Die Planungsphase bzgl. unserer Mannschaftstour war gewohnt intensiv und es wurden viele Ziele in den Raum geworfen, von denen man bisher nur was in Abenteuerromanen lesen konnte. Die verwöhnte Jugendfraktion wollte aufgrund des positiven Saisonverlaufs am liebsten eine Aida Kreuzfahrt machen und dies durch eine Erhöhung der Vereinsbeiträge kompensieren. Es gab alternativ Äußerungen, ob es nicht Sinn mache den Jahresurlaub aufzusparen, um eine Trekkingtour durch Asien zu machen. Dort gäbe es sehr schöne Strände…..Letztlich fiel die Entscheidung sagen wir mal eine Portion „Kleiner“ aus . Nach Trips nach Berlin, Amsterdam, Lübeck und Mallorca, sollte es diesmal in die schöne Hansestadt Hamburg gehen. Die Wetterprognosen waren erfreulicherweise sehr positiv, so dass auch die sonnenverwöhnten Dauerurlauber genügsam am Döppersberg standen. Man hatte sich dieses Jahr entschlossen der Deutschen Bahn eine neue Chance zu geben, um nach dem Chaos in den Osterferien etwas gut zu machen. Beim Einstieg in den Zug wurden wir direkt Zeuge einer Neuauflage der Grimmschen Märchen. Vor uns verlor eine in die Jahre gekommene Aschenputtel ihren Schuh beim Einstieg in den Zug. Es war wirklich dramatisch, da der Schuh auf den Gleisen landete und Aschenputtel sich alleine nicht zu helfen wusste. Die Option bei bestem Wetter nur mit einem Schuh die Zugfahrt anzutreten, schien für sie keine echte Alternative zu sein. Aber ein Prinz –in diesem Fall Christoph- nahte herbei und tat das, was Prinzen nun einmal so machen. Er fischte mit großem Geschick den in die Jahre gekommenen Halbschuh aus dem Gleisbett und legte ihn der dankbaren Dame an. Mein Eindruck war, Aschenputtel hätte ihn sofort geheiratet. Da Prinz Christoph aber schon vergeben ist, tat es ein spendierter Kaffee zum Dank letztlich auch. Überhaupt war schon die Anreise nach Hamburg ein kleines Highlight der Tour. Im gebuchten 6er Abteil, in dem wir uns schnell auch zu siebt bequem einrichteten, wurde der verbleibende Platz in kürzester Zeit für Christophs mitgebrachtes Cocktailequipment und einen Minitisch genutzt. Neben der nostalgischen Eisenbahnromantik, die uns alle in ihren Bann nahm, konnte man noch Zeuge diverser Junggesellinnenabschiede in den Wagen 8 – 4 werden. Tim schaffte es so ganz nebenbei durch gezielte Insider Informationen eine Zwietracht zwischen den genannten Frauen – Fraktionen zu erzeugen. Ohne die erste Welle des Angriffs abzuwarten, flüchteten Jens und Tim zurück in unser Abteil. Auf der langen Reise nach Hamburg erlebten wir aber noch so manches. Unklar ist z.B. bis heute, ob Tim tatsächlich am Bahnhof den in der TT Fachszene bekannten China Kracher Ma Long gesehen hat oder dies nur Christophs Cocktailmischung geschuldet ist. Irgendwie reagierte der ältere chinesische Herr nicht auf Tims penetrante Zurufe und Klopfen an der Scheibe. In Hamburg angekommen mussten wir uns erst einmal orientieren. Unser Wellness Hotel war wie erwartet in bester Hamburger Lage und kein Wunsch blieb dem verwöhnten Urlauber offen. Aufgeteilt auf eine Seniorenresidenz mit Granne, Christoph und Jens und einer Frischlingslounge mit Patrick, Dennis, Tim und Hübi, startete man nach einer kurzen Erfrischung auf Erkundungstour. Nachdem man sich mit dem U – Bahn Netz vertraut gemacht hatte und gemütlich die Speicherstadt erkundete, kehrte man zur ersten terminierten Challenge ins Hotel zurück. In gewohnter Tradition funktionierte man den Hoteltisch um und startete den prestigeträchtigen Oase Cup im Hotelzimmer. Zum Verlauf will ich mich eigentlich nicht groß auslassen, aber vor allem aufgrund von immer wiederkehrenden Materialproblemen einzelner Spieler siegte letztlich der an allen Tischen der Welt erprobte Patrick knapp vor Anti Top Akteur Hübi. Die weiteren Platzierungen erspare ich mir an dieser Stelle. Der ein oder andere Protagonist wird es mir danken. Nach einem gepflegten Abendessen beim Mexikaner mit spannenden Themen rund um den TTC ging es anschließend Richtung Reeperbahn. Auf dem Weg dorthin wurden Jens und Hübi noch Zeugen der spektakulären Niederlage von Klitschko. Auf uns wartete dann ein Abendprogramm, wo ein jeder in etwa das finden konnte, was seinem Interesse entsprach. Von Live Bands mit Rockabilly und Punk Rock über Clubs mit angesagter Mucke, war für jeden etwas dabei. Hinzu das gewisse Flair, was man nur auf St. Pauli antrifft. Ein alter Weggefährte von Tim und Dennis, der jetzt in Hamburg wohnt stieß noch dazu und verbrachte den Abend mit uns. Wir