Vielleicht auch wegen der zusätzlichen Gedenkminute eine bedrückende Atmosphäre bei unserem ersten Auftritt nach Martin. Am Ende reichte es zu einem gerechten 8:8 und für uns war der vorzeitige Klassenverbleib weiter greifbar! Stimmung so lala, aber mehr hatten wir da sicher nicht erwartet!

Danach folgen Siege gegen Union Velbert 5 mit 9:4 und den NTV 1 mit 9:3. Die erste „echte“ RR-Niederlage gabs dann gegen den SV Bayer mit 4:9, der sensationell starke Schüler (ohne Punktverlust im Einzel und Doppel) zur Verstärkung gegen uns aufstellte. Der Klassenverbleib war da bereits amtlich, daher traf uns die Pleite weniger hart. Anschließend traf sich noch eine riesige TTC-Gemeinde beim Bay um den freitag dort ausklingen zu lassen.

Unsere letzte Reise in dieser Saison geht nochmals nach Velbert zu den schwarzweißen – am 12. April.

Aus den Doppeln also mit 1:2.

Im oberen Paarkreuz hatte Christoph mit dem Sonntagmorgen seine Probleme. Im Hinspiel konnte er noch 2 deutliche Siege einfahren. Jetzt musste er gleich zweimal gratulieren. Jens konnte die Siegesserie der Vorwoche ausbauen und erneut 2 Points beisteuern. Da macht der Sport sogar an einem Sonntagmorgen wieder Spaß….

Patrick stellte bei der Ankunft mit Überraschung fest, dass er seine Sportschuhe daheim vergessen hat. Lacoste Freizeittreter mussten herhalten. Als sein Doppelpartner + Schiri kann ich an dieser Stelle anmerken, keinen wesentlichen Unterschied bei der Beinarbeit/Schnelligkeit festgestellt zu haben. Vielleicht wär das Schuhwerk was für Grannes Sortiment im Laden ? Am Ende, wie gewöhnt, 2 souveräne Points von Patrick in der Mitte. Bernie hingegen schupfte zunächst den Abwehrer nieder, welcher am Ende echt verzweifelt wirkte –da Bernie einfach nicht angegriffen hat/konnte?!. Gegen den Angreifer hingegen musste er für mich überraschend mit  1:3 gratulieren.

Unten dann leider gar kein Punkt. Wolle steckt echt in der Formkrise. In beiden spielen mit Chancen zum Sieg – fehlt am Ende einfach das Quäntchen Glück oder die mentale Coolness der Hinrunde. Inwiefern die Gegner Pascal den Klassenunterschied angemerkt haben, kann ich nicht beurteilen. Beim Einspielen und auch im Match kamen auf jeden Fall immer wieder mal überraschende Blocks, die auch zum Punkt führten.

Am Ende ein 6:9, was uns nicht wirklich weh getan hat. Auf der Rückfahrt dann noch ein Live Ticker zur 2. Mannschaft, der es an Spannung wirklich in sich hatte.    

Nun noch 2 Spiele bis zum Saisonende, was glaube ich dem ein oder anderen nicht unwillkommen ist.

 

 Auch mit Straßenschuhen enorm flink am Tisch…. 

 

Unsere Gäste kamenam letzten WE nicht in Bestaufstellung. Jugendtalent Jona Stein durfte in der Oberliga aushelfen und Sportskamerad Tokarski ließ sich entschuldigen. Demnach gingen wir zwar mit Zuversicht in die Partie die Hinspielniederlage drehen zu können. Uns aber sehr wohl im klaren, dass es ein hartes Stück arbeiten werden würde. So musste unser Paradedoppel mit Christoph + Granne gleich zu Beginn recht unerwartet den Routiniers Marter und Groha beim 0:3 zum Sieg gratulieren. Glücklicherweise konnten Patrick uns Jens das gegnerische Einser Doppel in 5. Sätzen niederkämpfen und auch Bernie und Wolle brachten ihr Doppel nach Hause. Man ging also mit einem knappen Vorsprung in die Einzel.

