…in der Kreisliga verbreitet er seit Jahrzehnten Schrecken, nun hat er auch in der Landesliga seine Duftmarke gesetzt. Dem Hilferuf der Ersten Herren, die weiterhin Personalnöte plagt, sprang der erfahrene Materialspieler hilfsbereit zur Seite. Im Doppel liess er zunächst mit Hübi nix anbrennen und siegte souverän mit 3:0. Im Einzel lief es dann knapper und am Ende etwas unglücklich für den Marathonmann. In einem spannenden 5. Satzkrimi musste er letztlich seinem Gegner gratulieren. Der Rest ist schnell erzählt. Tusem Essen nur mit 3 Stammspielern angereist, konnte von Beginn in Schach gehalten werden. Alle 3 Doppel gingen an uns. In den weiteren Einzeln ging es so weiter. Beim Stande von 7:0 mussten lediglich der grippegeplagte Tim und oben erwähnter Brocki sich ihren Gegnern beugen. Am Ende hieß es 9:2 für uns. Nächste Woche wird es gegen Lintorf ne Ecke schwerer. Im Hinspiel feierten wir ein wichtiges 9:7…..
….das Hinspiel steckte uns allen noch in den Köpfen. Ein rabenschwarzes Wochenende mit Punktverlusten gegen Tusem Essen und Stoppenberg gipfelte in einem Desaster Montag abends in Mühlheim. Mit 2:9 schickte uns eine kompakt auftretende Mülheimer Truppe damals zurück in Bergische Land. Damals haben wir uns klar unter Wert geschlagen und waren mitten drin im Krisenmodus. Wir hatten also etwas gut zu machen….Was die Mülheimer so gefährlich macht ist, dass sie in meinen Augen von 1-6 erstaunlich ausgeglichen sind. Dies wird schon in den TTR Werten deutlich, wo kein Spieler unter der 1700 Marke liegt. Zudem haben sie mit Webering einen guten Einser, der bisher eine richtig ordentliche Rückrunde spielt. Die Truppe hat sich im Vergleich zum Hinspiel etwas verändert. Mit Ramirez (aus der 1. Mannschaft) und Blum als Ersatz aus der Dritten Mannschaft (Ersatzmann mit TTR von über 1750) wurden die Spieler Meisenburg und Kuhlmann ersetzt. Dadurch das Spiel auf einen Sonntag um 12:00 Uhr verlegt wurde und wir parallel mit der 2. Damen spielten, waren Halle und Buffet gut gefüllt. In den Doppeln ging es für uns direkt gut los. Dennis und Granne machten als Einser Killer Doppel gute Arbeit und entzauberten Webering/Ramirez mit 3:0. Patrick und Jens taten sich gegen die taktisch gut spielenden Ritter/Kagan schwer. Sie erkämpften sich zwar noch eine 6:1 Führung im Entscheidungssatz, die sie aber ein wenig fahrlässig aus der Hand gaben. Letztlich die Niederlage dann etwas ärgerlich. Zum Glück haben wir mit Hübi und Tim mittlerweile ein Doppel Drei, die solide die Partien nach Hause schaukeln. Diesmal tüteten sie den Sieg gegen Wehner/Blum in 4. starken Sätzen ein. Es folgten 2 heiß umkämpfte Partien im oberen Paarkreuz. Bei Hübi kommen mir immer wieder Assoziationen zu einem zähen kleinen Terrier in den Kopf. Wie im Hinspiel rang er Webering durch variables Spiel und unendliche Sicherheit in Drei Sätzen nieder. Am Nachbartisch hatte Dennis den jungen Ramirez in den ersten beiden Sätzen klar im Griff. Als er dann im dritten Satz versuchte unmögliche Bälle zu spielen, baute er seinen Gegner wieder auf. Ramirez wurde daraufhin besser und für Dennis wurde es eng. Am Ende reichte es aber dennoch im Entscheidungssatz zu einem knappen Sieg. Zwischenstand 4:1. Jens durfte dann gegen Wehner ran, der mit einer Mittel langen Noppe variabel am Tisch oder auch aus der Halbdistanz agiert. Die Noppe war aus der Halbdistanz gespielt aber eher das Tor zum Sieg für Jens. In einer spannenden Partie erhöhte er nach 4 Sätzen auf 5:1. Patrick am Nachbartisch nutzte seine Chancen gegen Kagan nicht. Diverse Satzbälle glich der sicher aufspielende Mülheimer aus und bezwang Patrick nach engen Spielverlauf mit 3:0. Mit einem komfortablen Vorsprung