Man nehme mehrere Damenmannschaften und formt daraus eine Mannschaft.

Dann gibt man mehrere Verletzte in den Topf und fügt Schwangerschaft und Auszeit hinzu.

Schließlich sucht man Nachwuchsspielerinnen und fügt diese auch der Mannschaft zu.

Eine Prise Corona oder ähnliche Erkrankungen geben den letzten Schliff.

Schon ist die Basis für ein Unentschieden geschaffen.

Leider gestaltete sich die Planung für diese Saison etwas schwieriger, schaffen wir zwei Mannschaften aufzustellen oder doch nur eine? Nachdem wir vor wenigen Jahren sogar noch vier Mannschaften ins Rennen geschickt haben, haben wir uns letzten Endes für diese Saison für nur eine einzige Damenmannschaft entschieden.

Bei der Planung für die einzelnen Spiele mussten wir schnell feststellen, dass sich die ein oder andere Situation geändert oder auch nicht so entwickelt hatte, wie man bei der Mannschaftsmeldung gehofft hatte. Anfang September starteten wir mit Rebecca, Franziska, Valerie und Katja in die neue Saison, mit vielen neuen uns unbekannten Gegnern. Nach einem 1:1 aus den Doppel, lagen wir nach mehr oder weniger dem ersten Durchgang mit 2:5 zurück. Wir gaben nicht auf und schafften am Ende ein Unentschieden und freuten uns über den ersten Punkt der Saison.

Für das zweite Spiel, sonntags morgens um 10:00 in Schiefbahn, konnten wir auf Hanae Hajbat aus unserer Jugend zurückgreifen. Trotz der ungemütlichen Stimmung vor Ort, kämpfte sie mit uns und stand uns mit Rat und Tat zur Seite. Dennoch freuten wir uns, als dieses Spiel mit 1:8 schnell zu Ende war und wir eine warme Dusche genießen konnten, bevor wir im strömenden Regen in Richtung Heimat fuhren. Danach folgte wieder ein Heimspiel, in welchem Katja und Franzi von Jette aus der Jugend und Vivi, aus der ehemaligen dritten Mannschaft unterstützt wurden. Nach der 3:0 Führung, stand es auf einmal 5:5. Jette und Katja holten schließlich die 7:5 Führung, ehe das Spiel wieder Unentschieden ausging.

Freitag Abend zu später Stunde, Spielbeginn 20:30h, reisten wir mit Katja, Jette, Anke und Valerie nach Großösinghausen. Entweder würden wir schnell verlieren oder wir erleben einen langen Spieleabend, da es knapp werden würde. Großösinghausen kennen wir schon lange, aber unsere Aufstellung war den Damen aus dem Bergischen eher unbekannt. Aus den Doppeln gingen wir, wie sollte es anders sein, mit 1:1. Die Basis für einen langen Abend und ein Unentschieden? Es kam ganz anders als gedacht und träumen hätten wir das auch nicht können. Die Einzel gingen allesamt an uns, für Valerie war es komisch, nicht noch ein zweites Einzel bestreiten zu dürfen. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit, konnten wir warme Duschen genießen. Zum Abschluss des erfolgreichen Abends gab es für den ein oder anderen auch noch zwei Erinnerungsfotos 😉

Eine Woche später empfingen wir in der Birkenhöhe die Damen aus Wedau, welche coronabedingt nicht in Ihrer stärksten Aufstellung antreten konnten. Wir traten mit Katja, Franzi, Anke und Valerie an und schafften wieder einmal ein 1:1 in den Doppeln. Nach dem ersten Paarkreuz stand es dann 2:2. Das untere Paarkreuz schaffte es beide Spiele nach Hause zu bringen, so dass wir erstmals so wirklich in Führung gingen. Jedoch gingen oben beide Spiele dafür nach Wedau und es stand 4:4 ausgeglichen. Und dann kam eine Wende: die folgenden vier Spiele gingen alle nach Wuppertal und wir fuhren unseren zweiten Sieg ein. Montags hatten wir schließlich alle eine rote CoronaWarnApp. Ob da wirklich alle Infizierten daheim geblieben waren???

