….nach den Ergebnissen der letzten Wochen standen wir ein bisschen mit dem Rücken zur Wand. Abstiegskampf war etwas, womit niemand vorher gerechnet hatte, aber auf einmal standen wir durch schlechte Ergebnisse wirklich im unteren Drittel drin. Mit der Tus Lintorf reiste ein VL Absteiger an, der die wichtigsten Spieler hat halten können. Vor der Saison haben wir uns durchaus auf Augenhöhe mit der Truppe gesehen, doch unser Ego hatte in der bisherigen Saison schon arg gelitten. Die Doppel haben uns schon manches mal den Kopf gekostet und es stellte sich heraus, dass wir keinen echten Plan haben, was hier die beste Lösung sein könnte. Fünf Minuten vor Spielbeginn waren die Felder auf dem Spielblock immer noch leer. Tim fasste sich ein Herz und befüllte den Spielblock dann spontan und manch einer erfuhr erst bei der Begrüßung, mit wem er es den heute probieren würde. Im Doppel 1 landete diesmal Patrick. Wer einen der letzten Berichte gelesen hat kann zu der Einschätzung kommen, dass er wie eine Biene zur nächsten Blüte weiterfliegt…..In der Hoffnung auf punktebringende Bestäubung bekam er Christoph an seine Seite gestellt, der nach eigener Aussage beim Warmmachen keine Schmerzen in der Schulter mehr hatte. Im Doppel zwei landeten Dennis und Jens. Der unparteiische Autor dieser Zeilen traute den beiden durchaus eine Überraschung gegen das gegnerische Einserdoppel zu. Im Doppel drei die erprobten Hübi und Tim. Der ganz große Wurf sollte es in den Doppeln zunächst leider wieder nicht werden….Es fehlte aber nicht viel….Dennis und Jens führten in einer engen Partie gegen Meinert/Kley bereits mit 2:0 Sätzen und hatten Matchball. Leider wurde dieser leichtfertig vergeben, so dass die Lintorfer nach taktischer Umstellung die Partie noch drehen konnten. Am Nachbartisch führten Christoph und Patrick auch bereits mit 2:1 Sätzen, ehe sich die Partie zum Nachteil wendete. Zum Glück behielten Hübi und Tim die Nerven und gewannen gegen Hohn/Oster in 4 Sätzen. Zumindest kein kompletter Fehlstart. Dennis merkte man an, dass ihm der Samstag –ohne Kölsch- gut tut. Die alte Spritzigkeit war wieder zu sehen und er glich gegen Meinert für uns zum 2:2 aus. Jens musste seine Spiele vorziehen und ließ gegen beide Gegner mit jeweils 3:0 nichts anbrennen. Somit gingen wir schon einmal in Führung, mit der Gewissheit, dass bei knappen Spielverlauf, dass zweite Einzel mit in die Wertung kommen würde. Psychologisch kein schlechtes Gefühl. Als dann Hübi einen 0:2 Satzrückstand gegen Kley aufholte, merkte ein jeder in der Halle, dass hier heute was drin ist. Wir führten mit beiden eingerechneten Spielen von Jens mittlerweile 5:2. Im geschundenen mittleren Paarkreuz machten dann Patrick und Christoph ihre Sache wirklich gut. Patrick gewann gegen Hohn in 4 Sätzen. Christoph bekam es mit Moschner zu tun, der im mittleren Paarkreuz erst einmal geschlagen werden muss. Die Tradition zeigt aber, dass Christoph gegen gute Leute immer gewinnen kann und so kam es auch diesmal. In einer hauchdünnen Partie rang er den Lintorfer Linkshänder nieder. Christoph kommt langsam wieder in Form. Wir führten bereits 7:2. Lintorf wollte sich aber nicht geschlagen geben. Tim hat in der Woche sein Material gewechselt und die Kurznoppe in die Mottenkiste gelegt. Gegen Oster hatte er dennoch das Nachsehen. Zum Glück baute Dennis die Führung gegen Kley auf 8:3 aus. Denn nun gingen der Reihe nach 4 Spiele weg (Hübi, Patrick, Christoph und Tim). Beim Stand von 8:7 mussten nun Christoph und Patrick ins Schlussdoppel. Die Hoffnung auf einen Sieg war bei uns überschaubar –angesichts unserer bisherigen Doppelmisere. Doch irgendwie lief es diesmal erstaunlich gut und die beiden hatten so was wie ihren zweiten Frühling. Die Partie war eng, am Ende wurde das Doppel aber in 4 Sätzen gewonnen. Endlich mal ein knapper Sieg und die 2 Punkte tuen dem Konto auch richtig gut. Es folgt in der kommenden Woche eine Partie gegen den Tabellenführer aus Velbert, die voraussichtlich in einer Aufstellung antreten werden, die es uns sehr schwer machen wird zu punkten. Die Woche darauf geht es dann noch ins Lokalderby gegen Germania, welches mit großer Spannung erwartet wird.