von 5:2 musste das untere Paarkreuz ran. Tim tat sich gegen das variable Aufschlagspiel von Blum schwer und fand keine Mittel durchzukommen. Mülheim verkürzte auf 5:3. Zum Glück ist Granne auf dem Weg zur alten Form und entzauberte den spinnvoll agierenden Ritter in 4. Sätzen. Zwischenstand 6:3. Nach dem ersten Durchlauf war meine Prognose bzgl. Hübis zweiten Einzel klar auf Sieg geeicht. Aber er tat sich schwerer als erwartet. Letztlich mit den besseren Nerven krönte er seine Leistung heute mit seinem zweiten Sieg. Dennis am Nachbartisch tat sich schwer gegen den druckvoll spielenden Webering. Nach 0:2 Rückstand kam er aber wieder zurück und glich aus. Im Entscheidungssatz Webering mit besseren Start, was Dennis nicht aufholen konnte. Nur noch 7:4. Jens tat sich ähnlich schwer gegen Kagan, wie zuvor Patrick. In den ersten beiden Sätzen hatte er durchaus Möglichkeiten in Führung zu gehen und Sätze einzutüten. Am Ende musste er aber nach 0:3 gratulieren. Respekt an dieser Stelle dem Mülheimer Kagan. Unser mittleres Paarkreuz mit jeweils 3:0 abzufertigen ist auch noch nicht vielen gelungen. Patrick lag Wehner anschließend besser als Kagan und auch hier war der Schlüssel die Noppe, auf die Patrick gut klar kam. Patricks herbeigeredete Krise trat nun zum Glück wieder in den Hintergrund und wir führten mit 8:5. Unten war Mülheim heute ein Schwergewicht und dies machten sie in den folgenden Sätzen deutlich. Zwar konnten Granne und Tim zwischenzeitlich Satzgewinne verbuchen und die Partie knapp gestalten. Letztendlich muss man aber anerkennen zwei sichere Siege der Mülheimer. Mühlheim verkürzte somit auf 8:7. Die im Eingangsdoppel glücklos agierenden Patrick und Jens mussten ran und waren zunächst verhaltend optimistisch. Was dann folgte war aber O Ton des TTC Präsidenten das vielleicht beste Doppel, was die beiden bisher gespielt haben. In 3 Sätzen ließen sie Webering und Ramirez nicht ins Spiel kommen und fertigten sie relativ klar 3:0 ab. Sie können also auch Schlussdoppel….Mit dem 9:7 Sieg glückte somit die angestrebte Revanche gegen eine sympathische Mülheimer Truppe. Nächste Woche geht es ohne Jens gegen Tabellenschlusslicht Tusem Essen. Auch hier hat der ein oder andere Spieler noch etwas aus dem Hinspiel zu revidieren…..
….mit dem Spiel gegen Stoppenberg wollte man endgültig alle Abstiegssorgen hinter sich lassen und sich gleichzeitig für die unglückliche Hinrunden Niederlage revanchieren. Im Hinspiel gingen wir personell auf dem Zahnfleisch. Damals halfen uns Heike und Frank Persy aus der zweiten aus. Die 7:9 Niederlage katapultierte uns damals Richtung Abstiegszone. Im Rückspiel konnten wir jetzt komplett antreten. Bis auf Christoph, der diese Woche operiert wird, waren alle an Bord. Dies sollten die Gäste aus Essen auch zu spüren bekommen. Mehr aus der Not heraus wurden die Doppel anders aufgestellt. Hübi und Tim –bisher ein erfolgreiches Doppel 3- wurden im Doppel 1 aufgestellt. Im Doppel 2 Granne und Dennis. Als Doppel 3 Patrick und Jens. Damit wurden die Weichen von Beginn an auf Sieg gestellt. Alle 3 Doppel gingen als Sieger vom Tisch. Stark war vor allem die Leistung von Granne und Dennis, die das unangenehme Einser Doppel Greifenhagen/El Sayar in 4 Sätzen entzauberte. Mit einer 3:0 Führung im Nacken ging es in die Einzel. Da Jens seine Spiele vorziehen musste, kam es direkt zum Spiel gegen den 3er El Sayar. Dieser hatte sichtliche Probleme mit dem Schnittwechsel von Jens. Am Ende ein recht souveräner 3:1 Sieg. Am Nachbartisch tat sich Dennis überraschend schwer gegen den 2 er aus Essen, welcher variabel mit seiner Noppe agierte. Der Fünfsatzsieg war dann aber schon ein bisschen die Vorentscheidung. Zwar musste Hübi anschließend gegen den unangenehm agierenden Greifenhagen (Kombination aus Kurz- und Langnoppe) gratulieren. