…..bisher läuft die Saison alles andere als rund für uns. Bedingt durch Verletzungssorgen hat Teamkapitän Patrick seit Saisonbeginn alle Hände voll zu tun, um eine schlagkräftige Truppe an die Tische zu bekommen. Das Mittel zum Zweck sind da meist Spielverlegungen. Dies ist ihm in seiner vorbildlichen Hartnäckigkeit glücklicherweise mal wieder gelungen. Dadurch haben wir nun quasi englische Wochen vor uns. Am WE müssen wir gegen abstiegsbedrohte Teams ran. Am Samstag geht es zunächst gegen Tusem Essen und am Folgetag nach Stoppenberg. Wir hoffen hier unser Punktekonto wieder ein wenig aufhübschen zu können. Am Montag folgt dann direkt das nächste Auswärtsspiel gegen Union Mülheim, was voraussichtlich ein ziemlicher Brocken wird. Es folgt am 18.11.2017 die Partie gegen Lintorf. Spätestens danach wird sich zeigen, ob wir uns nochmal Richtung oberen Tabellendrittel orientieren können.

…..nun stand also ein vermeintliches Spitzenspiel an -Zweiter gegen Dritter. Im Vorfeld versuchten die Jungs aus Altenessen das Spiel zu verlegen, da Brett 2 + 4 fehlen würden. Da wir solche Probleme kennen, sind wir diesbezüglich immer bemüht eine Lösung zu finden. Diesmal war aber terminlich irgendwie der Wurm drin und es blieb beim vorgegebenen Termin vom Spielplan. Man ging also vom Papier her sogar in einer kleinen Favoritenrolle ins Spiel –mit den Brettern 1-6. Altenessen ersetzte die Stammspieler mit Leuten aus der Zweitvertretung – Kaßner + Priebe. Das Gefühl als Hausherr das Spielgeschehen diktieren zu dürfen ging jedoch schnell verloren. Die spielerische Schaffenskrise setzte sich bei dem einen oder anderen Spieler fort. In den Doppeln hatten wir zumindest eine kleine Änderung vorgenommen. Christoph ersetzte Tim und versuchte es nun mit Hübi im bisher glücklosen Doppel 2. Dieser Veränderungsmut sollte auch prompt belohnt werden. Die beiden spielten wirklich gut gegen das Einserdoppel- und siegten glatt mit 3:0. Unser in der letzten Saison verlässliches Einser Doppel mit Dennis und Patrick ging am Nachbartisch hingegen mit 0:3 gegen Kaufmann und Sommer unerwartet klar unter. Bei den beiden läuft –zumindest im Doppel- aktuell nicht viel zusammen. Die im Doppel 3 aufgestellten Tim und Jens starteten zunächst gut, um ihre Gegner mit vielen leichten Fehlern aufzubauen und in 4 Sätzen zu verlieren. Der Start war somit erneut eher ernüchternd und man lief einem Rückstand hinterher. Von der mentalen und körperlichen Krise seiner Mitspieler unangetastet, fertigte Dennis die gegnerische Nummer 2 schnell mit 3:0 ab und glich vorerst auf 2:2 aus. Dann ging die Negativserie leider erneut los. Hübis Niederlage gegen Ranft war jetzt erstmal keine Überraschung. Er wehrte sich redlich und konnte Satz 2 sogar deutlich gewinnen. Am Ende war er aber chancenlos und kassierte die Höchststrafe in Satz 4. Christoph und Patrick bekamen es mit dem nominellen unteren Paarkreuz der Altenessener zu tun. Christoph merkt man die fehlende Spielpraxis nach wie vor an und die Schmerzen in der Schulter sind ihm trotz Schmerzmittel anzusehen. Gegen den sicher agierenden Kurznoppi hatte er an diesem Abend keine Chance. Patrick ist in einem mentalen Tief, welches ich in den letzten 10 Jahren so noch nicht bei Ihm gesehen habe. Bälle die er im Training mit einer sicheren Trefferquote versenkt, misslingen ihm regelmäßig wenn Spieltag ist. Seine Grundsicherheit ist weitgehend dahin, wenn der Samstag naht. Gegen Sommer kämpft er sich zwar in den Entscheidungssatz, kam im Entscheidungssatz aber nicht aus den Startlöchern und verlor klar. Es stand jetzt schon 2:5. Tim startete gegen Kaßner zunächst gut. Sein Gegner scheint aber einen Satz zu brauchen, um warm zu werden. Ab dem 2. Satz traf er aus fast allen Lagen und Tim musste dies leider nach 4. Sätzen anerkennen. Jens konnte danach gegen Priebe zumindest auf 3:6 verkürzen. Als Dennis gegen das gegnerische Spitzenbrett Ranft dann erneut eine wirklich gute Leistung zeigte, stand es nur noch 4:6 und ein wenig Hoffnung kam auf. Aber irgendwie  waren die Essener an diesem Abend die Spur heißer und zeigten wirklich gute Leistungen. Zumindest verkündeten sie nach Spielende, dass dies ihre bisher beste Saisonleistung gewesen sei. Hübi hätte im folgenden Einzel gegen Kaufmann grundsätzlich auch gewinnen können. Alle Sätze waren heiß umkämpft und es ging mehrfach in die Verlängerung. Am Ende fehlte aber das gewisse Quäntchen Glück. Die Leistung im mittleren Paarkreuz aus dem ersten Durchgang lösten auf der Bank nun keine allzu große Hoffnung aus. Mit einem Punkt wären wir schon zufrieden gewesen, um mit ein bisschen Glück ggf. noch ins Abschlussdoppel gelangen zu können. Den Jungs gelang aber nicht die Notwendige Wende. Patrick kam gegen den sicher spielenden Yücekaya nie in die Aussicht eines Sieges und auch Christoph am Nachbartisch musste Sommer nach 4 Sätzen gratulieren. Am Ende eine hochverdiente 4:9 Niederlage gegen Essener, bei denen immerhin 2 Stammspieler fehlten. Das Thema Relegationsplatz ist für uns somit erstmal in weite Ferne gerückt. Es heißt Wunden lecken. Eine Reha Klinik und ein Mentaltrainer wären für Teile des Teams sicherlich eine Lösung. Bisher läuft die Saison bei uns wirklich bescheiden, aufgrund der Verletztenmisere. Hinzu kommt eine spielerische Krise, die man von u.a. Patrick so bisher nicht kannte. Wir sollten zudem mal über die Doppel reden. Der nächste Spieltag naht mit Grauen. Eine Verlegungsanfrage läuft, da Granne verletzt und Jens im Urlaub sein wird…..