….dachte sich Christoph nach 5 knappen Sätzen und konnte diesmal erstmals in einer für ihn verkorksten Hinrunde punkten. Das war es aber schon fast im in die Woche verlegten Auswärtsspiel gegen nette Mühlheimer. Es begann mit einem schlimmen Fehlstart. Dennis und Hübi kamen gegen die Angriff/Abwehrkombi der Mülheimer nicht ins Spiel und Patrick und Tim waren gegen Doppel 1 chancenlos. Ein Punkt im Doppel Drei von Christoph und Jens, die ihren Mitstreitern am Wochenende noch Freudentränen ins Gesicht zauberten, blieb leider auch aus. Lange sah es gut aus. Am Ende eine denkbar knappe Niederlage in fünf Sätzen. Was dann folgte ist schnell erzählt….

Hübi konnte seine Form vom Wochenende kompensieren und strotzt zur Zeit vor Selbstbewusstsein. Ein klarer 3:0 Sieg gegen Brett 1. Dennis Ego hingegen hat seit dem Wochenende scheinbar einen Knacks bekommen. Spiele unter der Woche waren zwar noch nie sein Ding, aber knappe Spiele hat er bisher fast immer gewonnen. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit ist irgendwie weg. An diesem Abend wieder zwei knappe in 5 Satzniederlagen. Als Christoph dann aber erstmals punktete, kam nochmal kurz Hoffnung auf. Sein Gegner hatte extreme Probleme mit Christophs Service. Zuschauer fühlten sich an Jens erinnert, der Christophs Aufschläge regelmäßig frisst. Vielleicht ist der Knoten bei Christoph nun ein wenig geplatzt. Patrick im ersten Einzel diesmal völlig ohne Chance. Das zweite Einzel von Patrick sah da schon besser aus,  zählte aber nicht mehr, da Hübi gegen den Mülheimer Abwehrer in einer Taktikschlacht den Kürzeren zog. Vorher hatten Tim und Jens im unteren Paarkreuz noch das Nachsehen. Tim kam gegen kompromisslosen Angriff des Linkshänders nicht ins Spiel. Jens verlor etwas unglücklich mit jeweils 2 Punkten Unterschied in engen 4 Sätzen. Sein Gegner brachte es fertig ein Vielzahl seiner Aufschläge anzugreifen und machte Jens das Leben mit Spinbällen und Schnittaufschlägen schwer. Am Ende stand es 2:9 gegen uns. Die Niederlage war grundsätzlich verdient –vielleicht nicht in der Höhe. Verlieren macht bekanntlich nie Spaß, knapp verlieren aber noch weniger. So versuchten wir uns das unter der Dusche schön zu reden und  zu Recht zu legen. Mühlheim ist in dieser Aufstellung sicherlich eine Mannschaft die oben mitspielen kann. In einer guten Form könnten wir da sicherlich mithalten, aktuell offensichtlich nicht. Es wird Zeit die Ziele anzupassen. Abstiegskampf ist angesagt. Wie beim FC Köln……

…..der erste Teil der englischen Wochen ist vorüber. Insgesamt ein eher ernüchterndes Wochenende für uns. Aber der Reihe nach….

