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Direkt zu Begin wurde der Rheinländer erstmal geschockt. Beim Gang in die Halle kam die Frage auf, ob es sich nicht doch um ein Heimspiel handelt. Irgendein Architekt hat wohl vor einiger Zeit in Wuppertal mit dem Konzept einer Halle richtigen Reibach gemacht. Damit aber kein Heimspiel Feeling aufkam, durften wir in die Damen-Umkleide. 

Auch an diesem Spieltag durften wir uns auf unsere treuen Anhänger verlassen, die sich auf den Weg nach Ronsdorf gemacht haben. Es ist macht einfach rießen Spaß so die Meisterschaftsspiele zu bestreiten; vielen Dank dafür! So fühlen sich die Auswärtsspiele dann doch wieder wie Heimspiele an, wenn man mehr Zuschauer dabei hat als die Heimmannschaft; ein Wechselbad der Gefühle. 

Nach meinem Outing im letzten Bericht zur Begrüßungs-Abklatsch-Problematik ließen auch die ersten dummen Sprüche nicht lang auf sich warten. Nach einer weiteren (nebenbei bemerkt, perfekt abgelaufenen) Abklatsch Routine, kamen die ersten „Super Olli“ Sprüche !

Aber mal zum Spiel. Meine letzten Worte scheinen auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Waren die Eingangsdoppel doch bisher leider mehr als Opfergaben für den Gegner zu verstehen, drehten wir richtig auf und gewannen alle 3 Doppel zum Start. Nachdem Ismail dann auch noch einen souveränen Sieg einfuhr, stand es zu Begin direkt mal 4:0.

Maik konnte seinen müden Körper danach leider in seinem Spiel nicht auf Touren bringen und bescherte den Gastgebern den ersten Punkt. Nachdem Martin schon zur Begrüßung dem Rheinländer die Fragezeichen bei dem Begrüßungs-Spruch über den Kopf zauberte, passierte etwas, von dem ich dachte, das es im Regelwerk extra untersagt ist. Martin verlor ein Einzel. Das hab ich seitdem ich diese Mannschaft anschaue noch nicht gesehen. Aber blicke ob irgendwo die Erde aufbrach und Lava raus strömt, blieben ergebnislos.

Ich konnte dann mein Einzel gewinnen und somit konnte das untere Paarkreuz mit einem 5:2 Vorsprung an die Platte gehen. Fürsorglich und Vorausdenkend wie Peter und Daniel sind, spielten beide lieber 5 Sätze um den anderen eine längere Erholungsphase zu gönnen. Das nächste Kuriosum, das man vom TTC bisher auch noch nicht gesehen hatte, war dann auf dem Spielblock zu lesen. Gleich beide knappen 5 Satz Spiele wurden gewonnen !

Gut erholt konnte Maik danach dann schon das Unentschieden sicher machen. Mit seinem Sieg im Spiel beider 1er konnte er den 8. Punkt für die Mannschaft einfahren. Das der 2er von Ronsdorf allerdings einen sehr guten Tag hatte, konnte man erkennen, das er neben Maik nun auch Ismail als Verlierer von der Platte gehen ließ. Somit blieb es mir überlassen den 9. Punkt zum überragenden 9:3 Sieg zu holen. Verabschiedungen machen deutlich mehr Spaß, wenn man gewonnen hat.

Mit diesem Sieg, der vielleicht etwas zu hoch ausfiel, bleiben wir weiterhin konsequent in unserer Route, das wir immer Abwechselnd Siegen und Unentschieden spielen. Durch die deutliche Niederlage von Heiligenhaus, erklimmen wir sogar nach Minuspunkten den 1. Tabellenplatz.

Nächste Woche kommt es zum schweren Heimspiel gegen Schwelm. Obwohl mit einem Unentschieden das Ergebnis vermeindlich schon feststeht, werden wir es, denke ich, trotzdem spielen. Mit einer nur ähnlich tollen Unterstützung wie diesmal können wir eigentlich nur gewinnen.

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