Das war ein wirklich verkorkster erster Spieltag für uns. Ohne Dennis – auf den wir die ersten 4. Spieltage verzichten müssen – haben wir gegen einen vermeintlich direkten Abstiegskonkurrenten eine ganz bittere 7:9 Niederlage hinnehmen müssen. 

Der Start war noch amüsant, als in der Halle plötzlich ein nerviger Piepston in der Halle ertönte. Nach langem Suchen der Gastgeber stellte sich heraus, dass es ein defekter Funkwecker in der Sporttasche eines unserer Mitspieler war. Ein kurioser Moment am Sonntag morgen. Dann ging die Partie los… 

Nach den den Doppeln war noch alles gut. Etwas glücklich sind wir mit einer 2:1 Führung gestartet. Thomas und Christian, sowie Bernie und Jens konnten sich hauchdünn jeweils in der Verlängerung des im fünften Satzes durchsetzen. Patrick und Tim hatten gegen das Spitzendoppel mit 1:3 das Nachsehen. In jedem Paarkreuz kam es dann zur Punkteteilung – so dass wir zur Halbzeit noch aussichtsreich mit 5:4 vorne lagen. Ich höre noch Patrick auf der Bank sagen: „Das gewinnen wir 9:5“. Dann wurde es bitter für uns – Thomas verliert gegen van Steenwijk Junior und auch Christian und Jens verlieren ihre Einzel in der Mitte. Bitter: Christian hatte Matchball. Patrick hält uns mit seinem knappen Sieg gegen Reiners zumindest im Rennen. In den beiden letzten Einzeln nahm die Dramatik dann zu. Bernies Sportschuhe hatten sich im ersten Einzel aufgelöst, so sehr tanzte er da um den Tisch herum. Aber auch mit Strassenschuhen hatte er seinen Gegner im Griff. Dafür war Tim das Glück gegen einen unangenehm spielenden Materialspieler nicht hold. Nach gutem Start lag er im fünften Satz bereits mit 7:10 zurück – erkämpfte sich aber noch Matchbälle. Das Wunder von Anrath blieb aus -am Ende fehlte in der entscheidenden Situation einfach der Mut. Es paste ins Bild, das wir im Schlussdoppel in allen drei Sätzen mit 10:12 das Nachsehen hatten. Am Ende eine ganz bittere 7:9 Niederlage, die absolut vermeidbar war. Wir stehen nun schon nach dem ersten Spieltag gefühlt unter Druck. Kommende Woche folgt das Derby gegen Fortuna Wuppertal II – voraussichtlich auch eine ganz schwere Partie für uns.

…aber nicht in der TT Halle sondern beim Almgolf. Der ein oder andere fragte sich schon, warum es der herkömmliche Minigolfplatz denn nicht auch tuen würde. Aber die Skepsis war nach der Ankunft schnell verflogen.

Achtzehn knifflige Bahnen – die nicht nur länger als herkömmliche Minigolfbahnen waren, sondern auch anspruchsvoller. Dabei hatten Kaiserwetter – der ein oder andere musste sich zwischendurch gar ein schattiges Plätzchen suchen. Nach etwa einer Stunde zog zudem eine (Schlager/Rock) – Kapelle ein, die Süddeutsches Liedgut zum Besten gab. Unserem Christoph merkte man seine Textsicherheit an und zwischendurch schaute er immer wieder verklärt nostalgisch in die Luft. Er ist halt ein „bayerischer Bub“. Diesen vermeintlichen Heimvorteil nutzte der dem „TT Ade“ sagende Christoph dann auch schamlos aus und führte das Feld quasi von Beginn an klar an. Bis zum Schluss konnte man ihm die Führung nicht mehr entreißen und er wurde am Ende mit 68 Schlägen klar Erster – vor Dennis mit 73 Schlägen. Wenn man an Christophs teilweise wildes und brachiales Getrümmer am Tischtennis – Tisch zurückdenkt, kann man sich gar nicht vorstellen, wie feinmotorisch er mitunter den Golfschläger schwingen kann. Sicherlich wird der ein oder andere alte Knacker aus der ehemals Dritten Mannschaft nun süffisant die Nase rümpfen – aber spielt die Bahn erstmal.   

