….mit dem Spiel gegen Stoppenberg wollte man endgültig alle Abstiegssorgen hinter sich lassen und sich gleichzeitig für die unglückliche Hinrunden Niederlage revanchieren. Im Hinspiel gingen wir personell auf dem Zahnfleisch. Damals halfen uns Heike und Frank Persy aus der zweiten aus. Die 7:9 Niederlage katapultierte uns damals Richtung Abstiegszone. Im Rückspiel konnten wir jetzt komplett antreten. Bis auf Christoph, der diese Woche operiert wird, waren alle an Bord. Dies sollten die Gäste aus Essen auch zu spüren bekommen. Mehr aus der Not heraus wurden die Doppel anders aufgestellt. Hübi und Tim –bisher ein erfolgreiches Doppel 3- wurden im Doppel 1 aufgestellt. Im Doppel 2 Granne und Dennis. Als Doppel 3 Patrick und Jens. Damit wurden die Weichen von Beginn an auf Sieg gestellt. Alle 3 Doppel gingen als Sieger vom Tisch. Stark war vor allem die Leistung von Granne und Dennis, die das unangenehme Einser Doppel Greifenhagen/El Sayar in 4 Sätzen entzauberte. Mit einer 3:0 Führung im Nacken ging es in die Einzel. Da Jens seine Spiele vorziehen musste, kam es direkt zum Spiel gegen den 3er El Sayar. Dieser hatte sichtliche Probleme mit dem Schnittwechsel von Jens. Am Ende ein recht souveräner 3:1 Sieg. Am Nachbartisch tat sich Dennis überraschend schwer gegen den 2 er aus Essen, welcher variabel mit seiner Noppe agierte. Der Fünfsatzsieg war dann aber schon ein bisschen die Vorentscheidung. Zwar musste Hübi anschließend gegen den unangenehm agierenden Greifenhagen (Kombination aus Kurz- und Langnoppe) gratulieren. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber bereits 4:1 (bzw. 5:1 falls Jens zweites Einzel in die Wertung kommen würde). Jens musste gegen den 15 jährigen Schweika dann nochmal richtig kämpfen. Der bis in die Haarspitzen motivierte Essener machte richtig Dampf und setzte Jens richtig unter Druck. Taktisch gut eingestellt und mit der notwendigen Portion Selbstvertrauen konnte er aber einen 0:2 Satzrückstand noch drehen. Am Nachbartisch machte Patrick gegen El Sayar kurzen Proßeß. Jetzt stand es schon 6:1. Unten kamen dann weitere 2 Punkte. Sowohl Granne als auch Tim hielten ihre Gegner in Schach und erhöhten auf 8:1. Ein Sieg der Tim sichtlich gut tat. In einem 5 Satzkrimi setzte sich Dennis dann noch gegen Greifenhagen durch. Endstand 9:1. In der Höhe sicherlich ne Ecke zu hoch. Es zeigt aber der Positivtrend hält grundsätzlich an und komplett muss man uns erst mal bezwingen. Leider droht in der nächsten Woche wieder ein personeller Engpass. Gegen die starken Altenessener wird so wahrscheinlich nicht viel zu holen sein, aber alles muss erst mal gespielt werden…..

…..irgendwie ist gegen unseren Ligakonkurrenten aus dem Wuppertaler Osten der Wurm drin. Ich erinnere mich an Zeiten, da konnten wir gegen die Fortunen machen was wir wollten…..Am Ende gingen wir als Sieger vom Tisch. Mindestens in den letzten Drei spielen ist uns dies nicht mehr gelungen. In den Ligaspielen verloren wir gar zweimal deutlich mit 4:9. Unser letzter Sieg war vor etwa einem Jahr im WZ Pokal. Damals war es ein Unentschieden, indem wir am Ende nach Sätzen vorne lagen. Das Losglück- oder Pech- bescherte uns im Viertelfinale des WZ Pokals erneut die Fortunen als Gegner. Diesmal in Haarhausen. Fortuna in Bestbesetzung mit Fittig, Hessi und den beiden Linkspfoten Tokarski und Themel. Wir versuchten es mit Patrick, Granne, Dennis und Jens. Nach den Doppeln war noch alles im Lot. Dennis und Granne überzeugend mit 3:1 gegen Hessi und Fittig. Patrick und Jens chancenlos gegen die Linkshänder Kombination. Danach ging es leider bergab. Vor allem fehlte uns das Glück in den 5. Satzspielen. Dennis zeigte an diesem Abend, dass er es Unkenrufen zum Trotze, auch unter der Woche kann. 3 souveräne Siege gegen Tokarski, Hessi und Fittig hielten uns lange am Leben. Granne spielte diesmal wirklich gut und zeigte, dass er es nach der langen Verletzung noch kann. Leider fehlte das Erfolgserlebnis. Gegen Hessi und Tokke verlor er jeweils erst im Entscheidungssatz. Der in der Liga aktuell gut aufgelegte Jens verlor erstmals nach gefühlten 10 Jahren gegen einen befreit aufspielenden Themel. Auch hier wurde die Partie erst im 5 Satz entschieden, nachdem Satz 4 noch mit 20:18 an Jens ging. In Satz 5 setzte sich sein Gegner dann zu schnell ab und traf irgendwie alles was über die Schnur kam. Gegen Hessi nutzte Jens hohe Führungen nicht und hatte nach 4. Sätzen etwas unglücklich das Nachsehen. Gegen Fittig dann zumindest ein kleines Erfolgserlebnis durch einen 4. Satzsieg. Patrick tut sich gegen die Fortunen auch seit Monaten schwer. Gegen Angstgegner Fittig war diesmal nix drin. Im Spiel gegen Themel hielt er ne Zeit lang gut mit, aber Themels Rückhand überraschte ihn immer wieder. In seiner letzten Partie gegen Tokke hatte Patrick gar 2 Matchbälle im vierten Satz. Am Ende leider auch hier eine denkbar knappe Fünfsatzniederlage. Endstand 5:8. Bei einem Unentschieden hätten wir zumindest Satztechnisch gute Karten gehabt. Am kommenden Wochenende wollen wir uns gegen Stoppenberg endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden.

