….nach zwei weiteren Niederlagen ist der Abstieg aus der Landesliga für uns wohl kaum noch zu vermeiden. Jeweils mit 4:9 endeten die letzten beiden Partien gegen die DJK SV Holzbüttgen II und – schlimmer noch – gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf den TTC SW Velbert II. 

In beiden Partien kamen wir schlecht aus den Startlöchern und ging jeweils mit einem 1:2 Rückstand aus den Doppeln. Danach gelang es uns leider nie den Rückstand aufzuholen. 

Es verbleiben drei weitere Spieltage – theoretisch und rein rechnerisch ist noch ein Wunder drin. So wir wir uns zuletzt präsentiert haben, glaubt da aktuell keiner mehr wirklich dran. 

Vielleicht tut so ein Jahr in der Bezirksoberliga auch mal ganz gut, um neues Selbstvertrauen zu tanken. Wie sagte kürzlich ein Teamkamerad neckisch: „Endlich spielen wir dann mal in der Oberliga“. 

…….das Hinspiel konnten wir in der Birkenhöhe noch mit 9:1 gewinnen. Einer dieser Tage von denen man später noch gerne spricht und wo alles wirklich optimal für uns lief. In der Rückrunde ging es nun Sonntag morgens nach Langenfeld – ein Team was auch latent im Abstiegskampf ist, aber eine deutlich bessere Ausgangslage hat als wir. 

In der Umkleide der erste kurze Schock – Patrick hatte seine kurze Short nicht mit – als Ersatz bekam er Jensis grüne „Glückshose“. Ob Sie ihm wirklich Glück brachte erfahrt ihr noch im Laufe des Berichts;-)

Zunächst sah es so aus, als könnten wir das Wunder aus der Hinrunde nochmal wiederholen. Wir „klauten“ uns quasi zwei verlorene Doppel und konnten von den ersten sechs Einzeln „fünf“ gewinnen. Thomas und Jens gewannen ihre Einzel etwas glücklich gegen Burchardt und Enquvist. Bernie und Tim siegten hochkonzentriert im unteren Paaarkreuz gegen Rypa und Yaygin und Christian drehte eine im Grunde schon verlorene Partie gegen Manzius. Einzig Patrick – der diesmal im vorderen Paarkreuz ran musste – konnte mehrere Führungen gegen Strothmann nicht nutzen – trotz der grünen Glückshose

Halbzeitstand immerhin 7:2 für uns – mit einem Sieg wären wir wieder halbwegs im Rennen um den Klassenerhalt. Wir waren voller Hoffnung. Was dann kam war aber irgendwie symptomatisch für den Rest der Saison. Einzel um Einzel ging weg. Überwiegend klar – ohne echte Chance für uns. Einzig Bernie hatte im zweiten Einzel gegen Yaygin noch einen Sieg auf dem Schläger – hatte aber im fünften knapp das Nachsehen. 

Am Ende 7:9 gegen uns und man blickte in enttäuschte Gesichter. Während der Autofahrt kriegt man es zum Teil mit, dass der ein oder andere sich schon mal Tabellensituation in der Bezirksoberliga angeschaut hat. Noch ist alles drin – aber die Luft wird immer dünner. 

…schon in der Hinrunde kamen wir gegen das junge Team vom Sportklub Krefeld mit 6:9 böse unter die Räder. Das Team aus Krefeld ist gespickt mit Spielern zwischen 11- 17 Jahren und belegt aktuell den Vorletzten Tabellenplatz. Ein „Pflichtsieg“ um drin zu bleiben war somit Pflicht für uns. 

Ich fasse mich kurz – schlechte Erlebnisse muss man nicht unnötig in die Länge ziehen. Wir hatten zunächst einen guten Start und gingen aus den Doppeln mit 2:0 in Führung. Bernie und Jens waren kurz davor nachzulegen – konnten aber eine 5:0 Führung im ersten Satz nicht ins Ziel bringen und verloren noch unglücklich mit 9:11 im Fünften Satz. 

Danach liessen wir uns das Spiel quasi aus der Hand nehmen und verloren fünf Einzel in Folge. Dennis und Jens konnten dann zwar verkürzen, aber irgendwie ist zur Zeit bei uns der Wurm drin und die Krefelder nutzten ihre Chance kompromisslos. Am Ende hatten wir mit 4:9 das Nachsehen – nicht unverdient. Die Ausgangslage ist dadurch wirklich schlecht für uns, da alle Konkurrenten Woche für Woche fleissig punkten. Nächste Woche geht es nach Langenfeld – ohne Dennis. 

