…..nun stand also ein vermeintliches Spitzenspiel an -Zweiter gegen Dritter. Im Vorfeld versuchten die Jungs aus Altenessen das Spiel zu verlegen, da Brett 2 + 4 fehlen würden. Da wir solche Probleme kennen, sind wir diesbezüglich immer bemüht eine Lösung zu finden. Diesmal war aber terminlich irgendwie der Wurm drin und es blieb beim vorgegebenen Termin vom Spielplan. Man ging also vom Papier her sogar in einer kleinen Favoritenrolle ins Spiel –mit den Brettern 1-6. Altenessen ersetzte die Stammspieler mit Leuten aus der Zweitvertretung – Kaßner + Priebe. Das Gefühl als Hausherr das Spielgeschehen diktieren zu dürfen ging jedoch schnell verloren. Die spielerische Schaffenskrise setzte sich bei dem einen oder anderen Spieler fort. In den Doppeln hatten wir zumindest eine kleine Änderung vorgenommen. Christoph ersetzte Tim und versuchte es nun mit Hübi im bisher glücklosen Doppel 2. Dieser Veränderungsmut sollte auch prompt belohnt werden. Die beiden spielten wirklich gut gegen das Einserdoppel- und siegten glatt mit 3:0. Unser in der letzten Saison verlässliches Einser Doppel mit Dennis und Patrick ging am Nachbartisch hingegen mit 0:3 gegen Kaufmann und Sommer unerwartet klar unter. Bei den beiden läuft –zumindest im Doppel- aktuell nicht viel zusammen. Die im Doppel 3 aufgestellten Tim und Jens starteten zunächst gut, um ihre Gegner mit vielen leichten Fehlern aufzubauen und in 4 Sätzen zu verlieren. Der Start war somit erneut eher ernüchternd und man lief einem Rückstand hinterher. Von der mentalen und körperlichen Krise seiner Mitspieler unangetastet, fertigte Dennis die gegnerische Nummer 2 schnell mit 3:0 ab und glich vorerst auf 2:2 aus. Dann ging die Negativserie leider erneut los. Hübis Niederlage gegen Ranft war jetzt erstmal keine Überraschung. Er wehrte sich redlich und konnte Satz 2 sogar deutlich gewinnen. Am Ende war er aber chancenlos und kassierte die Höchststrafe in Satz 4. Christoph und Patrick bekamen es mit dem nominellen unteren Paarkreuz der Altenessener zu tun. Christoph merkt man die fehlende Spielpraxis nach wie vor an und die Schmerzen in der Schulter sind ihm trotz Schmerzmittel anzusehen. Gegen den sicher agierenden Kurznoppi hatte er an diesem Abend keine Chance. Patrick ist in einem mentalen Tief, welches ich in den letzten 10 Jahren so noch nicht bei Ihm gesehen habe. Bälle die er im Training mit einer sicheren Trefferquote versenkt, misslingen ihm regelmäßig wenn Spieltag ist. Seine Grundsicherheit ist weitgehend dahin, wenn der Samstag naht. Gegen Sommer kämpft er sich zwar in den Entscheidungssatz, kam im Entscheidungssatz aber nicht aus den Startlöchern und verlor klar. Es stand jetzt schon 2:5. Tim startete gegen Kaßner zunächst gut. Sein Gegner scheint aber einen Satz zu brauchen, um warm zu werden. Ab dem 2. Satz traf er aus fast allen Lagen und Tim musste dies leider nach 4. Sätzen anerkennen. Jens konnte danach gegen Priebe zumindest auf 3:6 verkürzen. Als Dennis gegen das gegnerische Spitzenbrett Ranft dann erneut eine wirklich gute Leistung zeigte, stand es nur noch 4:6 und ein wenig Hoffnung kam auf. Aber irgendwie  waren die Essener an diesem Abend die Spur heißer und zeigten wirklich gute Leistungen. Zumindest verkündeten sie nach Spielende, dass dies ihre bisher beste Saisonleistung gewesen sei. Hübi hätte im folgenden Einzel gegen Kaufmann grundsätzlich auch gewinnen können. Alle Sätze waren heiß umkämpft und es ging mehrfach in die Verlängerung. Am Ende fehlte aber das gewisse Quäntchen Glück. Die Leistung im mittleren Paarkreuz aus dem ersten Durchgang lösten auf der Bank nun keine allzu große Hoffnung aus. Mit einem Punkt wären wir schon zufrieden gewesen, um mit ein bisschen Glück ggf. noch ins Abschlussdoppel gelangen zu können. Den Jungs gelang aber nicht die Notwendige Wende. Patrick kam gegen den sicher spielenden Yücekaya nie in die Aussicht eines Sieges und auch Christoph am Nachbartisch musste Sommer nach 4 Sätzen gratulieren. Am Ende eine hochverdiente 4:9 Niederlage gegen Essener, bei denen immerhin 2 Stammspieler fehlten. Das Thema Relegationsplatz ist für uns somit erstmal in weite Ferne gerückt. Es heißt Wunden lecken. Eine Reha Klinik und ein Mentaltrainer wären für Teile des Teams sicherlich eine Lösung. Bisher läuft die Saison bei uns wirklich bescheiden, aufgrund der Verletztenmisere. Hinzu kommt eine spielerische Krise, die man von u.a. Patrick so bisher nicht kannte. Wir sollten zudem mal über die Doppel reden. Der nächste Spieltag naht mit Grauen. Eine Verlegungsanfrage läuft, da Granne verletzt und Jens im Urlaub sein wird…..

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