….die TT WM in Düsseldorf ward grade beendet, schon stand das nächste TT Großereignis vor der Tür…..Das 6. TTC Brettchen Turnier.
Dieses Jahr war das Turnier in meinen Augen besonders stark besetzt. Neben den dem Leser bekannten TTC Cracks des TTC reisten noch weitere Spieler an, die dem Verein in irgend einer Art verbunden sind. Mit dabei war u.a. TTC Legende Rocky R., der sich intensiv durch regelmäßiges Tennis auf Sandplätzen auf diese Veranstaltung vorbereitete. Der zuletzt in der Oberliga spielende Lukas E., welcher bekanntlich die TTC DNA in sich trägt, startete bereits in der Vergangenheit, hatte aber stets gegen Christoph das Nachehen. Mittlerweile hat sich Lucas dem profanen TT Sport abgewendet und sich vermehrt auf andere Sportarten konzentriert Dabei ist Clickball für ihn eine Nische geworden, die er sehr erfolgreich verfolgt. Er war zwangsläufig erneut einer der Favoriten an diesem Abend. Aus den umliegenden Dörfern im bergischen Land reisten hungrige Wölfe an, mit dem Ziel dem König den Pokal zu entreissen. Inwiefern Spieler wie Tim K, Maui oder Laura hier überzeugen konnten, werdet ihr später noch erfahren.
Im Vorfeld wurde wie jedes Jahr viel diskutiert und spekuliert, ob es dieses Jahr endlich zu einer Wachablösung kommen könnte. In der TT Sport gab hierzu einen großen Artikel – Wer hat das Zeug zum Königsmörder ?! Der einfache Tischtennis Spieler hatte es nach Recherchen der Redaktion einfach satt immer auf einen Pokal zu schauen, auf dem nur ein Name stand. Der in der Brettchen Szene auch als der „Pöhler“ vom Katernberg bekannte Christoph T. dominierte das Geschehen in den letzten Jahren nach Belieben. Aber irgendwie fühlte man, dass dieses Jahr etwas in der Luft lag. Schon in den Gruppenspielen merkte jeder Einzelne, dass es dieses Jahr eine Ecke schwerer werden würde auch nur die Vorrunde zu überstehen. In Gruppe 1 musste der Brettchen König gegen Hübi, Tim K, Dennis, Rocky und Randolf ran. Es gab einen Zweikampf um den Gruppensieg zwischen Christoph und Hübi, den Christoph mit all seiner Routine knapp gewann. Es wurde ihm aber klar, dass er Hübi auf der Rechnung haben musste, denn der Sieg war überaus knapp. Die weiteren Plätze die zum Weiterkommen reichten, erzielten Dennis und Tim K. Dennis, der im normalen Tischtennis Sport mit einer schön anzusehenden Technik glänzt, kann im Brettchen Sport als eher unangenehm agierender Anti Spieler bezeichnet werden. Er steht nah am Tisch und spielt den Ball einfach nur rein. Dadurch wurde er für den ein oder anderen Spieler im Vorfeld bereits als Angstgegner bezeichnet. Tim K. erreichte letztlich knapp die nächste Runde. Bei Tim stellte sich heraus, dass er trotz der eingeschränkten Möglichkeiten mit dem Brettchen im Grunde so agieren möchte wie sonst auch. Er sucht sein -Glück im kompromisslosen Angriff, was ihn jedoch öfters vor Probleme stellte. Für das Weiterkommen reichte es aber noch. Der erfahrene Alt Internationale Rocky musste sich trotz körperlicher Fitness und intensiver Vorbereitung dieses Jahr erstmals in der Vorrunde verabschieden. Er kündigte aber beim Verlassen der Halle bereits sein glorreiches Comeback im kommenden Jahr an. In Gruppe 2 -ich nenne sie mal die Todesgruppe – wurden Lucas, Patrick, Laura, Jens, Tim F., Maui und Leo zugelost. Hier sollte es ein richtigen Krimi um die Quali fürs Viertelfinale geben. Während Lukas sich souverän durchsetzte -mit nur 1 Satzverlust, kämpften Tim, Jens und Maui um die Plätze 3 + 4. Der journalistischen Fairness halber muss man anmerken, dass Patrick -ich weiss nicht wie- sich überzeugend den 2. Platz gesichert hat. Er verlor lediglich gegen den bereits erwähnten Lucas. Maui hatte letztlich Pech. Er schied durch einen Satz Differenz aus und musste das Viertelfinale als Zuschauer von der Bank aus betrachten. Im Viertelfinale sollte es dann zu Überraschungen kommen. Zwar setzte sich Patrick gegen Angstgegner Dennis recht