In den Einzel sollten wir heute im oberen Paarkreuz überraschen. Insgesamt 3 Points. In der ganzen Hinrunde konnten wir bisher nicht so gut abschließen. Jens mit 2 Siegen und Christoph gegen den starken Burza brachten uns auf die Siegerstraße. In der Mitte diesmal nur eine Punkteteilung. Das bittere daran ist, dass Granne möglicherweise länger ausfällt, da er sich im ersten Einzel verletzt hat und auch das 2. Einzel nicht mehr antreten konnte. Patrick konnte beide Einzel gewinnen und seine Siegesserie im mittleren Paarkreuz ausbauen. Im hinteren Paarkreuz musste Wolle in einem knappen Spiel Müller gratulieren und war gegen Groha schon auf der Siegerstraße. Da Bernie aber beide Einzel für sich entscheiden konnte hieß es am Ende nicht unverdient 9:5.

Das nächste Spiel ist am kommenden Sonntag gegen DJK Jugend Eller, einer Mannschaft die gegen den Abstieg kämpft.    http://localhost/ttcwp/wp-content/uploads/2013/03/Jens.JPG

Ohne Jens , was aktuell –außer im Doppel- keine wesentliche Schwächung darstellt, ging man an die Tische. In den Doppeln lief es zunächst gut. Granne und Christoph bauten ihre positive Doppelbilanz weiter aus, Patrick und Wolle verloren hingegen in 4 Sätzen. Überraschend deutlich dann der 3:0 Sieg von Bernie und Frank P. gegen die schon viele Jahre zusammen spielende Paarung Katthagen/Hinkel.

Vorne scheint bei Christoph nun der Knoten geplatzt zu sein. Angstgegner Schmulder konnte er genauso bezwingen wie Roßbach. Bei Patrick hingegen bleibt das Pech im oberen Paarkreuz hängen. Er konnte zwar beide Spiele offen gestalten, musste sich aber jeweils in 5 Sätzen geschlagen geben.

 …endlich mal jemand der oben punktet…..

In der Mitte musste Grane überraschend seine erste Niederlage gegen Hinkel hinnehmen. Auch Bernie konnte gegen den variablen Schnittwechsel des Remscheider Altmeisters nix ausrichten. Dafür konnten beide gegen Umminger einen wichtigen Punkt einfahren. Im unteren Paarkreuz sollte es schwer werden. Wolle blieb kein Erfolgserlebnis vergönnt und er unterlag gegen Winkler und Katthagen. Frank P. konnte Winkler knapp bezwingen, was die Eintrittskarte ins Schlußdoppel war. Dort ging es hin und her, schließlich befand man sich im Entscheidungssatz. Dieser konnte letztlich mit 15:13 gewonnen werden, was für uns ein nicht unverdientes Unentschieden bedeutete.

Das nächste Spiel findet gegen TV Kupferdreh statt. Ein Team, was unbedingt in die Verbandsliga hoch will und das im Hinspiel mit 9:2 in der Birkenhöhe eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Wir werden berichten…..

 

Und nun eben ein kleiner Rückschlag beim 6:9 bei TUSEM Essen. Eigentlich ja kein großer Beinbruch, denn immerhin hatten wir uns, nachdem wir zum Ende der Vorrunde bedrohlich nahe an die Abstiegszone herangerückt waren, klammheimlich bis auf Rang Vier vorgeschoben.

Patrick hatte zum ersten Mal in der Rückrunde das Nachsehen

Patrick hatte zum ersten Mal
in der Rückrunde das Nachsehen

So steckten wir uns intern dann doch noch ein neues Ziel, nachdem wir in dieser Saison ein weiteres Mal ins Mittelfeld verdammt zu sein scheinen: Rang 3! Dafür gibt es zwar nur die goldene Ananas, aber irgendeinen Anreiz muss man sich ja schaffen. Doch nach der Niederlage in Essen ist dieses Ziel eigentlich schon nicht mehr zu schaffen. Schon sind wir nur noch Siebter, und jetzt warten dann erst die dicken Brocken.