schauten fast überall mal rein und der Abend wurde richtig spät. Tim, Dennis und Hübi konnten noch Zeugen von Testosteron gesteuerten Nachwuchs Klitschkos werden, die ihre Manneskraft loswerden mussten. Die Eindrücke waren nachhaltig. Am frühen Morgen zog der Seniorenclub dann Richtung Hotel und die Frischlinge Richtung Fischmarkt, wo –ich konnte es kaum glauben- gerade ein Live Konzert Open Air startete. In Wuppertal undenkbar……Nach einer kurzen Nacht traf man sich um die Ecke bei einem wirklich leckeren Cafe zum Brunchen, um von dort den nächsten Tag bei Kaiser Franz Wetter zu starten. Es folgten eine Fahrt auf der Elbe und ein Auftanken in einem chilligen Strandcafe. Der Turnierverlauf des Vortages frustete den ein oder anderen noch immer ein wenig, weshalb es bei Rückkehr in unserer 5 Sterne Suite zu einer Revanche kam. Diese glückte dem nun mit einer Noppe agierenden Jens zunächst absolut überzeugend, so dass Turniersieger Patrick und der Zweitplatzierte Hübi zunächst kein Konzept gegen ihn fanden. In einem heimtückischen Komplott, in Reminiszenz an alte Weggefährten, wurde der bis hierhin stark aufspielende Jens jedoch von Spielern und Mitstreitern völlig aus dem Konzept gebracht. Der Begriff des T-Rex ward geboren. Schlachtengesänge, Posters, Give aways, etc. wurden in epischer Breite erfunden und hatten den gewünschten Effekt, das Wiedererstarken von Hübi und Patrick und der gescheiterten Revanche. Wem sich hier offene Fragen stellen, kann sich gerne an die Redaktion wenden, welche weitere Details kennt. Nach diesem düsteren TT Kapitel nahmen wir ein zunächst üppiges Mahl beim Italiener ein. Danach folgte ein erneuter Anlauf auf die Partymeile. Dieser wurde diesmal nicht so spät wie am Vortag, war aber trotzdem richtig nett. Am letzten Tag stand nochmal ein bisschen Kultur auf dem Programm. Der von Horrorfilmen traumatisierte Patrick wurde beim Dungeons Besuch in die Mitte genommen, falls es zu gruselig werden sollte. Eintritt war schließlich ab 12 Jahre. Die Mischung aus Geschichte und Event im Dungeon war aber ein Volltreffer und kann von uns allen nur empfohlen werden. Nach dem freien Fall zum Abschluss im Dungeon ging es zum Aufstieg in die Elbphilharmonie über. Dort hatten wir noch einen Fototermin mit einer bulgarischen Starfotografin, die ansonsten Boygroups knipst. Ergebnisse werden möglicherweise demnächst in diversen Print Medien abgedruckt sein. Eine letzte Mahlzeit beim Italiener vor der langen Rückreise stand noch an, welches sich unerwartet in die Länge zog. Als dann die Teeniefraktion –trotz akuter Zeitnot noch diverse kulinarische Zeitfresser in Anspruch nahmen, fing es bei Falling Down T-Rex an zu brodeln. Es folgte so etwas wie der Snickers Effekt – ihr kennt die Werbung bestimmt- und aus dem freundlichen Teamplayer wurde ein Vulkan. Die Geschichte ging glücklicherweise gut aus und wir bekamen noch eine Punktlandung hin und erreichten den Zug. Viel hätte aber nicht gefehlt und wir hätten rückreisetechnisch ein größeres Problem gehabt. Auf der Rückreise konnte uns dann selbst das ICE Unglück in Dortmund nix mehr anhaben und wir kamen mit leichter Verspätung um 23:00 Uhr in Wuppertal an. Der Trip nach Hamburg – da waren wir uns einig- war ein perfekter Saisonabschluss und wird uns allen nachhaltig in Erinnerung bleiben. Ich bin gespannt, wo es uns im kommenden Jahr hin verschlägt.
Der große Tag des WZ Pokal Endspiels stand an und man erwartete den klaren Favoriten Germania Wuppertal von den Südhöhen. Der Regionalliga Absteiger reiste als klarer Favorit in die TH Birkenhöhe, auch wenn sie mit einer Mixture aus den ersten Drei Mannschaften an den Tisch gingen. Mit den Maiwald Brüdern waren die nominell stärksten Spieler von Germania Wuppertal mit dabei , welche den Verein nach Ende der Saison jedoch Richtung Borussia Dortmund verlassen werden. Ergänzt wurde die Truppe durch das Brett 1 der Verbandsliga Mannschaft Tobias Klinke und dem uns bestens vertrauten Nachwuchstalent Tim Kampmann aus der dritten Mannschaft. Die Halle füllte sich und etwa 40 fachkundige Zuschauer fanden den Weg in die TH Birkenhöhe. Im Vorfeld überlegte man intensiv, wie man eine optimale Punktausbeute erreichen könnte und Chefanalytiker Seifert –ich nehme es vorweg- hatte den richtigen Riecher. Wir einigten uns im Vorfeld auf Dennis, Patrick, Christoph und Jens, jedoch aus taktischen Gründen in umgekehrter Aufstellung, d.h. Jens und Christoph an den Brettern 1+2. Die Germanen gingen mit breiter Brust an die