….nach dem sensationellen Überraschungssieg der Vorwoche, mussten wir am letzten Wochenende leider wieder kleinere Brötchen backen und stecken weiter mitten im Abstiegskampf. Teamkapitän Patrick musste sich mit Fieber krank melden. Zum Glück sprang Tim ein und wir reisten zuversichtlich nach Mönchengladbach. Die Doppel mussten umgestellt werden und zu Beginn lief es auch durchaus gut für uns. Thomas und Christian gewinnen souverän in drei Sätzen. Tim und Dennis haben in vier Sätzen gegen das Doppel Eins das Nachsehen. Im Doppel Drei führen Bernhard und Jens souverän mit 2:0 Sätzen und bauen ihre Gegner dann unnötig auf, um noch in fünf Sätzen zu verlieren. Der Ernüchterung aus den Doppeln folgte Hoffnung, als Dennis und Thomas vorne beide Spiele gewinnen können. Vor allem Thomas spielte diesmal stark auf und konnte Liebhold in fünf knappen Sätzen bezwingen. Wir waren also wieder im Rennen…

Doch ab dann war der Tischtennis Gott nicht mehr auf unserer Seite. Christian und Jens verlieren ihre Spiele jeweils knapp, Bernhards Block hatte gegen den sicher spielenden Hinten keine Wirkung und auch Tim konnte eine 2:0 Führung nicht ins Ziel bringen. Zwischenstand: 3:6. Dennis blieb dann gegen Liebold chancenlos. Einzig Thomas konnte nochmal verkürzen. Christian und Jens hatten dann jeweils wieder in vier knappen Sätzen das Nachsehen. Mit 4:9 war die Niederlage vielleicht einen Hauch zu hoch – aber die Gladbacher sind schon Heimstark und der Sieg nicht unverdient. Es bleibt weiter super spannend in der Liga. Vielleicht tut uns die Karnevalspause ganz gut.    

Die Ausgangssituation war klar – gegen Tabellenschlusslicht Fortuna Wuppertal II mussten unbedingt zwei Punkte her. Im Hinspiel – ohne Dennis – fertigten wir die Zweitvertretung von Fortuna klar mit 9:2 ab. Mit drei gewonnenen Eingangsdoppeln hatten wir damals einen Traumstart und versetzten die Jungs aus dem Wuppertaler Osten in Schockstarre. Im Rückspiel kam es nun leider ganz anders….

Wir mussten quasi einen Fehlstart den neu formierten Doppeln verkraften. Dennis und Bernhard schlugen sich zwar wacker – verloren aber in vier knappen Sätzen. Überraschend war die Fünfsatzniederlage von Thomas und Patrick gegen das Zweierdoppel der Gastgeber. Phasenweise vom Störspiel der Mit Langnoppe agierenden Gegner kamen unsere Jungs nie wirklich ins Spiel. Zum Glück konnten Christian und Jens im Doppel Drei den totalen Fehlstart verhindern. Doch der erste Durchgang lief nicht gut für uns. Thomas kämpfte sich nach einem Fehlstart gegen Wege noch in den fünften Satz – belohnte sich aber nicht. Patrick war im Spiel gegen Hennlich quasi chancenlos und Christian spielte zwei Sätze gegen Kruse bärenstark auf, um sich das Match dann irgendwie noch klauen zu lassen. Als dann auch noch Bernhard gegen Siewert das Nachsehen hatte, stand es bereits 3:6. Lediglich Dennis und Jens konnten im ersten Durchgang punkten. Auf Dennis war Verlass – nach Anfangsproblemen hatte er Abwehrer Wege sicher im Griff. Dann folgte eine Glückssträhne für uns. Thomas Match war beim Stande von 4:8 im fünften Satz schon weg. Eine Auszeit brachte die Wende und Jens Zander machte keinen Punkt mehr. Patrick spielt im Grunde sehr gut und gerne gegen Abwehr – quälte sich gegen Kruse aber in den fünften Satz und konnte sich dort denkbar knapp mit 16:14 durchsetzen. Als dann Christian gegen Hennlich nichts anbrennen liess waren wir wieder dran und lagen mit 7:6 vorne. Bernie ging leider gegen Noppenspezialist Dathe Klocke mit 0:3 unter. Am Nachbartisch startete Jens gegen Siewert stark – lag aber am Ende mit 6:10 im fünften hinten. Als alles schon verloren schien, lief es plötzlich wieder besser und er konnte das Spiel noch mit 13:11 drehen. Mit 8:7 lagen wir nun vorne und die Hoffnung war gross, dass im Schlussdoppel der Sieg eingetütet werden kann. Auch hier ging die Partie über fünf Sätze – mit dem schlechteren Ende für uns. Am Ende wäre ein Sieg wahrscheinlich nicht verdient gewesen – wenn man sich den Spielverlauf anschaut. Allerdings: Ein Punkt gegen das Tabellenschlusslicht ist definitiv zu wenig. Man kann nur hoffen, dass auch andere Teams dort noch ihre Punkte lassen. Der Abend wurde bei Würstchen und Bier schön in geselliger Runde beendet. Kommende Woche empfangen wir den ungeschlagenen Tabellenführer TuS Derendorf. Mal schauen, ob wir da überraschen können…