…..es ist gar nicht so einfach eine „Headline“ zu finden, die die Ereignisse dieses TT – Krimis richtig wiedergibt. Nach ein paar Stunden Schlaf muss man resümieren, dass Granne der Matchwinner des Wochenendes war. So langsam kämpft sich Granne in seinen Dritten Frühling zurück, nachdem er Anfang der Saison noch mit Verletzungen und Formkrise haderte. An diesem Abend war er an direkt 3 Punkten beteiligt, die zum knappen Sieg führten. Aber der Reihe nach…..

Unser Gegner aus Mülheim, kam mit 2 Ersatzspielern angereist. Dies war insgesamt zwar kein Nachteil für uns. Die Ersatzspieler Wieck und Rohrschneider sollten unseren Jungs aber alles abverlangen. Im vorderen Paarkreuz bekamen es unsere Jungs zudem mit einem Weltmeister zu tun. Der ins obere PK aufrückende Horst Langer ist Seniorenweltmeister. In seiner Altersklasse –mittlerweile ist er 78 Jahre alt- gewinnt er seit Jahren so ziemlich alles, was man gewinnen kann. Er spielt traditionell mit einem Barna Brettchen und greift damit recht unangenehm an.

Wir konnten leider erneut nicht die ersten Sechs aufbieten, da Christophs Gesundheit zur Zeit Achterbahn fährt und er erneut aussetzen musste. Auf diesem Weg nochmal gute Besserung.

 

