Die neue Schüler-Kreisklassen-Meisterschaftsrunde startete am 12.1. wie schon die letzte Runde mit einem Spiel gegen Heiligenhaus. Es war seinerzeit mit einem 4:6 ein überraschend guter Start, bei dem allerdings alle 4 Partien hauchdünn im Fünften erkämpft werden konnten.
 
Umso gespannter waren wir alle, wie es nun knapp 4 Monate später aussehen würde?!?
 
Am Start war neben Jannik, Lars und Tom diesmal in seinem zweiten Einsatz Sam Schäfer, der sich durch seine hervorragenden Trainingsleistungen einfach aufdrängte. Seinen Einsatz  bestätigte Sam dann schließlich auch durch seinen ersten Ligapunkt im zweiten Einzel. Die „alten Hasen“ Jannik, Lars und Tom blieben diesmal sogar ungeschlagen.
 
Durch dieses deutliche 8:2 gibt es gleich zu Beginn der Saison die vollen 4 Punkte auf die Habenseite und wir bleiben bei unserem Ziel „Top3-und-mehr“ gleich auf der Spur.
 
Nächste Woche kommt dann das Topteam der Liga Gruiten zu uns. An die schreckliche Klatsche haben wir noch bittere Erinnerungen, die wir unbedingt durch einen Erfolg vergessen machen wollen! Ob das gelingt, könnt ihr euch ja alle nächste Woche (19.1.) ab 15.00h in der Turnhalle Birkenhöhe anschauen 🙂

Wer da dachte, nach der unglaublich ernüchternden Hinrunde, die Fünfte sieche nur noch ihrem bitteren Ende entgegen,
der wurde spätestens durch das Resultat beim Tabellenzweiten BW Solingen II eines Besseren belehrt.
Zwei Monate ohne jeden Punkt und mit 4 Unentschieden sieglos durch die Hinrunde geirrt,
raffte sich die Fünfte zu einer großartigen Leistung auf:
2 Punkte aus dem Doppel, 3 ungeschlagene Helden (Jörg, Brönk und Sacha)
und dazu beendete unser Vizepräsi spontan mit dem 9. Gesamtpunkt gleich mal seine kleine Minikrise.

Natürlich soll nun das Feld von unten aufgerollt werden,
zumal wir ja sofort auf einem Nichtabstiegsplatz durch das Wochenende jubeln konnten 😉

Weiter gehts am Freitag in Gruiten – übrigens gleich mal der Tabellenführer – na und?
Auf deren Aufstiegsambitionen können wir leider keine Rücksicht mehr nehmen …

 
Nach dem wir im August den sehr anspruchsvollen Sengbach Tallsperren Halbmarathon zu fünft, Harry, Brocki, Jörg, Anke und Heike (so auch der Zieleinlauf) absolviert hatten, konnten drei nicht genug bekommen. Bereits eine Woche später quälten sich Jörgi, Anki und Heike 24,5Km duch die grüne Hölle.
Hölle fragt ihr Euch? Wie würdet Ihr 290 Meter Höhenunterschied, Steigungen von bis zu 17% und Gefälle von bis zu 11% nennen?
Trotzdem oder gerade deshalb war es ein suuuper Tag. Bei schönsten Wetter und morgens um 9:00 Uhr knappen 10 Grad liefen wir km um km, locker – immer bergab. Über „Flugplatz“, „Schwedenkreuz“, „Aremberg“, bis dann „Breidscheid“ in Sicht ist, der tiefste Punkt der Strecke, 300 Höhenmeter unter Start&Ziel. Um dann auf vier km, die rund 300 Höhenmeter durch die 180-Grad-Kehre  „Karussell“ wieder zu überwinden und die „Hohe Acht“, den höchsten Punkt der Eifel (746 Meter)zu überlaufen.
Mein persönliches Motto war dabei „jeder Berg hat ein Ende, auch dieser!!“
Nach 2:21 (Jörg & Anke) und 2:57 Stunden (Heike) hatten wir unsere Ziele erreicht. Wer jetzt glaubt er hätte danach ein „einmal und nie wieder“ von uns hören können, der täuscht sich gewaltig. Es ist ein sooo geniales Gefühl seine Grenzen zu testen und das Ziel zu erreichen, das glaubt Ihr gar nicht, das weiß nur der, der es mal probiert hat.
 