sicher durch und Lukas machte mit Tim K. kurzen Prozess. In der mit Spannung erwarteten Partie zwischen Hübi und den in der Expertenszene bereits als Pöhler aus Gevelsberg bezeichneten Tim F., konnte Hübi durch variables Spiel Tim F. entzaubern. Am Nachbartisch wurde Jens dann zum Königsmörder und räumte Christoph überraschend klar aus dem Weg. Irgendwie fand Christoph nicht so recht in sein druckvolles Spiel. Jens gelang hingegen durch sicheres Fangen und die ein oder andere Aufschlagvariationen trotz Brettchen die Überraschung. Der König war gestürzt worden und der ein oder andere witterte nun seine Chance auf den Thron. Wen man auf die Bank schaute konnte man den Hunger auf die Krone förmlich spüren. Im Halbfinale kam er erneut zum -Duell zwischen Patrick und Jens. In einem Psychoduell setzte sich Patrick schließlich verdient durch und Jens konnte sich nach knappen Turnierlauf über den dritten Platz freuen. Den Ruf des Königsmörders wird er im kommenden Jahr mit Sicherheit geniessen. Am Nachbartisch kam es zu der Begegnung zwischen Hübi und Lucas. Das anwesende Fachpublikum äußerte des öfteren lautstark das dies von der Qualität her, das eigentliche Endspiel wäre, was Patrick und Jens demonstrativ ignorierten. Hübi setzte sich in einem knappen und hochklassigen Spiel mit 2:1 durch, was ihn ins Endspiel führte. Einmal Blut geleckt setzte er hier nach und liess Patrick in einer ordentlichen Partie keine echte Siegchance und tütete den Turniersieg ein. Letztlich hochverdient muss man als Beobachter sagen. Der TTC hat somit einen neuen Brettchen König. Christoph trug es mit Fassung und überreichte den Pokal. Ich bin gespannt, wie er sich davon erholen wird und ob er im kommenden Jahr zu alter Stärke zurückkehren wird.
Erstmalig hatten wir zwei Vertreter in diesem Jahr bei der Bezirksranglisten Zwischenrunde dabei. Die Reise führte in die Ferne nach Kamp-Lintfort. Trotz guter Vorstellung konnte sich Tom Schaudinn bei den B-Schülern leider nicht für die Finalrunde qualifizieren. Ganz anders Jette Lips, die die B-Schülerinnen Konkurrenz in ihrer Gruppe dominierte und sich nun als Gruppensiegerin vielleicht sogar im Finale etwas ausrechnen kann?!?
Die Planungsphase bzgl. unserer Mannschaftstour war gewohnt intensiv und es wurden viele Ziele in den Raum geworfen, von denen man bisher nur was in Abenteuerromanen lesen konnte. Die verwöhnte Jugendfraktion wollte aufgrund des positiven Saisonverlaufs am liebsten eine Aida Kreuzfahrt machen und dies durch eine Erhöhung der Vereinsbeiträge kompensieren. Es gab alternativ Äußerungen, ob es nicht Sinn mache den Jahresurlaub aufzusparen, um eine Trekkingtour durch Asien zu machen. Dort gäbe es sehr schöne Strände…..Letztlich fiel die Entscheidung sagen wir mal eine Portion „Kleiner“ aus . Nach Trips nach Berlin, Amsterdam, Lübeck und Mallorca, sollte es diesmal in die schöne Hansestadt Hamburg gehen. Die Wetterprognosen waren erfreulicherweise sehr positiv, so dass auch die sonnenverwöhnten Dauerurlauber genügsam am Döppersberg standen. Man hatte sich dieses Jahr entschlossen der Deutschen Bahn eine neue Chance zu geben, um nach dem Chaos in den Osterferien etwas gut zu machen. Beim Einstieg in den Zug wurden wir direkt Zeuge einer Neuauflage der Grimmschen Märchen. Vor uns verlor eine in die Jahre gekommene Aschenputtel ihren Schuh beim Einstieg in den Zug. Es war wirklich dramatisch, da der Schuh auf den Gleisen landete und Aschenputtel sich alleine nicht zu helfen wusste. Die Option bei bestem Wetter nur mit einem Schuh die Zugfahrt anzutreten, schien für sie keine echte Alternative zu sein. Aber ein Prinz –in diesem Fall Christoph- nahte herbei und tat das, was Prinzen nun einmal so machen. Er fischte mit großem Geschick den in die Jahre gekommenen Halbschuh aus dem Gleisbett und legte ihn der dankbaren Dame an. Mein Eindruck war, Aschenputtel hätte ihn sofort geheiratet. Da Prinz Christoph aber