 

Gegen den Remscheider TV, beim Tabellenzweiten Kupferdreh II und gegen Germania II können wir ohne Weiteres sieglos bleiben – das würde am Ende Rang Acht bedeuten. Aber vielleicht kommt ja alles ganz anders. Vielleicht gelingt uns ja am Samstag – ohne Jens – eine Überraschung gegen Remscheid. Jens kommt die kleine Auszeit wahrscheinlich ganz gelegen, denn seit er die Nummer Eins im Team ist, kommt er nicht richtig auf Touren. „Ich hätte mir meine Punkte einfrieren lassen sollen“ meinte er nach seinem beinahe historischen TTR-Höchststand von 1813 Punkten nach Ende der Vorrunde. Doch da spielte er eben noch in der Mitte. In der Rückserie reichte es bisher erst zu einem Sieg, und auch gegen Essen langte es zu keinem Einzelpunkt. Nicht besser erging es diesmal Bernie Ziegler und Wolle van de Bruck. Bernie braucht anscheinend die ganz großen Herausforderungen. Etatmäßig unsere Nummer Fünf, rutschte er schon zweimal ins mittlere Paarkreuz und ist dort bisher in der Rückrunde ungeschlagen. Im unteren Paarkreuz läuft es dagegen nicht so rund bei unserem „Oldie“, diesmal musste er wie Wolle gleich zweimal seinem Gegner gratulieren. Patrick ärgerte sich mächtig über seine erste Niederlage in der Rückrunde – ist es deshalb, weil er gern eine „weiße Weste“ behalten hätte? Oder weil er ahnte, dass sein Spiel vorentscheidenden Charakter in dieser Partie hatte? Oder etwa, weil er befürchtete, dass ihn diese Niederlage geliebte TTR-Punkte kosten könnte? Es bleibt sein Geheimnis… Und Granne?! Der avanciert zu unserer „Bank“. Wieder zwei Punkte geholt, weiterhin ungeschlagen, mittlerweile stärkster Spieler in der Mitte – wenn nichts mehr Außergewöhnliches passiert, haben wir kommende Saison schon wieder eine neue Nummer Eins…

Die Mettmanner traten mit Brett 3 – 6 an (Milisevic, Krämer, Kobiella + Fontana). Wir wollten unserem Gast das Leben so schwer wie möglich machen und traten mit vermeintlicher Bestbesetzung an (Christoph, Patrizia, Granne und Jensi). Der Spielverlauf war zunächst erschreckend. Aus den Doppeln trennte man sich noch mit 1:1 (Granne + Christoph souverän in 3 Sätzen gewonnen, Patrick + Jens in 5 Sätzen verloren). Was folgte war eine unglückliche Niederlagenserie (teilweise nach klaren Führungen), die erst beim Stande von 1:6 gestoppt werden konnte. Es folgte eine spannende Aufholjagd die schließlich mit einem 7:7 endete. Jetzt mussten die Sätze gezählt werden. Am Ende 30:28 für uns. Punktegaranten waren Christoph, Granne und Patrick mit jeweils 2 Points. Unser nächster Gegner im Viertelfinale wird in Kürze zwischen den Oberligisten TTV Ronsdorf 1 und SSV Germania Wuppertal 1 ausgespielt.

Ein 1:6 zu drehen dürfte gegen den kommenden Gegner ungleich schwerer werden ….,-)

 

Granne hat sein letztes Einzel souverän mit 3:0  Sätzen zum 7:7 eingetütet.