Die erste Herren schafft doch noch den Klassenerhalt.

Was für ein Spektakel! Vor großer Kulisse konnten wir auswärts den Gang in die Bezirksoberliga doch noch verhindern. Ein Dank an die mitgereisten Zuschauer + Supporter – allen voran Christoph, unserem Präsidenten Granne sowie die treuen Fans Heike und Ann Sophie – 1,5 Stunden Fahrt – Respekt. 

Die Doppelsituation war zunächst alles andere als rosig. Mit einem 1:2-Rückstand aus den Doppeln starteten wir in die Partie. Dennis und Patrick wurden auf dem falschen Fuß erwischt und unterlagen überraschend klar mit 0:3. Granne sprach es nach der Partie an – vielleicht sollten wir mal über die Doppel nachdenken. Zuletzt lief es nicht mehr so rund. Christian war leider verhindert, so dass Thomas und Tim das Doppel Zwei bildeten und gegen das gegnerische Spitzendoppel fast die Sensation geschafft hätten. Am Ende mussten sie sich jedoch knapp mit 2:3 geschlagen geben. Zum Glück waren Bernie und Jens zur Stelle und hielten die Gegner im Doppel Drei mit einem soliden 3:1-Sieg in Schach. 

Nach der ersten Hälfte lagen wir aber weiterhin mit 4:5 hinten. In jedem Paarkreuz kam es zur Punkteteilung – ein echter Krimi! Doch in der zweiten Hälfte kam die Wende, die wir alle so dringend benötigten. Dennis gewann – wie erhofft – gegen Routinier Schnitzler. Der Schlüssel zum Erfolg war dann der knappe 3:1-Sieg von Thomas gegen Tenbrinke, den er mit einer Rückhandfelge im vierten Satz besiegelte. Plötzlich lagen wir das erste Mal in Führung, und Patrick baute diese Führung durch einen klaren 3:0-Sieg gegen Schmidt weiter aus. Als dann Tim mit seinem zweiten klaren 3:0-Sieg sogar die 8:6-Führung erspielte, war die Entscheidung bereits gefallen. Christoph hatte fleißig das Satzverhältnis errechnet und verkündete stolz, dass wir sicher vorne lagen. Es konnte also nichts mehr schiefgehen – der Klassenerhalt war schon jetzt in trockenen Tüchern! 

Die Niederlagen von Bernie und die 0:3-Niederlage im Schlussdoppel waren da nur noch ein kleiner Schönheitsfehler. Ein weiteres Jahr in der Landesliga ist somit gesichert! 

Nach dem Spiel gab es bei leckerem Bier und Bockwürstchen Glückwünsche von unseren stets fairen Gegnern, die möglicherweise nächste Woche noch einmal ran müssen und weiterhin auf ihren eigenen Klassenerhalt hoffen. 

Der Saisonausklang fand schließlich in einem eher unrühmlichen Fast Food Restaurant statt, aber das erleichterte Gefühl des Klassenerhalts ließ uns auch dort strahlen und zu später Stunde erleichtert die Heimreise antreten.



