…schon in der Hinrunde kamen wir gegen das junge Team vom Sportklub Krefeld mit 6:9 böse unter die Räder. Das Team aus Krefeld ist gespickt mit Spielern zwischen 11- 17 Jahren und belegt aktuell den Vorletzten Tabellenplatz. Ein „Pflichtsieg“ um drin zu bleiben war somit Pflicht für uns. 

Ich fasse mich kurz – schlechte Erlebnisse muss man nicht unnötig in die Länge ziehen. Wir hatten zunächst einen guten Start und gingen aus den Doppeln mit 2:0 in Führung. Bernie und Jens waren kurz davor nachzulegen – konnten aber eine 5:0 Führung im ersten Satz nicht ins Ziel bringen und verloren noch unglücklich mit 9:11 im Fünften Satz. 

Danach liessen wir uns das Spiel quasi aus der Hand nehmen und verloren fünf Einzel in Folge. Dennis und Jens konnten dann zwar verkürzen, aber irgendwie ist zur Zeit bei uns der Wurm drin und die Krefelder nutzten ihre Chance kompromisslos. Am Ende hatten wir mit 4:9 das Nachsehen – nicht unverdient. Die Ausgangslage ist dadurch wirklich schlecht für uns, da alle Konkurrenten Woche für Woche fleissig punkten. Nächste Woche geht es nach Langenfeld – ohne Dennis. 

….nach dem sensationellen Überraschungssieg der Vorwoche, mussten wir am letzten Wochenende leider wieder kleinere Brötchen backen und stecken weiter mitten im Abstiegskampf. Teamkapitän Patrick musste sich mit Fieber krank melden. Zum Glück sprang Tim ein und wir reisten zuversichtlich nach Mönchengladbach. Die Doppel mussten umgestellt werden und zu Beginn lief es auch durchaus gut für uns. Thomas und Christian gewinnen souverän in drei Sätzen. Tim und Dennis haben in vier Sätzen gegen das Doppel Eins das Nachsehen. Im Doppel Drei führen Bernhard und Jens souverän mit 2:0 Sätzen und bauen ihre Gegner dann unnötig auf, um noch in fünf Sätzen zu verlieren. Der Ernüchterung aus den Doppeln folgte Hoffnung, als Dennis und Thomas vorne beide Spiele gewinnen können. Vor allem Thomas spielte diesmal stark auf und konnte Liebhold in fünf knappen Sätzen bezwingen. Wir waren also wieder im Rennen…

Doch ab dann war der Tischtennis Gott nicht mehr auf unserer Seite. Christian und Jens verlieren ihre Spiele jeweils knapp, Bernhards Block hatte gegen den sicher spielenden Hinten keine Wirkung und auch Tim konnte eine 2:0 Führung nicht ins Ziel bringen. Zwischenstand: 3:6. Dennis blieb dann gegen Liebold chancenlos. Einzig Thomas konnte nochmal verkürzen. Christian und Jens hatten dann jeweils wieder in vier knappen Sätzen das Nachsehen. Mit 4:9 war die Niederlage vielleicht einen Hauch zu hoch – aber die Gladbacher sind schon Heimstark und der Sieg nicht unverdient. Es bleibt weiter super spannend in der Liga. Vielleicht tut uns die Karnevalspause ganz gut.    

Es bleibt eine verdammt enge Kiste in der Landesliga. Ab Platz fünf kämpfen alle Teams gegen den Abstieg. Unser Rückrundenstart war mit drei Punkten aus zwei Spielen suboptimal – aber letztlich nicht schlecht. Jetzt kam der ungeschlagene Tabellenführer vom Tus Derendorf in die Birkenhöhe. 

Vom Papier her eine klare Kiste – wir waren der krasse Aussenseiter. Aber Patrick sagte schon vor Wochen: „Die spielen nicht gerne in der Birkenhöhe, da ist auf jeden Fall was drin.“ Und so kam es auch. Nach einem Schreckmoment unter der Woche, als Dennis mit Hexenschuss flach lag, konnten wir am WE aufatmen: Dennis gab grünes Licht und war wieder fit. 

Der nächste Schreckmoment liess nicht lange auf sich warten. Mit 0:3 aus den Doppeln ein weiterer Katastrophenstart. 

