…..ich hatte nach Spielende eigentlich schon eine Headline für diesen Bericht im Kopf. Sie sollte „Der Befreiungsschlag“ oder so ähnlich klingen. Nach einer bescheidenen Hinrunde, mit einer nie dagewesenen Verletztenmisere nahmen die Sorgen für die Rückrunde leider nicht ab. Bei Christoph steht wider erwarten beispielsweise nicht fest, ob er die Rückrunde überhaupt nochmal spielen kann. Dafür war er zusammen mit Wolfgang als Support mit an der Bande in Ratingen. Zu der Headline mit dem Bestäuber wurde ich letztlich nach dem Spiel von den Jungspunden mehr oder weniger genötigt. Nach einer geruhsamen Nacht konnte ich aber das große Ganze erkennen, denn es zielt letztlich auf unsere Doppelaufstellung ab. Die Doppel waren in der zurückliegenden Hinrunde eine weitere Achillesverse unseres Teams. Meist liefen wir einem Rückstand hinterher. In dem zurückliegenden Spiel gegen Ratingen stand 5 Minuten vor Spielbeginn noch immer nicht fest, wie wir die Doppel aufstellen würden. Letztlich setzte sich Grannes Vorschlag durch und die erste halbe Stunde zauberte uns allen ein Grinsen ins Gesicht. Die Spiele hätten kaum enger ausgehen können, aber am Ende konnten wir alle 3 Doppel für uns entscheiden. Dabei schafften es Granne und Dennis als Doppel 2 eines der besten Doppel der Liga –Sieracki und Feufel in 4 Sätzen zu bezwingen. Der zur Blüte Jens weitergezogene Patrick bog mit ihm ein schon verloren geglaubtes Spiel gegen die unangenehm zu spielende Materialkombination Fink/Verstapen im fünften Satz der Verlängerung rum. Und auch Hübi und Tim konnten ihre weiße Weste im Doppel gegen Eichenberger/Kriegel behalten. Selbstverständlich auch dies im fünften Satz der Verlängerung. Ein Traumstart, der ganz wichtig werden sollte. Als dann auch noch Hübi gegen einen mit sich und seinem Material hadernden Sieracki nach 4. Knappen Sätzen unerwartet gewann und Dennis am Nachbartisch Materialspieler Fink in 5. Sätzen niederrang, führten wir bereits mit 5:0.Patrick erhöhte dann gegen Feufel relativ klar sogar auf 6:0. Die Ratinger wirkten zu diesem Zeitpunkt verständlicherweise etwas konsterniert. Sie rechneten laut Begrüßung mit einer engen Partie, aber dieser Verlauf war ehrlicherweise für Ratingen sehr unglücklich. Das Ergebnis sollte dann auch seitens der Ratinger etwas korrigiert werden. Jens kam mit dem unorthodox spielenden Materialspieler Kriegel überhaupt nicht klar und verlor unerwartet klar mit 0:3. Ebenso ging ein unsicher agierender Granne gegen Abwehrspieler Verstapen deutlich mit 0:3 unter. Als dann auch noch Tim nach einer guten Partie gegen den clever spielenden Eichenberger nach 5 Sätzen gratulieren musste, kam bei den Ratingern wieder Hoffnung auf. Bei uns blickte man in die ein – oder andere Sorgenmiene. Erinnerungen ans Hinspiel kamen auf, indem man eine Führung abgab uns sich letztlich mit 8:8 trennte. Es ist nicht selbstverständlich an einem WE gegen Sieracki direkt 2x zu punkten. Dennis behielt nach 5. Sätzen aber die Oberhand und erhöhte auf 7:3. Sicherlich ein Schlüsselspiel, sonst wären die Ratinger möglicherweise nochmal bedrohlich nahe gekommen. Gegen Hübi hatte Fink – wie im Hinspiel- nicht den Hauch einer Chance. Hübi machte taktisch aber auch alles richtig in der Partie und zeigte wie man gegen Material agieren muss. Beim Stande von 8:3 erlöste Jens durch ein klares 3:0 gegen einen verzweifelnden Feufel Honigbiene Patrick, der sich gegen Kriegel sichtlich abmühte. Nach Patricks Ansicht hätte er diese Partie aber noch nach Hause gebracht. Lassen wir das mal so stehen und wollen es glauben. Das Endergebnis von 9:3 ist insgesamt sicherlich eine Ecke zu hoch. Schaut man sich die Tabelle an, war der Sieg aber bitter nötig, denn die meisten Mannschaften im unteren Drittel haben ebenfalls gepunktet. Wir werden weiterhin versuchen in den nächsten Wochen eine schlagkräftige Truppe an die Tische zu schicken, was hier und da leider weiterhin ein Problem darstellen wird. Gelingt uns dies aber, können wir gegen fast alle Mannschaften in der Liga punkten. Dies zumindest haben wir am letzten Wochenende unter Beweis gestellt…..

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