Isi war heute nicht zu bezwingen. 2 Points in der Mitte und mit Jens das Einserdoppel bezwungen. Hut ab....

Isi war heute nicht zu bezwingen. 2 Points in der Mitte und mit Jens das Einserdoppel bezwungen. Hut ab….

…aber der Reihe nach. Seitens Gemania Wuppertal wollte man das anstehende Spiel vorverlegen, da diese am WE personelle Probleme plagten. Da wir uns bekanntlich immer recht kooperativ bei solchen Anfragen zeigen, stimmten wir der Terminänderung schließlich zu. Ein Tag vorher kam jedoch die Nachricht, dass Christoph aufgrund von Schulterproblemen nicht wird spielen können. Ersatz aus der 2. Mannschaft durch Maik war jedoch schnell besorgt. Auf der Gegenseite nutzte man die taktischen Möglichkeiten voll aus und setzte den sonst sporadisch in der 1 .Mannschaft spielenden Volker Arndt ein (Abwehrspieler mit 2x Material). Rein TTR Punktetechnisch schon eine enorme Verstärkung für die eh schon favorisierte Germania. Zum Spk. Arndt und den nicht so schönen Ereignissendes Abends  kommen wir aber später noch.

In den Doppeln versuchten wir es mit den eingespielten Varianten Marcel und Patrick, sowie Isi und Jens. An Doppel 3 folglich Granne und Maik. Die Doppel gingen furios los. Marcel und Patrick hatten Arndt und Barkow recht sicher im Griff. Jens und Isi bekamen es mit Klinke und Meier zu tun, die unter den Top 3 der Doppel stehen, also eine wirklich harte Nuss. Den ersten Satz verloren die beiden noch nach hoher Führung. Danach ging es hin und her. Man merkte aber recht schnell,  dass Isi einen Sahnetag erwischt hatte und Jens auch langsam wieder in die Spur kommt.  Am Ende machten die beiden die Überraschung perfekt und gewannen das Doppel in der Verlängerung des 5. Satzes. Also 2:0 Führung. Das 3er Doppel bekam es mit Jungjohann und Ewers zu tun. Nach gewonnen 1. Satz und Führung im 2. Satz, ging die Partie am Ende aber mit 1:3 verloren.

Im vorderen Paarkreuz durfte  Marcel gegen  Klinke (Glattantispieler) ran. Er verlor mit 0:3. Nicht unbedingt chancenlos, aber man merkte seinem Gegner einfach an, dass er das Spiel unter Kontrolle hatte und sehr variabel spielt. Patrick  am Nachbartisch startete  gegen Arndt stark und gewann den 1. Satz. Im 2. Satz spielte er bis 7:7 auch noch gut mit. Dann kam der Einbruch. Konditionell, sowie an Sicherheit war ihm sein Gegner einfach überlegen. Am Ende 1:3 gegen Patrick. Zwischenstand 2:3 gegen uns. Jetzt kam die Mitte dran. Isi deutete eine hohe Trefferquote bereits im Doppel an. So ging es im Einzel weiter. Gegen Jungjohann, der im vorderen Paarkreutz in der Hinserie immerhin 15:7 gespielt hat, machte Isi beim 3:1 nicht viele leichte Fehler und ballerte aus allen Lagen. Er verkürzte auf 3:3. Am Nachbartisch war Jens gegen Meier bereits auf der Verliererstrasseund lag mit 0:2 zurück. Irgendwie kam er dann aber besser ins Spiel und spielte taktisch ne Ecke cleverer. Sein Gegenüber geriet ins Wanken und verlor an Sicherheit. Der 5. Satz konnte dann zum Glück deutlich gewonnen werden und wir waren wieder 4:3 Vorne.