Es war ein emotionaler Sonntag in der Turnhalle Birkenhöhe mit zahlreichen Besuchern. Vielen Dank nochmal an den Support von Euch. Direkt zu Beginn hatte der ein oder andere direkt ein bisschen Pipi in den Augen. Unser Christoph – der 16 Jahre das TTC Trikot in der Ersten Herren stolz getragen hat – verkündete bereits vor Wochen das Ende seiner Tischtennis Laufbahn. Alle Überredungskünste unsererseits brachten keinen Erfolg und wir mussten seine Entscheidung schweren Herzens akzeptieren. Daher kam es vor dem Start am letzten Spieltag auch zunächst zu einer kleinen Verabschiedung mit einem Präsent für Christoph. Ein – voraussichtlich letztes Mal – konnte man Christoph dann auch nochmal im TTC Trikot sehen. An der Seite von Jens schlug er im Doppel Drei auf. Unser Gegner aus Essen trat ohne ihr unteres Paarkreuz an – die im Hinspiel noch vier Punkte gegen uns erzielten. Insofern erstmal kein Nachteil für uns. Die Ersatzspieler kannten wir nicht – waren also guter Dinge. Aber es sollte nicht unser Spieltag werden. Vorab: Ein Unentschieden hätte uns ja gereicht – am Ende mussten wir aber mit 6:9 und hängenden Köpfen dem Gegner gratulieren – der bis zum Ende kämpfte und uns das Leben echt schwer machte. Bei uns war der ein oder andere vielleicht auch ein wenig gehemmt – vielleicht aufgrund der Brisanz des Spiels oder der Kulisse. Nach den Doppeln lagen wir direkt mit 1:2 zurück. Dennis und Patrick gingen souverän nach drei Sätzen als Sieger vom Tisch. Thomas – zuletzt noch vom Hexenschuss gehandicapt – und Christian waren gegen Koelen/Zaboura nah am Sieg dran. Am Ende aber eine knappe Niederlage im Fünften Satz. Bitter, das sich auch Christoph bei seinem Abschiedsspiel an der Seite von Jens mit einer Niederlage in den Ruhestand verabschieden musste. Im fünften Satz führten die beiden bereits mit 7:4 – ehe irgendwie nichts mehr zusammen lief. Shit Happens. An unserem vorderen Paarkreuz lag es diesmal sicherlich nicht. Dennis spielte konzentriert auf und ging gegen Yu souverän nach drei Sätzen als Sieger hervor. Thomas drehte ein schon verlorenes Spiel gegen einen oft spektakulär mit Ballonabwehr agierenden Koelen in der Verlängerung des fünften Satzes noch in einen Sieg. Im mittleren Paarkreuz ist bei Patrick und Christian aktuell leider weiterhin der Wurm drin. Bereits vor dem Spiel war klar – dass es gegen Zaboura und Chen  sehr schwierig werden würde. Es lief im ersten Durchgang dann auch wie befürchtet nicht gut für die Beiden – 3:4 Rückstand. Als dann auch Jens vom stark aufspielenden Ersatzmann mit 1:3 überrascht wurde, vertieften sich die Sorgenmienen auf der Bank. Auch Tim hatte am Nachbartisch gegen den jungen Ersatzspieler einer schwere Aufgabe vor sich und musste bereits zwei Matchbälle gegen sich abwehren. Am Ende behielt er aber die Nerven und verkürzte doch auf 4:5. Thomas knüpfte an die starke Leistung des ersten Spiels an hielt Yu mit 3:0 in Schach – und auch Dennis drehte nach 0:2 Rückstand auf und kämpfte sich gegen Koelen in den fünften Satz. Dort führte er bereits mit 10:8, um am Ende doch noch unglücklich zu verlieren. Jetzt wurde es noch bitterer. Im mittleren Paarkreuz kämpften sich Patrick und Christian jeweils in den fünften Satz. Aber der Fünfsatzgott war heute nicht auf unserer Seite. Von neun Partien im Entscheidungssatz gaben wir diesmal sechs ab. Beide Spiele gingen verloren und wir lagen nun bereits mit 5:8 zurück. Jetzt mussten alle drei Spiele kommen, um den direkten Klassenerhalt doch noch zu sichern. Jens und Tim erwartete große Gegenwehr ihrer Gegner und beide landeten auch im fünften Satz. Diesmal konnte sich zumindest Jens durchsetzen und auf 6:8 verkürzen. Leider konnte Tim am Nachbartisch eine 2:0 Führung nicht ins Ziel bringen und hatte am Ende mit 9:11 das Nachsehen. Ein ganz bitterer letzter Spieltag für uns. Noch ist aber nichts verloren. Am ersten Mai Wochenende startet die Relegation in Niederkassel – wir werden unser Glück dort versuchen. Nach dem Spiel konnten wir den Tag noch in geselliger Runde bei Kegeln und leckerem Essen ausklingen lassen. Hier konnte der ein oder andere dann doch noch sein Erfolgserlebnis verbuchen. 