Es hat uns aber nicht erwischt und somit konnten wir in der darauffolgenden Woche, Anfang November mit derselben Aufstellung nach Walbeck reisen. Irgendwo im Nirgendwo…. Zwei unserer Handys hatten sich vor Ort in das niederländische Netz eingewählt und waren gar nicht mehr verfügbar. Und wenn uns einer nach dem Weg gefragt hätte, hätten wir antworten können: Dieser Straße vier Kilometer folgen, dann abbiegen, dann wieder vier Kilometer folgen, abbiegen…

Was sollen wir sagen, nach den Doppeln stand es 1:1. Und es folgte ein ständiges Hin und Her, 2:2, 4:4, 5:5, nach dem 6:6 folgte unser siebter Punkt. Leider verlor Valerie in einem genialen Spiel, im fünften Satz zu 8. Da war es, unser Unentschieden, nach dreieinhalb Stunden Spielzeit. Eiskalte Duschen…, 1,5 Stunden Fahrzeit nach Hause.

Das bisher letzte Spiel bestritten dann Katja und Valerie, Jette hätte gerne pausiert, da sie bereits Samstag Nachmittag gespielt hatte. Leider fiel Franzi mit Erkältung aus, also war klar, dass wir Jette bräuchten. Wer ist aber Nummer vier? Heike betreute am Nachmittag die Mädels in Oberhausen und konnte letzten Endes die 14 – jährige Emilia Hesse dazu gewinnen, die auch wie gesagt, an diesem Tag bereits schon ihr zweites Meisterschaftsspiel bestreiten durfte.  Es blieb dabei, 1:1 nach den Doppeln und eigentlich ein sehr ähnlicher Spielverlauf wie bei den meisten anderen Spielen auch. Ein ständiges Hin und Her, Valerie brachte zwei Spiele nach Hause, Jette sogar alle drei Einzel und mit Katja das Doppel. Katja schaffte am Ende auch noch einen Punkt dabei zu tragen. Und wer hat mitgezählt? Am Ende stand es 7:7.

Am gestrigen Samstag bestritten wir in derselben Aufstellung wie gegen Ösinghausen unser letztes Vorrundenspiel, mit Jette, Anke, Valerie und Katja. Tatsächlich konnten wir aus den Doppeln mit einer 2:0 Führung in die Einzelspiele gehen. Jette, welche wieder von Position zwei aus antrat, konnte wieder alle drei Spiele für sich entscheiden. Eine hervorragende Bilanz, hat sie doch bei ihren vier Einsätzen bei uns nur ein einiges Spiel verloren. Anke steuerte zwei Punkte hinzu und Katja holte erneut gegen die gegnerische Nummer drei einen Punkt. Folglich konnten wir mit 8:5 einen Heimsieg einfahren, ähnlich überraschend wie gegen Ösinghausen, waren unsere Gegner aus Rheinberg vor diesem Spiel auf Platz drei der Tabelle angesiedelt.

Fazit: Rezepte gelingen nicht immer, aber eine 50:50 Quote haben wir erreicht. Und wenn wir die drei Siege dazu nehmen, spielt die eine Niederlage eigentlich gar keine Rolle mehr. Es war nicht immer einfach diese Vorrunde zu bestreiten, aber wir haben uns doch sehr wacker geschlagen.

Danke an die vielen, durchaus sehr spontanen Einsätze unserer Ersatzspielerinnen. Ihr ward allesamt toll!

K.B.

Am Samstag Abend ging´s für eine recht ungewöhnliche aber hoch motivierte Formation nach Hagen.

Abfahrt 17.25 Uhr Birkenhöhe mit dem sehr flachen Flitzer von Eugen Möllmann, vollgepackt mit den jugendlichen Talenten Paula Liesenhoff, Tom Schaudinn und Leon Möllmann. Vorne holte sich Martin Stache schon beim Einstieg eine jetteähnliche Rückenverspannung, da durch den hohen Sitz irgendwie die Kopffreiheit sehr eingeschränkt war. Abenteuerlich schon die erste Abkürzung zur Halle in Hagen durch ein Stück Wald und einen engen Tunnel. Zum Glück gab Eugen dann vor der engen Zufahrt zu einer unbekannten Gartensiedlung auf und nahm den üblichen Weg zur Halle. Dort wartete schon Isi auf uns.