Am Samstag ging es zunächst gegen den Tabellenletzten Tusem Essen. Vom Papier her waren wir in einer Favoritenrolle, da wir diesmal sogar komplett angetreten sind. Die Essener kündigten jedoch bereits zur Begrüßung vollmundig an, die Punkte in Essen belassen zu wollen, was sich ein Stück weit auch bewahrheitete. In den Doppeln hatten wir eine Umstellung vorgenommen, die Dennis frühmorgendlichen Besuch in Köln geschuldet ist. Bekanntlich beginnt in Köln am 11.11. die fünfte Jahreszeit und Dennis war diesmal mit dabei….Kurz vor Spielbeginn traf er in der wunderschönen Essener Sporthalle ein. Da wir dies vorher wussten, spielte Dennis diesmal mit seinem alten Doppelpartner Tim nur im Doppel 3. Christoph und Jens vertraute man diesmal das Doppel 1 an, was im Nachhinein eine weise Entscheidung war. Patrick und Hübi, die früher auch schon einmal recht erfolgreich Doppel gespielt haben, landeten im Doppel 2. Die Hoffnung war so ggf. mit 3 gewonnen Doppeln in Führung gehen zu können. Dies sollte uns auch fast gelingen. Unsere Alt Internationalen Christoph und Jens lösten ihre Aufgabe souverän mit 3:0. Dennis und Tim klauten sich Satz 2 nach hohem Rückstand noch und siegten dann mit 3:0 Sätzen. Lediglich Hübi und Patrick mussten gegen Doppel 1 eine 0:3 Niederlage hinnehmen. Die provokante These eines Mitspielers, der als Sportbild Abonnement in vielen Sportarten kundig ist, schoss dem ein oder anderen reflexartig durch den Kopf. Der uns allen bekannte Hobbyanalyst kam zu der These, dass Patricks Doppelleistungen vergleichbar seien, mit dem Managergeschick eines Jörg Schmadtke. Dieser Vergleich wurde nicht einfach so rausgehauen, sondern mit stichhaltigen Fakten unterlegt. Dem sportinteressierten Leser möchten wir diese Fakten natürlich nicht vorenthalten. ‚Zur Erinnerung: Jörg Schmadtkes hatte auf allen Managerposten anfänglich großen Erfolg. Zunächst in Aachen, später in Hannover und bis vor kurzem in Köln. Nach dem Erfolg kam aber jeweils eine andauernde Krisenzeit, was man aktuell in Köln beobachten kann. Oder anders gefragt…..Wo spielt aktuell eigentlich Allemania Aachen ? Patricks Doppelqualitäten sind grundsätzlich unbestritten. Er hat keinen erkennbaren Schwachpunkt und kann im Grunde jeden Ball spielen. Aber seine Doppelbilanzen bekamen nach einer Hochphase irgendwann immer einen Einbruch. In der Reihenfolge zunächst mit Christoph, später Jens, vor 2 Jahren ein erfolgreiches Doppel mit Hübi und zuletzt mit Dennis….nach Sternstunden der Einbruch…..Die Parallelen zu Jörg Schmadtke sind leider unverkennbar…. Dies – so sieht es mittlerweile auch der Vorstand- muss in den kommenden Doppelkonstellationen und der Einkaufspolitik des TTC nachhaltig Berücksichtigung finden. Kommen wir aber zurück zum letzten Wochenende. Dennis –ich muss es leider sagen- war an diesem Spieltag ein Schatten seiner selbst. Die gewohnte Spritzigkeit und Sicherheit war dem Kölsch gewichen und er nahm heute seine ersten Niederlagen in Kauf. Sowohl im ersten wie im zweiten Einzel musste er nach verzweifelter Gegenwehr gratulieren. Er wurde zwar von Satz zu Satz und Frischluft etwas besser, aber an diesem Tag sollte es letztlich in beiden Einzeln nicht reichen. Hübi hingegen war heute voll da und spielte seinen Stiefel konzentriert runter. Ohne leichte Fehler gab er keinen Satz ab und sorgte dafür, dass wir bei Tusem dran blieben. Im mittleren Paarkreuz mussten Patrick und Christoph gegen einen asiatischen Rentner ran, der mit Penholder spielte. Trotz