…die erste Herren bleibt weiter in akuter Abstiegsnot. Gegen den Tabellenzweiten SW RW Gierath – die in Bestaufstellung an den Start gingen – war beim 0:9 gar nichts zu holen, zumal wir stark dezimiert waren. Ein Dank an Jette und Heike fürs Einspringen an dieser Stelle. Am letzten Spieltag – einem Heimspiel – entscheidet sich […]

Es bleibt spannend in der Landesliga voraussichtlich bis zum letzten Spieltag. Konnten wir uns letzte Woche durch einen hart umkämpften 9:6 Sieg gegen SW Velbert II noch etwas Luft im Abstiegskampf verschafft – stecken wir eine Woche später wieder gefährlich unten drin. Aber schauen wir zunächst zurück: „Knappe Spiele gewinnst Du unten“ habe ich in fast 40 Jahren Tischtennis schon oft gehört. Und es stimmte auch diesmal.  Unser Start gegen Velbert lief suboptimal – nur Tim und Jens konnten im Doppel Drei punkten. Vorne war auf Dennis diesmal Verlass, er konnte Wever und Pöschke jeweils knapp in Schach halten. Thomas war zumindest gegen Wever im Fünften dran – musste aber am Ende gratulieren. Christian läuft seiner Form aktuell weiter hinterher – gegen Angstgegner Duman erst glücklos und auch gegen Franke war nicht wirklich was drin. Patrick – im ersten Durchgang noch unglücklich gegen einen stark aufspielenden Franke verloren – behielt er gegen Duman die Nerven. Das es am Ende doch noch reichen sollte, lag diesmal an vier Punkten + Doppel von Jens und dem reaktivierten Tim. Uns allen war klar – dies war ein ganz wichtiger 9:6 gegen ungefährdete Velberter. Eine Woche später war die Euphorie vorbei. Gegen die punktgleichen Derendorfer wurden wir regelrecht überrannt. Ein Katastrophenstart in den Doppeln (0:3) – danach verloren wir direkt vier Einzel in Folge (Dennis, Thomas, Christian und Bernie). Den ersten Punkt konnte erst Patrick gegen den erst 13 jährigen Adam Dahhan erzielen. Aber auch dieses Spiel war auf Messers Schneide – nach einer 2:0 Führung ging es noch in Satz Fünf und endete schließlich mit 11:9 für Patrick. Als Jens gegen Eichenberger dann relativ sicher mit 3:0 gewinnen konnte, kam kurz nochmal etwas Hoffnung auf. Wer kennt es nicht – auf der Bank und daheim vor dem Handy wurde gerechnet. War ein 8:8 noch drin? Aber auch in der zweiten Hälfte lief es nicht besser für uns. Am Ende hiess es 2:9 gegen uns und wir konnten uns nicht nicht wirklich beschweren. Die Gastgeber waren einfach klar besser. Leider hat die Konkurrenz auch zum Teil gepunktet und es bleibt dadurch richtig eng da unten für uns. Ein Sieg in den kommenden drei Spielen sollte noch gelingen – sonst droht uns die Relegation oder im schlimmsten Fall sogar der direkte Abstieg. 

Nach vermeintlich erwartbaren Niederlagen gegen Tabellenführer Union Velbert (4:9) und die Heimstarken Fortunen (3:9) – folgte zuletzt eine ganz bittere 7:9 Niederlage gegen Tabellenschlusslicht TTG Langenfeld II. Damit standen wir mit dem Rücken zur Wand und befinden uns endgültig voll im Abstiegskampf. Zumal die Konkurrenz munter weiter punktet und sich nahezu die halbe Liga im Abstiegskampf befindet. Umso wichtiger war der Sieg von diesem WE gegen den TTC Meerbusch – einen direkten Konkurrenten. In vermeintlicher Bestaufstellung – mit Edel Joker Hübi- wurde die Auswärtsreise mit Unterstützung angetreten.