….natürlich trügt das verwendete Bild von Eberhard Schöler ein wenig, aber die Generation Brettchen stirbt im Tischtennis bekanntlich so langsam aus. Wir hatten am Wochenende das Vergnügen uns mit ein paar dieser erfahrenen Ballkünstler messen zu dürfen. Und ich bin mir sicher, dass die Jungs mit dem abgebildeten Eberhard Schöler das ein oder andere Duell hinter sich haben und per Du sind…..aber der Reihe nach….

Nach dem Wochenende gab es zunächst ein kollektives Aufatmen bei der 1. Herren. Die Nähe zu Abstiegs – bzw. zum unbeliebten Relegationsplatz hat den ein oder anderen zur Jahreswende doch etwas unruhig schlafen lassen. Als Schreiberling der 1. Herren darf ich aber feststellen, dass wir insgesamt überzeugend in die Rückrunde gestartet sind und den Ernst der Lage offensichtlich erkannt haben. Nach überzeugenden Siegen gegen Ratingen und Olympia Mülheim folgte an diesem Wochenende ein 9:3 Sieg gegen die in Abstiegsnot steckenden Mülheimer vom TTSC 71. Die etwas unglückliche Niederlage im Derby gegen Fortuna Wuppertal will ich an dieser Stelle nicht weiter thematisieren. Wir sind mit einer Portion Respekt nach Mülheim gereist, da die Truppe grundsätzlich eine Menge Potential hat. Mit H. Langer haben sie einen Seniorenweltmeister in ihren Reihen und auch Edgar Wieck oder Bernd Witthaus haben bereits in höheren Klassen bis zur Bundesliga eine Menge Erfahrung in petto. Jedoch ist der Altersschnitt der Truppe mittlerweile geschätzt bei etwa 60 Jahren. Das heißt die Formkurve fällt tendenziell doch –auch Altersbedingt- eher ab. Zudem fehlten an diesem Wochenende 2 Stammspieler bei den Mülheimern. Aber alles muss bekanntlich erstmal gespielt werden. Jens + Patrick bekamen es im Auftaktdoppel mit Langer/Witthaus zu tun, die bestimmt schon seit 30 Jahren ihre Brettchen gemeinsam schwingen. Bisher läuft es bei unserem neuen 1er Doppel recht solide und auch diesmal tüteten sie den Sieg mit 3:0 überzeugend ein. Am Nachbartisch hatten Dennis und Granne nach guten Start gegen Wawrowitz und Laus mit 0:3 das Nachsehen. Zum Glück konnten Hübi und Tim ihre Siegesserie im Doppel 3 ausbauen. Nach 0:2 Rückstand kämpften sie sich zurück und siegten am Ende noch nach 5 Sätzen gegen Wieck/Rohrschneider. Ein Fehlstart konnte so also vermieden werden. Danach lief es zunächst wie am Schnürchen. Dennis 3:0 gegen Laus und  Hübi in umkämpften 5 Sätzen gegen Wawrowitz jeweils siegreich –erhöhten auf 4:1. Patrick kam nach verlorenen 1 Satz gegen Langer besser ins Spiel und siegte 3:1 gegen den Routinier. Jens hat die Portion Selbstvertrauen die man braucht, um ein knappes Spiel gegen Wieck auch 3:0 zu gewinnen. Zwischenstand 6:1. Unten ließ Granne seine Abwehrkelle in der Tasche, nachdem er beim Einspielen mitbekam, wie Witthaus mit seinem Nöppchen auf Noppe angreift. Mit dem Angriffsschläger lief es daher eher besser und er erhöhte auf 7:1. Tims 5. Satztrauma setzte sich dann leider fort. In 5. umkämpften Sätzen hatte er am Ende leider wieder das Nachsehen und musste seinem Gegner gratulieren. Hier ist aktuell mentale Aufbauhilfe angezeigt. Es kommen auch wieder bessere Zeiten Tim. Vorne musste Hübi dann gegen einen befreit aufspielenden Maus gratulieren und Mülheim verkürzte auf 3:7. Zum Glück machten Dennis und Jens jeweils in 4 Sätzen dann den Deckel drauf und wir konnten einen relativ ungefährdeten 9:3 Sieg einfahren. Nächste Woche gegen Stoppenberg können wir endlich mal wieder ein ausgeglichenes Punktekonto erzielen und die Abstiegssorgen somit endgültig hinter uns lassen. Vorher naht noch das WZ Viertelfinale gegen Fortuna Wuppertal, gegen die wir in jüngster Vergangenheit keine gute Bilanz haben.

…..irgendwie tuen sich im Nachhinein Parallelen zur Hinrunde auf. Auch damals stand man nach den ersten 2 Spieltagen gut da und musste erst am dritten Spieltag Federn lassen. Das Endergebnis ist diesmal leider identisch mit dem der Hinrunde. Dabei hatten wir durchaus unsere Chancen. Aber der Reihe nach…..