des hohen Alters spielte dieser wirklich gut auf und fertigte unsere Jungs jeweils mit 3:0 ab. Gegen den gegnerischen 4er, der mit einer Störnoppe agierte, setzte sich Patrick im Entscheidungssatz durch. Christoph hat leider weiterhin Probleme seine Form zu finden. Die Schmerzen in der Schulter haben zwar nachgelassen, aber es fehlt nun das Training und die Erfolgserlebnisse. Gegen den 4 er folgte eine Niederlage in 5. Sätzen. Wir hoffen alle auf eine „Auferstehung“ des Christopherus in der Rückrunde. Dann voraussichtlich im unteren Paarkreuz. Hätte Tim in seinem ersten Einzel gegen den Essener Kurznoppenspieler seine 2:0 Satzführung in einen Sieg umgemünzt, wären wir wahrscheinlich als Sieger nach Wuppertal heimgekehrt. Leider folgte erneut eine 5 Satz Niederlage. Im zweiten Einzel war dann beim 0:3 nicht viel drin für Tim. Zum Glück konnte Jens seine Serie ausbauen und unten 2-fach punkten, so dass wir zumindest ins Schlussdoppel kamen. Dort zeigten Christoph + Jens ihren Gegnern, wie Aufschlag/Rückschlag richtig funktioniert. Durch den Sieg kam man nach 7:8 Rückstand zumindest noch zum Unentschieden. Man sollte lieber nicht drüber nachdenken, was drin gewesen wäre, wenn Dennis Normalform gehabt hätte und Christoph oder Tim mal ihren Krisenmodus verlassen würden.

Am nächsten Tag ging es in einer schwächeren Aufstellung erneut nach Essen. Diesmal gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Stoppenberger. Christoph und Jens wurden durch Frank Persy und Heike Stoffel ersetzt. Vielen Dank vorab für euren Einsatz. Die Doppel wurden erneut umgestellt, was jedoch nur bedingt Erfolg brachte. Dennis und Hübi als neues Doppel 1 kamen zu einem Pflichtsieg. Frank und Patrick hatten gegen Doppel 1 ebenso keine Chance, wie Tim und Heike im Doppel 3. Im oberen Paarkreuz blieb Hübi erneut ungeschlagen und imponierte vor allem taktisch. Gegen den für ihn unangenehm spielenden Materialspieler Greifenhagen setzte er sich souverän mit 3:1 durch. Die Hoffnung, dass Dennis wieder Normalform zeigen würde, erfüllte sich leider nicht. Auch heute gelang ihm nicht viel, was zu zwei unerwarteten Niederlagen führte. Im mittleren Paarkreuz musste diesmal der zuletzt im unteren Paarkreuz glücklos agierende Tim ran. Heute lief es etwas besser für ihn. Beinah hätte es heute zu einem doppelten Punktgewinn gereicht. Im ersten Einzel holte ihn aber der 5 Satz Fluch ein. Dafür gewann er sein zweites Einzel deutlich mit 3:0. Patrick scheint sich aus seinem Formtief so langsam zu erholen. Heute zeigte er eine seiner besseren Leistungen der Saison und konnte beide Einzel für sich entscheiden, wodurch wir zumindest immer in Reichweite blieben. Im unteren Paarkreuz musste Frank überraschend nach beiden Einzeln knapp gratulieren. Zumindest in einem Einzel sah er als zunächst sicherer Sieger aus, fühlte sich dann aber eine Spur zu sicher. Heike konnte hingegen positiv überraschen und nach verlorenen 1. Einzel,  im 2. Einzel gegen einen Kreisligaspieler klar gewinnen. Dadurch kamen wir zumindest ins Schlussdoppel. Hier kam nach gewonnen ersten Satz Hoffnung auf, vielleicht doch noch etwas zählbares mitzunehmen. Leider drehten die Stoppenberger die Partie noch, was im Endergebnis die 7:9 Niederlage bedeutete. Dadurch sind wir jetzt unerwartet im unteren Drittel der Tabelle drin. Die folgenden Spiele gegen Mühlheim und Lintorf werden gefühlt eine Ecke schwerer. Aber vielleicht ist es ja genau das, was wir brauchen um bessere Leistungen abzurufen…..