Beim Gastgeber fehlte Brett 2 + 6 – es wurde trotzdem ein heisser Tanz für uns. In den Doppeln wurden wir direkt unangenehm überrascht und gingen mit einem 1:2 Rückstand in die Einzel. Thomas und Christian bleiben ein Stück weit im Krisenmodus und das neu formierte Doppel Drei mit Jens und Hübi – passt vom Spielsystem einfach nicht zusammen. Zum Glück knackten Dennis und Patrick das Doppel Eins der Gäste. Vorne kam Dennis dann gegen einen fulminant aufspielenden Koppitke nie ins Spiel und musste gratulieren. Thomas spielte bis zum Dritten Satz gross auf- führte 2:0 und 7:2. Dann wurde es nochmal eng und das Spiel drohte zu kippen – zum Glück kam er im fünften Satz zurück und holte sich noch den Sieg. Im mittleren Paarkreuz liess Hübi -erwartet – nix anbrennen und siegte klar. Patrick holte einen 0:6 Rückstand im ersten Satz auf und drehte somit das Spiel entscheidend. Unten folgte eine Punkteteilung. In einer hitzigen Partie konnte Jens sich im fünften Satz knapp durchsetzen. Christian kam gegen seinen Gegner mit Kurznoppe nie ins Spiel und war danach sichtlich frustriert. Mit einer 5:4 ging es schließlich in die zweite Hälfte. Vorne gingen dann beide Spiele weg. Dennis blieb dabei chancenlos – Thomas verkaufte sich zwar gut – Koppitke staunte bei der ein oder anderen Rückhandfelge nicht schlecht – es reichte am Ende aber nicht. Hübi läutete dann mit seinem zweiten klaren 3:0 Sieg die wichtige Wende ein. Patrick behielt nach 2:0 Führung zum Glück in fünf Sätzen die Nerven. Beim Stande von 7:6 ging es in die Schlusseinzel. Unten konnten sowohl Christian – wie auch Jens – ihre Spiele jeweils über vier Sätze dominieren und tüteten den immens wichtigen 9:6 Sieg ein. Die Liga bleibt aber weiter spannend – das nächste Spiel gegen gut aufgelegte Velberter wird eine weitere Standortbestimmung für uns. Meine Prognose: Der Abstiegskampf wird erst am letzten Spieltag entschieden.



Licht und Schatten bei der Ersten Herren. Unser Rückrundenstart gegen die TG Neuss vor ein paar Wochen war eher ernüchternd. Auswärts gegen die TG Neuss sollte es wie im Hinspiel zu einem engen Duell werden – leider mussten wir nach knapp 4 Stunden diesmal ohne etwas zählbares die Heimreise antreten. Ausschlaggebend sicherlich wieder die Anwesenheit von vier Punkte Garantie Wan Rei, der in Einzel und Doppel erneut nicht zu bezwingen war. Aus den Doppeln gingen wir zunächst noch mit der erhofften 2:1 Führung raus. Danach waren im Grunde nur die beiden Siege von Patrick und Christian gegen Tong ein Lichtblick. Bitter die beiden Niederlagen gegen einen stark aufspielenden Rodochenko und die bittere Fünfsatzniederlage von Jens gegen Nguyen zum Ende der Partie, welcher die 7:9 Niederlage einleitete. Im Schlussdoppel war nichts zu holen. Ein Punkt wäre aufgrund des Spielverlaufs sicherlich verdient gewesen. Umso stärker war unser Auftritt zwei Wochen später gegen den Tus Wickrath II. Nach einem 1:2 Fehlstart aus den Doppeln kamen wir in den Einzel stark zurück und drehten die Partie. Konnten wir die ersatzgeschwächten Wickrather im Hinspiel noch mit 9:6 niederringen, erwartete uns nun ein Team nahezu in Bestaufstellung. Aber diesmal hatten wir in den entscheidenden Phasen einfach den notwendigen Biss und hier und da auch das Glück auf unserer Seite. Ganz stark diesmal Dennis, Patrick und Christian mit jeweils zwei Einzelsiegen. Aber auch Thomas, Jens und Christoph konnten sich mit Siegen in Einzel und Doppel in die Siegerliste eintragen. Am Ende ein ganz wichtiger 9:4 Sieg für uns im Abstiegskampf. Die Höhe des Sieges spiegelt den Verlauf der Partie aber nicht realistisch wieder. Direkt acht Spiele wurden erst im fünften Satz entschieden – fünf davon mit dem besseren Ende für uns. Am kommenden Spieltag empfangen wir Tabellenführer Union Velbert IV. Wir sind gespannt in welcher Aufstellung die Velberter anreisen werden. 