Beeindruckender Empfang mit Hintergrundmusik und sehr professionellen Spielboxen in Mitten einer ungewohnt großen Halle. Vorbildliches Einlaufen unsererseits, sehr gute Stimmung und überragendes Einspielen ließen unsere Landesliga Gegner noch im Zweifel über unsere tatsächliche Stärke 😀

Warmmachen und Dehnen wie die Profies 😀

Eugens Wunsch mit Isi gegen das Hagener Doppel 1 (besetzt mit einem 1960 er Punkte Mann) zu bespielen wurde gerne erfüllt indem Leon/ Martin halt als Doppel 1 an den Start gingen und unser bestes Doppel mit Tom und Paula taktisch klug auf 3 starten konnten. Leider ging der Plan nicht auf sodass wir mit 0:3 aus den Doppeln starteten…

Erwartet gutes Doppel. Da war sogar noch mehr drin …
Topdoppel mit Paula und Tom an Position 3. Echt clever 😀

Oben zeigte Isi ähnlich wie Deutschland bei der WM 3 richtig gute Sätze bis zum unglücklichen 1:2 um im dritten Satz eher etwas neben der Spur zu stehen. Ein wenig like Süle …

Tom war vor allem im dritten Satz sehr stark gegen den 1960er Musterathleten, während Martin im ebenfalls dritten Satz mit einer 3:0 Führung nur kurz in Angst und Schrecken versetzen konnte.

Bärenstarke Auftritt im Anschluss von Leon, der in allen 3 Sätzen eine reelle Siegchance hatte (9:11, 10:12, 8:11). Unser älterer Nachwuchsspieler Eugen hielt sich gut und überraschte zwischendrin mit neuen Schlagarten, die sein Gegner so wohl noch nie gesehen hatte.

Das Finale zum 0:9 bestritt dann Paula, die dann noch einmal eine technisch und optisch tolle Leistung zeigte. Vor allem im dritten Satz hatte sie sich an die etwas andere Gangart in der Landesliga gewöhnt und setzte ihren Gegner immer wieder mächtig unter Druck.

Paula L überzeugte vor allem im dritten Satz im Einzel

Anschließend spendierten die sehr sympatischen Hagener uns noch alkoholfreies Radler und philosophierten noch ein wenig über Tischtennis und mögliche Wege nach oben für unsere Jungen Wilden.

In der Pizzaria Romantica beendeten wir einen sehr lustigen und netten Abend mit Pizza, Pasta und Radler. Alles in allem ein echtes kleines Abenteuer, das uns allen sehr viel Spaß gemacht hat.

O

….was die meisten von Euch wahrscheinlich noch gar nicht wussten. Brocki ist seit Kindheitstagen ein Riesen Wilfried Lieck Fan. Da wo andere Kids Poster von Michael Jackson oder Pierre Littbarski an der Wand hängen hatten, da hing beim kleinen Brocki ein Wilfried Lieck Poster an der Wand. Brocki war -zum Leidwesen seines Vaters- fast jedes Wochenende als Schlachtenbummler auf dem Weg ins Sauerland, um sein Idol zu bewundern. Das Brocki letztlich selbst ein Verfechter des gepflegten Block- und Konterspiels wurde liegt damit quasi auf der Hand. Wenn ihr all dies nun wisst, dann wird es euch auch nicht überraschen, das Brocki seit Saisonbeginn ein gesteigertes Interesse hat – gegen Altmeister Lieck mal anzutreten. Seit Saisonbeginn fiebert er diesem Tag nun entgegen und hat in den letzten Wochen alle Knöpfe – bis zur Vorstandsetage- gedrückt die es gibt. Am Ende hat er dann Christoph rumgekriegt und auch richtig was springen lassen. Es kam somit zum erneuten Einsatz von Brocki in der Landesliga – sozusagen Brocki kann auch Landesliga Teil 2. Und was das für ein Einsatz werden sollte….

Von den Zeilen, die ihr soeben gelesen habt stimmt natürlich nix – bis auf die Tatsache, dass Brocki uns tatsächlich ausgeholfen hat. Christoph war es letztlich, der unseren Brocki überreden konnte – nachdem seine Finger schon Wund von der “Wählscheibe“waren. In Zukunft wird Brocki wahrscheinlich ganz oben auf der Liste stehen -wenn wir mal wieder Ersatz suchen. Das Wilfried Lieck in der Birkenhöhe sein sollte hatte aber sicherlich auch einen gewissen Reiz für Brocki. 