Platten und machten sich darum scheinbar keinen Kopf. Sie stellten nach Stärke von Brett 1 – 4 auf. Der Plan hierdurch bestimmte Paarungen zu ermöglichen bzw. zu umgehen ging auf. Dennis und Patrick holten zum Beginn ihr Doppel gegen Marvin Maiwald und T. Kampmann denkbar knapp im fünften Satz. Christoph und Jens hatten am Nachbartisch Maiwald und Klinke nicht viel entgegen zu setzen und verloren deutlich. Vorne bekamen es Christoph und Jens dann mit den Maiwald Brüdern zu tun. TTR Technisch liegen knapp 300 Punkten dazwischen. Dafür haben sich die beiden gut geschlagen. Jens konnte gegen Marvin Maiwald die Partie sogar lange offen halten und einen Satzgewinn verbuchen. Dabei wurde deutlich, dass auch RL Spieler Probleme mit seinen Aufschlägen haben. RH Monster Christoph musste erkennen, dass RL Spieler eine noch festere Rückhand spielen können, wenn es nötig ist. Trotz der Gegenwehr lagen wir somit erst einmal mit 1:3 hinten. Dennis hatte dann seinen Auftritt gegen den unangenehm spielenden Glatt – Anti Spieler Klinke. Dieser hat in der VL Vorne eine beachtliche Saison gespielt und ist TTR Punktetechnisch nicht weit von Dennis entfernt. Da Dennis mit Material aber keine großen Probleme hat, fertigte er ihn überraschend deutlich mit 3:0 ab. Am Nachbartisch machte Patrick gegen einen stark aufspielenden Kampmann eine richtig gute Partie und glich somit sogar zum 3:3 aus. Der Spielverlauf hätte bis hierhin nicht viel besser für uns laufen können. Alle möglichen Punkte konnten verbucht werden und die Zuschauer mussten sich mitunter auch die Augen reiben. Jetzt mussten Christoph und Jens wieder gegen die Maiwald Brüder ran. Diesmal verlief es leider ne Ecke deutlicher und wir konnten keinen Satzgewinn verbuchen. Erneuter Rückstand auf 3:5. Dennis verkürzte souverän gegen Kampmann auf 4:5 und verwöhnte das Publikum dabei mit langen Ballonabwehr Bällen. Patrick kam gegen Klinke anfangs gut ins Spiel und konnte die Partie zunächst offen gestalten. Letztlich drehte der Materialspezialist das Match aber noch und gewann in 4. Sätzen, was das erste Break für Germania war. Wie befürchtet erholten wir uns davon nicht mehr. Patrick musste direkt wieder ran, diesmal gegen Marian Maiwald. Im ersten Satz spielte er dabei mit das beste TT, was ich als langjähriger Trainingspartner von ihm gesehen habe und gewann mit 11:6. Diesen Level zu halten, war jedoch nicht möglich und der Spitzenspieler der Germanen spielte zu sicher und zu hart. Unser Rückstand erhöhte sich dadurch auf 4:7. Die Germanen brauchten nun nur noch einen Punkt um die Partie für sich zu entscheiden. Jetzt musste Jens gegen Klinke ran und Christoph gegen Kampmann. Beides Spiele, wo grundsätzlich mal ein Punkt kommen kann oder besser gesagt muss, wenn man an einem solchen Abend dranbleiben will. Jens startete gut gegen Klinke und gewann den ersten Satz. Nach Satzausgleich führte er im 3 Satz bereits hoch und hatte die Satzführung vor Augen. Aber es kam anders. Satz 3 ging verloren und im 4 Satz hatte er mit 9:11 denkbar knapp das Nachsehen. Christophs Spiel am Nachbartisch kam somit nicht mehr in die Wertung. Kampmann spielte aber erwartet stark und führte bereits mit 2:1 Sätzen. Am Ende ein verdienter 8:4 Pokalsieg für die Germanen. Wir waren uns nach Spielende schnell einig, dass wir mit dem Ergebnis und dem Spielverlauf sehr zufrieden sind. Interessant wäre es bestimmt noch geworden, Dennis gegen einen der RL Cracks zu sehen. Das Erreichen des Endspiels im WZ Pokal ist in der Geschichte des TTC bisher einmalig und hilft die Saison nach dem verpassten Relegationsplatz in guter Erinnerung zu behalten. Am kommenden WE schließen wir die Saison mit der traditionellen Mannschaftstour ab. Nach Mallorca im letzten Jahr, geht es diesmal ganz bodenständig mit dem ICE nach Hamburg. Ein Bericht folgt bestimmt……
…..erstmalig in der Historie des TTC stehen wir im Finale des traditionellen WZ Pokals. Den Weg dorthin haben wir recht souverän gemeistert. Lediglich im Viertelfinale gegen Fortuna Wuppertal gab es nur einen knappen Sieg. Nun reist der Regionalligist SSV Germania Wuppertal an. Man muss kein Experte sein, um uns als krassen Außenseiter zu sehen. Aber alles muss bekanntlich erst einmal gespielt werden. Wir werden versuchen unsere Chancen zu nutzen und es unserem Gegner von den Südhöhen so schwer wie möglich machen. Dabei können wir natürlich Eure Unterstützung gut gebrauchen. Anschlag ist am Freitag, den 21.04.2017, ab 20:00 Uhr in der Sporthalle Birkenhöhe.