schon vergeben ist, tat es ein spendierter Kaffee zum Dank letztlich auch. Überhaupt war schon die Anreise nach Hamburg ein kleines Highlight der Tour. Im gebuchten 6er Abteil, in dem wir uns schnell auch zu siebt bequem einrichteten, wurde der verbleibende Platz in kürzester Zeit für Christophs mitgebrachtes Cocktailequipment und einen Minitisch genutzt. Neben der nostalgischen Eisenbahnromantik, die uns alle in ihren Bann nahm, konnte man noch Zeuge diverser Junggesellinnenabschiede in den Wagen 8 – 4 werden. Tim schaffte es so ganz nebenbei durch gezielte Insider Informationen eine Zwietracht zwischen den genannten Frauen – Fraktionen zu erzeugen. Ohne die erste Welle des Angriffs abzuwarten, flüchteten Jens und Tim zurück in unser Abteil. Auf der langen Reise nach Hamburg erlebten wir aber noch so manches. Unklar ist z.B. bis heute, ob Tim tatsächlich am Bahnhof den in der TT Fachszene bekannten China Kracher Ma Long gesehen hat oder dies nur Christophs Cocktailmischung geschuldet ist. Irgendwie reagierte der ältere chinesische Herr nicht auf Tims penetrante Zurufe und Klopfen an der Scheibe. In Hamburg angekommen mussten wir uns erst einmal orientieren. Unser Wellness Hotel war wie erwartet in bester Hamburger Lage und kein Wunsch blieb dem verwöhnten Urlauber offen. Aufgeteilt auf eine Seniorenresidenz mit Granne, Christoph und Jens und einer Frischlingslounge mit Patrick, Dennis, Tim und Hübi, startete man nach einer kurzen Erfrischung auf Erkundungstour. Nachdem man sich mit dem U – Bahn Netz vertraut gemacht hatte und gemütlich die Speicherstadt erkundete, kehrte man zur ersten terminierten Challenge ins Hotel zurück. In gewohnter Tradition funktionierte man den Hoteltisch um und startete den prestigeträchtigen Oase Cup im Hotelzimmer. Zum Verlauf will ich mich eigentlich nicht groß auslassen, aber vor allem aufgrund von immer wiederkehrenden Materialproblemen einzelner Spieler siegte letztlich der an allen Tischen der Welt erprobte Patrick knapp vor Anti Top Akteur Hübi. Die weiteren Platzierungen erspare ich mir an dieser Stelle. Der ein oder andere Protagonist wird es mir danken. Nach einem gepflegten Abendessen beim Mexikaner mit spannenden Themen rund um den TTC ging es anschließend Richtung Reeperbahn. Auf dem Weg dorthin wurden Jens und Hübi noch Zeugen der spektakulären Niederlage von Klitschko. Auf uns wartete dann ein Abendprogramm, wo ein jeder in etwa das finden konnte, was seinem Interesse entsprach. Von Live Bands mit Rockabilly und Punk Rock über Clubs mit angesagter Mucke, war für jeden etwas dabei. Hinzu das gewisse Flair, was man nur auf St. Pauli antrifft. Ein alter Weggefährte von Tim und Dennis, der jetzt in Hamburg wohnt stieß noch dazu und verbrachte den Abend mit uns. Wir schauten fast überall mal rein und der Abend wurde richtig spät. Tim, Dennis und Hübi konnten noch Zeugen von Testosteron gesteuerten Nachwuchs Klitschkos werden, die ihre Manneskraft loswerden mussten. Die Eindrücke waren nachhaltig. Am frühen Morgen zog der Seniorenclub dann Richtung Hotel und die Frischlinge Richtung Fischmarkt, wo –ich konnte es kaum glauben- gerade ein Live Konzert Open Air startete. In Wuppertal undenkbar……Nach einer kurzen Nacht traf man sich um die Ecke bei einem wirklich leckeren Cafe zum Brunchen, um von dort den nächsten Tag bei Kaiser Franz Wetter zu starten. Es folgten eine Fahrt auf der Elbe und ein Auftanken in einem chilligen Strandcafe. Der Turnierverlauf des Vortages frustete den ein oder anderen noch immer ein wenig, weshalb es bei Rückkehr in unserer 5 Sterne Suite zu einer Revanche kam. Diese glückte dem nun mit einer Noppe agierenden Jens zunächst absolut überzeugend, so dass Turniersieger Patrick und der Zweitplatzierte Hübi zunächst kein Konzept gegen ihn fanden. In einem heimtückischen Komplott, in Reminiszenz an alte Weggefährten, wurde der bis hierhin stark aufspielende Jens jedoch von Spielern