…..nach zuletzt gelungenen Abschlusstouren nach Mallorca und Hamburg, sollte es dieses Mal die Weltstadt Wien werden. Reiseleiter Christoph hatte erneut ein gutes Händchen bei der Reiseplanung bewiesen und für uns Alle ein Deluxe Appartement mit Dachterrasse organisiert. Der zur TT Platte umfunktionierte Küchentisch stellte sich diesmal als überaus geeignet heraus, sowohl Einzel, wie Doppelpaarungen auszutragen. Bevor wir den Flieger nach Wien bestiegen, musste Jens jedoch noch einen Schock in den Morgenstunden überwinden. Einer chronischen Rucksackamnesie geschuldet, verdankte er es Dennis, überhaupt im Flieger sitzen zu können. Nach diesem Schock verlief die Reise aber ohne größere Zwischenfälle. Der frisch beim Friseur gestutzte Patrick kam problemlos über die Grenze und wir stellten fest, dass man in Wien nicht zwingend ein Brötchen bekommt, wenn man ein solches bestellt. In 4 Tagen Wien haben wir längst nicht alles machen können, was an reichhaltigen Angeboten zur Verfügung steht. Aber wir haben unser Bestes gegeben. Neben einer Stadtrundfahrt, den Besuchen des Praters, des Wiener Naschmarktes, sowie einem Badeschiff an der Donau (das Wasser hatte gefühlte 17%), wartete der ein oder andere gespannt auf das Nachtleben. Auch hier hatte Wien viele Facetten zu bieten. Ob österreichische Filmsternchen, Wiener Walzer bei Nacht oder diverse Discotheken, für jeden war irgendwie was dabei. Dies führte zwangsläufig dazu, dass wir erst früh am nächsten Morgen im Bett landeten und der Tag erst spät begann. Kommen wir aber zum traditionell wichtigsten Ereignis einer Manschaftstour – dem Küchentisch Duell. Hier zählen keine TTR Werte und Bilanzen, entscheidend ist hier der „Touch“. Die Duelle verliefen zunächst etwas überraschend. Der von Jens angewandte Taschenspielertrick -mit einem größeren Schläger zu spielen – wurde erst spät bemerkt und dann aber von der Jury völlig überzogen bestraft. Allen Unkenrufen zum Trotz konnte Jens aber die zu wiederholenden Spiele auch mit kleinerem Schläger gewinnen und heimste sich mit Genugtuung den Turniersieg am ersten Tag ein. Hübi dominierte den Küchentisch hingegen am 2. Tag. Hier lieferte er sich ein packendes Duell mit Patrick, der die Wachablösung für Tag 3 schon andeutete. Hübi war an Tag 3 aufgrund seines überschätzten Konsumverhaltens im Wiener Nachtleben quasi außer Gefecht. Patrick nutzte diese Chance konsequent und lächelte bei seinen zahlreichen Siegen das ein oder andere mal Siegessicher in die Runde. Am Sonntag endete die Tour dann bei einem der besten Schnitzelkönigen Wiens –dem Figlmüller. Alles in allem eine gelungene Abschlussfahrt, die auch ein wenig Wehmut mit brachte, da Granne und Dennis das Team bekanntlich verlassen werden.

1 Kommentar
  1. Jürgen Hotho
    Jürgen Hotho sagte:

    Na das hört sich doch mal nach einer gelungenen Fahrt an. Hoffe, dass auch die Neuen im Team bei solch kulturellem Niveau mit halten können. Dennis wünsche ich auch weiterhin viel Spass am TT an neuer alter Stätte.

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