Nach unserem Abstieg aus der Oberliga in die NRW Liga starten wir in diesem Jahr mit veränderter Aufstellung. Neu in der Mannschaft ist Jessica Lindemann, die bisher in der Oberliga beim TV Falkenberg in der Nähe von Bremen spielte. Dafür verstärkt Franzi nun in die 2. Damen Mannschaft.
Die ersten Spiele in der neuen Saison waren für uns ein auf und ab. Gestartet sind wir am 1. Spieltag in Steele. Diese sind aus der Verbandsliga aufgestiegen, so dass wir uns doch einiges ausrechneten. Dieses sollte uns aber nicht so ganz geliegen. Ohne Tabea, die im Urlaub verweilte,dafür mit Heike, verloren wir mit 8:4. So hatten wir uns den Saisonauftakt nicht vorgestellt.
Der 2. Spieltag war unser erstes Heimspiel. Gegen den Tus Hiltrup rechneten wir uns nicht soviel aus. Diese Mannschaft stieg mit uns aus der Oberliga ab, und in der letzten Saison haben wir beide Spiele verloren. Dieses mal mussten wir auf Sarah verzichten, dafür sprang Rebecca ein. Diese sollte zu  unserem Matchwinner werden. Rebecca blieb an diesem Abend ungeschlagen, und wir gewann mit 8:4.
Als nächste erwartete uns ein Fahrt zum VFL Oldentrup. Diesesmal fehlte wieder Sarah. In Oldentrup verloren wir ziemlich deutlich mit 8:1
Am nächsten Wochenende hatten wir einen Doppelspieltag. Dieses beiden Spiele , fanden zum ersten mal in kompletter Aufstellung statt. Samstag hatten wir eine relativ Weite Fahrt nach Rheine. Dort waren wir allerdings recht schnell fertig und verloren mit 8:1.
Dieses  sollte am Folgetag besser werden. Sonntagsmorgens ging es ins entfernte Brakel. Obwohl es eine weite Fahrt am frühren morgen war, waren wir doch dann endlich mal wieder erfolgreich und siegten mit 8:3.
Damit ist die Hälfte der Hinrunde bereits vorüber. Die letzten 4 Spiele sind nun allesamt Heimspiele für uns und wir hoffen auf einen erfolgreichen Verlauf.
Grüße, die 1. Damen
Autor: Bianca

…..bisher läuft die Saison alles andere als rund für uns. Bedingt durch Verletzungssorgen hat Teamkapitän Patrick seit Saisonbeginn alle Hände voll zu tun, um eine schlagkräftige Truppe an die Tische zu bekommen. Das Mittel zum Zweck sind da meist Spielverlegungen. Dies ist ihm in seiner vorbildlichen Hartnäckigkeit glücklicherweise mal wieder gelungen. Dadurch haben wir nun quasi englische Wochen vor uns. Am WE müssen wir gegen abstiegsbedrohte Teams ran. Am Samstag geht es zunächst gegen Tusem Essen und am Folgetag nach Stoppenberg. Wir hoffen hier unser Punktekonto wieder ein wenig aufhübschen zu können. Am Montag folgt dann direkt das nächste Auswärtsspiel gegen Union Mülheim, was voraussichtlich ein ziemlicher Brocken wird. Es folgt am 18.11.2017 die Partie gegen Lintorf. Spätestens danach wird sich zeigen, ob wir uns nochmal Richtung oberen Tabellendrittel orientieren können.