und Mitstreitern völlig aus dem Konzept gebracht. Der Begriff des T-Rex ward geboren. Schlachtengesänge, Posters, Give aways, etc. wurden in epischer Breite erfunden und hatten den gewünschten Effekt, das Wiedererstarken von Hübi und Patrick und der gescheiterten Revanche. Wem sich hier offene Fragen stellen, kann sich gerne an die Redaktion wenden, welche weitere Details kennt. Nach diesem düsteren TT Kapitel nahmen wir ein zunächst üppiges Mahl beim Italiener ein. Danach folgte ein erneuter Anlauf auf die Partymeile. Dieser wurde diesmal nicht so spät wie am Vortag, war aber trotzdem richtig nett. Am letzten Tag stand nochmal ein bisschen Kultur auf dem Programm. Der von Horrorfilmen traumatisierte Patrick wurde beim Dungeons Besuch in die Mitte genommen, falls es zu gruselig werden sollte. Eintritt war schließlich ab 12 Jahre. Die Mischung aus Geschichte und Event im Dungeon war aber ein Volltreffer und kann von uns allen nur empfohlen werden. Nach dem freien Fall zum Abschluss im Dungeon ging es zum Aufstieg in die Elbphilharmonie über. Dort hatten wir noch einen Fototermin mit einer bulgarischen Starfotografin, die ansonsten Boygroups knipst. Ergebnisse werden möglicherweise demnächst in diversen Print Medien abgedruckt sein. Eine letzte Mahlzeit beim Italiener vor der langen Rückreise stand noch an, welches sich unerwartet in die Länge zog. Als dann die Teeniefraktion –trotz akuter Zeitnot noch diverse kulinarische Zeitfresser in Anspruch nahmen, fing es bei Falling Down T-Rex an zu brodeln. Es folgte so etwas wie der Snickers Effekt – ihr kennt die Werbung bestimmt- und aus dem freundlichen Teamplayer wurde ein Vulkan. Die Geschichte ging glücklicherweise gut aus und wir bekamen noch eine Punktlandung hin und erreichten den Zug. Viel hätte aber nicht gefehlt und wir hätten rückreisetechnisch ein größeres Problem gehabt. Auf der Rückreise konnte uns dann selbst das ICE Unglück in Dortmund nix mehr anhaben und wir kamen mit leichter Verspätung um 23:00 Uhr in Wuppertal an. Der Trip nach Hamburg – da waren wir uns einig- war ein perfekter Saisonabschluss und wird uns allen nachhaltig in Erinnerung bleiben. Ich bin gespannt, wo es uns im kommenden Jahr hin verschlägt.
Der große Tag des WZ Pokal Endspiels stand an und man erwartete den klaren Favoriten Germania Wuppertal von den Südhöhen. Der Regionalliga Absteiger reiste als klarer Favorit in die TH Birkenhöhe, auch wenn sie mit einer Mixture aus den ersten Drei Mannschaften an den Tisch gingen. Mit den Maiwald Brüdern waren die nominell stärksten Spieler von Germania Wuppertal mit dabei , welche den Verein nach Ende der Saison jedoch Richtung Borussia Dortmund verlassen werden. Ergänzt wurde die Truppe durch das Brett 1 der Verbandsliga Mannschaft Tobias Klinke und dem uns bestens vertrauten Nachwuchstalent Tim Kampmann aus der dritten Mannschaft. Die Halle füllte sich und etwa 40 fachkundige Zuschauer fanden den Weg in die TH Birkenhöhe. Im Vorfeld überlegte man intensiv, wie man eine optimale Punktausbeute erreichen könnte und Chefanalytiker Seifert –ich nehme es vorweg- hatte den richtigen Riecher. Wir einigten uns im Vorfeld auf Dennis, Patrick, Christoph und Jens, jedoch aus taktischen Gründen in umgekehrter Aufstellung, d.h. Jens und Christoph an den Brettern 1+2. Die Germanen gingen mit breiter Brust an die Platten und machten sich darum scheinbar keinen Kopf. Sie stellten nach Stärke von Brett 1 – 4 auf. Der Plan hierdurch bestimmte Paarungen zu ermöglichen bzw. zu umgehen ging auf. Dennis und Patrick holten zum Beginn ihr Doppel gegen Marvin Maiwald und T. Kampmann denkbar knapp im fünften Satz. Christoph und Jens hatten am Nachbartisch Maiwald und Klinke nicht viel entgegen zu setzen und verloren deutlich. Vorne bekamen es Christoph und Jens dann mit den Maiwald Brüdern zu tun. TTR Technisch liegen knapp 300 Punkten dazwischen. Dafür haben sich die beiden gut geschlagen. Jens