Vormittags kam eine kleine Hiobsbotschaft reingeflattert. Hübi fällt krankheitsbedingt aus. Ersatz durch den Landesliga erprobten Isi war jedoch schnell besorgt. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle. Auch die Fortunen reisten mit Ersatz an. Für Tokarski und Appelmann spielten Cecic und Osthoff. Die Doppelaufstellung der Fortunen war etwas kurios. Das vermeintlich stärkste Doppel mit Fittig/Themel spielte nur im Doppel 2 und bezwang direkt Patrick und Jens in 4 knappen Sätzen. Dafür setzten sich Granne und Dennis gegen Osthoff und Cecic im Doppel 1 durch. Im umkämpften Doppel Drei drehten Tim und Isi die Partie gegen Hesselnberg/Martin nach 0:2 Satzrückstand und brachten uns erstmals in Führung. Der ins vordere PK aufgerückte Jens musste dann gegen Fittig ran, gegen den er sich nicht allzu viel ausrechnete. Taktisch gut eingestellt machte er es dem Fortunen dann aber schwerer als erwartet. In einer engen Partie in der er zwischenzeitlich Matchbälle abwehren musste, siegte er im fünften Satz mit einem Kantenball. Am Nachbartisch machte Dennis seine Sache gegen Hesselnberg bis zur 2:0 Satzführung gut und sah wie der sichere Sieger aus. Aber einen Hessi darf man nie abschreiben und so ging es letztlich auch hier noch in den Entscheidungssatz. In dieser Phase spielte Dennis gar nicht schlecht, aber Hessi machte kaum einen Fehler, so dass aus einem erhofften 4:1 nur ein 3:2 wurde. Das dann Patrick gegen Martin ebenfalls in fünf Sätzen verlor war aus meiner Sicht ein Knackpunkt, von dem wir uns im Laufe des Spiels nicht mehr erholt haben. Patrick haderte zu sehr mit sich und spielte bei langem nicht das, was wir von ihm kennen. Tim ging gegen Themel als Außenseiter in die Partie, konnte phasenweise zwar mithalten, war aber letztlich ohne Chance. Als dann sowohl Isi, wie auch Granne -mit ein wenig Pech- nach jeweils 3 Sätzen gratulieren mussten, standen wir zur Halbzeit bereits mit dem Rücken zur Wand 3:6 hinten. Dennis setzte sich in der zweiten Hälfte dann mit Glück nach 5 umkämpften Sätzen gegen Fittig durch und es kam ein wenig Hoffnung auf. Als dann Jens in 4 Sätzen gegen Hesselnberg verlor und Patrick gegen einen Felgen schwingenden Themel verzweifelte, stand es schließlich 4:8. Den Schlusspunkt setzte dann Martin gegen Tim in 5 Sätzen, welcher sich sichtlich ärgerte erneut ein Fünfsatzspiel nicht nach Hausbe bringen zu können. Insgesamt leider ein verdienter Sieg der Fortunen. Ich muss gestehen, der gefühlten Chance auf 5:1 davon zu ziehen, immer noch etwas hinterher zu trauern. Wer weiß, wie es dann gelaufen wäre….Wir müssen nun alles daran setzen, dass wir nicht wie in der Hinrunde nach gutem Start erneut ins Straucheln zu geraten. Das nächste Spiel gegen die abstiegsbedrohte Truppe von Mülheim 71 ist erst in 2 Wochen. In der Hoffnung, dass dann mal wieder alle an Bord sind….