Deshalb wurden auch direkt neu Aufgaben gesteckt. Am 28.10. stand der Röntgenlauf in Remscheid Lennep auf dem Programm. Harry und Brocki hatten uns zu diesem bekannten Lauf motiviert. In der Startaufstellung trafen wir dann doch glatt auf Mucki, noch ein TTC´ler.
Auch hier wieder ein schöner sonniger Tag an dem Sport im freien noch mehr Laune macht. Unsere Gruppe formierte sich in alt bewährter Aufstellung. Brocki und Harry die peasmacker, Jörg und Anki mittig und hintendran Heiki, so alleine, mit ihrem unverzichtbarem MP3 Player (falls dieser nicht einfach mal locker, flockig, vom Laufkollegen Jörg in den Kleidertransporter geworfen wird).
Das Streckenprofil konnte wir hier schon fast als sympathisch bezeichnen, so ist es vielleicht kein Wunder, dass wir alle unsere Bestzeit liefen.
 
Ein paar Eindrücke vom Röntgenlauf könnt ihr hier sehen, denn Heinz war auch wieder vor Ort unterwegs, auch wenn er dieses mal nicht alle von uns erwischen konnte.
 
Nun hat unser „Lauf-Grüppchen“ ein gemeinsames Jahr hinter sich gebracht. Spaß und das Besondere steht bei uns an erster Stelle. Das beweisen auch die beiden fest geplanten Lauf-Events. Die Wiederholung des Indoor-Trails in der Dortmunder Wesfalenhalle (diesmal auch mit Brocki) und der Strongman Lauf mit Jörg, Anke, Heike, gemeinsam mit dem alten Hasen Benni.

 

 


Nach dem Angrillen am Mittwochabend, ging es nach alter Nordener Tradition, zur Begrüßung aller Schwelmer, Ronsdorfer und Herforder in die Meta. Selber nur zu acht angereist, versammelte sich so eine große Gemeinschaft die sich auch in der Halle gegenseitig unterstützte. Nun es war ein netter Abend. Während die einen versuchten den aufrechten Gang beizubehalten, versuchten die anderen dem DJ in seiner Musik-Auswahl zu folgen. Und lasst Euch gesagt sein, alle hatten es verdammt schwer. Trotzdem hielten wir bis 3:30Uhr durch, warum wusste nachher keiner von uns so genau. Der erste Abend ist doch ein wenig träge. 

Am Donnerstag Morgen: Frühstück um 11:00Uhr, und schon ging es für Patrick, Christoph, Katja und Heike in die Halle. Der weilen nutzte Brodi, der zur Zeit für einen Halbmarathon „trainiert“ die Gelegenheit, die Fitness von Isi auf Vordermann zu bringen. Schlau ausgeheckt, köderte er ihn mit 5km lockerem Jogging. Isi seinerseits hatte den Tag schlau geplant, musste er doch erst am Samstag beim TT an den Start. Er dachte, bis dahin sei der zu erwartende Muskelkater wieder weg. Nun ja, wenn man seit gefühlten 50 Jahren in Folge nach Norden fährt, kann man sich aber durchaus ein wenig verlaufen, oder Brodi?  „Ich habe mich an dem Windrad orientiert, da müssen Neue zugekommen sein“.

Und wie war es dann: Muskelkater weg? Aufrechter Gang ?? Fiel dem Isi nicht mehr sooo leicht! Auch die Geräusche die er von sich gab, klangen eher nach einem 80-jährigen, als nach einem, der in den 80zigern geboren wurde. Aber großes Lob vom Brodi: „Isi hat echt gut durchgehalten“. Ja, bis zu dem Zeitpunkt an dem er dachte sie sind zurück am Haus und er dann ein Schild las. Norden 5km! Na ja, ob nun 5Km oder 12km laufen, das macht doch keinen Unterschied, oder Isi? Am meisten freuten wir uns in den folgenden Tagen immer über den Moment, wenn Isi nach dem Sitzen versuchte, aufzustehen. Sein Gesicht nahm Züge an, die man sonst nur von einer Wurzelbehandlung beim Zahnarzt kennt.  (Ach, die Putzfrau des Hauses, walkt 6km in einer Stunde mit über sechzig Jahren!)

In der Halle lief es in den Einzelkonkurrenzen zu Anfang recht gut und das trotz der … hochklassigen? Gegner. Christoph & Patrick gingen als Gruppen Erste in die K.O. Runde. Und oh oh, die Gegner wurden stärker! Während Patrick noch einen dritten Platz in der Herren B Klasse raus schlagen konnte und somit ein weiteres Socken-Paar (oder lieber ein Handtuch oder Patrick gibt´s im nächsten Jahr eine Sport-Unterhose?)