konnte gegen Marvin Maiwald die Partie sogar lange offen halten und einen Satzgewinn verbuchen. Dabei wurde deutlich, dass auch RL Spieler Probleme mit seinen Aufschlägen haben. RH Monster Christoph musste erkennen, dass RL Spieler eine noch festere Rückhand spielen können, wenn es nötig ist. Trotz der Gegenwehr lagen wir somit erst einmal mit 1:3 hinten. Dennis hatte dann seinen Auftritt gegen den unangenehm spielenden Glatt – Anti Spieler Klinke. Dieser hat in der VL Vorne eine beachtliche Saison gespielt und ist TTR Punktetechnisch nicht weit von Dennis entfernt. Da Dennis mit Material aber keine großen Probleme hat, fertigte er ihn überraschend deutlich mit 3:0 ab. Am Nachbartisch machte Patrick gegen einen stark aufspielenden Kampmann eine richtig gute Partie und glich somit sogar zum 3:3 aus. Der Spielverlauf hätte bis hierhin nicht viel besser für uns laufen können. Alle möglichen Punkte konnten verbucht werden und die Zuschauer mussten sich mitunter auch die Augen reiben. Jetzt mussten Christoph und Jens wieder gegen die Maiwald Brüder ran. Diesmal verlief es leider ne Ecke deutlicher und wir konnten keinen Satzgewinn verbuchen. Erneuter Rückstand auf 3:5. Dennis verkürzte souverän gegen Kampmann auf 4:5 und verwöhnte das Publikum dabei mit langen Ballonabwehr Bällen. Patrick kam gegen Klinke anfangs gut ins Spiel und konnte die Partie zunächst offen gestalten. Letztlich drehte der Materialspezialist das Match aber noch und gewann in 4. Sätzen, was das erste Break für Germania war. Wie befürchtet erholten wir uns davon nicht mehr. Patrick musste direkt wieder ran, diesmal gegen Marian Maiwald. Im ersten Satz spielte er dabei mit das beste TT, was ich als langjähriger Trainingspartner von ihm gesehen habe und gewann mit 11:6. Diesen Level zu halten, war jedoch nicht möglich und der Spitzenspieler der Germanen spielte zu sicher und zu hart. Unser Rückstand erhöhte sich dadurch auf 4:7. Die Germanen brauchten nun nur noch einen Punkt um die Partie für sich zu entscheiden. Jetzt musste Jens gegen Klinke ran und Christoph gegen Kampmann. Beides Spiele, wo grundsätzlich mal ein Punkt kommen kann oder besser gesagt muss, wenn man an einem solchen Abend dranbleiben will. Jens startete gut gegen Klinke und gewann den ersten Satz. Nach Satzausgleich führte er im 3 Satz bereits hoch und hatte die Satzführung vor Augen. Aber es kam anders. Satz 3 ging verloren und im 4 Satz hatte er mit 9:11 denkbar knapp das Nachsehen. Christophs Spiel am Nachbartisch kam somit nicht mehr in die Wertung. Kampmann spielte aber erwartet stark und führte bereits mit 2:1 Sätzen. Am Ende ein verdienter 8:4 Pokalsieg für die Germanen. Wir waren uns nach Spielende schnell einig, dass wir mit dem Ergebnis und dem Spielverlauf sehr zufrieden sind. Interessant wäre es bestimmt noch geworden, Dennis gegen einen der RL Cracks zu sehen. Das Erreichen des Endspiels im WZ Pokal ist in der Geschichte des TTC bisher einmalig und hilft die Saison nach dem verpassten Relegationsplatz in guter Erinnerung zu behalten. Am kommenden WE schließen wir die Saison mit der traditionellen Mannschaftstour ab. Nach Mallorca im letzten Jahr, geht es diesmal ganz bodenständig mit dem ICE nach Hamburg. Ein Bericht folgt bestimmt……
…..erstmalig in der Historie des TTC stehen wir im Finale des traditionellen WZ Pokals. Den Weg dorthin haben wir recht souverän gemeistert. Lediglich im Viertelfinale gegen Fortuna Wuppertal gab es nur einen knappen Sieg. Nun reist der Regionalligist SSV Germania Wuppertal an. Man muss kein Experte sein, um uns als krassen Außenseiter zu sehen. Aber alles muss bekanntlich erst einmal gespielt werden. Wir werden versuchen unsere Chancen zu nutzen und es unserem Gegner von den Südhöhen so schwer wie möglich machen. Dabei können wir natürlich Eure Unterstützung gut gebrauchen. Anschlag ist am Freitag, den 21.04.2017, ab 20:00 Uhr in der Sporthalle Birkenhöhe.