Der Start verlief erneut unbefriedigend. Unsere an für sich gut eingespielten Doppel zünden zur Zeit nicht wirklich. Dennis und Patrick starteten gegen Trumpfheller und Becker überraschend schwach. Zwar kämpften sie sich nach 0:2 Satzrückstand im fünften Satz nochmal ran, kassierten dann aber bei knappen Spielstand einen entscheidenden Netzroller, von dem sie sich nicht erholten. Am Nachbartisch spielten Hübi und Tim erneut gut mit. Irgendwie haben die 5. Satzniederlagen aber schon Tradition. Diese setzte sich heute fort. Granne und Jens waren im Doppel 3 gegen die beiden Ersatzspieler nun gefordert. Der vor ein paar Jahren noch sehr erfolgreich und hoch spielende Wieck ließ sein Können hier immer wieder aufblitzen und machte es den Jungs schwer. Jedoch hatte sein Mitspieler Rohrschneider unglaubliche Probleme mit Jens Aufschlagspiel, so dass die Partie am Ende relativ sicher mit 3:1 gewonnen werden konnte. In den Einzeln erholten wir uns langsam von dem Fehlstart. Dennis machten die Barna Noppen von Langer nichts aus und er gewann sicher in 3 Sätzen. Hübi –mit Aspirin und Ibuprofen fit gespritzt- neutralisierte die Angriffsbälle von Wawrzitz gekonnt und brachte uns mit 3:2 erstmals in Führung. Im mittleren Paarkreuz hatte Patrick heute einen Rabenschwarzen Tag. Ohne Training und aus dem Urlaub zurückgeeilt holte er sich gegen Trumpfheller die Packung seines Lebens ab. Sein Gegner spielte aber auch richtig gut und Patrick wollte einfach nichts gelingen. Ich weiss nicht, ob Patrick in 3 Sätzen auf 11 Punkte kam….Am Nachbartisch stellte Becker sich nach anfänglichen Problemen immer besser auf Jens Schnittvariationen ein und schaffte zunächst den Satzausgleich. Letztlich konnte er aber gegen Jens nur reagieren und dieser traf heute Vorhand und Rückhand recht sicher. Wir führten folglich mit 4:3. Im unteren Paarkreuz spielten die beiden Kurznoppis Wieck gegen Tim. Wieck spielte taktisch klug und bereitete Tim große Probleme mit seinen Schnittbällen und der hart gespielten Vorhand. Aber Tim kam im fünften Satz zurück und diesmal hatte er das Glück, welches ihm in den Wochen zuvor manches Mal verlassen hatte. Ein hauchdünner Fünfsatzsieg zum 5:3. Granne bekam es mit dem ehemaligen Wuppertaler Rohrschneider zu tun. Anfangs sah es nach einem sicheren Sieg  für Granne aus. Aber der Mülheimer spielte von Satz zu Satz immer sicherer. Grannes Angriffsbälle verpufften und es entwickelte sich ein 5 Satz Krimi. Im Entscheidungssatz setzte sich Granne zum Glück ab und gewann dadurch an Sicherheit zurück. Wir führten zur Halbzeit jetzt schon mit 6:3. Bei Dennis geht man mittlerweile fast schon davon aus, dass er auch den zweiten Punkt macht und so kam es auch. Er macht da weiter, wo er letzte Saison aufgehört hat und steht mittlerweile 6:0. Es stand folglich nun 7:3 und manch einer auf der Bank rechnete schon damit nicht ran zu müssen. Hübi bekam es nun mit dem erfahrensten Spieler der Birkenhöhe zu tun und tat sich dabei sichtlich schwer. Hübis weiche Spinbälle waren aber auch genau das, worauf sich das Barna Brettchen freute. Nach 0:2 Satzrückstand, sah es wie eine sichere Niederlage aus. Aber Hübi kam zurück und kämpfte sich noch in den Entscheidungssatz. Dort startete er unglücklich. Am Ende wurde es zwar nochmal denkbar knapp, aber Senior Langer tütete den Sieg ein und verkürzte auf 7:4. Patrick wollte sein erstes Katastrophen Einzel vergessen machen und musste gegen Becker ran. Leider ging es genau da weiter, wo es im ersten Einzel geendet hat. Mit dem Material und der eigenen Form hadernd verkürzte Mülheim auf 7:5. So langsam wurden wir nervös auf der Bank. Erinnerungen an die Partie gegen Ratingen kamen auf. Jens musste gegen Trumpfheller ran, der in der 1. Runde gegen Pqatrick alles getroffen hat, was übers Netz sprang. Beide Spieler hatten Probleme mit dem gegnerischen Aufschlag. Wenn der Ball zurück kam wurde in der Regel danach auch der Punkt eingetütet. Am Ende hatte Trumpfheller glücklicherweise die größeren Probleme mit Jens Variationen. Das 3:0 schaut auf dem Papier deutlicher aus, als es am Tisch war. Mit 8:5 gingen wir in die letzten Einzel. Tim und Rohrschneider schenkten sich nichts, es gab lange Ballwechsel. Am Ende verzweifelte Tim daran, dass sein Gegner irgendwie immer noch einen Ball mehr auf den Tisch zurück brachte. Es stand nur noch 8:6. Granne spielte gegen Wieck und unser Schlussdoppel ging parallel an den Tisch. Granne hatte es schwer. Wieck spielte clever und schupfte Granne zur Vorbereitung auf seinen Endschlag immer mit der kurzen Noppe an. Nach einem 0:2 Rückstand sah alles bereits nach einer Niederlage aus. Aber der Mülheimer spielte dann nicht mehr so konstant, wie zu seinen besten Zeiten und Granne kämpfte sich zurück und wurde mutiger. Im Entscheidungssatz entwickelte sich ein Krimi mit packenden Ballwechseln. Am Ende war Granne eine Spur Nervenstärker und drehte das Spiel, was ihm sichtlich gut tat. Im Doppel wäre es schwer geworden, der 1. Satz war schon weg….