…. ging Christoph leider leer aus.

Norden2012 Salz Teller

Leer war anscheinend nach den schweißtreibenden Spielen auch der Salzhaushalt vom Christoph, oder wie sonst lässt sich die Salzmenge auf seinem Teller erklären?

Norden2012 Sieg Kat
Auch Katja lieferte ausnahmslos bis ins Halbfinale, in allen Spielen der Damen B Klasse, eine gute Leistung ab. Ähhm, in allen Spielen??? Ach ja, Katja, eine Niederlage in der Gruppe ließ sich wohl nicht vermeiden, oder? Am Ende wurde sie dann Dritte. Im Mixed war in diesem Jahr nicht so viel zu machen, wie im Jahr zuvor. Nach Katja und Bommel, schieden auch Heike und Christoph frühzeitig aus.
Der Tag wurde beendet mit… naa? Grillen und Tischtennis auf dem Mini-Tisch….
Norden2012 Mini TT1 Norden2012 MiniTT 4 Norden2012 Mini TT3
…. und später sogar auf dem Esstisch.
Norden2012 TT Esstisch1 Norden2012 TT Esstisch2
Der Freitag war für uns alle spielfrei. Bei schönstem Sonnenschein machten wir uns auf den Weg zum Minigolfen. Die Anlage in Norden ist wirklich toll angelegt. Es wurden zwei Gruppen gelost und das Spiel konnte beginnen. Und oh,oh, so manches Ego wurde an diesem Tag in den Grundfesten erschüttert. Nicht wahr Männers? Christoph ?  Bommel ? Patrick ? Wie war der Wortlaut ungefähr? „Ich muss wenigstens noch versuchen, besser als Katja und Julia zu bleiben“? Gegen alle Frauen verlieren? Geht ja gar nicht! War knapp, nicht wahr?
Norden2012Strand

Nach dem Schock wurde der Tag am Strand mit Tag-Träumen an kommende, bessere Zeiten versüßt.

Nur Brodi und Heike liefen die 12Km Strecke um Norden noch mal ab. Sie brauchten ja auch nicht von Siegen träumen!  


Nach dem Duschen und leckerem Essen stand dann der nächste Meta Besuch auf dem Plan. Allerdings hatten wir noch Zeit, die wir mit ein, zwei, drei Kurzen… Ja Kurzen halt! vertrieben. So war es in der Meta auch netter. Unsere Stimmung war gut und es gab vieles zum Lachen.

Norden2012 Christ Bett

 

Isi „verkaufte“ zwischenzeitlich „Insider Wissen“ für Gegenleistung. Und Christoph bot sich als dankbares Opfer mal wieder an.

 

Sorry! Nähere Infos erhältlich nur über die Protagonisten.

Samstag standen neben den Einzeleinsätzen von Bommel, Isi und Brodi, die Doppelspiele an. Wir schickten Drei ins Rennen und nur eins kam auf das „Treppchen“. Katja & Heike wurden Zweite. Und obwohl sie am erfolgreichsten waren, mussten sie sich nachher die dümmsten Sprüche anhören.

Brodi schaffte seine Gruppe nicht, belegte aber in der Trostrunde durch gutes Tischtennis (selbst unser Sportwart konnte ihm ein gewisses Talent nicht absprechen) den dritten Platz. Bommel schied, trotz guter Leistung in der zweiten K.O Runde aus und Isi wiederholte den Erfolg vom Vorjahr und wurde dritter in der Hauptrunde.

Norden2012 Brod Siegerehrung


Norden2012 Siegerehrung Isi

Später wurde noch eine Partie Friesbee-Golf um die Halle gespielt. Ein wenig relaxed.
Norden2012 Brod SchaukelNorden2012 Bommel Schaukel Norden2012 Brod Korb