…die erste Herren befindet sich in einer bärenstarken Landesliga Gruppe weiterhin voll im Abstiegskampf. Um uns herum wird gepunktet und für die Rückrunde aufgerüstet – unsere Personaldecke scheint hingegen dünn wie Esspapier. Zudem hat das Selbstvertrauen in den letzten Wochen bei dem ein oder anderen gelitten. Klare Führungen werden nicht eingetütet, die Verunsicherung ist spürbar. Es ist uns in den letzten Wochen beispielsweise mehrfach nicht gelungen nach einem super Start mit drei gewonnen Doppeln bis zum Ende auch in den Einzel auf dieser Welle zu surfen und den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Am letzten Spieltag empfingen wir nun das Team der Tus Wickrath II – auch ein Team das aufpassen muss nicht unten reinzurutschen. Ich kann mich kaum erinnern, dass Patrick mal zu einem Spiel gefehlt hat – aber diesmal  war unser „Kapitano“ terminlich verhindert. Ein herber Verlust sowohl im Einzel, als auch im Doppel für uns. Auch Routinier Christoph – der schon die TT Rente im Blick hat – war verhindert. Wie in Peter Weis legendären Film mit dem ikonischen Lehrer Ron Keating, füllte aber Rückkehrer Timmi die Lücke problemlos. Zunächst überrasche er an der Seite von Dennis gegen das Einser Doppel Rix/Korakas beim 3:1 Sieg. Später überzeugte er in den Einzel – als wer er nie weggewesen, aber dazu später mehr. Zunächst erhöhten erwartungsgemäß Thomas und Christian am Nachbartisch souverän auf 2:0. Bitter dann die Niederlage von Bernie und Jens, die nach gutem Start gegen das Doppel Drei am Ende noch überraschend klar mit 1:3 das Nachsehen hatten. Vorne ging es dann ziemlich heiss her. Dennis drehte gegen Korakas einen 0:2 Rückstand noch in einen 3:2 Sieg um. Thomas hatte im Duell gegen Rix endlich mal im fünften Satz das so wichtige Erfolgserlebnis und brachte uns damit mit 4:1 in Führung. Im mittleren Paarkreuz gab es eine Punkteteilung. Jens startete gegen Kusenberg fulminant, um dann im fünften Satz noch hauchdünn mit 12:10 die Nase vorn zu haben. Christian blieb gegen Mund beim 1:3 weitgehend chancenlos. Im unteren Paarkreuz trumpften dann aber Blocker Bernie und „Rückkehrer Tim“ auf – die ihre Gegner jeweils klar im Griff hatten. Mit einer 7:2 Führung ging es dann in den zweiten Durchgang. Dort lief es aber eher schwierig für uns. Vier Einzel in Folge gingen verloren – zum Teil nur knapp. Sollten wir wieder von der Welle stürzen – auf der Bank wurde es mittlerweile unruhig. Beim Stande von 7:6 kam dann unser unteres Paarkreuz wieder zum Zug und bestätigte zum Glück den starken Eindruck aus dem ersten Durchgang. Jeweils mit 3:0 sicherten Tim und Bernie uns den so wichtigen 9:6 Sieg. Mit 9:13 Punkten überwintern wir nun auf Tabellenplatz 9 – nur einen Platz vor dem Relegationsplatz. Wunden lecken ist angesagt. Zur Rückrunde  starten wir direkt mit „Vier Punkte Spielen“. Ein Teamcamp ist geplant – vor allem um die mentale Stärke zurück zu kriegen und in 2025 möglichst gut aus den Startlöchern zu kommen.