Ich bin mir sicher die meisten von Euch haben auf einer Steinplatte die ersten Erfahrungen im Tischtennis gesammelt. Die Anforderungen sind hier bekanntlich komplex. Neben den erforderlichen athletischen Anforderungen auf Steinplatten sind vor allem die unberechenbaren Windverhältnisse und rudimentäres Material wesentliche Herausforderungen in dieser Disziplin. Am letzten Wochenende war es nun endlich soweit. Die Späher des TTC haben wochenlang die besten Locations im Bergischen Land gesichtet und sich letztlich für die beliebte Steinplatte an der Pestalozzistrasse in Remscheid entschieden. Die Wettbedingungen waren an diesem Wochenende einfach ideal und man setzte alles daran dieses Großevents auch stattfinden zu lassen. Bedingt durch einen sanften Südwind und tiefstehende Abendsonne hatten wir ideale Rahmenbedingungen. Zeugwart Dr. Hübner verfügt als bekennender Holz und Belagmessie über ein beachtliches Sortiment geeigneter Kellen. Die meisten von uns sind zudem ausreichen narzisstisch veranlagt, um sich im Vorfeld in eine Favoritenrolle zu reden. Die Leistungen der abgelaufenen Saison spielten nun keine Rolle mehr. Das ausgelobte Preisgeld -ein Gyrosteller + Fertigkuchen als Dessert lockten die komplette Elite des TTC nach Remscheid. Lediglich der Brettchenerfahrene Christoph musste passen, da er Urlaubsbedingt verhindert war. Gespielt wurde in Gruppen, welche nach TTR Werten zusammengestellt wurden. In Gruppe 1 mussten Tim, Dennis und Patrick gegeneinander antreten. Gruppe 2 bestand aus Hübi, Granne und Jens. Es sprach sich natürlich rum in Remscheid, was in ihrem beschaulichen Städtchen los war und so kamen zahlreiche Zuschauer. Diese erlebten den zweiten Frühling von Tim. Von seiner zuletzt ausgemachten spielerischen Krise und Frust am TT Sport war nichts mehr zu merken. Gerüchten zu Folge hat er die letzten Wochen auf diversen Grundschulhöfen im Raum Gevelsberg verbracht, um sich vorzubereiten. Dies würde die Leistungsexplosion an diesem Wochenende ein Stück weit erklären. In der Gruppe setzte er sich folglich auch souverän als Gruppenerster durch. Die Gruppe 1 war nach Einschätzung der Experten die Todesgruppe. Patrick und Tim sind einfach zu abgezockt am Steintisch. Dennis war hier letztlich chancenlos. In Gruppe 2 haderte Granne mit dem Material und schied ähnlich wie Dennis klar aus. Den Gruppensieg machten Hübi und Jens untereinander aus. Die Partie war ein Krimi, indem Jens versuchte seinen Gegner mit diversen Psychospielchen zu beeinflussen. Letztlich brachte ihm dies nicht den gewünschten Erfolg und Marcel setzte sich durch. Im Halbfinale gewann dann Patrick knapp gegen Hübi und Tim fertigte Jens ab. Im Endspiel war somit Tim der klare Favorit, da er bisher wirklich unfassbare Bällen spielte. Zur Überraschung aller setzte sich aber Turnierhai Patrick durch und gewann am Ende die 1. Remscheider Steinplatten Open. Ob Patrick nun der kompletteste der anwesenden Akteure ist, soll jeder selbst entscheiden. Ich habe da meine eigene Meinung zu….,-)
Die Geschichte, die zu diesem kleinen Contest führte ist natürlich eine andere…..
Wir hatten das letzte Saisonspiel gegen den bereits abgestiegen Nachbarn Kolping Remscheid zu bestreiten. Da die Remscheider völlig schuldlos nicht in die Halle kamen und alle Bemühungen nach Alternativen erfolglos verliefen, siegten wir kampflos.