Danach zügig, spontan (das wir das Essen überhaupt noch erlebt haben grenzt an ein Wunder) beim Italiener Essen bestellt und ab vor das TV Gerät geschwungen. Bayern gegen Chelsea. Ob sich das gelohnt hat wisst ihr bestimmt selber. Brodi war vom Tischtennis so k.o, dass er nicht alles mitverfolgen konnte und Patrick holte sich beim Spiel noch eine Beule am Kopf. Das überschüssige Adrenalin musste raus, nachdem er zuvor durch die auf ihm schlafende Sophia-Katharina an die Couch „gefesselt“ war. So hatten wir im Nachhinein noch was zum Lachen.
Langsam hieß es an die Heimreise denken. Am nächsten Morgen um 11:00 Uhr mussten wir unser Haus geräumt haben. Während ein paar noch mal zum Abschied in die Meta gingen, blieben die anderen zurück, um vorher noch eine Mütze Schlaf zu bekommen.
Norden2012 Sieg HeiSonntags um 12:00 Uhr spielten Patrick, Heike und Katja ihre letzten TT-Spiele in der A-Klasse. Patrick gewann nach der Vorrunde noch ein Spiel und verlor dann das zweite in der Hauptrunde gegen einen starken Gegner. Katja kam zwar nicht erfolgreich aus der Gruppe, konnte aber die Trostrunde für sich entscheiden. Heike wurde in der Hauptrunde Dritte.

Das war Norden 2012.

Ach halt, nicht ganz. Als die nette Vermieterin die Wohnungsabnahme machte, wurden wir darauf hingewiesen, dass wir den Müll nicht getrennt hatten. Wie aus der Pistole geschossen und wie ein Schüler, der gerade beim Quatschen ermahnt wird, aber den Unschuldsengel mimt („er war`s!“), meinte Patrick: „Ich hab da gar keinen Müll rein getan!“ Nun stellt sich die Frage: Hat Patrick tatsächlich in den gesamten fünf Tagen kein einziges Stück Abfall entsorgt? Oder ist die Schüler-Unschuldsengel-Tour seine erprobte Masche? Julias Meinung dazu „ Das ist ja sooo typisch!“

Und auch der Patrick-Brötchen-Dienst lief nicht ganz rund. Aber Bommel würde auch auf das Erlebnis mit Mario Barth Brötchen zu holen, nicht verzichten wollen.

Die Tour nach Norden ist nicht nur ein Tischtennis-Turnier, im Gegenteil, es ist vorwiegend ein buntes,lustigesMiteinander.

Uns hat es große Freude bereitet.


Wir freuen uns umso mehr, dass unsere neu eingeführte Mixed-Team-Klasse so großen Zuspruch fand, dass selbst weitere Fahrstrecken, extra dafür in Kauf genommen wurden. So gingen am Samstag 20 Mixed Teams an den Start. Auch blieb in dieser Konkurenz, neben dem Ehrgeiz der Spaß nicht auf der Strecke. Zumindest in einer Gruppe einigte man sich darauf, das immmer die Dame gegen der Herrn antrat, denn das ist es ja was sich viele von der Klasse versprechen. Wir hatten auch das Gefühl das sich mehr Gespräche untereinander entwickelten. Eine echt schöne Sache. Mit Sicherheit steht im nächten Jahr diese Konkurenz wieder auf dem Plan.
Auch die Damen A und B Konkurenzen, so wir die Herren B und C Klasse waren stark vertreten, so das am Sonntag noch einige sehr schöne Partien zu sehen waren.
Unsere „hausinernen“ Erfolge können sich durchaus sehen lassen.
Sarah Team  So konnten Sarah/Patrick im Mixed-Team ein zweiten Platz,
 

in der Damen B

Anke/Isa

einen hervorragenden ersten Platz

und

HHG Anki1 HHG Isa1
 
in der Damen A Konkurenz    
 HHG Anki2 HHG Heike  
Anke/Heike und
Rebecca/Sarah
 die beiden Dritten Plätze ergattern.
 
Rebecca1 Sarah1
 
Die komplette Siegerliste findet Ihr im Register H.H.G.-Turnier.
 

Wie jedes Jahr gab es in der Cafeteria frischen Waffeln, Kuchen, Würstchen, Schnitzel und vieles, vieles mehr.

HHG Brocki Grill  HHG Buffet
An dieser Stelle ! Vielen, vielen Dank an alle helfenden TTC´ler, ohne deren Mithilfe ein solches Turnier nicht möglich wäre. Danke auch an die ein oder andere bessere Hälfte, sei es für die vielen, leckeren Speisen oder die tatkräftige Unterstützung.
 
An beiden Tagen war Herr Schier von HSR Sport- und Eventfotografie vor Ort. Auf der nächsten Seite vorab ein paar tolle Eindrücke. In kürze könnt Ihr Euch in unserer Foto-Galerie mehr anschauen.