….nach einem überaus überzeugenden Rückrundenstart gegen den TV Ratingen, folgte ein Auswärtsspiel gegen die abstiegsbedrohte Olympia Mülheim. Es fiel leider erneut schwer eine schlagkräftige Truppe an die Tische zu zaubern. Für Christoph ist die Rückrunde gesundheitlich gelaufen. Er wird sich erneut an der Schulter operieren lassen müssen und fällt somit aus. Dennis Schwester hat den Rückrunden – Spielplan ignoriert und somit hatte Dennis einen netten Kulturabend vor sich. Granne hingegen war alljährlich in München und stand somit ebenfalls nicht zur Verfügung. Zum Glück hatte unsere Zweite Herren kein Spiel, so dass Isi und Mr. Persy so nett waren uns auszuhelfen. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle. Taktikfuchs Patrick stapelte direkt zur Begrüßung tief und brachte uns in die Underdog Rolle. Vor dem Spiel hätten einige von uns sicherlich ein 8:8 unterschrieben. Was dann folgte war jedoch eine optimale und überaus abgezockte Ausbeutung unserer Möglichkeiten. Patrick und Jens brachten ihr Doppel zwar nicht glanzvoll, aber relativ sicher nach Hause. Am Nachbartisch mussten sich Hübi und Tim nach einer Serie ohne Niederlage gegen das gegnerische Doppel 1 nach 4. Sätzen beugen. Der knappe Sieg von Isi und Frank im Doppel brachte uns dann erstmals in Führung. Hübi erhöhte – etwas mit seiner Leistung hadernd- nach umkämpften 4. Sätzen auf 3:1. Der ins vordere Paarkreuz aufgerückte Jens brachte seinen Gegner in den ersten zwei Sätzen mit seinen Aufschlägen zur Verzweiflung und ging klar in Führung. Satz 3 ging dann zwar verloren, aber in Satz 4 drehte er einen Rückstand noch clever zum 4:1. Genau wie Jens musste Tim auch ein Paarkreuz höher ran. Von seiner spielerischen Krise war heute nicht viel zu merken. Er spielte befreit auf und blieb auch in den knappen Spielphasen locker. Ein überzeugender 3:0 Sieg zur 5:1 Führung. Unsere Mannschaftskollegen in der Whats App Gruppe konnten es kaum glauben und wir waren selbst auch ein wenig überrascht, wie glatt das Ganze bisher verlief. Es folgten zwei Schlüsselspiele. Patrick hatte bereits im Hinspiel gegen seinen Gegner das Nachsehen. Auch diesmal tat sich Patrick sehr schwer gegen seinen Gegner, der aber auch unangenehme Bälle spielte. Das Spiel ging in den Entscheidungssatz und endete letztlich mit 18:16 für Patrick. In der Hinrunde gingen solche Spiele noch weg. Zwar verlor dann Frank überraschend klar gegen den Mülheimer Materialspieler, aber mittlerweile führten wir immerhin schon mit 6:2. Das wollten wir uns nicht mehr aus der Hand nehmen lassen. Isis Match gegen einen starken Nachwuchsspieler der Mülheimer war eine ähnlich knappe Kiste, wie bei Patrick. Das Spiel endete im fünften Satz mit einem Sportunfall des Mülheimers, der dass Spiel bei 6:10 Rückstand nicht fortsetzen konnte. Auf diesem Wege nochmals gute Besserung Nach Mülheim. Isi erhöhte somit nach einer starken Vorstellung zum 7:2. Hübi war dann einfach eine Nummer zu sicher gegen den Einser der Mülheimer und legte auf 8:2 vor. Den Schlusspunkt setzte Jens mit einem 3:0 Sieg gegen das Brett 2 der Mülheimer und feierte bei seinem Ausflug ins obere Paarkreuz eine gelungene Premiere. Die 1800 Marke –die seit Monaten magisch im Raum schwebt- wurde dennoch noch nicht von ihm geknackt. Es fehlt 1 Punkt….Einen 9:2 Sieg hatte niemand von uns erwartet. In dieser Höhe ist der Sieg meines Erachtens auch ne Ecke zu hoch ausgefallen. Das Pech der Hinrunde, welches uns Hier und Da ja immer noch verfolgt, war in Mülheim aber irgendwie verschwunden. Es folgt nun unter der Woche ein Lokalderby gegen die Fortuna aus Wuppertal. Im Hinspiel hatten wir ohne Dennis das Nachsehen. Von daher gibt es die Möglichkeit da etwas richtig zu stellen. Bis auf Christoph sind auch wieder alle an Bord.

…..ich hatte nach Spielende eigentlich schon eine Headline für diesen Bericht im Kopf. Sie sollte „Der Befreiungsschlag“ oder so ähnlich klingen. Nach einer bescheidenen Hinrunde, mit einer nie dagewesenen Verletztenmisere nahmen die Sorgen für die Rückrunde leider nicht ab. Bei Christoph steht wider erwarten beispielsweise nicht fest, ob er die Rückrunde überhaupt nochmal spielen kann. Dafür war er zusammen mit Wolfgang als Support mit an der Bande in Ratingen. Zu der Headline mit dem Bestäuber wurde ich letztlich nach dem Spiel von den Jungspunden mehr oder weniger genötigt. Nach einer geruhsamen Nacht konnte ich aber das große Ganze erkennen, denn es zielt letztlich auf unsere Doppelaufstellung ab. Die Doppel waren in der zurückliegenden Hinrunde eine weitere Achillesverse unseres Teams. Meist liefen wir einem Rückstand hinterher. In dem zurückliegenden Spiel gegen Ratingen stand 5 Minuten vor Spielbeginn noch immer nicht fest, wie wir die Doppel aufstellen würden. Letztlich setzte sich Grannes Vorschlag durch und die erste halbe Stunde zauberte uns allen ein Grinsen ins Gesicht. Die Spiele hätten kaum enger ausgehen können, aber am Ende konnten wir alle 3 Doppel für uns entscheiden. Dabei schafften es Granne und Dennis als Doppel 2 eines der besten Doppel der Liga –Sieracki und Feufel in 4 Sätzen zu bezwingen. Der zur Blüte Jens weitergezogene Patrick bog mit ihm ein schon verloren geglaubtes Spiel gegen die unangenehm zu spielende Materialkombination Fink/Verstapen im fünften Satz der Verlängerung rum. Und auch Hübi und Tim konnten ihre weiße Weste im Doppel gegen Eichenberger/Kriegel behalten. Selbstverständlich auch dies im fünften Satz der Verlängerung. Ein Traumstart, der ganz wichtig werden sollte. Als dann auch noch Hübi gegen einen mit sich und seinem Material hadernden Sieracki nach 4. Knappen Sätzen unerwartet gewann und Dennis am Nachbartisch Materialspieler Fink in 5. Sätzen niederrang, führten wir bereits mit 5:0.Patrick erhöhte dann gegen Feufel relativ klar sogar auf 6:0. Die Ratinger wirkten zu diesem Zeitpunkt verständlicherweise etwas konsterniert. Sie rechneten laut Begrüßung mit einer engen Partie, aber dieser Verlauf war ehrlicherweise für Ratingen sehr unglücklich. Das Ergebnis sollte dann auch seitens der Ratinger etwas korrigiert werden. Jens kam mit dem unorthodox spielenden Materialspieler Kriegel überhaupt nicht klar und verlor unerwartet klar mit 0:3. Ebenso ging ein unsicher agierender Granne gegen Abwehrspieler Verstapen deutlich mit 0:3 unter. Als dann auch noch Tim nach einer guten Partie gegen den clever spielenden Eichenberger nach 5 Sätzen gratulieren musste, kam bei den Ratingern wieder Hoffnung auf. Bei uns blickte man in die ein – oder andere Sorgenmiene. Erinnerungen ans Hinspiel kamen auf, indem man eine Führung abgab uns sich letztlich mit 8:8 trennte. Es ist nicht selbstverständlich an einem WE gegen Sieracki direkt 2x zu punkten. Dennis behielt nach 5. Sätzen aber die Oberhand und erhöhte auf 7:3. Sicherlich ein Schlüsselspiel, sonst wären die Ratinger möglicherweise nochmal bedrohlich nahe gekommen. Gegen Hübi hatte Fink – wie im Hinspiel- nicht den Hauch einer Chance. Hübi machte taktisch aber auch alles richtig in der Partie und zeigte wie man gegen Material agieren muss. Beim Stande von 8:3 erlöste Jens durch ein klares 3:0 gegen einen verzweifelnden Feufel Honigbiene Patrick, der sich gegen Kriegel sichtlich abmühte. Nach Patricks Ansicht hätte er diese Partie aber noch nach Hause gebracht. Lassen wir das mal so stehen und wollen es glauben. Das Endergebnis von 9:3 ist insgesamt sicherlich eine Ecke zu hoch. Schaut man sich die Tabelle an, war der Sieg aber bitter nötig, denn die meisten Mannschaften im unteren Drittel haben ebenfalls gepunktet. Wir werden weiterhin versuchen in den nächsten Wochen eine schlagkräftige Truppe an die Tische zu schicken, was hier und da leider weiterhin ein Problem darstellen wird. Gelingt uns dies aber, können wir gegen fast alle Mannschaften in der Liga punkten. Dies zumindest haben wir am letzten Wochenende unter Beweis gestellt…..

