Der Titel dieses Beitrags lässt vielleicht sehr positives vermuten, aber mit der Oberliga haben wir wohl unseren Meister gefunden und wir freuen uns nun schon über die kleinen, positiven Veränderungen.

Am vergangenen Sonntag fuhren wir pünktlich um 9 Uhr in der früh in Mettmann los nach Mariaweiler. Positiv an dem nicht all zu beliebten Zeitpunkt des Spiels war, dass die Autobahnen rund um Köln frei waren und wir schnell in Mariaweiler ankamen. Da wir uns an vier Tischten einspielen konnten, starteten wir bereits ein wenig früher und der Oberschiedsrichter, der dieses Mal wirklich da war, begrüßte uns ganz herzlich. Da wir im Hinspiel eine ziemlich schnelle 8:0 Klatsche bekommen haben und nur 4 Sätze überhaupt gewinnen konnten, rechneten wir uns nicht all zu viel aus.

Der Verlauf des Spiels sollte dies auch leider bestätigen. Zwar kämpften wir alle vier in jedem unserer Spiele und wir verloren keinen Satz wirklich klar, aber irgendwie reichte es dann doch nicht zu einem Einzelsieg. Unsere Gegner bestätigten uns ebenfalls, dass sie gegen uns sehr kämpfen müssen, aber naja, so richtig weitergeholfen hat uns das auch nicht ;-). Und so spielten wir wieder 0:8, aber auch wenn es sich nach einer klaren Klatsche anhört, so spielten wir doch zwei Stunden lang und wir gewannen dieses mal sogar 8 Sätze !!! Eine 100%ige Steigerung also. Mit ein wenig Galgenhumor müssen wir uns eben über Wasser halten ;-).

Am Samstag spielen wir zu Hause in der Birkenhöhe gegen Hiltrup. Das Hinspiel verloren wir mit 8:4, aber da einige knappe Spiele weggegangen sind, ist im Rückspiel vielleicht doch noch was drin für uns. Wir spielen zwar dieses Mal ohne die zweite Herren, für Speis und Trank wird aber trotzdem gesorgt sein. Wir freuen uns über jeden treuen Zuschauer!

Eure 1. Damen

 

Autor: Tabea

Am letzten Januar-Wochenende starteten nun auch wir endlich in die Rückrunde. Gegner waren die Damen aus Bergneustadt (Tabellen – 6. der Hinserie). Unser erklärtes Ziel der Rückrunde sollte es sein, uns in jedem Spiel im Vergleich zur Vorrunde zu steigern und den ein oder anderen Gegner doch etwas mehr zu ärgern. Dies gelang uns mehr oder weniger, wenn auch kein Punktgewinn dabei heraus sprang. Im Hinspiel noch mit 2:8 unterlegen, so zogen wir dieses Mal mit 4:8 den Kürzeren. Dabei starteten wir gut in dieses Meisterschaftsspiel. Erstmals konnten in dieser Saison beide Doppel gewonnen werden. Tabea und Franzi führten recht schnell 2:0 gegen die Paarung Lammert,Ch / Krenzke. Da kamen schon die Gedanken an so manch gespielte Doppel aus der Vorrunde auf. 2:0 führten sie häufiger einmal und dann folgten 3 klare gewonnene Sätze für den Gegner. Doch dieses Mal konnte der 3. Satz knapp mit 11:9 gewonnen werden und beide waren happy über die Erkenntnis doch noch erfolgreich Doppel spielen zu können. Sarah und Bianca kämpften gegen die Paarung Lammert,I / Krohm und konnten sich nach knappem Spielverlauf über einen 3:1 Erfolg freuen.

2:0 Führung, das sollte doch aufbauen… Nicht ganz. Tabea und Sarah fanden an diesem Abend in ihren Einzeln gegen das starke Mutter-Tochter Gespann Lammert nicht die richtigen Mittel und verloren jeweils ihre Einzel. Besonders schade die 5-Satz Niederlage Tabeas gegen Irina Lammert im 5. Satz mit 9:11.

Bianca und Franzi gestalteten ihre Einzel im unteren Paarkreuz ausgeglichen 2:2. Bianca schlug die Nummer 4 Krohm in gewohnter Art und Weise schnell mit 3:0. Franzi machte es dafür umso spannender am Nachbartisch. Gegen die Nummer 3 Krenzke lieferte sie sich wie im Hinspiel ein enges 5-Satz Match. Satz 1 & 2 konnte sie jeweils nach 7:10 Rückstand noch in ein 13:11 umwandeln und führte 2:0. Satz 3 & 4 waren genauso eng, nur leider mit dem glücklicheren Ende für ihre Gegnerin (-10;-11). Satz 5 ging dann irgendwie so ganz an Franzi vorbei und endete deutlich 4:11. 2:3 Niederlage wie im Hinspiel. Nach kurzer Frustration konzentrierte sich Franzi auf ihr nächstes Einzel, in welchem sie recht schnell wieder 2:0 führte. Kein gutes Omen? Denn es sollte wieder in den 5. Satz gehen. Doch dieses Mal behielt sie die Nerven und konnte 11:6 gewinnen. Bianca fand im Spiel der 3er nicht das richtige Mittel und musste Krenzke zum 3:0 Sieg gratulieren.