Als dann auch Thomas gegen Ullrich mit 1:3 das Nachsehen hatte, lagen wir bereits mit 0:4 hinten – das Ding war quasi schon durch. Was dann aber folgte passiert nicht so oft in einer Tischtennis Saison. Wir legten eine regelrechte Serie hin, wo wir in den knappen Situationen diesmal auch das nötige Quäntchen Glück und starke Nerven hatten. Acht Spiele in Folge konnten gewonnen werden – zum Teil auch knapp im fünften Satz. Dabei wurden Spieler mit zum Teil über 100 TTR oder mehr auf dem Konto nieder gerungen. Beim Stande von 7:4 für uns kam dann der erste kleine Dämpfer: Patrick und Christian mussten in der zweiten Runde ihre Einzel gegen Kojima und Fränzel abgeben. Zwischenstand nur noch 7:6 – es herrschte nun Unruhe auf der Bank. Sollte es am Ende wieder nicht reichen? Ganz stark: Tim und Bernhard blieben aber mega cool und brachten auch ihr zweites Einzel souverän nach Hause. Am Ende ein nicht erwarteter 9:6 Sieg gegen sympathische Derendorfer, die Ihre Niederlage absolut sportlich nahmen. Wir haben uns durch den Sieg nun erstmals vom Relegationsplatz verabschiedet. Kommende Woche geht es nach Mönchengladbach. Im Hinspiel konnten wir in der Birkenhöhe ein ganz enges 9:7 erzielen – mal schauen wie wir uns diesmal auswärts verkaufen.   

Die Ausgangssituation war klar – gegen Tabellenschlusslicht Fortuna Wuppertal II mussten unbedingt zwei Punkte her. Im Hinspiel – ohne Dennis – fertigten wir die Zweitvertretung von Fortuna klar mit 9:2 ab. Mit drei gewonnenen Eingangsdoppeln hatten wir damals einen Traumstart und versetzten die Jungs aus dem Wuppertaler Osten in Schockstarre. Im Rückspiel kam es nun leider ganz anders….

Wir mussten quasi einen Fehlstart den neu formierten Doppeln verkraften. Dennis und Bernhard schlugen sich zwar wacker – verloren aber in vier knappen Sätzen. Überraschend war die Fünfsatzniederlage von Thomas und Patrick gegen das Zweierdoppel der Gastgeber. Phasenweise vom Störspiel der Mit Langnoppe agierenden Gegner kamen unsere Jungs nie wirklich ins Spiel. Zum Glück konnten Christian und Jens im Doppel Drei den totalen Fehlstart verhindern. Doch der erste Durchgang lief nicht gut für uns. Thomas kämpfte sich nach einem Fehlstart gegen Wege noch in den fünften Satz – belohnte sich aber nicht. Patrick war im Spiel gegen Hennlich quasi chancenlos und Christian spielte zwei Sätze gegen Kruse bärenstark auf, um sich das Match dann irgendwie noch klauen zu lassen. Als dann auch noch Bernhard gegen Siewert das Nachsehen hatte, stand es bereits 3:6. Lediglich Dennis und Jens konnten im ersten Durchgang punkten. Auf Dennis war Verlass – nach Anfangsproblemen hatte er Abwehrer Wege sicher im Griff. Dann folgte eine Glückssträhne für uns. Thomas Match war beim Stande von 4:8 im fünften Satz schon weg. Eine Auszeit brachte die Wende und Jens Zander machte keinen Punkt mehr. Patrick spielt im Grunde sehr gut und gerne gegen Abwehr – quälte sich gegen Kruse aber in den fünften Satz und konnte sich dort denkbar knapp mit 16:14 durchsetzen. Als dann Christian gegen Hennlich nichts anbrennen liess waren wir wieder dran und lagen mit 7:6 vorne. Bernie ging leider gegen Noppenspezialist Dathe Klocke mit 0:3 unter. Am Nachbartisch startete Jens gegen Siewert stark – lag aber am Ende mit 6:10 im fünften hinten. Als alles schon verloren schien, lief es plötzlich wieder besser und er konnte das Spiel noch mit 13:11 drehen. Mit 8:7 lagen wir nun vorne und die Hoffnung war gross, dass im Schlussdoppel der Sieg eingetütet werden kann. Auch hier ging die Partie über fünf Sätze – mit dem schlechteren Ende für uns. Am Ende wäre ein Sieg wahrscheinlich nicht verdient gewesen – wenn man sich den Spielverlauf anschaut. Allerdings: Ein Punkt gegen das Tabellenschlusslicht ist definitiv zu wenig. Man kann nur hoffen, dass auch andere Teams dort noch ihre Punkte lassen. Der Abend wurde bei Würstchen und Bier schön in geselliger Runde beendet. Kommende Woche empfangen wir den ungeschlagenen Tabellenführer TuS Derendorf. Mal schauen, ob wir da überraschen können…

.…da sind wir nochmal mit einem blauen Auge davongekommen. Im Hinspiel hatten wir gegen die Zweitvertrtung aus Anrath – ohne Dennis – knapp und etwas unglücklich mit 7:9 das Nachsehen.