Mit dem 9:6 Sieg sind wir wieder im oberen Drittel der Tabelle vertreten. Das nächste Spiel gegen Altenessen wird wahrscheinlich noch eine Ecke schwerer. Mit dem ehemaligen RL Spieler Ranft hat dann auch Dennis mal eine echte Herausforderung.

Es stand ein schweres Auswärtsspiel gegen die uns gut bekannten Fortunen aus dem Wuppertaler Osten an. Grundsätzlich kann sich unsere Bilanz gegen den bergischen Rivalen ja sehen lassen. Die letzte Niederlage liegt schon eine ganze Weile zurück, weshalb wir im Grunde mit breiter Brust hätten anreisen können. Die Vorzeichen standen diesmal aber ungünstig für uns. Unser Brett 1 –Dennis- war verhindert, wodurch wir uns realistisch nicht mehr in der Favoritenrolle sahen. Hinzu kam, dass Christoph nach langer Verletzungspause erstmals ohne große Schmerzen wieder an den Tisch ging -ohne Wettkampfpraxis. Fortuna hingegen konnte aus dem Vollen schöpfen und bot ihre besten 6 Akteure auf, also mit den Linkspfoten Themel und Seidler in der Mitte.

Bedingt durch Dennis Abwesenheit mussten wir die Doppel umstellen. Da Patrick und Hübi auch schon das ein oder andere gute Doppel zusammen gespielt haben, waren sie unsere erste Wahl für das Doppel 1. Christoph konnte sich noch nicht richtig einschätzen, womit er sich mit Tim im Doppel 2 wieder fand. Unsere große Hoffnung lag somit irgendwie auch bei den selbsternannten Doppelspezialisten Granne und Jens im Doppel 3, denn ein guter Start ist bekanntlich die halbe Miete. Was dann folgte war schlicht gesagt ein Desaster. Ohne reale Siegchance gingen Doppel 1 + 2 mit 0:3 Sätzen unter. Granne und Jens standen daher direkt am Anfang richtig unter Druck. Gegen die unangenehm zu spielenden Appelmann und Seidler entwickelte sich ein 5 Satzkrimi, der in jedem Satz mit 2 Punkten Unterschied endete. Letztlich leider zu unserem Nachteil. Der Fehlstart war perfekt, wir lagen mit 0:3 hinten. Doch das Fiasko ging weiter. Hübi lieferte Hessi vorne ein kämpferisches Duell über 5 Sätze. Am Ende aber ohne Erfolg. Patrick hatte gegen Angstgegner Fittig nichts zu bestellen und verlor glatt in 3 Sätzen. Christoph merkte man an, dass er noch nicht bei 100% ist. Gegen Seidler letztlich ebenfalls ohne Chance. Wir lagen zwischenzeitlich mit 0:6 hinten und auf der Bank machte sich eine Eiseskälte breit. Dann kam aber doch noch einmal ein Funken Hoffnung auf. Jens lag gegen den aggressiv aufspielenden Themel im Entscheidungssatz zwar bereits hinten. Irgendwie kam er aber immer wieder ran und rang seinen Gegner letztlich denkbar knapp nieder. Granne und Tim mussten unten gegen Appelmann und Martin ran. Tim spielte hochmotiviert auf und traf in 3 Sätzen fast jeden Ball, was seinen Gegner sichtlich entnervte. Am Ende ein klares 3:0, was ihm sichtlich gut tat. Granne am Nachbartisch ließ seine Routine aufblitzen und zeigte auch ein besseres Tischtennis als zum Saisonauftakt. Es stand jetzt nur noch 3:6. Vorne kämpfte Hübi nun gegen Fittig und sein persönliches Traumata. Zu oft hat er sich gegen seinen Gegner bereits 2:0 Satzführungen aus der Hand nehmen lassen. Nach 2:2 Satzausgleich ging bei ihm das Kopfkino los. Doch diesmal kam es zum Glück anders. Hübi blieb Nervenstark und setzt sich im Entscheidungssatz ab. Die Führung konnte er am Ende in einen Sieg ummünzen. Patrick, der in der letzten Saison noch Heldenstatus gegen die Fortunen erlang-ich verweise auf Patrickkalypse Now- hatte heute das Glück nicht auf seiner Seite. Diesmal zwar gesund am Tisch, hatte er gegen Hessi in 5 Sätzen das Nachsehen. Zwischenstand 4:7. Das mittlere Paarkreuz musste ran. Auf der Bank fing man an zu rechnen. Die Jungs aus dem unteren Paarkreuz hatten im ersten Durchgang überzeugt, vielleicht ging ja doch noch was. Dafür mussten nun aber Siege her. Jens und Christoph starteten beide vielversprechend und gingen jeweils in Führung. Christoph führte gar mit 2:1 Sätzen und hoher Führung in Satz 4. Leider hatten die Linkspfoten der Fortuna heute immer eine gute Antwort am Tisch. Beide Spiele gingen daher denkbar knapp verloren, was zur 4:9 Niederlage führte. Unsere Aufstiegsambitionen haben dadurch einen Dämpfer bekommen. Letztlich muss man aber realistisch sein. Bei 3 verlorenen Eingangsdoppeln und ohne Dennis, war hier nur sehr schwer was zu holen. Positiv ist immerhin, dass sich Tim und Granne wieder aus dem Loch gezogen haben und Christoph ab sofort seine zweite Auferstehung eingeläutet hat. Am kommenden Wochenende werden wir versuchen wieder ein positives Punktekonto zu erzielen. Unser Gegner ist der TTSC Mülheim.