…..das letzte Spiel der Saison stand an und man war sich der Bedeutung der Partie durchaus bewusst. Hatte man vor der Saison noch ambitionierte Ziele und wollte vorne mitmischen, musste man sich nun endgültig bewusst werden, dass kleinere Brötchen gebacken werden müssen. Bedingt durch Verletzungssorgen, Terminprobleme, Formkrisen, etc. haben wir in den letzten Wochen doch einige Punkte liegen lassen und sind etwas unerwartet ins untere Drittel der Tabelle gerutscht. Unser Gast von den Südhöhen hatte lange Zeit auch das Pech am Schläger, zeigte aber in den letzten Wochen eher steigende Form und konnte sich aus den unteren Regionen etwas absetzen. Da uns die Truppe von Germania gut bekannt ist, konnte man dennoch von einem Duell auf Augenhöhe sprechen und stellte sich auf einen langen Abend ein. Beide Teams konnten komplett antreten. Es stellte sich leider heraus, dass die Doppel weiterhin ein Schwachpunkt bei uns sind. Christoph und Patrick agierten als Doppel 1 glücklos und passiv zu anfällig gegen Schlüter/Ewers. Zwar kämpften sie sich nach 0:2 Rückstand noch in den fünften Satz. Nach schlechten Start hatten sie dann aber das Nachsehen. Dennis und Jens hatten sich viel vorgenommen und wollten gegen das gegnerische Doppel Eins ein Break schaffen. Davon waren sie diesmal aber weit entfernt. Kampmann/Andre machten es clever. Sie verteilten die Bälle gut und waren im passiven Spiel zu sicher. Viele leichte Fehler führten zu einer klaren 0:3 Niederlage. Zum Glück haben wir zumindest im Doppel Drei mittlerweile eine Konstante gefunden, die uns vor der Katastrophe bewahrte. Hübi und Tim überzeugten erneut im Doppel Drei und konnten die knappen Situationen für sich entscheiden. Wir lagen nach den Doppeln also 1:2 zurück. Vorne folgten dann 2 heiss umkämpfte Partien. Dennis tat sich gegen offensiv starken Kampmann zunächst schwer und musste einen Satzrückstand ausgleichen, ehe er sich im fünften Satz dann doch noch durchsetzte. Hübis Partie gegen Schlüter war geprägt von sehr langen Ballwechseln, die wirklich was fürs Auge der Zuschauer waren. In dramatischen 5. Sätzen rang er seinen Gegner nieder und wir führten erstmals mit 3:2. In der Mitte hatte Christoph dann gegen Mauersberger keine echte Chance und verlor glatt mit 0:3. Am Nachbartisch kämpfte sich Patrick gegen einen seiner Angstgegner in den fünften Satz und führte bereits mit 7:2. Spieler Andre kämpfte sich aber heran und die Partie ging in die Verlängerung. Am Ende hatte Patrick unglücklich das Nachsehen. Dadurch lagen wir nun wieder 3:4 zurück. Da der Spieler Ewers seine Spiele vorziehen musste, spielte er zunächst gegen Tim. Tim hatte Probleme mit dem variantenreichen Spiel des Materialspielers. Ab Satz 3 lief es dann besser und es sah so aus, als könnte Tim die Partie noch drehen. Im vierten Satz konnte er jedoch eine Führung nicht nutzen und mußte gefrustet gratulieren. Auch Jens tat sich im Anschluss schwer gegen Ewers und lag überraschend mit 1:2 zurück. Es gelang ihm aber zurück ins Spiel zu kommen und konzentrierter zu agieren. Durch seinen Punkt und das vorgezogene Spiel von Ewers gegen Tim stand es somit 4:5 gegen uns. Als Tim im zweiten Einzel dann gegen Felsch hohe Führungen nicht ins Ziel brachte, lagen wir bereits mit 4:6 zurück. Auf der Bank wurde es unruhig und die Luft wurde dünn. Der zweite Durchgang stand an und jetzt mussten Punkte her. Die blieben jedoch weiterhin zunächst aus….Dennis kam gegen den sicher agierenden Schlüter nicht durch und verlor in fünf Sätzen. Für Hübi stand die Partie gegen seinen „Ziehsohn“ Tim Kampmann an. Beide waren entsprechend nervös. Hübi merkte man aber nicht an schlecht geschlafen zu haben und er schaffte es scheinbar besser die Nervösität abzulegen. Er  liess seinen Kumpel von Beginn an nicht ins Spiel kommen und machte richtig Dampf. In einer fehlerlosen Partie gewann er klar mit 3:0 und hielt uns zumindest etwas  im Rennen. Leider konnten sowohl Patrick, als auch Christoph nicht an die Glanzmomente vom Spiel gegen Velbert anknüpfen. Beide spielten zwar gut, aber Mauersberger und Andre konnten in den entscheidenen Momenten irgendwie immer noch einen drauf setzen. Erneute knappe Niederlagen waren die Folge. Dadurch das Tim gegenEwers bereits verloren hatte, war das Spiel von Jens gegen Felsch jetzt nur noch etwas für die Statistik. Hier konnte Jens dem jungen Germanen immerhin mit 3:0 noch seine erste Niederlage im unteren PK zufügen. Letztlich jedoch nur Ergebniskosmetik zum 6:9.

