis Seele gut tat. Ein Teil des Teams läutete im Anschluss noch die dritte Halbzeit in einem Wuppertaler Club ein. Diesmal gab es ja auch wirklich mal einen Anlass dafür….

Der Negativtrend der 1. Herren setzt sich aktuell fort. Standen wir zur Hinrunde nach 4 Spieltagen noch mit 8:0 Punkten ganz oben in der Tabelle, ist die Rückrunde mit 3:5 Punkten bisher eher ein Fiasko. Sicherlich, gegen Essen Werden war es bereits im Hinspiel ein enges Match. In der Hinrunde konnten wir sie nach einem Fehlstart letztlich noch mit 9:6 niederringen. Die Werdener haben sich –genau wie Kupferdreh in der Vorwoche- zur Rückrunde personell mit Bernd Weyrshausen ein wenig verstärkt. Wir waren also ausreichend gewarnt vor der Partie. Nach den Doppeln sah es noch verheißungsvoll für uns aus. Doppel 1 + 2 konnten jeweils punkten. Essen konnte hingegen das Doppel 3 für sich entscheiden. In der ersten Einzelrunde lief es dann weiterhin erst einmal gut für uns. Zwar verlor Tim wie im Hinspiel gegen Koelen, aber dann kamen 4 Einzel in der Folge für uns. Hübi hielt Zaboura in 3 Sätzen in Schach. David kämpfte Sunico in 5 Sätzen nieder, Patrick behielt gegen Yu die Nerven und auch Christoph gewann seine Partie gegen den Essener Neuzugang. Leider kam Tim F. mit dem variablen Noppenspiel von Jacob nicht klar und Essen verkürzte aus ihrer Sicht auf 3:6. Im zweiten Durchgang war dann irgendwie der Wurm für uns drin. Wie im Hinspiel musste Hübi dem Spieler Koelen gratulieren. Tim fehlt es aktuell an Selbstvertrauen gegen Angstgegner Zaboura und schon stand es nur noch 6:5 für uns. Zum Glück ist David aktuell gut in Form und brachte uns gegen Yu mit 7:5 in Führung. Diese Ausgangssituation kannten wir allerdings schon (Kupferdreh, Velbert) und haben mittlerweile anscheinend ein kleines Traumata erlitten. Es kam wie es kommen musste. Mit Unterstützung zahlreicher Essener Fans drehten die Werdener die Partie. Von den folgenden 4 Partien gingen alle nach Essen und wir verloren erneut mit 7:9. Ein ziemlich bitterer Ausklang des Abends. Unsere Aufstiegsambitionen haben sich nun endgültig erledigt. Das nächste Spiel gegen Derendorf können wir daher ne Ecke entspannter angehen. In der kommenden Woche heißt es für den ein oder anderen Wunden lecken und den Kopf wieder frei bekommen.

„Durchwachsen“

Zwar mit einem fulminanten 9:0 haben wir die Hinserie abgeschlossen – irritierenderweise im, vom Papier her, ersten (!) Meisterschaftsspiel der Saison – doch täuscht dieses Ergebnis über den relativ ernüchternden Verlauf der Hinserie hinweg.

Nachdem wir mal wieder des Öfteren auf Stammspieler im oberen Paarkreuz in richtungsweisenden Spielen verzichten mussten und nur sporadisch durch Ersatzverstärkungen oben ausgleichen konnten, fehlte uns zu allem Überfluss auch noch überraschend oft der Kopf der Mannschaft (der Kopf, nicht das Gehirn !).

Denn unser Käptn hielt es ein ums andere Mal für wichtiger privaten Eventveranstaltungen (Konzerten, Weihnachtsfeiern etc.) zu frönen, als seine Mannschaft zum Sieg zu führen. Dies ist allerdings nur die halbe Wahrheit, denn wenn er anwesend war, gewann er nahezu alle seine Spiele und auch, wenn er nicht anwesend war, stimmten die Organisation und die Spielvorbereitung wie immer bis ins kleinste Detail und waren generalstabsmäßig durchgeplant (Stichwort: Käpt’n auf Lebenszeit).

Umso mehr fehlten seine Punkte, wenn er auf oben genannten Veranstaltungen weilte.

Alles in allem eine ausgeglichene mittelmäßige Mannschaftsleistung über die Hinserie. Einige Spieler, die sich unter Wert verkauften, konnten halbwegs durch Mitspieler ausgeglichen werden, die sich im Vergleich zum Vorjahr kräftig verbessern konnten.

So finden wir uns nach der Hinserie im gesicherten Mittelfeld wieder, aber eben auch nicht mehr. Langeweile und Tristesse verheißt das für die Rückrunde jedoch nicht, obwohl wir mit dem Aufstieg nichts mehr zu tun haben können und mit dem Abstieg voraussichtlich ebenso wenig zu tun haben werden.

Die Abwechslung wird garantiert durch die teilweise hochtrabend-theoretisch-philosophischen und intellektuellen, immer wieder politischen und oft zynisch-sarkastischen Diskussionen, die wir vor, während, nach und zwischen den Spielen sowohl persönlich-mündlich als auch per Mail und WhatsApp führen.

Ewiger Garant dafür und ständige Bereicherung ist selbstverständlich unser angehender Professor für mathematische Philosophie und bedingungsloses Grundeinkommen im oberen Paarkreuz.