…..nun stand also ein vermeintliches Spitzenspiel an -Zweiter gegen Dritter. Im Vorfeld versuchten die Jungs aus Altenessen das Spiel zu verlegen, da Brett 2 + 4 fehlen würden. Da wir solche Probleme kennen, sind wir diesbezüglich immer bemüht eine Lösung zu finden. Diesmal war aber terminlich irgendwie der Wurm drin und es blieb beim vorgegebenen Termin vom Spielplan. Man ging also vom Papier her sogar in einer kleinen Favoritenrolle ins Spiel –mit den Brettern 1-6. Altenessen ersetzte die Stammspieler mit Leuten aus der Zweitvertretung – Kaßner + Priebe. Das Gefühl als Hausherr das Spielgeschehen diktieren zu dürfen ging jedoch schnell verloren. Die spielerische Schaffenskrise setzte sich bei dem einen oder anderen Spieler fort. In den Doppeln hatten wir zumindest eine kleine Änderung vorgenommen. Christoph ersetzte Tim und versuchte es nun mit Hübi im bisher glücklosen Doppel 2. Dieser Veränderungsmut sollte auch prompt belohnt werden. Die beiden spielten wirklich gut gegen das Einserdoppel- und siegten glatt mit 3:0. Unser in der letzten Saison verlässliches Einser Doppel mit Dennis und Patrick ging am Nachbartisch hingegen mit 0:3 gegen Kaufmann und Sommer unerwartet klar unter. Bei den beiden läuft –zumindest im Doppel- aktuell nicht viel zusammen. Die im Doppel 3 aufgestellten Tim und Jens starteten zunächst gut, um ihre Gegner mit vielen leichten Fehlern aufzubauen und in 4 Sätzen zu verlieren. Der Start war somit erneut eher ernüchternd und man lief einem Rückstand hinterher. Von der mentalen und körperlichen Krise seiner Mitspieler unangetastet, fertigte Dennis die gegnerische Nummer 2 schnell mit 3:0 ab und glich vorerst auf 2:2 aus. Dann ging die Negativserie leider erneut los. Hübis Niederlage gegen Ranft war jetzt erstmal keine Überraschung. Er wehrte sich redlich und konnte Satz 2 sogar deutlich gewinnen. Am Ende war er aber chancenlos und kassierte die Höchststrafe in Satz 4. Christoph und Patrick bekamen es mit dem nominellen unteren Paarkreuz der Altenessener zu tun. Christoph merkt man die fehlende Spielpraxis nach wie vor an und die Schmerzen in der Schulter sind ihm trotz Schmerzmittel anzusehen. Gegen den sicher agierenden Kurznoppi hatte er an diesem Abend keine Chance. Patrick ist in einem mentalen Tief, welches ich in den letzten 10 Jahren so noch nicht bei Ihm gesehen habe. Bälle die er im Training mit einer sicheren Trefferquote versenkt, misslingen ihm regelmäßig wenn Spieltag ist. Seine Grundsicherheit ist weitgehend dahin, wenn der Samstag naht. Gegen Sommer kämpft er sich zwar in den Entscheidungssatz, kam im Entscheidungssatz aber nicht aus den Startlöchern und verlor klar. Es stand jetzt schon 2:5. Tim startete gegen Kaßner zunächst gut. Sein Gegner scheint aber einen Satz zu brauchen, um warm zu werden. Ab dem 2. Satz traf er aus fast allen Lagen und Tim musste dies leider nach 4. Sätzen anerkennen. Jens konnte danach gegen Priebe zumindest auf 3:6 verkürzen. Als Dennis gegen das gegnerische Spitzenbrett Ranft dann erneut eine wirklich gute Leistung zeigte, stand es nur noch 4:6 und ein wenig Hoffnung kam auf. Aber irgendwie  waren die Essener an diesem Abend die Spur heißer und zeigten wirklich gute Leistungen. Zumindest verkündeten sie nach Spielende, dass dies ihre bisher beste Saisonleistung gewesen sei. Hübi hätte im folgenden Einzel gegen Kaufmann grundsätzlich auch gewinnen können. Alle Sätze waren heiß umkämpft und es ging mehrfach in die Verlängerung. Am Ende fehlte aber das gewisse Quäntchen Glück. Die Leistung im mittleren Paarkreuz aus dem ersten Durchgang lösten auf der Bank nun keine allzu große Hoffnung aus. Mit einem Punkt wären wir schon zufrieden gewesen, um mit ein bisschen Glück ggf. noch ins Abschlussdoppel gelangen zu können. Den Jungs gelang aber nicht die Notwendige Wende. Patrick kam gegen den sicher spielenden Yücekaya nie in die Aussicht eines Sieges und auch Christoph am Nachbartisch musste Sommer nach 4 Sätzen gratulieren. Am Ende eine hochverdiente 4:9 Niederlage gegen Essener, bei denen immerhin 2 Stammspieler fehlten. Das Thema Relegationsplatz ist für uns somit erstmal in weite Ferne gerückt. Es heißt Wunden lecken. Eine Reha Klinik und ein Mentaltrainer wären für Teile des Teams sicherlich eine Lösung. Bisher läuft die Saison bei uns wirklich bescheiden, aufgrund der Verletztenmisere. Hinzu kommt eine spielerische Krise, die man von u.a. Patrick so bisher nicht kannte. Wir sollten zudem mal über die Doppel reden. Der nächste Spieltag naht mit Grauen. Eine Verlegungsanfrage läuft, da Granne verletzt und Jens im Urlaub sein wird…..