Kommen wir zum sportlichen Verlauf- diesmal ohne Geflunker. Der Start gegen Altena war zunächst nicht gut für uns. Tim und Patrick hatten gegen Kolawole/Vollmert im Grunde keinen Chance. Dennis und Brocki machten es gegen das vermeintliche Spitzendoppel Lieck/Slanina lange Zeit richtig gut und verloren letztlich nur knapp im fünften Satz. Zum Glück war auf Christian und Jens – erstmals im Doppel Drei- Verlass und man liess in drei Sätzen nix anbrennen. Somit ein 1:2 Rückstand nach den Doppeln. Vorne spielte dann Dennis gegen Vollmert zwar phasenweise richtig gut -liess aber immer wieder Führungen liegen und belohnte sich am Ende nicht. Patrick hatte parallel gegen Kolawole keine echte Chance. Im mittleren Paarkreuz tat sich Tim gegen einen clever spielenden Speck lange Zeit richtig schwer. Im vierten Satz musste er bereits Matchbälle abwehren. Als er dann in den fünften Satz gelang platzte endlich der Knoten und er liess seinem Gegner keine Chance mehr. Leider konnte Christian eine Führung gegen Lieck im fünften Satz nicht ins Ziel bringen. Altmeister Lieck drehte das Match noch und Altena führte bereits mit 5:2. Unten kam dann Joker Brocki- der im Doppel bereits überzeugte- zum Einsatz und sein Gegner Slanina mit etwa 100 Punkten mehr lernte wie Vorhand Konter mit Nöppchen ausschaut. Ich mache es kurz 3:0 für Brocki. Jens liess gegen Sänger dann beim 3:0 auch nichts anbrennen und verkürzte auf 5:4. Auf der Bank kam etwas Hoffnung auf – wir waren wieder dran. Zwar verlor dann Patrick relativ klar gegen Vollmert – am Nachbartisch belohnte sich Dennis aber gegen Kolawole – 6:5. Punktetteilung dann auch im mittleren Paarkreuz. Christian verlor gegen Specka und Tim blieb gegen Lieck konzentriert und schlug den Altmeister letztlich in fünf knappen Sätzen. Jetzt musste unser unteres PK wieder ran – da rechneten wir uns doch durchaus was aus. Jens quälte sich gegen Slanina in den fünften Satz – behielt am Ende glücklich die Oberhand. Am Nachbartisch hatte Brocki gegen Sänger zunächst Startprobleme –  spielte dann aber 30 Jahre Kreisliga Routine gegen den Youngster gekonnt aus und siegte in vier Sätzen. Wir lagen zum Schlussdoppel erstmals mit 8:7 vorne. Die Vorlage liessen sich Tim und Patrick dann nicht mehr nehmen und hatten Lieck/Slanina in vier Sätzen klar im Griff. Unser Gast aus Altena war natürlich sichtlich enttäuscht. Kurios die Aussage von Altmeister Lieck bei der Verabschiedung:  „Wir freuen uns auch auf das Rückspiel gegen Euch, aber bringt dann bitte einen anderen Ersatzmann mit“. Ich denke das kannst du getrost als Kompliment mitnehmen Brocki und jetzt gut schlafen. Danke für Deinen Einsatz. Wir sind zudem natürlich froh den Negativtrend gestoppt zu haben und nochmal vor der Winterpause gepunktet zu haben. Das Spiel kommende Woche gegen Hagen wird von uns aus nicht stattfinden, da wir auf Dennis + Sabrinas Hochzeit sein werden. Leider konnten uns die Hagener keinen einzigen Alternativtermin anbieten. Letztlich ist die Vorrunde für uns aber trotzdem wirklich gut gelaufen. 

Wieder einiges los am Wochenende 26/27.11.: Am Samstag 2 Auswärts- und 3 Heimspiele. Dazu am Sonntag noch die Jungen 15 Zwischenrunde der Kreisrangliste mit 4 Startern von uns.

Kommen wir zuerst zum sensationellen 8:2 Sieg der zweiten Mädchen im Spitzenspiel der Bezirksliga bei SW Velbert. Mit Paula W, Hanae, Emilia und Alina besetzt gelang den Mädchen unter dem Coaching von Isi gleich ein toller Start mit 2 gewonnenen Doppeln. Hannae und Paula konnten zwar die Tospielerin der Schwarzweißen noch nicht besiegen aber ihnen gelangen aber zwei Siege gegen deren starke Nummer 2. Alina und Emilia holten unten jeweils zwei tolle Punkte und blieben an diesem Tag sogar ungeschlagen. Erstmals schaut somit die Mädchen2 von oben in der Tabelle auf den Rest runter!