Fazit:
Elf Spieler warten auf einen. Was ist das?
Ein Spiel der dritten Mannschaft des TTC Wuppertal.

(Das ist natürlich – wie alles in diesem Bericht – unrealistisch und stark überzeichnet, aber trotzdem lustig – oder traurig, zumindest für die fünf Mannschaftskameraden).

Das letzte Spiel sollte also beim akut Abstiegsbedrohten TTV Ronsdorf stattfinden.

Ohne Hübi empfing uns eine nette Ronsdorfer Truppe, die jedoch erneut dezimiert an den Start ging. Für die Spieler Gül und Engel wurde durch die Spieler Jandt und Pixberg Ersatz aus den tiefer spielenden Mannschaften besorgt. Risikofreudig stellten wir die Doppel diesmal um. Christoph und Jens durften sich im Doppel Eins mit dem Hanno Plastikball vertraut machen. Im Doppel Zwei erstmals Tim und David am Start. Im Doppel Drei die Turnier erprobten Patrick und Tim F. Damit wollte man das Optimum herausholen und bestenfalls mit 3 Siegen starten. Aber es kam anders. Zwar konnten Christoph und Jens irgendwie ihr Doppel gegen Wulkesch + Persy nach Hause bringen. Tim und David mussten am Nachbartisch die Überlegenheit von Wulkesch, J. und Duck anerkennen. Am Nachbartisch verloren Patrick und Tim F. überraschend nach 5. Sätzen gegen Pixberg/Jandt. Wir lagen also erstmal unerwartet zurück. Vorne dann eine Punkteteilung. Patrick konnte zwar in allen Sätzen gegen Julian Wulkesch mithalten, am Ende war der junge Ronsdorfer aber immer einen Tick besser. Tim K. spielt bekanntlich gerne gegen Material. Er bekam es mit den Noppen spielenden Wulkesch Bruder- Christian- zu tun. Die Zuschauer bekamen ein paar schöne Ballwechsel geboten und Tim löste die Sache letztlich recht souverän. Im mittleren Paarkreuz durfte David gegen EX TTC- ler Persy ran. Persy wehrte sich nach Kräften – am Ende aber ein klarer Sieg unserer Linkspfote. Nach dem Spiel kramte David dann unauffällig in seiner Tasche um einen schwarzen Handschuh rauszuholen. Dieser erinnerte den Autor dieser Zeilen prompt an diverse Dario Argento Filme. Aber auch der nervlich labile Leser muss sich keine Sorgen machen. Hintergrund war nicht, dass David Neigungen zum Serienmörder hat, sondern vielmehr ein sensibles linkes Händchen, was bei kalten Hallen gewärmt werden will. Wieder was gelernt. Dies werden wir in der kalten Jahreszeit möglicherweise bei David noch öfters zu sehen kriegen. Vielleicht probiere ich es ja auch mal aus….Zurück zum Spiel. Der mit dem Plastikball hadernde Jens kam mit dem Hanno Ball letztlich besser klar als erwartet. Gegen den in der Mitte bisher souverän aufspielenden Duck brachte er uns erstmals mit 4:3 in Führung. Unten kam dann –zumindest Punktemäßige- der Befreiungsschlag. Tim ging gegen Jandt in einer engen und konzentriert geführten Partie nach 4. Sätzen als Sieger vom Tisch. Christoph –angeschlagen in die Partie gegangen- musste gegen Pixberg erst etwas Sicherheit finden, bevor er das Spiel ebenfalls in 4. Sätzen gewann. Zwischenstand 6:3. Gegen Julian Wulkesch war an diesem Vormittag leider nix zu holen. Auch Tim wehrte sich nach Kräften, konnte aber den jungen Ronsdorfer nicht bezwingen. Patrick spricht gerne von seinen Siegen im letzten Jahr gegen Ulf Boden. Ein ähnliches Spiel hat Christian Wulkesch –nur halt ne Ecke schlechter. Patrick tütete den Sieg erwartungsgemäß ein und erhöhte auf 7:4. Mit 2 Siegen in der Mitte war das Ziel in Sicht. Jedoch bewies Duck, warum er in der Mitte bisher überzeugen konnte und bezwang David folglich in 5 Sätzen. Am Nachbartisch tat sich Jens gegen Frank P. schwer. Beide kennen sich natürlich durch die Jahre beim TTC recht gut. Nach knappen Verlauf behielt Jens aber die Oberhand und erhöhte auf 8:5. Christoph fand dann gegen Jandt im Anschluss kein Konzept und verlor überraschend nach 4 Sätzen. Zum Glück bestätigte Tim dann im letzten Einzel gegen Pixberg seine konstante Form und beendete eine zufriedenstellende Hinserie mit dem 9:6 Gesamtsieg. Somit beenden sie Hinserie als Zweiter. Velbert scheint uneinholbar, so dass der Kick nach der Hinserie für uns schon ein bisschen verflogen ist. Dennoch kann man festhalten, dass wir konstanter spielen, als in den letzten Jahren und keiner im Team einen Einbruch hatte. Wir können gespannt sein, wie wir in der Rückrunde an den Start gehen. Der TTR Wert fliegt wie ein Schreckgespenst durch die Hallen und die jüngeren im Team haben alle noch eine Rangliste vor der Brust. Hinzu kommt, dass wir zur Rückrunde aller Wahrscheinlichkeit nach auf den Plastikball setzen werden. Auch dies wird für den ein oder anderen eine spannende Geschichte werden.