Ich bin mir sicher die meisten von Euch haben auf einer Steinplatte die ersten Erfahrungen im Tischtennis gesammelt. Die Anforderungen sind hier bekanntlich komplex. Neben den erforderlichen athletischen Anforderungen auf Steinplatten sind vor allem die unberechenbaren Windverhältnisse und rudimentäres Material wesentliche Herausforderungen in dieser Disziplin. Am letzten Wochenende war es nun endlich soweit. Die Späher des TTC haben wochenlang die besten Locations im Bergischen Land gesichtet und sich letztlich für die beliebte Steinplatte an der Pestalozzistrasse in Remscheid entschieden. Die Wettbedingungen waren an diesem Wochenende einfach ideal und man setzte alles daran dieses Großevents auch stattfinden zu lassen. Bedingt durch einen sanften Südwind und tiefstehende Abendsonne hatten wir ideale Rahmenbedingungen. Zeugwart Dr. Hübner verfügt als bekennender Holz und Belagmessie über ein beachtliches Sortiment geeigneter Kellen. Die meisten von uns sind zudem ausreichen narzisstisch veranlagt, um sich im Vorfeld in eine Favoritenrolle zu reden. Die Leistungen der abgelaufenen Saison spielten nun keine Rolle mehr. Das ausgelobte Preisgeld -ein Gyrosteller + Fertigkuchen als Dessert lockten die komplette Elite des TTC nach Remscheid. Lediglich der Brettchenerfahrene Christoph musste passen, da er Urlaubsbedingt verhindert war. Gespielt wurde in Gruppen, welche nach TTR Werten zusammengestellt wurden. In Gruppe 1 mussten Tim, Dennis und Patrick gegeneinander antreten. Gruppe 2 bestand aus Hübi, Granne und Jens. Es sprach sich natürlich rum in Remscheid, was in ihrem beschaulichen Städtchen los war und so kamen zahlreiche Zuschauer. Diese erlebten den zweiten Frühling von Tim. Von seiner zuletzt ausgemachten spielerischen Krise und Frust am TT Sport war nichts mehr zu merken. Gerüchten zu Folge hat er die letzten Wochen auf diversen Grundschulhöfen im Raum Gevelsberg verbracht, um sich vorzubereiten. Dies würde die Leistungsexplosion an diesem Wochenende ein Stück weit erklären. In der Gruppe setzte er sich folglich auch souverän als Gruppenerster durch. Die Gruppe 1 war nach Einschätzung der Experten die Todesgruppe. Patrick und Tim sind einfach zu abgezockt am Steintisch. Dennis war hier letztlich chancenlos. In Gruppe 2 haderte Granne mit dem Material und schied ähnlich wie Dennis klar aus. Den Gruppensieg machten Hübi und Jens untereinander aus. Die Partie war ein Krimi, indem Jens versuchte seinen Gegner mit diversen Psychospielchen zu beeinflussen. Letztlich brachte ihm dies nicht den gewünschten Erfolg und Marcel setzte sich durch. Im Halbfinale gewann dann Patrick knapp gegen Hübi und Tim fertigte Jens ab. Im Endspiel war somit Tim der klare Favorit, da er bisher wirklich unfassbare Bällen spielte. Zur Überraschung aller setzte sich aber Turnierhai Patrick durch und gewann am Ende die 1. Remscheider Steinplatten Open. Ob Patrick nun der kompletteste der anwesenden Akteure ist, soll jeder selbst entscheiden. Ich habe da meine eigene Meinung zu….,-)
Die Geschichte, die zu diesem kleinen Contest führte ist natürlich eine andere…..
Wir hatten das letzte Saisonspiel gegen den bereits abgestiegen Nachbarn Kolping Remscheid zu bestreiten. Da die Remscheider völlig schuldlos nicht in die Halle kamen und alle Bemühungen nach Alternativen erfolglos verliefen, siegten wir kampflos.
Die Saison wurde somit mit einem undankbaren 3. Platz beendet. Im Anschluss wurde noch nett bei Dennis der Ausklang der Saison gefeiert.
Die letzten 2 Auswärtsspiele der Saison standen an.
Zunächst mussten wir am vorletzten Sonntag quasi noch vor dem Aufstehen zum Tabellenzweiten und designierten Relegationsteilnehmer zur Regionalliga Anrather TK RW anreisen. Sonntagfrüh, eine Stunde Zeitklau durch Zeitumstellung und Plastikbälle machten die Aufgabe nicht einfacher. Im Hinspiel (4:8) konnten wir uns noch wacker schlagen und den ein oder anderen Überraschungssieg einfahren, doch dieses Mal hatten wir beim schnellen 0:8 nichts zu melden.
Eine Woche später stand die längste Auswärtsfahrt (180km eine Strecke!) nach Mennighüffen zum
Tabellenführer an. In der Turnhalle, die „in the middle of nowhere“ lag, angekommen, sahen wir schon die Glückwunsch-Plakate, Blumen und Fans der Gastgeberinnen, die an diesem Tag ihren zuvor gesicherten Aufstieg feiern wollten. Wir schlugen uns eigentlich ganz wacker, doch wie sie oft in dieser Saison sprang nichts Zählbares bei heraus. Manche Sätze waren knapp, aber irgendwie können die Gegnerinnen dann doch nochmal eine Schippe drauflegen. Bianca hatte den Ehrenpunkt schon auf der Hand, aber es sollte nicht sein. 0:8 hieß es auch hier am Ende. Sarah bemerkte dann ganz passend, dass wir einfach keine Party-Crasher sein wollten. Da konnten wir sogar wieder ein bisschen lächeln. Resümee des Abends: 4h Fahrt / 1,5h Spiel.
Am kommenden Samstag bestreiten wir nun unser Abschiedsspiel aus der Oberliga gegen den Tabellenachbarn aus Ense. Wir wollen uns ordentlich verabschieden und mobilisieren noch einmal alle Kräfte, um vielleicht mit einem Positiverlebnis zu gehen. Wir freuen uns über jeden Zuschauer. Nach dem Spiel wird das Saison-Ende gemeinsam mit der 2. Herren gefeiert.