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber bereits 4:1 (bzw. 5:1 falls Jens zweites Einzel in die Wertung kommen würde). Jens musste gegen den 15 jährigen Schweika dann nochmal richtig kämpfen. Der bis in die Haarspitzen motivierte Essener machte richtig Dampf und setzte Jens richtig unter Druck. Taktisch gut eingestellt und mit der notwendigen Portion Selbstvertrauen konnte er aber einen 0:2 Satzrückstand noch drehen. Am Nachbartisch machte Patrick gegen El Sayar kurzen Proßeß. Jetzt stand es schon 6:1. Unten kamen dann weitere 2 Punkte. Sowohl Granne als auch Tim hielten ihre Gegner in Schach und erhöhten auf 8:1. Ein Sieg der Tim sichtlich gut tat. In einem 5 Satzkrimi setzte sich Dennis dann noch gegen Greifenhagen durch. Endstand 9:1. In der Höhe sicherlich ne Ecke zu hoch. Es zeigt aber der Positivtrend hält grundsätzlich an und komplett muss man uns erst mal bezwingen. Leider droht in der nächsten Woche wieder ein personeller Engpass. Gegen die starken Altenessener wird so wahrscheinlich nicht viel zu holen sein, aber alles muss erst mal gespielt werden…..
…..irgendwie ist gegen unseren Ligakonkurrenten aus dem Wuppertaler Osten der Wurm drin. Ich erinnere mich an Zeiten, da konnten wir gegen die Fortunen machen was wir wollten…..Am Ende gingen wir als Sieger vom Tisch. Mindestens in den letzten Drei spielen ist uns dies nicht mehr gelungen. In den Ligaspielen verloren wir gar zweimal deutlich mit 4:9. Unser letzter Sieg war vor etwa einem Jahr im WZ Pokal. Damals war es ein Unentschieden, indem wir am Ende nach Sätzen vorne lagen. Das Losglück- oder Pech- bescherte uns im Viertelfinale des WZ Pokals erneut die Fortunen als Gegner. Diesmal in Haarhausen. Fortuna in Bestbesetzung mit Fittig, Hessi und den beiden Linkspfoten Tokarski und Themel. Wir versuchten es mit Patrick, Granne, Dennis und Jens. Nach den Doppeln war noch alles im Lot. Dennis und Granne überzeugend mit 3:1 gegen Hessi und Fittig. Patrick und Jens chancenlos gegen die Linkshänder Kombination. Danach ging es leider bergab. Vor allem fehlte uns das Glück in den 5. Satzspielen. Dennis zeigte an diesem Abend, dass er es Unkenrufen zum Trotze, auch unter der Woche kann. 3 souveräne Siege gegen Tokarski, Hessi und Fittig hielten uns lange am Leben. Granne spielte diesmal wirklich gut und zeigte, dass er es nach der langen Verletzung noch kann. Leider fehlte das Erfolgserlebnis. Gegen Hessi und Tokke verlor er jeweils erst im Entscheidungssatz. Der in der Liga aktuell gut aufgelegte Jens verlor erstmals nach gefühlten 10 Jahren gegen einen befreit aufspielenden Themel. Auch hier wurde die Partie erst im 5 Satz entschieden, nachdem Satz 4 noch mit 20:18 an Jens ging. In Satz 5 setzte sich sein Gegner dann zu schnell ab und traf irgendwie alles was über die Schnur kam. Gegen Hessi nutzte Jens hohe Führungen nicht und hatte nach 4. Sätzen etwas unglücklich das Nachsehen. Gegen Fittig dann zumindest ein kleines Erfolgserlebnis durch einen 4. Satzsieg. Patrick tut sich gegen die Fortunen auch seit Monaten schwer. Gegen Angstgegner Fittig war diesmal nix drin. Im Spiel gegen Themel hielt er ne Zeit lang gut mit, aber Themels Rückhand überraschte ihn immer wieder. In seiner letzten Partie gegen Tokke hatte Patrick gar 2 Matchbälle im vierten Satz. Am Ende leider auch hier eine denkbar knappe Fünfsatzniederlage. Endstand 5:8. Bei einem Unentschieden hätten wir zumindest Satztechnisch gute Karten gehabt. Am kommenden Wochenende wollen wir uns gegen Stoppenberg endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden.