.…da sind wir nochmal mit einem blauen Auge davongekommen. Im Hinspiel hatten wir gegen die Zweitvertrtung aus Anrath – ohne Dennis – knapp und etwas unglücklich mit 7:9 das Nachsehen.

Diesmal drehten wir das Ergebnis um – machten uns das Leben aber schwerer als notwendig. Anrath hatte direkt drei neue Gesichter in ihrem Team – im Vergleich zum Hinspiel. Wir stellten die Doppel um, da wir in der Hinrunde meist mit einem Rückstand in die Einzel gegangen sind. Thomas und Patrick als neues Doppel Eins taten sich im eingangsdoppel zwar schwer – am ende stellte sich aber heraus, dass dies die absolut richtige Entscheidung war. Dennis und Bernie als Doppel Zwei spielten als Doppel super mit und hatten sogar drei Matchbälle. Am Ende verloren sie noch im fünften Satz mit 9:11. Christian und Jens überzeugten im Doppel Drei mit einem klaren 3:0 Sieg. In den Einzeln konnten wir in der ersten Hälfte unsere führung sogar noch auf 6:3 ausbauen. Dennis, Patrick, Christian und Bernie konnten punkten. Für Thomas und Jens sollte es ein Spieltag zum vergessen werden. Mit einer 6:3 Führung im Rücken ging es in die zweite Spielhälfte und wir bekamen wieder Nerven. Vorne gingen beide Spiele weg und auch Patrick kam gegen Kopp nie wirklich ins Spiel. Als auch noch Jens im Duell der Fünfer erneut patzte – sah es nicht gut aus. Zum Glück behielt Christian gegen den gegnerischen Materialspieler die Nerven. Bernie führte am Nachbartisch mit 2:1 – musste aber noch in den Entscheidungssatz. Time Out bei 7:7 und dann zwei chinesische Aufschläge unseres schlesischen Aufschlagkünstlers. Wir führten mit 8:7 und – wie eingangs erwähnt – Patrick und Thomas machten mit einem 3:0 Sieg den Deckel drauf. 9:7 für uns. Schaut man sich die Tabelle an weiss man – der Sieg war alternativlos. Wir sind weiterhin unten drin. Im nächsten Spiel gegen Fortuna II besteht die Chance weiter ans Mittelfeld aufzuschliessen.    

…unsere Doppel waren zuletzt gefühlt unsere Achillesferse. Lediglich Christian und Patrick konnten immer wieder überraschen. Somit liefen in der Regel immer einem Rückstand hinterher. Aber sollten wir so kurz vor einem so wichtigen Spiel jetzt alles auf den Kopf stellen und ändern? Das trauten wir uns nicht – also Augen zu und durch. 