Leider hatte es unsere zweite Jungen 15 mit Leonard, Jiwinth und Toni bei Union Velbert 2 nur mit 2 Restspielern zu tun, sodass das 10:0 dort schnell erledigt war. Als Tabellendritter gehts für unsere Zweite nun am kommenden Samstag nach Haan (2.) im Topspiel darum wer hinter unserer ersten Mannschaft Zweiter wird 😀

Zuhause gingen unsere beiden Jungen 19 Teams bereits um 13.00 an den Start:

Der Erste Jungen 19 gelang dabei eine große Überraschung mit einem 5:5 gegen den Aufstiegskandidaten Ronsdorf, der durchaus einige Male sogar am Rande einer Niederlage war. Drei Punkte unten, einer oben und 1 Doppel reichten am Ende zu dem Erfolg in einer sehr spannenden Partie. Zum Schluss rasierte Leon seinen zweiten Gegner regelrecht als er im 3.Satz zum 3:0 noch aus einem 4:10 ein 12:10 hinzauberte. Da half dann auch die Ronsdorfer Auszeit bei 8:10 nix mehr.

Bei der Zweiten kam Spitzenreiter Heiligenhaus zu uns in die Halle und für als Vizemeister wieder zurück, da sie nur einen überraschend knappen 6:4 Erfolg einfahren konnten. Bemerkenswert, dass unsere Ersatzspielerin von oben Paula L einen tollen Einzel- und den Doppelpunkt holte. Friedrich überzeugte unten mit zwei tollen Siegen und blieb sogar ungeschlagen.

Kreisrangliste Jungen 15 Zwischenrunde:

Mit 19 Mädchen und drei Teams ist der Mädchenbereich in dieser Saison nochmal etwas gewachsen und setzt auch sportlich in den 3 Mädchenteams einige Ausrufezeichen.

Beim 1.Mädchen Kreiskadertraining kamen 15 unserer Mädchen um eine Protion Spaß und Sondertraining abzuholen 😀

….dabei haben wir im Vorfeld irgendwie schon mit einer Niederlage gerechnet. Lüdenscheid mit Spitzenspieler Petrovic schien zu stark. Dabei war Dennis nach aufregender Afrika Reise wieder mit an Bord – dafür fehlten Sam und Jens. An Brett 6 daher diesmal Leo – der direkt einschlug. Aber dazu später mehr. Den neuen Tabellenführer konnten wir in den Doppeln erstmal ärgern -so dass wir mit einer 2:1 Führung in die Einzel gingen. Dennis und Leo hatten als Doppel zwei das Nachsehen. Dafür überzeugten Patrick und Tim nach umkämpften fünf Sätzen und auch Christióph und Christian gingen nach vier Sätzen als Sieger vom Tisch. Doch dann machte sich erstmal Ernüchterung breit. Vorne war irgendwie bei Dennis und Patrick nix holen. Als auch Tim überraschend klar sein Einzel verlor sah es schon irgendwie düster aus. Stark dann der Auftritt von Christian -der Katzge sicher im Griff hatte. Hoffnung kam dann nochmal auf, als Leo befreit aufspielte und Ex TTC – ler Ohde überraschend klar mit 3:0 in seine Schranken verwies und zum zwischenzeitlichen 4:4 ausglich. Leider konnten unsere Jungs nicht darauf aufbauen. Sowohl Christoph, als auch Dennis und Patrick mussten gratulieren. Erstmals musste auch Tim an diesem Abend eine zweite Niederlage hinnehmen – dass war kein gutes Zeichen. Zwar verkürzte Christian durch seinen Sieg im zweiten Einzel nochmal auf 5:8. Aber Christoph kam gegen seinen alten Mannschaftskollegen Ohne nichts ins Spiel – am Ende 5:9 gegen uns. Kommende Woche wollen wir den Negativtrend gegen Altena – in unserem vermeintlich letzten Saisonspiel- nochmal stoppen, um mit einem komfortablen Punktekonto in die Rückrunde zu starten. Das letzte Spiel gegen den TTC Hagen steht weiterhin auf der Kippe. Eine Lösung ist hier aktuell noch nicht in Sicht. 