….die TT WM in Düsseldorf ward grade beendet, schon stand das nächste TT Großereignis vor der Tür…..Das 6. TTC Brettchen Turnier.

Dieses Jahr war das Turnier in meinen Augen besonders stark besetzt. Neben den dem Leser bekannten TTC Cracks des TTC reisten noch weitere Spieler an, die dem Verein in irgend einer Art verbunden sind. Mit dabei war u.a. TTC Legende Rocky R., der sich intensiv durch regelmäßiges Tennis auf Sandplätzen auf diese Veranstaltung vorbereitete. Der zuletzt in der Oberliga spielende Lukas E., welcher bekanntlich die TTC DNA in sich trägt, startete bereits in der Vergangenheit,  hatte aber stets gegen Christoph das Nachehen. Mittlerweile hat sich Lucas dem profanen TT Sport abgewendet und sich vermehrt auf andere Sportarten konzentriert Dabei ist Clickball für ihn eine Nische geworden, die er sehr erfolgreich verfolgt. Er war zwangsläufig erneut einer der Favoriten an diesem Abend. Aus den umliegenden Dörfern im bergischen Land reisten hungrige Wölfe an, mit dem Ziel dem König den Pokal zu entreissen. Inwiefern Spieler wie Tim K, Maui oder Laura hier überzeugen konnten, werdet ihr später noch erfahren.
Im Vorfeld wurde wie jedes Jahr viel diskutiert und spekuliert, ob es dieses Jahr endlich zu einer Wachablösung kommen könnte. In der TT Sport gab hierzu einen großen Artikel – Wer hat das Zeug zum Königsmörder ?! Der einfache Tischtennis Spieler hatte es nach Recherchen der Redaktion einfach satt immer auf einen Pokal zu schauen, auf dem nur ein Name stand. Der in der Brettchen Szene auch als der „Pöhler“ vom Katernberg bekannte Christoph T. dominierte  das Geschehen in den letzten Jahren nach Belieben. Aber irgendwie fühlte man, dass dieses Jahr etwas in der Luft lag. Schon in den Gruppenspielen merkte jeder Einzelne, dass es dieses Jahr eine Ecke schwerer werden würde auch nur die Vorrunde zu überstehen. In Gruppe 1 musste der Brettchen König gegen Hübi, Tim K, Dennis, Rocky und Randolf ran. Es gab einen Zweikampf um den Gruppensieg zwischen Christoph und Hübi, den Christoph mit all seiner Routine knapp gewann. Es wurde ihm aber klar, dass er Hübi auf der Rechnung haben musste, denn der Sieg war überaus knapp. Die weiteren Plätze die zum Weiterkommen reichten, erzielten Dennis und Tim K. Dennis, der im normalen Tischtennis Sport mit einer schön anzusehenden Technik glänzt, kann im Brettchen Sport als eher unangenehm agierender Anti Spieler bezeichnet werden. Er steht nah am Tisch und spielt den Ball einfach nur rein. Dadurch wurde er für den ein oder anderen Spieler im Vorfeld bereits als Angstgegner bezeichnet. Tim K. erreichte letztlich knapp die nächste Runde. Bei Tim stellte sich heraus, dass er trotz der eingeschränkten Möglichkeiten mit dem Brettchen im Grunde so agieren möchte wie sonst auch. Er sucht sein -Glück im kompromisslosen Angriff, was ihn jedoch öfters vor Probleme stellte. Für das Weiterkommen reichte es aber noch. Der erfahrene Alt Internationale Rocky musste sich trotz körperlicher Fitness und intensiver Vorbereitung dieses Jahr erstmals in der Vorrunde