Die Saison wurde somit mit einem undankbaren 3. Platz beendet. Im Anschluss wurde noch nett bei Dennis der Ausklang der Saison gefeiert.
Die letzten 2 Auswärtsspiele der Saison standen an.
Zunächst mussten wir am vorletzten Sonntag quasi noch vor dem Aufstehen zum Tabellenzweiten und designierten Relegationsteilnehmer zur Regionalliga Anrather TK RW anreisen. Sonntagfrüh, eine Stunde Zeitklau durch Zeitumstellung und Plastikbälle machten die Aufgabe nicht einfacher. Im Hinspiel (4:8) konnten wir uns noch wacker schlagen und den ein oder anderen Überraschungssieg einfahren, doch dieses Mal hatten wir beim schnellen 0:8 nichts zu melden.
Eine Woche später stand die längste Auswärtsfahrt (180km eine Strecke!) nach Mennighüffen zum
Tabellenführer an. In der Turnhalle, die „in the middle of nowhere“ lag, angekommen, sahen wir schon die Glückwunsch-Plakate, Blumen und Fans der Gastgeberinnen, die an diesem Tag ihren zuvor gesicherten Aufstieg feiern wollten. Wir schlugen uns eigentlich ganz wacker, doch wie sie oft in dieser Saison sprang nichts Zählbares bei heraus. Manche Sätze waren knapp, aber irgendwie können die Gegnerinnen dann doch nochmal eine Schippe drauflegen. Bianca hatte den Ehrenpunkt schon auf der Hand, aber es sollte nicht sein. 0:8 hieß es auch hier am Ende. Sarah bemerkte dann ganz passend, dass wir einfach keine Party-Crasher sein wollten. Da konnten wir sogar wieder ein bisschen lächeln. Resümee des Abends: 4h Fahrt / 1,5h Spiel.
Am kommenden Samstag bestreiten wir nun unser Abschiedsspiel aus der Oberliga gegen den Tabellenachbarn aus Ense. Wir wollen uns ordentlich verabschieden und mobilisieren noch einmal alle Kräfte, um vielleicht mit einem Positiverlebnis zu gehen. Wir freuen uns über jeden Zuschauer. Nach dem Spiel wird das Saison-Ende gemeinsam mit der 2. Herren gefeiert.
Eure 1.Damen
Autor: Franzi
An diesem Wochenende sollte sich entscheiden, ob wir den angestrebten 2. Platz und damit die Fahrkarte zur Relegation, einlösen können. Mit dem TV Kotthausen reiste ein Gegner an, der in der Rückrunde gegen alle Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel mindestens ein Unentschieden erzielt hat. Wir waren also gewarnt. Unser direkter Konkurrent um den Relegationsplatz–der ASV Wuppertal- empfing den Tabellenführer aus Elfringhausen. Um hier regelmäßig Zwischenstände in Erfahrung zu bringen, wurde Isi in der Thorner Strasse stationiert, der auch fleißig postete. Aufgrund unseres Rotationsplans setzte Jens aus und Granne kam zum Einsatz. Die Halle war gut gefüllt und das Catering stand. Insgesamt also gute Voraussetzungen um Platz 2 zu erobern. Wir bekamen aber direkt zum Start einen heftigen Schuss vor den Bug. Schon im Hinspiel hatten wir es gegen die Kotthausener Doppel recht schwer und gingen nur mit 1:2 in die Einzel. Diesmal kam es noch schlimmer. Hübi und Tim hatten gegen das Spitzendoppel keine echte Siegchance. Dennis und Patrick wurden vom aggressiv spielenden 2 er Doppel überrannt und mussten gratulieren. Als dann Granne und Christoph unerwartet chancenlos das Doppel 3 verloren, war der Fehlstart perfekt. Das mussten wir erst einmal wegstecken und uns neu sammeln. Dennis kam am besten aus den Startlöchern und gewann sein erstes Einzel gegen Kluge nach verlorenem ersten Satz recht sicher. Hübi musste leider gegen einen klug spielenden Schlottner gratulieren. Zwischenstand 1:4. In der Mitte haben wir uns im Hinspiel schwer getan und nur 1 Punkt erzielt. Patricks Reise in die Finsternis ist vielen noch in Erinnerung geblieben. Vom Positivtrend der letzten Wochen beflügelt gewann Patrick sein erstes Einzel in knappen Sätzen mit 3:0 und verkürzte. Als Christoph am Nachbartisch gegen von Lepel in 4. Sätzen sein