Beinahe wäre der Start dann komplett schief gegangen. Patrick und Christian diesmal chancenlos gegen das Doppel Eins der Gastgeber. Dennis und Thomas waren zwischenzeitlich auch schon auf der Verliererstrasse – konnten aber noch rechtzeitig das Steuer umreissen. Bitter war die Niederlage von Bernhard und Jens gegen Hessi und Osthoff – da war mehr drin. Mit einem 1:2 Rückstand ging es in die Einzel. Als Thomas gegen Arne Fittig den Kürzeren zog, kamen bereits Sorgenmienen auf das Gesicht von Kapitän Patrick. Aber Dennis legte dann den Schalter um und auf einmal lief es bei uns. Dennis und Patrick hielten ihre Gegner clever in Schach. Ein Spiel auf Messers Schneide war dann das Match von Christian gegen Ex TTC-ler David Cecik. In einer in großen Teilen hochklassigen Partie lag Christian bereits mit 8:10 im fünften Satz hinten – drehte die Partie aber noch. Zwischenstand somit 4:3 für uns. Als dann auch Jens und Bernhard gegen Osthoff und Hesselnberg ihre Niederlage aus dem Doppel korrigieren konnten, lagen wir auf einmal überraschend mit 6:3 in Führung. Die Fortuna Bank wurde zu diesem Zeitpunkt immer stiller. Aber irgendwie fehlt uns weiterhin der sogenannte Killerinstinkt. Was dann folgte haben wir zuletzt leider schon öfter erlebt. Wir liessen uns die Partie quasi noch aus der der Hand nehmen und bauten unseren Gegner Stück für Stück wieder auf. Dennis, Thomas, Christian, Patrick und Jens – alle fünf Einzel gingen in Folge verloren. Beim Spiel Patrick gegen Cecik ging es dabei besonders dramatisch zu. Verlängerung im fünften mit zwei Matchbällen für Patrick – Elfmeter nicht genutzt und verloren. Zum Glück behielt Bernie gegen Osthoff die Nerven und drehte einen 0:2 Rückstand noch in einen Sieg um. Beim Stande von 7:8 hatten wir die Tür zu einem Unentschieden nochmal einen Spalt geöffnet…Vergebens – Letztlich wurde die Tür dann im Schlussdoppel von Bonk/Selimovic quasi „zugeschlagen“. Thomas und Dennis spielten gut mit – waren am Ende aber ohne echte Chance. Somit haben uns die Fortunen nun punktetechnisch wieder eingeholt und bzw. überrundet. Wir sind weiter in akuter Abstiegsnot – zum Glück in Gesellschaft von 5-6 weiteren Teams. Es bleibt eng, aber nicht aussichtslos. Jetzt heisst es Wunden lecken, die Rückrunde mit einer neuen Doppelkonstellation anzugehen und möglichst einen guten Rückrundenstart hinzulegen. Drückt uns die Daumen – wir wünschen allen Lesern eine schöne Weihnachtszeit.

….die letzten Wochen liefen nicht gut uns. 

Gegen Holzbüttgen wusste man, das es schwer würde. 

Bei der 4:9 Niederlage war auch nicht wirklich viel drin. 

Mr. Zuverlässig – Kapitän Patrick – hatte diesmal keinen guten Tag. Lichtblick war diesmal erneut Ersatzmann Isi – der im unteren Paarkreuz mit einem klaren 3:0 Sieg überzeugte. Vielen Dank für Deinen Einsatz Isi. 

Eine Woche später folgte ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten – dem TTC SW Velbert II. 

Ein Team das ebenfalls mitten im Abstiegskampf ist. Grundsätzlich hätten wir uns da auch durchaus etwas ausgerechnet – daheim sind wir immer noch schwer zu spielen.  Aber im Laufe der Woche flatterte eine Krankmeldung nach der anderen rein. Irgendein fieser Virus hatte nach der Niederlage in Holzbüttgen in einem Mc Donalds Restaurant Teile der Mannschaft befallen. Mit Dennis, Thomas und Patrick waren unsere drei stärksten Spieler somit ausser Gefecht gesetzt. Mit Ersatz (vielen Dank nochmal) kamen wir dann über ein 1:9 nicht hinaus. Jens konnte hierbei den Ehrenpunkt erzielen. Chancen bestanden noch bei Bernie und Jens im Doppel (Matchball vergeben), sowie Christian im Einzel. Aber im Grunde waren wir hier ohne unsere Top Drei erwartet chancenlos. 

Das letzte Spiel gegen das Team aus Krefeld Bochum sollte nun wieder komplett bestritten werden. Aber wie sollte es anders sein. Zuletzt meist dezimiert – traten die Krefelder diesmal komplett an. Eine erwartet schwere Partie für uns, die am Ende vermeintlich klar mit 4:9 verloren ging. Vielleicht wäre etwas drin gewesen, wenn Tim sein Einzel bei 2:0 Führung und Matchbällen ins Ziel gebracht hätte. Letztlich war Krefeld – die ebenfalls unten drin sind – an diesem Tag aber zu stark für uns. 

Zwei Spiele bleiben uns nun noch in der Rückrunde, um Punkte zu sammeln. Kommende Woche gegen Rheinhausen gegen den Tabellendritten. In zwei Wochen kommt es zum Derby gegen Fortuna Wuppertal I – die ebenfalls unten drin stehen. Wir werden sehen und alles geben;-)

Drückt uns die Daumen oder schaut gerne mal zum Support vorbei. 

….nach einer eher enttäuschenden 6:9 Niederlage gegen eine überraschend stark aufspielende Teenie – Mannschaft aus Krefeld, folgte eine Woche später gegen die TTG Langenfeld die passende Reaktion.

