Herrenmannschaften Saison 2018/19
Am Freitag war es also soweit. Mit einem ganzen Punkt Vorsprung zum Abstiegsplatz ging es für die Fünfte zum Angstgegner ETB Wuppertal. An einen TTC Sieg wollten sich selbst die Herren vom Turnerbund nicht mehr so recht erinnern. 7 bis 8 Jahre soll es wohl her gewesen sein und in der Zwischenzeit hagelte es nur so Niederlagen am Fließband. Im Hinspiel gelangen dem ETB doch tatsächlich mit einem deutlichen 9:2 ihre allerersten Saisonpunkte überhaupt.
Wir wussten also sehr wohl, dass dies nicht nur die wichtigste Partie der Saison werden sollten, sondern auch eine ganz besonders schwere.
Und gleich die Eröffnungsdoppel ließen böses ahnen, denn nach zwei klaren Niederlagen (Ali+Brönk und Peter+Brod) stand es schon wieder 0:2!
Zweite 7:9-Niederlage in Folge – na und?
Nä, wat ne Drisse. Da verlierst Du als Abstiegsaspirant letzte Woche überraschend knapp 7:9 gegen den Tabellendritten, um an diesem Wochenende einen nicht minder schweren Tritt in die ohnehin schon arg gebeutelten Weichteile zu bekommen.
Nach drei Stunden standen wir gegen den Tabellenzweiten mit leeren Händen da – wieder 7:9. Spätestens nach dieser schmerzhaften Erfahrung wissen wir: Es gibt keinen Tischtennis-Gott.
Aber das ist auch kein Problem: Um das Wunder Klassenerhalt noch zu schaffen, bedarf es gar keiner göttlichen Fügung. Eine Leistung wie in den vergangenen beiden Spielen reicht normalerweise vollkommen aus, um im sicheren Hafen des Tabellenmittelfelds zu schiffern.
Eine Havarie liegt durchaus noch im Bereich des Vermeidbaren. Der erste Schritt dafür ist jedenfalls getan. Das TTC-U-Boot ist randvoll aufgetankt – mit Selbstvertrauen. Nur ein Faktor, der klar fürs Auftauchen und gegen’s Absaufen spricht…
Vielleicht hallte es uns durch den Krimi der Vorwoche gegen Ronsdorf noch in den Ohren. Bei der Dritten von Germania wollte jedenfalls so recht keine Stimmung aufkommen, das Spiel tröpfelte so vor sich hin. Und das, obwohl doch gleich die Eröffnungsdoppel hart umkämpft waren. Jens und Patrick bogen gegen Zander/Hübner einen 0:2 Satzrückstand noch um, während Granne und Christoph sich ihr Spiel gegen Meier/Barkow nach 2:0 noch klauen ließen. Dafür machten Berhard und Maik mit Andree/Felsch kurzen Prozess. Kaum zu glauben, aber im oberen Paarkreuz gab es die ersten beiden Punktgewinne der Rückrunde!
Wer hätte das gedacht? OK – wir natürlich! Aber wer sonst noch? Da gelang am Freitagabend beim Tabellendritten Langenberg doch tatsächlich ein sensationeller 9:5 Erfolg der – eigentlich wie immer – ersatzveränderten 5. Männertruppe des TTC. Beim überhaupt erst zweiten Saisonsieg waren am Start: Martin Brodkorb, Peter Reinhold, Stephan Fross, Markus Himmel, Ali Schneider und Martin Stache.
Der Spielfilm: 2:1 – 3:2 – 5:2 – 7:2 – 7:4 – 8:5 – 9:5 YEAHHH!
Nach dem allerersten Saisonsieg überhaupt zum Rückrundenstart gegen BW Solingen II und dem doch etwas frustierenden 8:8 gegen den Spitzenreiter Gruiten (siehe Bericht u.) lief die Fünfte erstmals mit Stephan Fross auf, der in seinen beiden Einzeln den Langenbergern das Noppenspiel etwas näher bringen wollte. Unverständlich aus unserer Sicht, die zunehmend schwindende Spielfreude der Langenberger Kontrahenten; flog der TT-Ball doch unmittelbar nach dem Noppenkontakt fröhlich flatternd über den Tisch um dann brutal (statt auf den Tisch) schmerzhaft gegen die Hallenwand geschmettert zu werden.
…da war noch eine Rechnung offen gegen Ronsdorf und damit war nicht nur die Geldstrafe aus dem Hinspiel gemeint.
Das die Revanche ein schweres Stück Arbeit werden sollte war vorher jedoch allen klar.
Bei reichhaltigem Buffet und voller Bude waren die Rahmenbedingungen für eine Revanche diesmal aber optimal. Gefühlte 30 TTC´ler (u.a. viele Kids mit Eltern) waren zur Unterstützung heute zur Birkenhöhe gekommen.







2. Kreisklasse 2



