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Spätestens nach der kaum weniger überraschenden, wenn auch denkbar knappen Fünfsatzniederlage von Jens gegen Arnd Umminger, der einen glänzenden Tag erwischte, wussten wir, dass es eine ganz enge Kiste werden würde an diesem Abend. Mit einem 5:4 Vorsprung gingen wir dann in die zweite Einzelrunde, nachdem zuvor Bernhard gegen Winkler punktete und Andi gegen Kattahagen unterlag. Dann kam, was zu befürchten war: Oben gingen beide Einzel weg, und so lagen wir zum ersten Mal in diesem Match zurück: 5:6. Jetzt war die Partie völlig offen. Konnten wir mit Jens und Patrick rechnen, die momentan nicht in Bestform sind? Spielt Bernhard auch gegen Katthagen weiterhin so souverän und bleibt in der Rückrunde im unteren Paarkreuz ungeschlagen? Gelingt Andi gegen Winkler der Befreiungsschlag? Das Ganze wurde zum Krimi. Alle vier Einzel gingen in den Entscheidungssatz, damit wurden am Ende acht der 16 Spiele im fünften Satz entschieden! Jens und Patrick zeigten wirklich große Nervenstärke, unter großem Jubel brachten beide ihre Spiele nach Hause und wir gingen noch einmal mit 7:6 in Führung. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Nach einer 2:1 Führung nach Sätzen konnte Bernhard im vierten und fünften Satz mehrere Matchbälle nicht nutzen. Und auch bei Andi blieb das erhoffte Erfolgserlebnis aus. Nun waren die Remscheider ganz offensichtlich beflügelt, im Schlussdoppel spielte vor allem Arnd Umminger sein bestes Tischtennis. Der Knackpunkt war der dritte Satz, den Granne und Christoph mit 18:20 verloren. Die nächste Begegnung bei Fortuna in zwei Wochen ist nun schon vorentscheidend in Sachen Klassenerhalt. Bis dahin heißt es Wunden lecken und volle Konzentration auf die schwere Aufgabe.

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