….natürlich trügt das verwendete Bild von Eberhard Schöler ein wenig, aber die Generation Brettchen stirbt im Tischtennis bekanntlich so langsam aus. Wir hatten am Wochenende das Vergnügen uns mit ein paar dieser erfahrenen Ballkünstler messen zu dürfen. Und ich bin mir sicher, dass die Jungs mit dem abgebildeten Eberhard Schöler das ein oder andere Duell hinter sich haben und per Du sind…..aber der Reihe nach….
Nach dem Wochenende gab es zunächst ein kollektives Aufatmen bei der 1. Herren. Die Nähe zu Abstiegs – bzw. zum unbeliebten Relegationsplatz hat den ein oder anderen zur Jahreswende doch etwas unruhig schlafen lassen. Als Schreiberling der 1. Herren darf ich aber feststellen, dass wir insgesamt überzeugend in die Rückrunde gestartet sind und den Ernst der Lage offensichtlich erkannt haben. Nach überzeugenden Siegen gegen Ratingen und Olympia Mülheim folgte an diesem Wochenende ein 9:3 Sieg gegen die in Abstiegsnot steckenden Mülheimer vom TTSC 71. Die etwas unglückliche Niederlage im Derby gegen Fortuna Wuppertal will ich an dieser Stelle nicht weiter thematisieren. Wir sind mit einer Portion Respekt nach Mülheim gereist, da die Truppe grundsätzlich eine Menge Potential hat. Mit H. Langer haben sie einen Seniorenweltmeister in ihren Reihen und auch Edgar Wieck oder Bernd Witthaus haben bereits in höheren Klassen bis zur Bundesliga eine Menge Erfahrung in petto. Jedoch ist der Altersschnitt der Truppe mittlerweile geschätzt bei etwa 60 Jahren. Das heißt die Formkurve fällt tendenziell doch –auch Altersbedingt- eher ab. Zudem fehlten an diesem Wochenende 2 Stammspieler bei den Mülheimern. Aber alles muss bekanntlich erstmal gespielt werden. Jens + Patrick bekamen es im Auftaktdoppel mit Langer/Witthaus zu tun, die bestimmt schon seit 30 Jahren ihre Brettchen gemeinsam schwingen. Bisher läuft es bei unserem neuen 1er Doppel recht solide und auch diesmal tüteten sie den Sieg mit 3:0 überzeugend ein. Am Nachbartisch hatten Dennis und Granne nach guten Start gegen Wawrowitz und Laus mit 0:3 das Nachsehen. Zum Glück konnten Hübi und Tim ihre Siegesserie im Doppel 3 ausbauen. Nach 0:2 Rückstand kämpften sie sich zurück und siegten am Ende noch nach 5 Sätzen gegen Wieck/Rohrschneider. Ein Fehlstart konnte so also vermieden werden. Danach lief es zunächst wie am Schnürchen. Dennis 3:0 gegen Laus und Hübi in umkämpften 5 Sätzen gegen Wawrowitz jeweils siegreich –erhöhten auf 4:1. Patrick kam nach verlorenen 1 Satz gegen Langer besser ins Spiel und siegte 3:1 gegen den Routinier. Jens hat die Portion Selbstvertrauen die man braucht, um ein knappes Spiel gegen Wieck auch 3:0 zu gewinnen. Zwischenstand 6:1. Unten ließ Granne seine Abwehrkelle in der Tasche, nachdem er beim Einspielen mitbekam, wie Witthaus mit seinem Nöppchen auf Noppe angreift. Mit dem Angriffsschläger lief es daher eher besser und er erhöhte auf 7:1. Tims 5. Satztrauma setzte sich dann leider fort. In 5. umkämpften Sätzen hatte er am Ende leider wieder das Nachsehen und musste seinem Gegner gratulieren. Hier ist aktuell mentale Aufbauhilfe angezeigt. Es kommen auch wieder bessere Zeiten Tim. Vorne musste Hübi dann gegen einen befreit aufspielenden Maus gratulieren und Mülheim verkürzte auf 3:7. Zum Glück machten Dennis und Jens jeweils in 4 Sätzen dann den Deckel drauf und wir konnten einen relativ ungefährdeten 9:3 Sieg einfahren. Nächste Woche gegen Stoppenberg können wir endlich mal wieder ein ausgeglichenes Punktekonto erzielen und die Abstiegssorgen somit endgültig hinter uns lassen. Vorher naht noch das WZ Viertelfinale gegen Fortuna Wuppertal, gegen die wir in jüngster Vergangenheit keine gute Bilanz haben.