verabschieden. Er kündigte aber beim Verlassen der Halle bereits sein glorreiches Comeback im kommenden Jahr an. In Gruppe 2 -ich nenne sie mal die Todesgruppe – wurden Lucas, Patrick, Laura, Jens, Tim F., Maui und Leo zugelost. Hier sollte es ein richtigen Krimi um die Quali fürs Viertelfinale geben. Während Lukas sich souverän durchsetzte -mit nur 1 Satzverlust, kämpften Tim, Jens und Maui um die Plätze 3 + 4. Der journalistischen Fairness halber muss man anmerken, dass Patrick -ich weiss nicht wie- sich überzeugend den 2. Platz gesichert hat. Er verlor lediglich gegen den bereits erwähnten Lucas. Maui hatte letztlich Pech. Er schied durch einen Satz Differenz aus und musste das Viertelfinale als Zuschauer von der Bank aus betrachten. Im Viertelfinale sollte es dann zu Überraschungen kommen. Zwar setzte sich Patrick gegen Angstgegner Dennis recht sicher durch und Lukas machte mit Tim K. kurzen Prozess. In der mit Spannung erwarteten Partie zwischen Hübi und den in der Expertenszene bereits als Pöhler aus Gevelsberg bezeichneten Tim F., konnte Hübi durch variables Spiel Tim F. entzaubern. Am Nachbartisch wurde Jens dann zum Königsmörder und räumte Christoph überraschend klar aus dem Weg. Irgendwie fand Christoph nicht so recht in sein druckvolles Spiel. Jens gelang hingegen durch sicheres Fangen und die ein oder andere Aufschlagvariationen trotz Brettchen die Überraschung. Der König war gestürzt worden und der ein oder andere witterte nun seine Chance auf den Thron. Wen man auf die Bank schaute konnte man den Hunger auf die Krone förmlich spüren. Im Halbfinale kam er erneut zum -Duell zwischen Patrick und Jens. In einem Psychoduell setzte sich Patrick schließlich verdient durch und Jens konnte sich nach knappen Turnierlauf über den dritten Platz freuen. Den Ruf des Königsmörders wird er im kommenden Jahr mit Sicherheit geniessen. Am Nachbartisch kam es zu der Begegnung zwischen Hübi und Lucas. Das anwesende Fachpublikum äußerte des öfteren lautstark das dies von der Qualität her, das eigentliche Endspiel wäre, was Patrick und Jens demonstrativ ignorierten. Hübi setzte sich in einem knappen und hochklassigen Spiel mit 2:1 durch, was ihn ins Endspiel führte. Einmal Blut geleckt setzte er hier nach und liess Patrick in einer ordentlichen Partie keine echte Siegchance und tütete den Turniersieg ein. Letztlich hochverdient muss man als Beobachter sagen. Der TTC hat somit einen neuen Brettchen König. Christoph trug es mit Fassung und überreichte den Pokal. Ich bin gespannt, wie er sich davon erholen wird und ob er im kommenden Jahr zu alter Stärke zurückkehren wird.

Erstmalig hatten wir zwei Vertreter in diesem Jahr bei der Bezirksranglisten Zwischenrunde dabei. Die Reise führte in die Ferne nach Kamp-Lintfort. Trotz guter Vorstellung konnte sich Tom Schaudinn bei den B-Schülern leider nicht für die Finalrunde qualifizieren. Ganz anders Jette Lips, die die B-Schülerinnen Konkurrenz in ihrer Gruppe dominierte und sich nun als Gruppensiegerin vielleicht sogar im Finale etwas ausrechnen kann?!?