…..es ist gar nicht so einfach eine „Headline“ zu finden, die die Ereignisse dieses TT – Krimis richtig wiedergibt. Nach ein paar Stunden Schlaf muss man resümieren, dass Granne der Matchwinner des Wochenendes war. So langsam kämpft sich Granne in seinen Dritten Frühling zurück, nachdem er Anfang der Saison noch mit Verletzungen und Formkrise haderte. An diesem Abend war er an direkt 3 Punkten beteiligt, die zum knappen Sieg führten. Aber der Reihe nach…..

Unser Gegner aus Mülheim, kam mit 2 Ersatzspielern angereist. Dies war insgesamt zwar kein Nachteil für uns. Die Ersatzspieler Wieck und Rohrschneider sollten unseren Jungs aber alles abverlangen. Im vorderen Paarkreuz bekamen es unsere Jungs zudem mit einem Weltmeister zu tun. Der ins obere PK aufrückende Horst Langer ist Seniorenweltmeister. In seiner Altersklasse –mittlerweile ist er 78 Jahre alt- gewinnt er seit Jahren so ziemlich alles, was man gewinnen kann. Er spielt traditionell mit einem Barna Brettchen und greift damit recht unangenehm an.

Wir konnten leider erneut nicht die ersten Sechs aufbieten, da Christophs Gesundheit zur Zeit Achterbahn fährt und er erneut aussetzen musste. Auf diesem Weg nochmal gute Besserung.

 

Der Start verlief erneut unbefriedigend. Unsere an für sich gut eingespielten Doppel zünden zur Zeit nicht wirklich. Dennis und Patrick starteten gegen Trumpfheller und Becker überraschend schwach. Zwar kämpften sie sich nach 0:2 Satzrückstand im fünften Satz nochmal ran, kassierten dann aber bei knappen Spielstand einen entscheidenden Netzroller, von dem sie sich nicht erholten. Am Nachbartisch spielten Hübi und Tim erneut gut mit. Irgendwie haben die 5. Satzniederlagen aber schon Tradition. Diese setzte sich heute fort. Granne und Jens waren im Doppel 3 gegen die beiden Ersatzspieler nun gefordert. Der vor ein paar Jahren noch sehr erfolgreich und hoch spielende Wieck ließ sein Können hier immer wieder aufblitzen und machte es den Jungs schwer. Jedoch hatte sein Mitspieler Rohrschneider unglaubliche Probleme mit Jens Aufschlagspiel, so dass die Partie am Ende relativ sicher mit 3:1 gewonnen werden konnte. In den Einzeln erholten wir uns langsam von dem Fehlstart. Dennis machten die Barna Noppen von Langer nichts aus und er gewann sicher in 3 Sätzen. Hübi –mit Aspirin und Ibuprofen fit gespritzt- neutralisierte die Angriffsbälle von Wawrzitz gekonnt und brachte uns mit 3:2 erstmals in Führung. Im mittleren Paarkreuz hatte Patrick heute einen Rabenschwarzen Tag. Ohne Training und aus dem Urlaub zurückgeeilt holte er sich gegen Trumpfheller die Packung seines Lebens ab. Sein Gegner spielte aber auch richtig gut und Patrick wollte einfach nichts gelingen. Ich weiss nicht, ob Patrick in 3 Sätzen auf 11 Punkte kam….Am Nachbartisch stellte Becker sich nach anfänglichen Problemen immer besser auf Jens Schnittvariationen ein und schaffte zunächst den Satzausgleich. Letztlich konnte er aber gegen Jens nur reagieren und dieser traf heute Vorhand und Rückhand recht sicher. Wir führten folglich mit 4:3. Im unteren Paarkreuz spielten die beiden Kurznoppis Wieck gegen Tim. Wieck spielte taktisch klug und bereitete Tim große Probleme mit seinen Schnittbällen und der hart gespielten