 

 

Am Nachbartisch konnten Christoph und Patrick das gegnerische 2er Doppel ebenfalls in 5 Sätzen niederringen. Im 3er Doppel konnte das in der BK noch ungeschlagene Doppel mit Frank und Maik eine 2:0 Führung leider nicht nach Hause bringen und verlor noch 2:3. Mit einer 2:1 Führung also aus den Doppeln. Vorne dann leider wieder nur 1 Punkt (Christoph gegen einen stark aufspielenden Kampa). Dabei waren Patrick und Christoph gegen Nüchter jeweils im fünften etwas glücklos, sonst wäre da noch mehr drin gewesen. Die Entscheidung fiel dann im mittleren Paarkreuz. Unsere „neue“ Mitte machte an diesem Abend ein richtig gutes Spiel und steuerte insgesamt 4 Points bei. Das normalerweise starke Ratinger Paarkreuz hatte gegen Bernie und

Frank an diesem Abend nix zu bestellen. Dies war für den Spielverlauf entscheidend. Unten konnten Isi und Maik an ihre guten Leistungen aus dem Doppel anknüpfen und konnten ebenso überzeugen. Im ersten Durchgang mussten wir uns noch mit einer Punkteteilung begnügen (Isi gewann –Maik verlor). Im zweiten Durchgang machte Maik dann souverän den Sack zu. Endstand 9:4. Ein Sieg mit dem wir in dieser Höhe nicht gerechnet hatten. Ein herzliches Dankeschön hier nochmal an die Jungs aus der Zweiten, die uns echt aus der Patsche geholfen haben und sportlich voll zu überzeugen wussten.

 

Doppel 3 (Markus+Gerri) erarbeiteten sich dann aber den ersten Zähler zum 1:3, da Brodi sein Einzel unglücklich 2:3 verlor. Doch danach ging der TTC-Express schon wieder in seiner graniosen Rückrundenform ab 🙂

Der Film zum Spiel: 0:2 – 2:3 – 4:3 – 5:4 – 7:4 – 8:5 – 9:6!!!!

Unser großes Plus war zum einen, dass Gerri diesmal oben beide Einzel gewann (Hinspiel 2 Niederlagen) und mit Brönk in der Mitte und Ali unten zwei in aktueller Form fast „unschlagbare“ an die Tische gingen und selbstverständlich auch jeweils zweimal punkteten. Peter und Brod holten noch die beiden weiteren Einzelpunkte zum Gesamtsieg. Wahrscheinlich sollte es am Ende auch gut sein, ohne einen zusätzlichen Doppeltest aus der Halle gehen zu können.

Mit Germania wartet am Rosenmontag ein nächster Brocken auf uns. Aber warum sollten wir denen nach diesem mega Rückrundenstart nicht auch noch die Suppe (Aufstieg) versalzen, um uns selbst mal das Mittelfeld unserer Ligatabelle live anzusehen?!

 

Mit Matrose Marcus wurde gegen die germanische Flotte wieder unsere komplette Seemannstärke erreicht. Und auch der Rest der Besatzung macht Mut, den stürmischen Wellen zu trotzen: Jürgen, der nautische Offizier, verliert nie den Überblick. Brocki, seines Zeichens technischer Offizier, findet auch bei kniffligen Aufgaben stets die richtige Lösung.

Angeführt von Kapitän Torsten kommt das Decks- und Maschinenpersonal auch endlich wieder in Schwung. Und dank eines grandiosen Service-Personals wird im kommenden Heimspiel dank geeigneter Schmierstoffe eine saubere Motorenleistung gewährleistet.   

Getreu dem Motto „Klarschiff machen statt Schiffbruch erleiden“ wird hier keine Ratte das sinkende Schiff verlassen, sondern das Problem einfach umschifft. Zum guten Abschluss noch eine seewürdige Kampfansage an die zitternde Konkurrenz: Zickezacke, zickezacke, ahoi-hoi-hoi! Na dann, man tau!
Hier noch ein Foto von unserer Taktiktafel vor der Partie.

Taktik