Eure 1.Damen
Autor: Franzi
An diesem Wochenende sollte sich entscheiden, ob wir den angestrebten 2. Platz und damit die Fahrkarte zur Relegation, einlösen können. Mit dem TV Kotthausen reiste ein Gegner an, der in der Rückrunde gegen alle Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel mindestens ein Unentschieden erzielt hat. Wir waren also gewarnt. Unser direkter Konkurrent um den Relegationsplatz–der ASV Wuppertal- empfing den Tabellenführer aus Elfringhausen. Um hier regelmäßig Zwischenstände in Erfahrung zu bringen, wurde Isi in der Thorner Strasse stationiert, der auch fleißig postete. Aufgrund unseres Rotationsplans setzte Jens aus und Granne kam zum Einsatz. Die Halle war gut gefüllt und das Catering stand. Insgesamt also gute Voraussetzungen um Platz 2 zu erobern. Wir bekamen aber direkt zum Start einen heftigen Schuss vor den Bug. Schon im Hinspiel hatten wir es gegen die Kotthausener Doppel recht schwer und gingen nur mit 1:2 in die Einzel. Diesmal kam es noch schlimmer. Hübi und Tim hatten gegen das Spitzendoppel keine echte Siegchance. Dennis und Patrick wurden vom aggressiv spielenden 2 er Doppel überrannt und mussten gratulieren. Als dann Granne und Christoph unerwartet chancenlos das Doppel 3 verloren, war der Fehlstart perfekt. Das mussten wir erst einmal wegstecken und uns neu sammeln. Dennis kam am besten aus den Startlöchern und gewann sein erstes Einzel gegen Kluge nach verlorenem ersten Satz recht sicher. Hübi musste leider gegen einen klug spielenden Schlottner gratulieren. Zwischenstand 1:4. In der Mitte haben wir uns im Hinspiel schwer getan und nur 1 Punkt erzielt. Patricks Reise in die Finsternis ist vielen noch in Erinnerung geblieben. Vom Positivtrend der letzten Wochen beflügelt gewann Patrick sein erstes Einzel in knappen Sätzen mit 3:0 und verkürzte. Als Christoph am Nachbartisch gegen von Lepel in 4. Sätzen sein Spiel gewann, wurde die Stimmung auf der Bank wieder etwas besser. Der erste Großbrand war gelöscht. Jetzt kam das untere Paarkreuz mit Tim + Granne ran. Im Hinspiel konnten wir unten 4 Punkte + Doppel verbuchen, was uns den 9:6 Sieg sicherte. Kotthausen reiste heute aber mit einem anderen unteren PK an, welche unseren Jungs das Leben deutlich schwerer machen sollten. Beide Einzel gingen in der Folge weg, so dass es bei Halbzeit bereits 3:6 stand. Die Kotthausener spielten, als ginge es um die Meisterschaft. Im Laufe des Spiels stellte sich heraus, dass der ASV ihnen ein 50 Liter Fass bei entsprechendem Ergebnis angeboten hat. Damit erklärte sich dann auch die Deluxe Aufstellung, die in der ganzen Saison glaub ich erst einmal so an die Tische ging. Die Infos aus der Thorner Strasse waren hingegen absolut positiv. Elfringhausen führte bereits mit 6:2 und hatte scheinbar nen richtigen Lauf. Jetzt mussten nur wir das Ding irgendwie noch drehen. Die 2. Hälfte der Einzel folgte. Dennis war Nervenstark und bewies seine Klasse erneut, indem er Schlottner sicher in drei Sätzen bezwang. Hübis Kämpfermentalität sorgte gegen Kluge zu einem knappen Sieg. Es stand nur noch 5:6. Erneut kam Hoffnung auf. In der Mitte hatte es Patrick im 2. Einzel gegen von Lepel schwer und geriet in Rückstand. Nach Abwehr mehrerer Matchbälle konnte er das Spiel aber unter dem Jubel der Zuschauer umbiegen und auf 6:6 ausgleichen. Als der „auferstandene Christoph“ dann in seinem zweiten Einzel gegen Noppenspieler Müller in 5. Sätzen gewann, hatten wir die Partie trotz Fehlstart fasst schon wieder im Griff und führten mit 7:6. Traditionell sind wir unten eigentlich sichere Punktelieferanten und ein Gesamtsieg war nun absolut in Reichweite. Die Kotthausener Jungs hatten aber sowohl im Doppel, wie auch in der ersten Einzelrunde eine Duftmarke hinterlassen. Und dieser Eindruck wurde leider in den nächsten Sätzen weiter verstärkt. Tim kämpfte wacker und gelang in den 5. Satz. Dort hatte er aber leider keine reale Siegchance. Granne startet am Nebentisch zunächst gut, sein Gegner stellte sich aber immer besser auf ihn ein und letztlich half Granne dann auch all seine Routine nicht mehr. Kotthausen ging mit 8:7 in Führung. Die Partie in der Thorner Straße war mittlerweile beendet. Elfringhausen siegte im Schnelldurchlauf gegen den ASV Wuppertal mit 9:3. Die Freude hierüber blieb uns aufgrund des eigenen Spielverlaufs aber ein wenig im Halse stecken, denn ein Punktverlust bedeutete im Grunde unser Aus für Platz 2. Im Schlussdoppel puschten sich Dennis und Patrick trotz allem nochmal so richtig, was dazu führte, dass sie das vielleicht stärkste Doppel der LL5 (Schlottner/Kluge) in 5 Sätzen bezwangen. Am Ende stand also „nur“ ein Unentschieden auf dem Spielbericht. Die Enttäuschung hierüber war bei allen Beteiligten groß. Tim und Granne waren ziemlich bedient, mussten erst einmal getröstet werden und ihre Wunden lecken. Letztlich wurde die Aufholjagd nicht belohnt. Am Folgetag war man sich aber bereits einig, dass nicht gegen Kotthausen der zweite Platz verspielt wurde. Die Punkte wurden an anderen Spieltagen liegen gelassen (z.B. Spiele gegen Hagen oder gegen den ASV Wuppertal). Auf das Unentschieden gegen Kotthausen kann man bei dem Fehlstart und der Deluxe Aufstellung der Gummersbacher sogar etwas stolz sein. Es steht diese Woche noch das WZ Pokal Finale gegen den Regionalligisten Germania Wuppertal an, indem wir krasser Außenseiter sind und nichts zu verlieren haben. Vielleicht gelingt uns hier –trotz Außenseiterstatus- der ein oder andere Punktgewinn. Es folgt dann am WE das letzte Spiel der Saison gegen den feststehenden Absteiger aus Remscheid, indem Christoph pausieren wird.