….es gibt so Berichte, die will man eigentlich gar nicht schreiben. Ohne unser vorderes Paarkreuz ging es daheim gegen Fortuna Wuppertal II – die ebenfalls ohne ihr vorderes Paarkreuz anreisten. Vom Papier her waren wir der klare Favorit – selbst unser Gegner wähnte sich um 21:00 Uhr bereits fertig geduscht. Aber es kam ganz anders. Nach einer klaren Führung durch zwei gewonnene Doppel ging das Debakel los. Christoph und Jens verloren recht klar gegen das Doppel 3 der Gäste. Danach gingen die folgenden vier Einzel – zum Teil knapp, zum Teil klar- verloren. Unten läuteten dann Christoph und Sam die vermeintliche Wende ein. Halbzeitstand 4:5 gegen uns. Patrick und ein kranker Tim zeigten Moral und kämpften ihre Gegner (Zander und Siewert) nieder. Hoffnung kam bei uns auf und manch einer dachte das Spiel mit einem blauen Auge noch gedreht wird. Doch Christian und Jens mussten sich erneut geschlagen geben. Ein bärenstarker Sam brachte uns nochmal auf 6:7 ran. Leider liess sich Christoph vom mittleren Paarkreuz anstecken und verlor erstmals gegen Esser. Im Schlussdoppel blieben Patrick und Sam dann gegen die befreit aufspielenden Zander und Siewert chancenlos. Das war sie – unsere erste Niederlage – sicherlich verdient für Fortuna, aber doch vermeidbar. Kommende Woche geht es gegen den neuen Tabellenführer TSG Lüdenscheid. Der einzige Lichtblick war letztlich Sams Leistung in Einzel und Doppel. Zumindest dies war ein Anlass, um anschließend noch ein wenig im Wuppertaler Nachtleben feiern zu gehen.

…jetzt muss man fairerweise sagen, dass unsere Gäste nicht komplett waren. 

Das untere Paarkreuz der Haaner fehlte diesmal komplett und wurde durch die Spieler Kramer und Emde ersetzt – konnten die Haaner letzte Woche gegen den ASV mit Ersatz noch ein 9:7 erreichen – sollte es gegen uns nicht ganz reichen. Aber der Reihe nach.… 

Unser neu entdecktes Spitzendoppel mit Dennis und Christian stellten die Weichen quasi auf Sieg, denn ihr Doppelerfolg war vielleicht spieltentscheidend für den Sieg. Gegen Otto/Pottmann siegten unsere Jungs in drei jeweils ganz knappen Sätzen – hatten aber keine Schwächephase und siegten am Ende verdient. Patrick und Sam machten es ihren Gegnern Radtke/Schoof unerwartet schwer. Nach zwei Sätzen sah das Spiel zunächst wie eine klare Kiste für unsere Gäste aus. Dann klauten sich unsere Jungs überraschend Satz drei und waren wieder im Spiel. Auch Satz vier wurde gewonnen. Im fünften Satz kamen die Haaner zurück in ihren Flow und siegten dann letztlich klar. Tim und Jens erspielten im Anschluss gegen Kramer/Emde die erhoffte 2:1 Führung aus den Doppeln. Vorne hatte es Dennis gegen den Aufschlagstarken Radtke erwartet schwer und musste nach drei Sätzen gratulieren. Am Nachbartisch erkämpfte sich Patrick gegen Otto eine 2:0 Führung. Danach kam das Brett 1 der Gäste immer besser ins Spiel und glich in den Sätzen aus. Zum Glück hatte Patrick im Entscheidungssatz den besseren Start und konnte die knappe Führung bis in Ziel retten. Zwischenstand 3:2. Im mittleren Paarkreuz hatte der weiterhin stark aufspielende Tim in den ersten beiden Sätzen gegen Pottmann gar keine Probleme. Danach wurde die Partie etwas enger – nach vier Sätzen hatte Tim das Haaner Abwehrbollwerk aber endgültig geknackt. Christian hatte hingegen gegen Schoof am Nachbartisch keine Chance und verlor nach drei Sätzen. Unten wurden Sam und Jens ihrer Favoritenrolle gerecht und liessen gegen die Ersatzspieler nichts anbrennen. Wir führten nun bereits aussichtsreich mit 6:3. Gegen Radtke hatte Patrick bisher nie den Hauch einer Chance. Zunächst sah es wieder wie eine kleine „Hinrichtung“ aus, aber von Satz zu Satz kam Patrick besser ins Spiel und auf einmal war man im fünften Satz und Radtke bekam ein wenig Nerven. Am Ende reichte es aber nicht ganz und unser Gast verkürzte auf 6:4. Zum Glück behielt Dennis gegen einen möglicherweise durch einen Jetlag gehandicapten Otto die Oberhand und baute die Führung zum wichtigen 7:4 aus. Die 7 Punkte waren insofern wichtig – da wir wussten das es in der Mitte wieder ganz schwer werden würde für unsere Jungs. Beide hielten gegen ihre Gegner gut mit -mussten aber jeweils nach vier Sätzen gratulieren. Bei einer 7:6 Führung tüteten dann aber wie erhofft Jens und Sam ungefährdet die nötigen Punkte zum 9:6 Sieg ein. Sicherlich glücklich für uns, dass unser Gegner nicht komplett war, aber so kann es weiter gehen. Nun sind wir mit 8:0 Punkten tatsächlich Tabellenführer. Sicherlich eine Momentaufnahme, aber schön ist es trotzdem. Nicht unerwähnt bleiben soll das leckere Chilli, dass Edelfan Wolfgang uns kredenzt hat. Vielen Dank noch einmal hierfür. Das nächste Spiel nach den Herbstferien ist gegen den TTV Letmathe –  auch hier rechnen wir uns was aus.