Der Abend endete dennoch nett beim Bier Pong Spiel in der Halle und einem gemeinsamen Clubbesuch im Wuppertaler Nachtleben. Hier konnte der ein oder andere mit Hilfe von flüssigen Hilfsmitteln den TT Frust ein wenig verdrängen.

Fazit/Ausblick:

Wir stehen durch diese Niederlage nur kurz vor einem Relegationsplatz, womit keiner von uns gerechnet hätte. Die Hinrunde war somit eine ziemliche Katastrophe. Wie bereits erwähnt sorgten Verletzungssorgen und Terminprobleme dafür, dass Patrick ständig gefordert war Ersatz zu besorgen oder Spiele zu verlegen. Hinzu kam, dass im Grunde nur 3 Spieler Normalform gezeigt haben. Dennis hat grundsätzlich das gespielt, was er kann. Seine 0:6 Serie, aufgrund des Karnevals Weekends hat ihm die Bilanz versaut und uns überraschend Punkte gekostet. Hübi spielte konstant wie eh und jeh. Die Spiele die er gewinnen kann (alles um die 1800), die gewinnt er in der Regel auch. Darüber hinaus muss er erstmal geschlagen werden. In fast jedem Spiel ist er dran und macht seinem Gegner das Leben schwer. Jens hat mit einer 12:2 Bilanz nicht viel falsch gemacht. Die Gegner haben weiterhin große Probleme mit Aufschlag und Schnittwechsel. Er wird aller Voraussicht nach die RR im mittleren PK spielen und alle wichtigen Partien mitmachen, um die nötigen Punkte einzufahren. Bei Patrick gab es Höhen und Tiefen. Gegen Velbert hatte er seine Glanzstunde mit Siegen gegen Boden und Stein. Es gab aber auch einige Regentage, die ich hier nicht erneut nennen muss. Die Rückrunde kann bei ihm im Grunde nur besser werden. Das Gleiche gilt für Christoph und Tim. Christoph war die gesamte Vorrunde mit Verletzungen geplagt und kam nur schwer in Form. Zum Ende der Serie wurde es dann etwas besser. Im unteren PK wird er sich das abhanden gekommene Selbstvertrauen hoffentlich zurück erlangen. Bei Tim kann es ebenfalls nur besser werden. Viele knappe Niederlagen haben das Selbstvertrauen schrumpfen lassen. Vom nervenstarken Charles Ronson war zuletzt nicht mehr viel übrig. Die Materialumstellung hat ihm trotzdem gut getan. Wenn der Rückrundenstart gelingt wird er wieder Punkte gut machen und mit Sicherheit eine bessere Rückrunde spielen. Zuletzt haben wir mit dem Langzeitverletzten Granne auch noch einen siebten Mann in der Hinterhand, der in Normalform unten nicht viel verlieren dürfte. Er wird zur Rückrunde wieder angreifen, so dass ich recht optimistisch bin, dass die dramatische Tabellensituation nur eine Momentaufnahme ist.