Tja, wer von uns hat sich diese Frage noch nicht gestellt ?! Mit Blick in ferne Tischtennis Hallen wurde dieses WE mehr denn je durchgerechnet, wie manch ein Spiel hätte ausgehen können. Dabei haben wir im Grunde nach diesem Wochenende Grund genug, dieses Szenario bei uns selber mal durchzuspielen. Uns stand ein schweres Spiel gegen den TTV Ronsdorf bevor. Die Truppe ist uns gut bekannt und in der Vergangenheit waren dies immer sehr knappe Begegnungen –das Hinspiel endete 8:8. Die Vorzeichen waren beim Ankommen der Ronsdorfer jedoch leider andere. Durch den tragischen Tod von Michael Kaib waren die letzten Wochen nicht einfach für die Jungs vom TTV Ronsdorf und Tischtennis wird dabei zur Nebensache. Bedingt durch weitere Ersatzstellungen für die zweite Mannschaft ging unser Ligakonkurrent schließlich mit insgesamt 4 Ersatzspielern in die Begegnung (nur Brett 5 + 6 der Stammformation waren vor Ort). Ohne jemanden Böses zu wollen – 2 der Ersatzspieler waren vom Papier her schnell als sichere Punktausbeute ausgemacht. Wir waren also umso mehr in der Favoritenrolle und ein schneller Sieg wurde erwartet. Wenn man sich nur das Endergebnis von 9:2 anschaut, hat sich diese Prognose auch grundsätzlich bewahrheitet. Schaut man sich jedoch den Spielbericht an, kann man mit dem Spielchen „Was wäre wenn“ mal beginnen und wird überrascht sein. Wir hätten –bei unglücklichem Verlauf – auch mit 1:7 gegen diese dezimierte Truppe zurückliegen können. Schon in den Doppeln kamen die ersten Einschläge. Hübi und Tim hatten gegen Klein/Naczinski nach Satzführung schließlich in 4. Sätzen das Nachsehen. Der sicher geglaubte Punkt am Nachbartisch von Dennis und Patrick, sah lange Zeit wie ein Punktverlust aus. Am Ende waren die beiden Nervenstark genug es knapp zu gewinnen. Christoph und Jens ließen gegen das Doppel 3 dann nichts zu und gewannen erwartet sicher. Es machte sich im Doppel schon bemerkbar, dass Dennis heute keinen guten Tag erwischte. Er quälte sich gegen die Jungs aus Ronsdorf –die nominell nur unten spielen – jeweils über 5 Sätze. Gegen Duck lag er bereits mit 0:2 zurück, drehte die Partie aber noch. Gegen Klein konnte er nach erneuten Satzrückständen zwar eine Aufholjagd starten, hatte am Ende aber in der Verlängerung das Nachsehen. Hübi tat sich gegen Klein auch äußerst schwer, hatte an diesem Wochenende aber mal das Glück, welches ihm in den letzten Partien verwehrt war. Gegen Duck folgte in der zweiten Runde dann ein sicherer Sieg. In der Mitte bekam es Patrick gegen den Wulkesch Bruder aus der vierten Mannschaft zu tun. Da Patrick sich selbst als Abwehrkiller sieht, ging er voller Zuversicht in die Partie. Auch Patrick war am Rande einer Niederlage und gewann das Spiel nach viel Kampf erst im Entscheidungssatz. Der Ronsdorfer Ersatzspieler machte seine Sache aber auch wirklich gut und spielte sehr sicher und variabel aus der Halbdistanz. Am Nachbartisch hatte es Christoph mit TTV Urgestein Naczinski zu tun. Das dies nicht leicht werden sollte war schon vorher klar. Zunächst sah alles vielversprechend aus und Christoph führte mit 2:0 Sätzen. In einer für die Zuschauer guten Partie konnte der Ronsdorfer aber ausgleichen und es ging ebenfalls in den Entscheidungssatz. Dort hatte Christoph den besseren Start und behielt die Nerven. Jens hatte es mit einem Ronsdorfer Jugendspieler zu tun und gewann erwartungsgemäß sicher. Am Nachbartisch bekam es Tim mit Kreisklassenurgestein Luckey zu tun. Das heißt Anti Top und abgespielter Tackiness C. Es dauerte bis Tim verstand, was er da machen musste. Schnell lag er mit 0:2 Sätzen zurück und war sichtlich verzweifelt. Dabei ratterte im Kopf schon der TTR Rechner und ihm wurde bewusst, was dies auf seinem Konto für Auswirkungen haben würde…..Tim war richtig angespannt. Er gewann Satz 3 knapp und danach wurde aus Tim wieder Charles Bronson und die Sätze 4 + 5 gingen ihm leichter von der Hand. Wie schon zu Beginn erwähnt, haben wir letztlich mit 9:2 gewonnen. Wer am WE dabei war, wird mir aber zustimmen, dass es auch alles hätte anders laufen können. Unser direkter Konkurrent um den Relegationsplatz –der ASV Wuppertal- hatte an diesem WE auch ein schweres Programm vor sich. Zunächst Auswärts in Hagen, am Folgetag daheim gegen den TTV Ronsdorf. Hier waren wir mit einem Live Ticker vertreten und fieberten –teils im Bett oder in der Sonne liegend- mit. Hut ab übrigens vor Christoph, dass er nach einer langen Partynacht bereits um 10:00 Uhr morgens wieder in der Halle vor Ort war. Es wurde dann bedingt durch die Live Schaltung schnell klar, der ASV hat –trotz knappen Spielverläufen – nicht gepatzt. Das „Was wäre wenn“ ist dem ein oder anderen beim Lesen der Spielberichte und verfolgen des Live Tickers sicherlich auch hier durch den Kopf gegangen. Nächstes Wochenende wird eine Vorentscheidung bzgl. des Relegationsplatzes fallen. Für uns steht ein schweres Heimspiel gegen den TV Kotthausen an. Der ASV spielt parallel gegen den Tabellenführer aus Elfringhausen. Bei einer Niederlage des ASV, wären wir wieder auf dem Relegationsplatz.