Vorhand. Aber Tim kam im fünften Satz zurück und diesmal hatte er das Glück, welches ihm in den Wochen zuvor manches Mal verlassen hatte. Ein hauchdünner Fünfsatzsieg zum 5:3. Granne bekam es mit dem ehemaligen Wuppertaler Rohrschneider zu tun. Anfangs sah es nach einem sicheren Sieg  für Granne aus. Aber der Mülheimer spielte von Satz zu Satz immer sicherer. Grannes Angriffsbälle verpufften und es entwickelte sich ein 5 Satz Krimi. Im Entscheidungssatz setzte sich Granne zum Glück ab und gewann dadurch an Sicherheit zurück. Wir führten zur Halbzeit jetzt schon mit 6:3. Bei Dennis geht man mittlerweile fast schon davon aus, dass er auch den zweiten Punkt macht und so kam es auch. Er macht da weiter, wo er letzte Saison aufgehört hat und steht mittlerweile 6:0. Es stand folglich nun 7:3 und manch einer auf der Bank rechnete schon damit nicht ran zu müssen. Hübi bekam es nun mit dem erfahrensten Spieler der Birkenhöhe zu tun und tat sich dabei sichtlich schwer. Hübis weiche Spinbälle waren aber auch genau das, worauf sich das Barna Brettchen freute. Nach 0:2 Satzrückstand, sah es wie eine sichere Niederlage aus. Aber Hübi kam zurück und kämpfte sich noch in den Entscheidungssatz. Dort startete er unglücklich. Am Ende wurde es zwar nochmal denkbar knapp, aber Senior Langer tütete den Sieg ein und verkürzte auf 7:4. Patrick wollte sein erstes Katastrophen Einzel vergessen machen und musste gegen Becker ran. Leider ging es genau da weiter, wo es im ersten Einzel geendet hat. Mit dem Material und der eigenen Form hadernd verkürzte Mülheim auf 7:5. So langsam wurden wir nervös auf der Bank. Erinnerungen an die Partie gegen Ratingen kamen auf. Jens musste gegen Trumpfheller ran, der in der 1. Runde gegen Pqatrick alles getroffen hat, was übers Netz sprang. Beide Spieler hatten Probleme mit dem gegnerischen Aufschlag. Wenn der Ball zurück kam wurde in der Regel danach auch der Punkt eingetütet. Am Ende hatte Trumpfheller glücklicherweise die größeren Probleme mit Jens Variationen. Das 3:0 schaut auf dem Papier deutlicher aus, als es am Tisch war. Mit 8:5 gingen wir in die letzten Einzel. Tim und Rohrschneider schenkten sich nichts, es gab lange Ballwechsel. Am Ende verzweifelte Tim daran, dass sein Gegner irgendwie immer noch einen Ball mehr auf den Tisch zurück brachte. Es stand nur noch 8:6. Granne spielte gegen Wieck und unser Schlussdoppel ging parallel an den Tisch. Granne hatte es schwer. Wieck spielte clever und schupfte Granne zur Vorbereitung auf seinen Endschlag immer mit der kurzen Noppe an. Nach einem 0:2 Rückstand sah alles bereits nach einer Niederlage aus. Aber der Mülheimer spielte dann nicht mehr so konstant, wie zu seinen besten Zeiten und Granne kämpfte sich zurück und wurde mutiger. Im Entscheidungssatz entwickelte sich ein Krimi mit packenden Ballwechseln. Am Ende war Granne eine Spur Nervenstärker und drehte das Spiel, was ihm sichtlich gut tat. Im Doppel wäre es schwer geworden, der 1. Satz war schon weg….

Mit dem 9:6 Sieg sind wir wieder im oberen Drittel der Tabelle vertreten. Das nächste Spiel gegen Altenessen wird wahrscheinlich noch eine Ecke schwerer. Mit dem ehemaligen RL Spieler Ranft hat dann auch Dennis mal eine echte Herausforderung.