Für Freitag Abend wurden Arno und ich eingeladen in der zweiten Herren in Solingen auszuhelfen. Da das Traumdoppel der Jugendtrainer Isi/Martin so auch mal in der Bezirksklasse realisiert werden konnte, war ich natürlich sofort bereit, mich zudem im Einzel mit den knapp 1600ern zu messen und ihnen mal Aufschläge zu zeigen, die sie so noch nie gesehen hatten 😀

Mit Maik, Granne, Bernhard und natürlich Isi starteten immerhin auch 4 echte Legenden aus dem Kern der Zweiten.

Noch vor dem Spielbeginn erfuhren wir, was die Solinger uns Wuppertaler voraus hatten: Nichts mit Strom abdrehen in der Klingenstadt. Nein, dort gibt es noch echt heiße Duschen und sogar einen Kühlschrank in der Halle. Nenene was freuten wir uns da schon vor Beginn auf das heiße Duschen danach!

Das Traumdoppel Isi/Martin fightete und machte den erwarteten Spaß… hier war tatsächlich noch mehr drin als die beiden knappen Sätze! Nach leider gleich 3 verlorenen Doppeln brachte Isi mit einer Galavorstellung nicht nur das 1:4 sondern auch das „Eye of des Tigers“ schlagartig ins Team hinein. Gegen nette Solinger entwickelte sich Stück für Stück ein echter Fight zumal auch Granne zum Zwischenstand von 2:5 verkürzte.

Maik triumphierte noch wie in alten Zeiten im dritten Satz bis zum 5:5 im vierten. Dann schlug ein Konditionsloch erbarmungslos zu… Während Arno und ich unten ohne zählbaren Erfolg in dem Durchgang zum 2:7 fighteten, gab es im Anschluss richtig tolle 3:2 Erfolge in Folge. Erst Isi nach 0:2 „völlig losgelöst von der Erde“ mit nem beeindruckenden 3:2 dann Bernie ebenfalls mit nem 3:2 und schließlich dreht Granne ebenfalls ein 0:2 zum 3:2 und 5:7 Zwischenstand.

Gegen Maik und mich fand sich zu der späten Stunde irgendwie kein spielbereiter Gegner mehr und so stand es auf einmal sogar 7:7. Arno verlor im Anschluss 1:3 unten zum 7:8. Nun konnten Bernie und Granne im Abschlussdoppel die Sensation perfekt machen. Nach 0:2 recht aussichtslosem Rückstand lief Isi in die Box, Maik versuchte sofort noch das Blatt zu wenden und rief zum Gegner: Wir wechseln im Doppel … 😀

Am Ende hatten wir tolle Spiele, jede Menge Spaß, lauter volle Punktekoffer, heiße Duschen und noch ein Bierchen danach: Ein wirklich toller Abend bei dem es gefühlt gar keine Niederlage gab!