…..irgendwie tuen sich im Nachhinein Parallelen zur Hinrunde auf. Auch damals stand man nach den ersten 2 Spieltagen gut da und musste erst am dritten Spieltag Federn lassen. Das Endergebnis ist diesmal leider identisch mit dem der Hinrunde. Dabei hatten wir durchaus unsere Chancen. Aber der Reihe nach…..
Vormittags kam eine kleine Hiobsbotschaft reingeflattert. Hübi fällt krankheitsbedingt aus. Ersatz durch den Landesliga erprobten Isi war jedoch schnell besorgt. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle. Auch die Fortunen reisten mit Ersatz an. Für Tokarski und Appelmann spielten Cecic und Osthoff. Die Doppelaufstellung der Fortunen war etwas kurios. Das vermeintlich stärkste Doppel mit Fittig/Themel spielte nur im Doppel 2 und bezwang direkt Patrick und Jens in 4 knappen Sätzen. Dafür setzten sich Granne und Dennis gegen Osthoff und Cecic im Doppel 1 durch. Im umkämpften Doppel Drei drehten Tim und Isi die Partie gegen Hesselnberg/Martin nach 0:2 Satzrückstand und brachten uns erstmals in Führung. Der ins vordere PK aufgerückte Jens musste dann gegen Fittig ran, gegen den er sich nicht allzu viel ausrechnete. Taktisch gut eingestellt machte er es dem Fortunen dann aber schwerer als erwartet. In einer engen Partie in der er zwischenzeitlich Matchbälle abwehren musste, siegte er im fünften Satz mit einem Kantenball. Am Nachbartisch machte Dennis seine Sache gegen Hesselnberg bis zur 2:0 Satzführung gut und sah wie der sichere Sieger aus. Aber einen Hessi darf man nie abschreiben und so ging es letztlich auch hier noch in den Entscheidungssatz. In dieser Phase spielte Dennis gar nicht schlecht, aber Hessi machte kaum einen Fehler, so dass aus einem erhofften 4:1 nur ein 3:2 wurde. Das dann Patrick gegen Martin ebenfalls in fünf Sätzen verlor war aus meiner Sicht ein Knackpunkt, von dem wir uns im Laufe des Spiels nicht mehr erholt haben. Patrick haderte zu sehr mit sich und spielte bei langem nicht das, was wir von ihm kennen. Tim ging gegen Themel als Außenseiter in die Partie, konnte phasenweise zwar mithalten, war aber letztlich ohne Chance. Als dann sowohl Isi, wie auch Granne -mit ein wenig Pech- nach jeweils 3 Sätzen gratulieren mussten, standen wir zur Halbzeit bereits mit dem Rücken zur Wand 3:6 hinten. Dennis setzte sich in der zweiten Hälfte dann mit Glück nach 5 umkämpften Sätzen gegen Fittig durch und es kam ein wenig Hoffnung auf. Als dann Jens in 4 Sätzen gegen Hesselnberg verlor und Patrick gegen einen Felgen schwingenden Themel verzweifelte, stand es schließlich 4:8. Den Schlusspunkt setzte dann Martin gegen Tim in 5 Sätzen, welcher sich sichtlich ärgerte erneut ein Fünfsatzspiel nicht nach Hausbe bringen zu können. Insgesamt leider ein verdienter Sieg der Fortunen. Ich muss gestehen, der gefühlten Chance auf 5:1 davon zu ziehen, immer noch etwas hinterher zu trauern. Wer weiß, wie es dann gelaufen wäre….Wir müssen nun alles daran setzen, dass wir nicht wie in der Hinrunde nach gutem Start erneut ins Straucheln zu geraten. Das nächste Spiel gegen die abstiegsbedrohte Truppe von Mülheim 71 ist erst in 2 Wochen. In der Hoffnung, dass dann mal wieder alle an Bord sind….