Diesmal drehten wir das Ergebnis um – machten uns das Leben aber schwerer als notwendig. Anrath hatte direkt drei neue Gesichter in ihrem Team – im Vergleich zum Hinspiel. Wir stellten die Doppel um, da wir in der Hinrunde meist mit einem Rückstand in die Einzel gegangen sind. Thomas und Patrick als neues Doppel Eins taten sich im eingangsdoppel zwar schwer – am ende stellte sich aber heraus, dass dies die absolut richtige Entscheidung war. Dennis und Bernie als Doppel Zwei spielten als Doppel super mit und hatten sogar drei Matchbälle. Am Ende verloren sie noch im fünften Satz mit 9:11. Christian und Jens überzeugten im Doppel Drei mit einem klaren 3:0 Sieg. In den Einzeln konnten wir in der ersten Hälfte unsere führung sogar noch auf 6:3 ausbauen. Dennis, Patrick, Christian und Bernie konnten punkten. Für Thomas und Jens sollte es ein Spieltag zum vergessen werden. Mit einer 6:3 Führung im Rücken ging es in die zweite Spielhälfte und wir bekamen wieder Nerven. Vorne gingen beide Spiele weg und auch Patrick kam gegen Kopp nie wirklich ins Spiel. Als auch noch Jens im Duell der Fünfer erneut patzte – sah es nicht gut aus. Zum Glück behielt Christian gegen den gegnerischen Materialspieler die Nerven. Bernie führte am Nachbartisch mit 2:1 – musste aber noch in den Entscheidungssatz. Time Out bei 7:7 und dann zwei chinesische Aufschläge unseres schlesischen Aufschlagkünstlers. Wir führten mit 8:7 und – wie eingangs erwähnt – Patrick und Thomas machten mit einem 3:0 Sieg den Deckel drauf. 9:7 für uns. Schaut man sich die Tabelle an weiss man – der Sieg war alternativlos. Wir sind weiterhin unten drin. Im nächsten Spiel gegen Fortuna II besteht die Chance weiter ans Mittelfeld aufzuschliessen.    

…unsere Doppel waren zuletzt gefühlt unsere Achillesferse. Lediglich Christian und Patrick konnten immer wieder überraschen. Somit liefen in der Regel immer einem Rückstand hinterher. Aber sollten wir so kurz vor einem so wichtigen Spiel jetzt alles auf den Kopf stellen und ändern? Das trauten wir uns nicht – also Augen zu und durch. 

Beinahe wäre der Start dann komplett schief gegangen. Patrick und Christian diesmal chancenlos gegen das Doppel Eins der Gastgeber. Dennis und Thomas waren zwischenzeitlich auch schon auf der Verliererstrasse – konnten aber noch rechtzeitig das Steuer umreissen. Bitter war die Niederlage von Bernhard und Jens gegen Hessi und Osthoff – da war mehr drin. Mit einem 1:2 Rückstand ging es in die Einzel. Als Thomas gegen Arne Fittig den Kürzeren zog, kamen bereits Sorgenmienen auf das Gesicht von Kapitän Patrick. Aber Dennis legte dann den Schalter um und auf einmal lief es bei uns. Dennis und Patrick hielten ihre Gegner clever in Schach. Ein Spiel auf Messers Schneide war dann das Match von Christian gegen Ex TTC-ler David Cecik. In einer in großen Teilen hochklassigen Partie lag Christian bereits mit 8:10 im fünften Satz hinten – drehte die Partie aber noch. Zwischenstand somit 4:3 für uns. Als dann auch Jens und Bernhard gegen Osthoff und Hesselnberg ihre Niederlage aus dem Doppel korrigieren konnten, lagen wir auf einmal überraschend mit 6:3 in Führung. Die Fortuna Bank wurde zu diesem Zeitpunkt immer stiller. Aber irgendwie fehlt uns weiterhin der sogenannte Killerinstinkt. Was dann folgte haben wir zuletzt leider schon öfter erlebt. Wir liessen uns die Partie quasi noch aus der der Hand nehmen und bauten unseren Gegner Stück für Stück wieder auf. Dennis, Thomas, Christian, Patrick und Jens – alle fünf Einzel gingen in Folge verloren. Beim Spiel Patrick gegen Cecik ging es dabei besonders dramatisch zu. Verlängerung im fünften mit zwei Matchbällen für Patrick – Elfmeter nicht genutzt und verloren. Zum Glück behielt Bernie gegen Osthoff die Nerven und drehte einen 0:2 Rückstand noch in einen Sieg um. Beim Stande von 7:8 hatten wir die Tür zu einem Unentschieden nochmal einen Spalt geöffnet…Vergebens – Letztlich wurde die Tür dann im Schlussdoppel von Bonk/Selimovic quasi „zugeschlagen“. Thomas und Dennis spielten gut mit – waren am Ende aber ohne echte Chance. Somit haben uns die Fortunen nun punktetechnisch wieder eingeholt und bzw. überrundet. Wir sind weiter in akuter Abstiegsnot – zum Glück in Gesellschaft von 5-6 weiteren Teams. Es bleibt eng, aber nicht aussichtslos. Jetzt heisst es Wunden lecken, die Rückrunde mit einer neuen Doppelkonstellation anzugehen und möglichst einen guten Rückrundenstart hinzulegen. Drückt uns die Daumen – wir wünschen allen Lesern eine schöne Weihnachtszeit.