Die Germanen wurden allmählich nervös, da bereits 2-3 Spiele verloren gingen, die sie wahrscheinlich so nicht auf der Rechnung hatten. Ein solches Spiel folgte dann jedoch auch auf unserer Seite. Granne verlor gegen Barkow unerwartet klar mit 1:3 und haderte mit den Hallenverhältnissen. Am Nachbartisch hatte Maik gegen Ewers leider auch keine echte Chance. Zwischenstand leider wieder 4:5. Oben hatte Patrick gegen Klinke an diesem Abend keine Chance. Dieser traf aber auch aus allen Lagen und setzte den gefährlichen Anti fast gar nicht ein. Am Nachbartisch dann das o.g. angedeutete Drama. Marcel spielte gegen Abwehrer Arndt. Beim Spielstand von 7:7 im ersten Satz knickt dieser um und hat große Schmerzen. Es kam zur Spielpause und die Sanitäter wurden gerufen. Diagnose: Verdacht auf Achillessehnenabriss. Ein sichtlicher Schock für alle Beteiligten. Da war zunächst einmal die Luft raus bei allen Beteiligten. Nachdem Volker Arndt ins KH mitgenommen wurde, ging es dann aber doch weiter. Durch seien Unfall gewann Marcel das Spiel kampflos. Zwischenstand 5:6. In der Mitte musste Jens gegen Jungjohann ran. Die ersten beide Sätze liefen gut an gegen den Halbdistanzspieler und Jens führte bereits mit 2:0 Sätzen. Leider folgten dann wieder leichtere Fehler und sein Gegner kam dadurch wieder zurück ins Spiel. Am Ende eine bittere 2:3 Niederlage. Am Nachbartisch hatte Isi aus dem Hinspiel etwas gut zu machen. Damals verlor er gegen Meier, obwohl dieser mit Isis Spiel überhaupt nicht klar kam. Meier führte diesmal mit 2:0 Sätzen und es sah nicht gut aus. Aber Isi zog den Hals aus der Schlinge und drehte das Match zum 3:2 und war somit heute Matchwinner – unabhängig vom Ausgang des Spiels. Zwischenstand 6:7. Unten nun Granne gegen Ewers und Maik gegen Barkow. Maik spielte wirklich gut und dominierte das Spiel mit Aufschlag und Treibbällen. Er glich zum 7:7 aus. Bei Granne auf der Bank zu sitzen ist manchmal nicht leicht. Sein Match gegen Ewers ging hin und her und beide spielten recht verhalten und warteten auf ihre Chance. Beide spielen ne Noppe, wobei Ewers damit auch angreift. Granne führte bei 2:1 Satzführung bereits mit 10:5 im fünften Satz. Ewers drehte das Ding aber noch und man landete im Entscheidungssatz. Dort führte Ewers am Ende und es sah nicht gut aus. Es ging in die Verlängerung, welche Granne dann zum Glück für sich entschied. Jetzt führten wir vor dem Abschlussdoppel mit 8:7 und ein Punkt war uns schon sicher. Als Patrick und Marcel den ersten Satz gewannen, träumten wir sogar von mehr. Aber Klinke und Meier machten deutlich, warum sie zu den Top 3 Doppeln gehören und ließen unseren Jungs in den Folgesätzen keine echte Siegchance. Am Ende ein 8:8 Unentschieden. Ich denke das Ergebnis ist gerecht. Wir ohne Brett 1 –Germania mit einem hochkarätigen Brett 1 oben drauf. Die Bedingungen waren ungünstig. Im Nachhinein bin ich mir nicht sicher, ob es anders besser gelaufen wäre. Ich denke wir können mit dem Punkt zufrieden sein. So richtig ausgerechnet hatten wir uns vor dem Spiel schließlich nichts. Dem Spieler Arndt auf diesem Weg noch einmal gute Besserung nach Essen. Wir drücken die Daumen, dass der Heilungsprozess gut verläuft. Der Hausmeisterin, die zwischenzeitlich immer wieder nach dem rechten schaute und mit fieberte auch die besten Grüße von hier aus. Es gibt bestimmt größere Probleme in  Wuppertaler Hallen als Handys an Ladekabeln oder eine Kiste Bier….

2 Kommentare
  1. Volker
    Volker sagte:

    Hallo TTC, ich habe gerade den Bericht zum ersten Mal gelesen..Grund: vor einem Jahr habe ich mir WIEDER die Achillessehne gerissen. Da wurde ich heute sentimental und habe mich selbst gegoogelt zum Thema Tischtennis. Das ist leider nun vorbei, aber ich kann mich sehr gut an den Abend und Unfall gegen Euch erinnern und weiß noch genau wie kameradschaftlich Ihr Euch in diesem wichtigen Spiel verhalten habt!

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    • Jens Kaldasch
      Jens Kaldasch sagte:

      …das ist ja echt bitter…schade-zumal die Abwehrspieler ohnehin aussterben. Aber wer weiss, vielleicht greifst du zu einem späteren Zeitpunkt ja ne Klasse tiefer doch nochmal zum Schläger. So ganz aufzuhören ist bestimmt nicht leicht… andererseits zu Zeiten von Corona und Plastikball…Dir auf jeden Fall alles Gute….

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