Unsere Gegner aus Langenfeld waren für uns keine Unbekannten. Im letzten Jahr galten sie nach eine katastrophalen Hinserie als sicherer Abstiegskandidat. Sie legten aber eine beeindruckende Rückserie hin und sind nun in der aktuellen Saison personell deutlich besser aufgestellt. Wir sahen uns daher bestenfalls auf Augenhöhe. Aber wir kamen diesmal gut aus den Startlöchern. Mit einer 2:1 Führung ging es aus den Doppeln in die Einzel. Dennis und Thomas harmonieren immer besser und gewannen klar, Bernie und Patrick im Doppel Zwei konnten gegen das Doppel Eins der Gäste zumindest lange gut mithalten. Eine erste Vorentscheidung war vielleicht der souveräne Sieg im Doppel Drei von Tim und Christian. Danach lief es wie am Schnürchen für uns und wir hatten in den entscheidenden Momenten auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Richtig eng wurde wurde es letztlich nur noch bei Thomas und Patrick. Thomas spielte stark und setzte sich gegen Strothmann im fünften Satz durch. Patrick musste gegen Enqvist zittern und mehrere Matchbälle abwehren – konnte sich aber am Ende auch dank dem ein oder anderen Nassen noch in der Verlängerung des fünften Satzes durchsetzen. Danach ging kein Einzel mehr verloren und wir gewannen die Partie überraschend klar mit 9:1. Mit 6:6 Punkten rangieren wir nun auf Platz 5. Hört sich erstmal gut an – ist aber nur eine Momentaufnahme. Die Liga ist weiterhin sehr ausgeglichen und unser Restprogramm hat es in sich. Unser nächster Gegner ist dann der SV DJK Holzbüttgen II.

Es war eine enge Partie bis zum Ende hin. Endlich ist Dennis wieder mit an Bord – ohne ihn hätten wir die Partie nicht gewonnen – das kann man getrost so sagen. Aber der Reihe nach….

Unsere Gäste aus Mönchengladbach waren keine Unbekannten für uns. Vor zwei Jahren haben sie sich aus der Landesliga verabschiedet und sind nun wieder da. Verstärkt mit zwei Neuzugängen im mittleren Paarkreuz, die uns das Leben schwer machen sollten. Direkt im Eingangsdoppel wehrten sie gegen Dennis und Thomas drei Matchbälle ab und drehten die Partie noch im fünften Satz. Überraschend am Nachbartisch der Sieg von Patrick und Christian, die das Spitzendoppel der Gäste mit 3:1 niederrangen. Etwas enttäuschend dann die vermeintlich klare Niederlage von Bernie und Jens, die somit ihr erstes Doppel verloren haben. Mit einem Rückstand ging es also in die Einzel. Es folgte eine Punkteteilung im vorderen und mittleren Paarkreuz. Dennis und Patrick gingen als Sieger vom Tisch. Thomas und Christian mussten gratulieren. Bitter die Niederlage von Christian, der sich gegen Strathen nach 0:2 Satzrückstand in dem fünften Satz zurückkämpfte und dort eine 8:5 Führung nicht ins Ziel bringen konnte. Die Wende kam dann im unteren Paarkreuz, wo Jens und Bernie jeweils als Sieger vom Tisch gingen. Mit einer 5:4 Führung ging es in die zweite Hälfte. Thomas dominierte die Partie gegen Zachowski und gewann in vier Sätzen. Am Nachbartisch spielte Dennis dann groß auf und gewann in einer starken Partie im fünften Satz gegen Liebhold. Jetzt lagen wir mit 7:4 vorne und sahen uns in den nächsten Partien keinesfalls in der Aussenseiterrolle. Aber es wurde bitter. Patrick und Christian blieben chancenlos. Jens kam zunächst gut aus den Startlöchern, liess sich aber dann die Butter vom Brot nehmen und lag im fünften Satz schon mit 7:10 zurück. Hoffnung und Ernüchterung liegen manchmal nah beinander. Nach 10:10 Ausgleich und einem Moment der Euphorie – ging das Match noch verloren. Zum Glück bewies Bernie am Nachbartisch Nervenstärke und siegte klar mit 3:0. Im Schlussdoppel machten Thomas und Dennis dann ihre Auftaktniederlage wett und konnten sich gegen Liebhold/Zachowski relativ klar mit 3:0 durchsetzen. Aus unserer Sieg – auch aufgrund des Satzverhältnisses von 34:28 – ein verdienter Sieg. Blickt man sich die Tabelle an wird schnell deutlich, wie wichtig dieser Sieg am Ende vielleicht sein wird. Am kommenden WE spielen wir auswärts gegen einen potentiellen Abstiegskandidaten – die große Chance unser Punktekonto ins Plus zu drehen;-)