…..jetzt ist es tatsächlich passiert. Erstmals in der Historie steht der TTC im traditionellen WZ Pokalfinale. Ich will nicht verschweigen, dass dies sicherlich auch der Tatsache geschuldet ist, dass die RL Clubs von Ronsdorf und Velbert nicht gemeldet haben oder kampflos Spiele abgeschenkt haben. Der Weg ins Finale wurde von uns trotzdem- wie ich finde- eindrucksvoll beschritten. In der ersten Runde ein 8:0 gegen die in der Bezirksliga spielenden Solingen Blades. Danach das hart umkämpfte 8:6 gegen den Ligakonkurrenten Fortuna Wuppertal. Im Halbfinale nun gegen den in der LL im Abstiegskampf steckenden RTV. Wir gingen hier als Favorit ins Halbfinale und versuchten es mit Dennis, Marcel, Christoph und Tim. Der RTV reiste direkt zu Fünft an. Roßbach, Vogler, Hofer, Katthagen und SpK. Umminger nur im Doppel. Ich fasse mich kurz. Beide Doppel gingen direkt an uns, was irgendwie schon eine Vorentscheidung war. Als dann Tim in fünf Sätzen gegen Hofer gewann und Christoph gegen seinen Lieblingsgegner Roßbach in 4. Sätzen siegte, war das Spiel fast schon entschieden. Dennis und Marcel erhöhten anschließend auf 6:0. Dem RTV gelang mit einem Sieg von Roßbach gegen Tim noch der Ehrenpunkt. Am Ende stand es 8:1 für den TTC und der Einzug in Pokalfinale war gesichert. Im Anschluss wurde dies noch in einem Nobelrestaurant ein wenig gefeiert. Im Finale wartet jetzt der Sieger aus der Partie Germania Wuppertal gegen den Bezirksligisten Groß Ösinghausen. Hier ist die Germania klarer Favorit. Ein Finale gegen den Gegner von den Wuppertaler Südhöhen ist somit recht wahrscheinlich. Hier wären wir vom Papier her in der klaren Außenseiterrolle. Aber es muss ja alles erst einmal gespielt werden…..
Vor Beginn des Spieles dachten wir, dass das 0:0 wohl unser bester „Zwischenstand“ sein wird und wir wollten mal ein mehr oder weniger positives Foto machen, aber wenn man keine Erwartungen hat, dann wird man ja bekanntlich auch nicht enttäuscht. Und so passierte am Samstag Abend doch etwas Unerwartetes, denn der Spielverlauf war sehr ausgeglichen zwischen uns und den Gästen aus Holzbüttgen.
In die Doppel starteten wir, wie so oft, mit einem 1:1. Während Franzi und Tabea nicht wirklich ins Spiel kamen, konnten Sarah und Bianca unseren ersten Sieg einfahren. Unsere Gedanken: wenigstens schonmal nicht zu null verloren. Bei dem einen Sieg sollte es aber nicht bleiben.
Die erste Einzelrunde verlief nämlich auch sehr ausgeglichen. Tabea und Bianca konnten beide ihre ersten Einzel gewinnen; Sarah und Franzi verloren zwar mit 0:3, aber die Sätze waren alle sehr knapp, so dass auch hier vielleicht mehr drin gewesen wäre. Zwischenstand bis hierher: 3:3.
Die zweite Einzelrunde gestaltete sich ähnlich, dafür aber um einiges dramatischer. Tabea konnte noch einmal mit 3:1 gewinnen und Sarah kämpfte parallel gegen die generische Nummer zwei. Nach einer klaren 2:0 – Führung, bei der Sarah die ersten beiden Sätze zu 2 und zu 3 gewann, waren sich alle sicher, dass Sarah das ganz locker nach Hause bringt. Doch plötzlich stand es 2:2 und das Zittern begann. Fünfte Sätze sind schließlich nicht so unsere Sache …. Doch Sarah konnte sich zurück in das Spiel kämpfen und sorgte für Punkt Nummer 5 an diesem Abend. Bianca verlor leider mit 1:3 und Franzis Spiel war dann an Dramatik kaum noch zu übertreffen. Im fünften Satz gab es ein spannendes Kopf an Kopf an Rennen; mittlerweile verfolgte die gesamte Birkenhöhe unser Spiel, da die Herren ihr eigenes Spiel schon beendet hatten. Die Stimmung war gut und alle peitschten Franzi nach Vorne, aber leider hieß es dann im fünften Satz 14:16 für die Gegnerin. Zwischenstand also 5:5.
Die letzte Einzelrunde: Bianca gewann etwas überraschend relativ klar gegen die gegnerische Nummer eins mit 3:1 und brachte uns somit in eine sehr gute Ausgangsposition. Vielleicht war ja dieses Mal doch etwas für uns drin. Vielleicht ein, oder doch sogar zwei Punkte !? Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Tabea und Sarah kämpften in ihren letzten Einzeln um alles und schafften es beide in den fünften Satz. Beide Spiele waren heiß umkämpft und die Zuschauer peitschten beide nach Vorne. Der Ausgang deshalb umso bitterer: Sowohl Tabea, als auch Sarah verloren ganz knapp im fünften Satz zu 9 und zu 8. Bitter … Franzi konnte die gegnerische Nummer zwei leider nicht bezwingen und so stand es am Ende 6:8.