Spiel gewann, wurde die Stimmung auf der Bank wieder etwas besser. Der erste Großbrand war gelöscht. Jetzt kam das untere Paarkreuz mit Tim + Granne ran. Im Hinspiel konnten wir unten 4 Punkte + Doppel verbuchen, was uns den 9:6 Sieg sicherte. Kotthausen reiste heute aber mit einem anderen unteren PK an, welche unseren Jungs das Leben deutlich schwerer machen sollten. Beide Einzel gingen in der Folge weg, so dass es bei Halbzeit bereits 3:6 stand. Die Kotthausener spielten, als ginge es um die Meisterschaft. Im Laufe des Spiels stellte sich heraus, dass der ASV ihnen ein 50 Liter Fass bei entsprechendem Ergebnis angeboten hat. Damit erklärte sich dann auch die Deluxe Aufstellung, die in der ganzen Saison glaub ich erst einmal so an die Tische ging. Die Infos aus der Thorner Strasse waren hingegen absolut positiv. Elfringhausen führte bereits mit 6:2 und hatte scheinbar nen richtigen Lauf. Jetzt mussten nur wir das Ding irgendwie noch drehen. Die 2. Hälfte der Einzel folgte. Dennis war Nervenstark und bewies seine Klasse erneut, indem er Schlottner sicher in drei Sätzen bezwang. Hübis Kämpfermentalität sorgte gegen Kluge zu einem knappen Sieg. Es stand nur noch 5:6. Erneut kam Hoffnung auf. In der Mitte hatte es Patrick im 2. Einzel gegen von Lepel schwer und geriet in Rückstand. Nach Abwehr mehrerer Matchbälle konnte er das Spiel aber unter dem Jubel der Zuschauer umbiegen und auf 6:6 ausgleichen. Als der „auferstandene Christoph“ dann in seinem zweiten Einzel gegen Noppenspieler Müller in 5. Sätzen gewann, hatten wir die Partie trotz Fehlstart fasst schon wieder im Griff und führten mit 7:6. Traditionell sind wir unten eigentlich sichere Punktelieferanten und ein Gesamtsieg war nun absolut in Reichweite. Die Kotthausener Jungs hatten aber sowohl im Doppel, wie auch in der ersten Einzelrunde eine Duftmarke hinterlassen. Und dieser Eindruck wurde leider in den nächsten Sätzen weiter verstärkt. Tim kämpfte wacker und gelang in den 5. Satz. Dort hatte er aber leider keine reale Siegchance. Granne startet am Nebentisch zunächst gut, sein Gegner stellte sich aber immer besser auf ihn ein und letztlich half Granne dann auch all seine Routine nicht mehr. Kotthausen ging mit 8:7 in Führung. Die Partie in der Thorner Straße war mittlerweile beendet. Elfringhausen siegte im Schnelldurchlauf gegen den ASV Wuppertal mit 9:3. Die Freude hierüber blieb uns aufgrund des eigenen Spielverlaufs aber ein wenig im Halse stecken, denn ein Punktverlust bedeutete im Grunde unser Aus für Platz 2. Im Schlussdoppel puschten sich Dennis und Patrick trotz allem nochmal so richtig, was dazu führte, dass sie das vielleicht stärkste Doppel der LL5 (Schlottner/Kluge) in 5 Sätzen bezwangen. Am Ende stand also „nur“ ein Unentschieden auf dem Spielbericht. Die Enttäuschung hierüber war bei allen Beteiligten groß. Tim und Granne waren ziemlich bedient, mussten erst einmal getröstet werden und ihre Wunden lecken. Letztlich wurde die Aufholjagd nicht belohnt. Am Folgetag war man sich aber bereits einig, dass nicht gegen Kotthausen der zweite Platz verspielt wurde. Die Punkte wurden an anderen Spieltagen liegen gelassen (z.B. Spiele gegen Hagen oder gegen den ASV Wuppertal). Auf das Unentschieden gegen Kotthausen kann man bei dem Fehlstart und der Deluxe Aufstellung der Gummersbacher sogar etwas stolz sein. Es steht diese Woche noch das WZ Pokal Finale gegen den Regionalligisten Germania Wuppertal an, indem wir krasser Außenseiter sind und nichts zu verlieren haben. Vielleicht gelingt uns hier –trotz Außenseiterstatus- der ein oder andere Punktgewinn. Es folgt dann am WE das letzte Spiel der Saison gegen den feststehenden Absteiger aus Remscheid, indem Christoph pausieren wird.