…..gegen die ungeschlagene Drittvertretung Union Velbert rechnete man sich im Vorfeld keine echte Siegchance aus. Uns wurde aus verlässlicher Quelle die Aufstellung gesteckt, so dass die Einschätzung vorgenommen wurde, Jens lieber gegen Germania Wuppertal ran zulassen und folglich mit Ersatz anzureisen. Diesmal half uns Torsten Schwabedissen aus der dritten Mannschaft aus. Vielen Dank nochmal für deinen Einsatz. Velbert versuchte es mit Dietz, Misinsky, Boden, Stein, Lahn, und Kowalski. Brett 1-3 ist nach Einschätzung der Experten kaum zu schlagen und Brett 4-6 ist auch kein Fallobst. In den Doppeln konnten Hübi und Tim ihre Serie im Doppel 3 mit einem Sieg gegen Lahn/Kowalski ausbauen. Unsere Doppel 1+2 waren ehrlicherweise zu Beginn chancenlos. In den Einzeln sollten die Velberter dann aber recht schnell zu spüren bekommen, dass wir ihnen das Feld nicht kampflos übergeben wollen. Dennis beherrschte den kränkelnden Misinsksy nach verlorenen 1. Satz relativ klar und Hübi führte gegen Dietz überraschend mit 2:0 Sätzen. Der Velberter kam bis dahin überhaupt nicht mit Hübis sicheren Blockspiel klar. Dann stellte er sein Spiel um und rang Hübi noch in 5. Sätzen nieder. Zwischenstand 2:3. Christoph hatte gegen Boden keine Chance und verlor klar 0:3. Am Nachbartisch bestätigte Patrick, was sich in den letzten Spielen schon andeutete. Gegen Stein spielte er taktisch clever und gewann in 5. knappen Sätzen. Unten belohnte Tim seinen Trainingseifer mit einem klaren Sieg gegen Kowalski. Torsten hatte gegen Lahn keine reale Chance und verlor klar. Aber wir waren weiterhin dran. Zwischenstand 4:5. Oben dann zwei Niederlagen Dennis gegen Dietz überraschend chancenlos. Jetzt sah es nach einem schnellen Ende aus. Zwischenstand 4:7. Es folgte Patricks großer Auftritt gegen Boden. Es ist bekannt, dass er gegen Material gerne spielt, aber sein Gegner war mit fast 200 TTR Points mehr, der klare Favorit. Zum Glück war Patrick heute spritziger als in den letzten Wochen und stand dadurch gut zum Ball. Er machte fast alles richtig., so dass Ulf anfangs überhaupt nicht ins Spiel kam. Nach einer 2:0 Satzführung musste Patrick zwar den Satzausgleich hinnehmen. In Satz 5 schaffte er es aber sich abzusetzen und rang Boden schließlich mit 11:7 nieder. Christophs Formkurve geht nach dem Katastrophenstart in den letzten Wochen auch nach oben. Musste er im ersten Einzel noch Lehrgeld zahlen, konnte er gegen Stein wieder überzeugen. Durch seinen 5. Satzsieg stand es dann nur noch 6:7 gegen uns. Unten wurde es dann erwartet schwer für uns. Tim hatte im WZ Pokal vor einem Jahr noch einen Sieg gegen Lahn in Erinnerung. Damals hatte er aber noch die Noppe auf der Rückhand. Vielleicht war die Materialumstellung heute eher ein Nachteil für ihn. Lahn gewann in 3 Sätzen und erhöhte auf 8:6. Kreisliga -Urgestein Torsten musste gegen Kowalski an den Tisch. Leider reichte es nicht. Aber immerhin zwei Sätze verlor er nur knapp in der Verlängerung. Velbert tütete somit das 9:6 ein. Das Schlussdoppel lief bereits und wir waren dran…Nach dem Spiel wurde natürlich spekuliert, was wäre gewesen, wenn Jens oder Granne mitgespielt hätten. Ein 8:8 wäre greifbar gewesen. Leistungstechnisch können wir trotzdem zufrieden sein. Die Kurve geht bei den Meisten wieder nach oben. Dies ist auch notwendig. Das kommende Lokalderby gegen die junge Truppe von den Südhöhen wird uns wahrscheinlich alles abverlangen.