So stand es nun 4:6 und die dritte Einzelrunde begann. Bianca hatte das Wunder auf dem Schläger, führte zwischenzeitlich sogar 2:1 in Sätzen gegen die sehr starke Nummer 1 (knapp 1800 TTR Punkte) Christine Lammert. Doch am Ende verlor Bianca doch noch 2:3. Tabea spielte nun gegen die Nummer 3 Krenzke. Dieser lag Tabeas Spielweise sehr gut und so konnte sie am Ende 3:1 gewinnen. Damit stand es nun auch 4:8 gegen uns.

Im nächsten Spiel geht es Sonntagmorgen in Richtung Mariaweiler / Düren. Denkt man die deutliche Hinspiel-Niederlage (0:8), so sollte das Ziel klar sein : Spielzeit > Fahrtzeit 😉

Eure 1.Damen

 

 

Auto: Franzi

Nachdem wir bereits in der vorigen Woche gegen den Tabellenzweiten TTC Mennighüffen ziemlich deutlich mit 1:8 das nachsehen hatten, erwartet uns am letzten Spieltag mit dem Tabellenersten Anrather TK eine nicht wirklich leichtere Aufgabe. Wir gaben natürlich auch in diesem Spiel unser bestes und  aus den Doppeln gingen wir mit einem 1:1. Dieses Unentschieden konnten wir auch nach den ersten beiden Einzeln halten. Sarah gewann gegen die gegnerische Nr. 1, während Tabea am Nachbartisch leider das Nachsehen hatte. In den nächsten 4 Einzeln war leider nicht sehr viel zu holen und somit stand es 2:6. Zwei enge Fünfsatzspiele konnten wir anschliessend noch durch Franzi und Bianca gewinnen und somit nochmal auf 4:6 verkürzen. Dieses sollte es dann an diesem Abend auch gewesen sein, denn 2 deutliche Niederlagen von Bianca und Tabea besiegelten den 4:8 Endstand. Eigentlich kein schlechtes Ergebnis gegen den Tabellenführer aber weiter bringt es uns nicht.  Nun verabschieden wir uns bis Ende Januar erstmal in die Winterpause, bevor es dann in der Rückrunde mit vollem Elan weitergeht.

 

Bis dahin,

eure 1. Damen

Autor: Bianca

Am Samstag ging es für uns zum wichtigen Auswärtsspiel nach Ense. Mit einem Sieg hätten wir uns ein Stück weit vom Tabellennachbarn und dem Relegationsrang absetzen können. Hätten…

Mit Edelfan Hans-Peter als Chauffeur starteten wir die knapp 80km (für Oberligaverhältnisse kurze) Anreise. Die erste Verwirrung folgte recht schnell. Bei der Eingabe der Adresse kam die Frage auf, ob man denn nun nach Ense oder Bremen-Ense fahren wolle. Gewisse geografische Sachkenntnis trauten wir uns zu und entschieden uns für Ense. Falsch! Doch der Irrtum bescherte uns nur einen kleinen Umweg. Kurze Korrektur und wir waren wieder auf dem richtigen Weg. Da sahen wir auch schon das Ortseingangsschild BREMEN. Aber wir waren schon noch in NRW? Welches Bremen denn nun das echte wäre, etc. wurde noch kurz diskutiert. Die Stadtmusikanten sahen wir jedoch nicht.

Zum Spiel:

Leider starteten wir mit einem 0:2 in die Doppel. Franzi und Tabea finden einfach nicht in ihre letztjährige Doppelstärke zurück und Bianca/Sarah mussten eine knappe 2:3 Niederlage hinnehmen, dabei führten sie schon im 4. Satz komfortabel.