…..mit dem Rücken zur Wand empfingen wir den Tabellendritten aus Duisburg. Als Aufsteiger – mit Verstärkungen für das obere Paarkreuz – hat der VFL Rheinhausen bisher eine ganz starke Hinrunde gespielt. Wir waren also gewarnt und sahen uns aufgrund der Tabellensituation ohnehin eher als Aussenseiter. 

Bei der Begrüßung scherzte man noch, dass man sich vorab auch auf ein 8:8 einigen könne. Nach knapp vier Stunden kam dann genau dieses Ergebnis heraus – wir führten zum Ende sogar mit 8:7 – konnten aber das Schlussdoppel nicht ins Ziel bringen. Auf dem Weg dorthin konnten wir als Mannschaft diesmal aber kämpferisch überzeugen und hatten auch die nötige Nervenstärke in engen Partien. Christian und Jens mit je zwei Einzelsiegen, sowie Patrick und Christian als Geheimwaffe im Doppel waren diesmal sicherlich die entscheidenden Faktoren. Mittelfristig müssen wir aber auch über unser Einser – Doppel reden. Heute gingen direkt beide Doppel verloren. Da ist Luft nach oben. Am Ende ein war es dann aber doch eher ein Punktgewinn für uns – gegen Rheinhausen werden nicht viele Punkten. Kommende Woche wartet das Derby im Wuppertaler Osten gegen Fortuna Wuppertal auf uns. -Aktuell sind Sie nur Vorletzter – damit hätte auch niemand gerechnet. Wer am Samstag nichts besseres vorhat – wir würden uns über Support freuen.    

….nach einer eher enttäuschenden 6:9 Niederlage gegen eine überraschend stark aufspielende Teenie – Mannschaft aus Krefeld, folgte eine Woche später gegen die TTG Langenfeld die passende Reaktion.

Unsere Gegner aus Langenfeld waren für uns keine Unbekannten. Im letzten Jahr galten sie nach eine katastrophalen Hinserie als sicherer Abstiegskandidat. Sie legten aber eine beeindruckende Rückserie hin und sind nun in der aktuellen Saison personell deutlich besser aufgestellt. Wir sahen uns daher bestenfalls auf Augenhöhe. Aber wir kamen diesmal gut aus den Startlöchern. Mit einer 2:1 Führung ging es aus den Doppeln in die Einzel. Dennis und Thomas harmonieren immer besser und gewannen klar, Bernie und Patrick im Doppel Zwei konnten gegen das Doppel Eins der Gäste zumindest lange gut mithalten. Eine erste Vorentscheidung war vielleicht der souveräne Sieg im Doppel Drei von Tim und Christian. Danach lief es wie am Schnürchen für uns und wir hatten in den entscheidenden Momenten auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Richtig eng wurde wurde es letztlich nur noch bei Thomas und Patrick. Thomas spielte stark und setzte sich gegen Strothmann im fünften Satz durch. Patrick musste gegen Enqvist zittern und mehrere Matchbälle abwehren – konnte sich aber am Ende auch dank dem ein oder anderen Nassen noch in der Verlängerung des fünften Satzes durchsetzen. Danach ging kein Einzel mehr verloren und wir gewannen die Partie überraschend klar mit 9:1. Mit 6:6 Punkten rangieren wir nun auf Platz 5. Hört sich erstmal gut an – ist aber nur eine Momentaufnahme. Die Liga ist weiterhin sehr ausgeglichen und unser Restprogramm hat es in sich. Unser nächster Gegner ist dann der SV DJK Holzbüttgen II.

Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns im Derby gegen Aufsteiger Fortuna Wuppertal II. 

Die Fortunen sind gegen Ihre Erstvertretung mit einer Niederlage gestartet und kämpfen perspektivisch auch um den Klassenerhalt. Somit wartete nach nach der Niederlage von letzter Woche, dass nächste wichtige Spiel gegen einen direkten Konkurrenten auf uns. 

Nach dem durchwachsenen Spiel in der letzten Woche haben wir die Doppel umgestellt. Wir rechneten mit einem knappen Ausgang und dem Schlussdoppel. Patrick und Thomas bildeten somit unser Doppel 1. Respekt: Edel Fan Wolfgang liess es sich trotz kaputten Auto nicht nehmen uns zu unterstützen – er borgte sich das Auto von seinem Nachbarn. Und auch Tischtennis Ruheständler Christoph war vor Ort und feuerte an. Merci Thiemchef.  

Am Ende kam alles ganz anders, als unsere Rechenkünstler und Statistiker vorhersagten. Thomas und Patrick dominierten als neues Doppel Eins ihre Gegner Wege/Kruse und siegten am Ende ungefährdet mit 3:0. Christian und Tim überraschten gegen das Spitzendoppel Zander/Siewert beim 3:0 und davon beflügelt machten Bernie und Jens den Hattrick im Doppel Drei klar. Ein Bombenstart, den Thomas, Patrick, Christian und Jens durch weitere Einzelsiege auf 7:0 hinaufschraubten. Die ersten Gegenpunkte mussten wir dann erst im unteren Paarkreuz hinnehmen. Sowohl Bernie als auch Tim mussten ihren Gegnern gratulieren, so dass Fortuna nochmal auf 7:2 verkürzte. Unsere vorherige Prognose war: Im zweiten Durchgang warteten mitunter die schwereren Partien auf uns – daher waren wir gewarnt. Das Ding war noch nicht durch. Aber irgendwie hatte man das Gefühl die Fortunen sind noch nicht so richtig in der Landesliga angekommen. Der gewohnte Biss fehlte ihnen und so konnten sowohl Patrick als auch Thomas gegen Zander jeweils in drei Sätzen ihr Spiel nach Hause bringen. Fazit: Ein unerwartet hoher 9:2 Sieg für uns, der Selbstvertrauen gibt. Der Fehlstart ist abgewendet. Kommende Woche gegen Derendorf wird es mit Ersatz eine Mission Impossible. Aber danach ist Dennis wieder mit an Bord und wir schauen alle optimistisch auf das was dann noch kommt…..     

…aber nicht in der TT Halle sondern beim Almgolf. Der ein oder andere fragte sich schon, warum es der herkömmliche Minigolfplatz denn nicht auch tuen würde. Aber die Skepsis war nach der Ankunft schnell verflogen.

Achtzehn knifflige Bahnen – die nicht nur länger als herkömmliche Minigolfbahnen waren, sondern auch anspruchsvoller. Dabei hatten Kaiserwetter – der ein oder andere musste sich zwischendurch gar ein schattiges Plätzchen suchen. Nach etwa einer Stunde zog zudem eine (Schlager/Rock) – Kapelle ein, die Süddeutsches Liedgut zum Besten gab. Unserem Christoph merkte man seine Textsicherheit an und zwischendurch schaute er immer wieder verklärt nostalgisch in die Luft. Er ist halt ein „bayerischer Bub“. Diesen vermeintlichen Heimvorteil nutzte der dem „TT Ade“ sagende Christoph dann auch schamlos aus und führte das Feld quasi von Beginn an klar an. Bis zum Schluss konnte man ihm die Führung nicht mehr entreißen und er wurde am Ende mit 68 Schlägen klar Erster – vor Dennis mit 73 Schlägen. Wenn man an Christophs teilweise wildes und brachiales Getrümmer am Tischtennis – Tisch zurückdenkt, kann man sich gar nicht vorstellen, wie feinmotorisch er mitunter den Golfschläger schwingen kann. Sicherlich wird der ein oder andere alte Knacker aus der ehemals Dritten Mannschaft nun süffisant die Nase rümpfen – aber spielt die Bahn erstmal.