….nach den Ergebnissen der letzten Wochen standen wir ein bisschen mit dem Rücken zur Wand. Abstiegskampf war etwas, womit niemand vorher gerechnet hatte, aber auf einmal standen wir durch schlechte Ergebnisse wirklich im unteren Drittel drin. Mit der Tus Lintorf reiste ein VL Absteiger an, der die wichtigsten Spieler hat halten können. Vor der Saison haben wir uns durchaus auf Augenhöhe mit der Truppe gesehen, doch unser Ego hatte in der bisherigen Saison schon arg gelitten. Die Doppel haben uns schon manches mal den Kopf gekostet und es stellte sich heraus, dass wir keinen echten Plan haben, was hier die beste Lösung sein könnte. Fünf Minuten vor Spielbeginn waren die Felder auf dem Spielblock immer noch leer. Tim fasste sich ein Herz und befüllte den Spielblock dann spontan und manch einer erfuhr erst bei der Begrüßung, mit wem er es den heute probieren würde. Im Doppel 1 landete diesmal Patrick. Wer einen der letzten Berichte gelesen hat kann zu der Einschätzung kommen, dass er wie eine Biene zur nächsten Blüte weiterfliegt…..In der Hoffnung auf punktebringende Bestäubung bekam er Christoph an seine Seite gestellt, der nach eigener Aussage beim Warmmachen keine Schmerzen in der Schulter mehr hatte. Im Doppel zwei landeten Dennis und Jens. Der unparteiische Autor dieser Zeilen traute den beiden durchaus eine Überraschung gegen das gegnerische Einserdoppel zu. Im Doppel drei die erprobten Hübi und Tim. Der ganz große Wurf sollte es in den Doppeln zunächst leider wieder nicht werden….Es fehlte aber nicht viel….Dennis und Jens führten in einer engen Partie gegen Meinert/Kley bereits mit 2:0 Sätzen und hatten Matchball. Leider wurde dieser leichtfertig vergeben, so dass die Lintorfer nach taktischer Umstellung die Partie noch drehen konnten. Am Nachbartisch führten Christoph und Patrick auch bereits mit 2:1 Sätzen, ehe sich die Partie zum Nachteil wendete. Zum Glück behielten Hübi und Tim die Nerven und gewannen gegen Hohn/Oster in 4 Sätzen. Zumindest kein kompletter Fehlstart. Dennis merkte man an, dass ihm der Samstag –ohne Kölsch- gut tut. Die alte Spritzigkeit war wieder zu sehen und er glich gegen Meinert für uns zum 2:2 aus. Jens musste seine Spiele vorziehen und ließ gegen beide Gegner mit jeweils 3:0 nichts anbrennen. Somit gingen wir schon einmal in Führung, mit der Gewissheit, dass bei knappen Spielverlauf, dass zweite Einzel mit in die Wertung kommen würde. Psychologisch kein schlechtes Gefühl. Als dann Hübi einen 0:2 Satzrückstand gegen Kley aufholte, merkte ein jeder in der Halle, dass hier heute was drin ist. Wir führten mit beiden eingerechneten Spielen von Jens mittlerweile 5:2. Im geschundenen mittleren Paarkreuz machten dann Patrick und Christoph ihre Sache wirklich gut. Patrick gewann gegen Hohn in 4 Sätzen. Christoph bekam es mit Moschner zu tun, der im mittleren Paarkreuz erst einmal geschlagen werden muss. Die Tradition zeigt aber, dass Christoph gegen gute Leute immer gewinnen kann und so kam es auch diesmal. In einer hauchdünnen Partie rang er den Lintorfer Linkshänder nieder. Christoph kommt langsam wieder in Form. Wir führten bereits 7:2. Lintorf wollte sich aber nicht geschlagen geben. Tim hat in der Woche sein Material gewechselt und die Kurznoppe in die Mottenkiste gelegt. Gegen Oster hatte er dennoch das Nachsehen. Zum Glück baute Dennis die Führung gegen Kley auf 8:3 aus. Denn nun gingen der Reihe nach 4 Spiele weg (Hübi, Patrick, Christoph und Tim). Beim Stand von 8:7 mussten nun Christoph und Patrick ins Schlussdoppel. Die Hoffnung auf einen Sieg war bei uns überschaubar –angesichts unserer bisherigen Doppelmisere. Doch irgendwie lief es diesmal erstaunlich gut und die beiden hatten so was wie ihren zweiten Frühling. Die Partie war eng, am Ende wurde das Doppel aber in 4 Sätzen gewonnen. Endlich mal ein knapper Sieg und die 2 Punkte tuen dem Konto auch richtig gut. Es folgt in der kommenden Woche eine Partie gegen den Tabellenführer aus Velbert, die voraussichtlich in einer Aufstellung antreten werden, die es uns sehr schwer machen wird zu punkten. Die Woche darauf geht es dann noch ins Lokalderby gegen Germania, welches mit großer Spannung erwartet wird.

….dachte sich Christoph nach 5 knappen Sätzen und konnte diesmal erstmals in einer für ihn verkorksten Hinrunde punkten. Das war es aber schon fast im in die Woche verlegten Auswärtsspiel gegen nette Mühlheimer. Es begann mit einem schlimmen Fehlstart. Dennis und Hübi kamen gegen die Angriff/Abwehrkombi der Mülheimer nicht ins Spiel und Patrick und Tim waren gegen Doppel 1 chancenlos. Ein Punkt im Doppel Drei von Christoph und Jens, die ihren Mitstreitern am Wochenende noch Freudentränen ins Gesicht zauberten, blieb leider auch aus. Lange sah es gut aus. Am Ende eine denkbar knappe Niederlage in fünf Sätzen. Was dann folgte ist schnell erzählt….

Hübi konnte seine Form vom Wochenende kompensieren und strotzt zur Zeit vor Selbstbewusstsein. Ein klarer 3:0 Sieg gegen Brett 1. Dennis Ego hingegen hat seit dem Wochenende scheinbar einen Knacks bekommen. Spiele unter der Woche waren zwar noch nie sein Ding, aber knappe Spiele hat er bisher fast immer gewonnen. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit ist irgendwie weg. An diesem Abend wieder zwei knappe in 5 Satzniederlagen. Als Christoph dann aber erstmals punktete, kam nochmal kurz Hoffnung auf. Sein Gegner hatte extreme Probleme mit Christophs Service. Zuschauer fühlten sich an Jens erinnert, der Christophs Aufschläge regelmäßig frisst. Vielleicht ist der Knoten bei Christoph nun ein wenig geplatzt. Patrick im ersten Einzel diesmal völlig ohne Chance. Das zweite Einzel von Patrick sah da schon besser aus,  zählte aber nicht mehr, da Hübi gegen den Mülheimer Abwehrer in einer Taktikschlacht den Kürzeren zog. Vorher hatten Tim und Jens im unteren Paarkreuz noch das Nachsehen. Tim kam gegen kompromisslosen Angriff des Linkshänders nicht ins Spiel. Jens verlor etwas unglücklich mit jeweils 2 Punkten Unterschied in engen 4 Sätzen. Sein Gegner brachte es fertig ein Vielzahl seiner Aufschläge anzugreifen und machte Jens das Leben mit Spinbällen und Schnittaufschlägen schwer. Am Ende stand es 2:9 gegen uns. Die Niederlage war grundsätzlich verdient –vielleicht nicht in der Höhe. Verlieren macht bekanntlich nie Spaß, knapp verlieren aber noch weniger. So versuchten wir uns das unter der Dusche schön zu reden und  zu Recht zu legen. Mühlheim ist in dieser Aufstellung sicherlich eine Mannschaft die oben mitspielen kann. In einer guten Form könnten wir da sicherlich mithalten, aktuell offensichtlich nicht. Es wird Zeit die Ziele anzupassen. Abstiegskampf ist angesagt. Wie beim FC Köln……