Schade, schade, schade. Einen Punkt hätten wir uns sicherlich verdient bei drei knapp verlorenen 5-Satz-Spielen. Aber naja, wir haben unsere Erwartungen wahrscheinlich selbst mit diesem 6:8 übertroffen, bitter ist es trotzdem. Als nächstes stehen zwei Auswärtsspiele auf dem Plan. Diese Male haben wir wahrscheinlich wirklich nicht viel entgegen zu setzen, da wir zum Tabellenzweiten und zum Tabellenersten fahren. Wir geben aber unser bestes und verbleiben bis dahin,
Eure 1. Damen
Autor: Tabea
…..nach dem Marathonkrimi gegen den ASV Wuppertal stand direkt das nächste schwierige Lokalderby an. Diesmal ging es in den Wuppertaler Osten – nach Haarhausen. Die Fortunen liegen uns eigentlich. In den letzten Jahren konnten wir hier immer fleißig Punkte sammeln. Dieses Mal waren die Vorzeichen aber eher Besorgniserregend. Patrick hatte ein fiebriger Infekt erwischt und er lag mit Fieber flach. Die Option Jens einzusetzen fiel an diesem WE flach. Was also tun ? Wie wollte man die Chance auf einen Relegationsplatz bewahren ? Chefstatistiker und Analyst Seifert brachte es am Nachmittag auf den Punkt. „Ich trete die Reise an und werde spielen. Im schlimmsten Fall muss ich halt abschenken.“ So -oder so ähnlich waren seine Worte. Aber es kam dann doch etwas anders….
Als bekennender Film Nerd kamen mir nach Spielschluss direkt Parallelen zu F.F. Coppollas Meisterwerk von 1979 in den Sinn. Wer den Film kennt, wird sich bestimmt an Martin Sheen erinnern, wie er im Fieberwahn tagelang in seinem Hotelzimmer in Saigon auf seinen Auftrag wartet, um anschließend den Nung River hinabzufahren, mit dem Auftrag Colonel Kurtz zu finden. Die Skeptiker unter Euch werden nun sicherlich sagen, Patrick hatte einen grippalen Infekt -er hat keine Drogen genommen. Kambodscha ist nicht Haarhausen und die Linkspfoten der Fortuna ähneln irgendwie auch nicht Marlon Brando. Alles Richtig. Das Entscheidende ist aber, beide haben ihre Mission erfüllt. Martin Sheen hat den wahnsinnig gewordenen dicklichen Marlon Brando gefunden und letztlich zur Strecke gebracht. Monchichi Patrick hat uns- trotz Fieber – am Wochenende den Sieg gerettet…..
Hier der Spielfilm vom WE -mal etwas nüchterner:
Doppel 2:1. Dem Fieberwahn geschuldet haben wir Patrick mit Tim nur ins Doppel 2 verfrachtet. Wer konnte schon wissen, dass er in den Einzel später so aufdreht. Das neu formierte Doppel 1 mit Dennis und Hübi siegte souverän. Patrick und Tim mussten hingegen gegen das Einser Doppel der Gastgeber gratulieren. Granne und Christoph brachten zum Glück die wichtige 2:1 Führung.
Vorne dann Punkteteilung. Dennis souverän gegen Fittig. Marcel hat das Pech irgendwie zur Zeit gepachtet. Gegen Hessi kann er einen guten Start und eine Führung nicht nutzen und verliert unglücklich in 4. Sätzen. In der Mitte kann Christoph dann seine Siegesserie gegen Themel nicht ausbauen. Patrick gelingt hingegen gegen Tokke die Revanche für die deutliche Niederlage im WZ Pokal. Unten konnte Granne gegen Osthof unsere Führung auf 5:3 ausbauen. Da Tim gegen Appels Schnittbälle nicht klar kam, stand es zur Halbzeit nur noch 5:4. Als dann Dennis gegen einen bis in die Haarspitzen motivierten und riskant spielenden Hessi verlor und Hübi mehrere Matchbälle gegen Fittig nicht verwandeln konnte, lagen wir Zwischenzeitlich sogar mit 5:6 hinten. Der von Fieberschüben geplagte aber medikamentös gut eingestellte Patrick sorgte dann aber für die Wende und siegte gegen Themel. Als dann auch noch Christoph gegen Angstgegner Tokke punktete, stand es wieder 7:6 für uns. Jetzt war das untere Paarkreuz wieder gefordert. Tim machte seine Sache gut und gewann eiskalt in Charles Bronson Manier in knappen Sätzen gegen Osthof. Granne tat sich gegen Appel schwer und lag schnell mit 0:2 hinten. Ihm gelang zwar noch der Satzausgleich. Im fünften Satz hatte der Fortuna aber die besseren Nerven und verkürzte auf 8:7. Das Schlussdoppel war gefordert, um die -Chancen auf Platz 2 zu bewahren. Nach 0:1 Satzrückstand drehten Dennis und Hübi die Partie schließlich und wir konnten den Krimi mit 9:7 für uns verbuchen. Die Erleichterung war groß und Patrick hat sich mit dieser Partie sicherlich nachhaltig in die Annalen des Vereinsarchivs verewigt und erlangt -Heldenstatus. Nächste Woche gegen Ronsdorf steht wieder ein schweres Derby an. Mal schauen wer dann das Zeug zum nächsten Helden inne hat….