In der ersten Einzelrunde gab es zwei Siege durch Tabea und Bianca, wobei Tabea die Nummer 2 aus Ense im Fünften niederrang. Franzi und Sarah zogen gegen ihre Gegnerinnen relativ deutlich den Kürzeren. So stand es 2:4. Die zweite Einzelrunde verlief ebenso ausgeglichen. Tabea mag 5-Satz Spiele und konnte auch ihr zweites Einzel hauchdünn zu 11 im Fünften gewinnen. Franzi gelang ein am Ende ungefährdeter Sieg gegen die Nummer 4. Sarah und Bianca mussten jeweils zum Sieg gratulieren. 4:6 Zwischenstand. Nun musste schon ein Wunder passieren um noch ein oder zwei Punkte aus Ense zu entführen. Tabea erfüllte ihre Aufgabe gegen die starke 3 sehr gut und blieb an diesem Abend ungeschlagen. Bianca und Franzi besiegelten mit ihren Niederlagen dann allerdings die 5:8 Niederlage. Schade, dabei hatte Sarah den Sieg gegen die 4 schon fast in der Tasche. Mit diesem Sieg und einem etwaigen Sieg von Sarah und Bianca im Doppel wäre es ein Unentschieden geworden. Hätte, wenn und aber… Bei gleichzeitig 7 0:3 Niederlagen ist dieser Gedanke jedoch vielleicht auch etwas vermessen und der Punkt wäre schon sehr glücklich gewesen. Aber es gibt ja ein Rückspiel. Dann auch mit Zelluloid und im einzigen und echten Wuppertal 🙂

Nun haben wir zum Abschluss der Hinserie noch 2 Heimspiele. Am kommenden Samstag gastiert der Tabellenzweite aus Mennighüffen in der Birkenhöhe. Zeitgleich spielt die 2. Herren gegen den direkten Konkurrenten Germania. Über Zuschauer freuen wir uns wie immer sehr. Der Grill wartet bestimmt auch 😉

 

Eure 1.Damen

 

Autor: Franzi

Nachdem wir so langsam dachten, dass wir uns nach den ersten Spieltagen mittlerweile mit dem Reglement der Oberliga vertraut gemacht hätten, erwartete uns dieses Wochenende in Holzbüttgen noch vor Spielbeginn die nächste Lehrstunde. Es sollten doch bitte die Belagnummern notiert werden. Etwas erstaunt schauten wir auf unsere Schläger, wurden fündig und leisteten brav folge. Tabea scherzte noch über Biancas Belag mit der Nummer 21-007, ohne zu wissen, dass genau dieser wenig später zum Problem werden würde. Denn leider stand zwar 21-006, jedoch nicht 21-007 auf der Liste des Oberschiedsrichters. 007 war also auf geheimer Mission und es musste ein neuer Schläger her. Schwierig mit jeweils nur einem Exemplar im Gepäck. So führte der Weg zur Nachbarbox, wo die Herren von Mettmann-Sport ihr Auswärtsspiel bestritten und Sarah bei ihren alten Bekannten einen neuen Schläger für Bianca organisieren konnte. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle. (Falls sich einmal ein Mettmanner auf die TTC-Website verirren sollte. 😉 )

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An den Papierkram vor dem Spiel haben wir uns mittlerweile gewöhnt. 

Das Spiel konnte also doch noch in voller Besetzung beginnen. Doch auch ein neuer Schläger, Plastikbälle und die Unterstützung der mitgereisten Fans Hans-Peter, Martin und Martin brachten uns nicht auf die Erfolgsspur zurück. Gegen eine in Bestbesetzung antretende Holzbüttgener Mannschaft mussten wir die zweite Lehrstunde des Abends hinnehmen. Es gelang uns zwar, die Satzausbeute der Vorwoche zu verdoppeln, ein bis zwei durchaus verdiente Ehrenpunkte blieben uns allerdings auch diesmal verwehrt. Somit endete ein Abend, der in großer Aufregung begann, schließlich in einem ernüchternden 0:8.

Eure 1. Damen

 

 

Autor: Sarah

„So habe ich mir die Oberliga eigentlich vorgestellt“ war Tabeas treffendes Fazit nach der ernüchternd deutlichen 0:8 Niederlage gegen eine starke Mannschaft aus Mariaweiler.

Nachdem es zu einem Aufeinandertreffen mit Mariaweiler bereits zweimal in der Auftiegsrelegation hätte kommen sollen, uns dann jedoch erspart blieb (wie man im Nachhinein festhalten muss), blickten wir mit Neugier auf das erste Duell mit diesem schon fast „altbekannten“ Gegner. Wir wollten in Bestbesetzung mit Tabea, Sarah, Bianca und Franzi dagegen halten.

Am Ende des Abends mussten wir allerdings resümieren, dass wir zwar in den meisten Duellen ordentlich mitspielten, es uns in den entscheidenden Ballwechseln jedoch nicht gelang zu punkten. Lediglich Tabea hätte gegen die gegnerische Nummer 2 beinahe den Ehrenpunkt einfahren können. Doch auch da fehlte im fünften Satz das letzte Quäntchen zum Sieg. Dementsprechend schnell konnten wir dann unter die Dusche und die zweite Herren anfeuern.

Beim nächsten Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Holzbüttgen (mit Plastikbällen) werden wir nach dem Motto „Neue Bälle, neues Glück“ den Kampf um zwei Auswärtspunkte wieder aufnehmen.

 

Eure 1. Damen

 

Autor: Sarah