….nach einem überaus überzeugenden Rückrundenstart gegen den TV Ratingen, folgte ein Auswärtsspiel gegen die abstiegsbedrohte Olympia Mülheim. Es fiel leider erneut schwer eine schlagkräftige Truppe an die Tische zu zaubern. Für Christoph ist die Rückrunde gesundheitlich gelaufen. Er wird sich erneut an der Schulter operieren lassen müssen und fällt somit aus. Dennis Schwester hat den Rückrunden – Spielplan ignoriert und somit hatte Dennis einen netten Kulturabend vor sich. Granne hingegen war alljährlich in München und stand somit ebenfalls nicht zur Verfügung. Zum Glück hatte unsere Zweite Herren kein Spiel, so dass Isi und Mr. Persy so nett waren uns auszuhelfen. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle. Taktikfuchs Patrick stapelte direkt zur Begrüßung tief und brachte uns in die Underdog Rolle. Vor dem Spiel hätten einige von uns sicherlich ein 8:8 unterschrieben. Was dann folgte war jedoch eine optimale und überaus abgezockte Ausbeutung unserer Möglichkeiten. Patrick und Jens brachten ihr Doppel zwar nicht glanzvoll, aber relativ sicher nach Hause. Am Nachbartisch mussten sich Hübi und Tim nach einer Serie ohne Niederlage gegen das gegnerische Doppel 1 nach 4. Sätzen beugen. Der knappe Sieg von Isi und Frank im Doppel brachte uns dann erstmals in Führung. Hübi erhöhte – etwas mit seiner Leistung hadernd- nach umkämpften 4. Sätzen auf 3:1. Der ins vordere Paarkreuz aufgerückte Jens brachte seinen Gegner in den ersten zwei Sätzen mit seinen Aufschlägen zur Verzweiflung und ging klar in Führung. Satz 3 ging dann zwar verloren, aber in Satz 4 drehte er einen Rückstand noch clever zum 4:1. Genau wie Jens musste Tim auch ein Paarkreuz höher ran. Von seiner spielerischen Krise war heute nicht viel zu merken. Er spielte befreit auf und blieb auch in den knappen Spielphasen locker. Ein überzeugender 3:0 Sieg zur 5:1 Führung. Unsere Mannschaftskollegen in der Whats App Gruppe konnten es kaum glauben und wir waren selbst auch ein wenig überrascht, wie glatt das Ganze bisher verlief. Es folgten zwei Schlüsselspiele. Patrick hatte bereits im Hinspiel gegen seinen Gegner das Nachsehen. Auch diesmal tat sich Patrick sehr schwer gegen seinen Gegner, der aber auch unangenehme Bälle spielte. Das Spiel ging in den Entscheidungssatz und endete letztlich mit 18:16 für Patrick. In der Hinrunde gingen solche Spiele noch weg. Zwar verlor dann Frank überraschend klar gegen den Mülheimer Materialspieler, aber mittlerweile führten wir immerhin schon mit 6:2. Das wollten wir uns nicht mehr aus der Hand nehmen lassen. Isis Match gegen einen starken Nachwuchsspieler der Mülheimer war eine ähnlich knappe Kiste, wie bei Patrick. Das Spiel endete im fünften Satz mit einem Sportunfall des Mülheimers, der dass Spiel bei 6:10 Rückstand nicht fortsetzen konnte. Auf diesem Wege nochmals gute Besserung Nach Mülheim. Isi erhöhte somit nach einer starken Vorstellung zum 7:2. Hübi war dann einfach eine Nummer zu sicher gegen den Einser der Mülheimer und legte auf 8:2 vor. Den Schlusspunkt setzte Jens mit einem 3:0 Sieg gegen das Brett 2 der Mülheimer und feierte bei seinem Ausflug ins obere Paarkreuz eine gelungene Premiere. Die 1800 Marke –die seit Monaten magisch im Raum schwebt- wurde dennoch noch nicht von ihm geknackt. Es fehlt 1 Punkt….Einen 9:2 Sieg hatte niemand von uns erwartet. In dieser Höhe ist der Sieg meines Erachtens auch ne Ecke zu hoch ausgefallen. Das Pech der Hinrunde, welches uns Hier und Da ja immer noch verfolgt, war in Mülheim aber irgendwie verschwunden. Es folgt nun unter der Woche ein Lokalderby gegen die Fortuna aus Wuppertal. Im Hinspiel hatten wir ohne Dennis das Nachsehen. Von daher gibt es die Möglichkeit da etwas richtig zu stellen. Bis auf Christoph sind auch wieder alle an Bord.
