Im diesjährigen WZ Pokal Viertelfinale bekamen wir es mit den uns gut bekannten Fortunen aus Haarhausen zu tun. Unser Gegner reiste in Bestbesetzung an, d.h. mit den Herren Fittig, Hesselnberg, Themel und Seidler. Bei uns war bis kurz vor Start noch nicht ganz klar, in welcher Aufstellung wir es versuchen wollten. Granne zog es vor sich aufs Buffet zu konzentrieren und sich ein spannendes Spiel als Zuschauer anzuschauen. Hübi war in seinem Tunnel drin und wollte sein Potential Einzeltechnisch erst Samstag wieder abrufen. Tim konzentrierte sich aufs Doppel und gab Gentlemenlike den anderen den Vorzug. Letztlich einigten wir uns auf Dennis, Patrick (im Einzel + Doppel), Christoph und Jens (nur in den Einzeln). Hübi und Tim versuchten es folglich nur im Doppel. In den Doppeln erfolgte eine Punkteteilung. Dennis und Patrick taten sich gegen Hessi und Themel erwartet schwer, schaukelten das Ding aber in 4 Sätzen nach Hause. Am Nachbartisch hatten Hübi und Tim gegen Fittig und Seidler keine echte Siegchance. Da im WZ Pokal bekanntlich beliebig aufgestellt werden kann, weiß man erst bei Spielbeginn zu welchen Begegnungen es kommen wird. In der ersten Runde bezwang Dennis Hessi in umkämpften 4 Sätzen. Christophs Auferstehung setzte sich fort. Gegen Themel gewann er souverän in 3 Sätzen. Als Jens dann gegen Seidler einen 1:2 Satzrückstand noch in einen Sieg ummünzte, führten wir bereits mit 4:1. Patrick musste gegen seinen Angstgegner Fittig ran. Jeder kennt so Spieler gegen die man vom Papier eigentlich realistisch eine Chance haben müsste, faktisch aber immer den Kürzeren zieht. So ein Gegner ist Arne Fittig für Patrick. An diesem Abend wollte Patrick aber endlich dieses Traumata angehen und machte auch ein wirklich gutes Spiel. Er führte im 5. Satz bereits mit 10:8 und kam mit Arnes Aufschlägen langsam besser klar. Es ging in die Verlängerung…… Arne bog das Match leider nochmal um und gewann mit 15:13. Für Patrick echt bitter nach dem Spielverlauf. Dennis kam anschließend gegen Themel ganz schön ins Straucheln und es sah lange nicht gut aus für ihn. Im fünften Satz rang er ihn dann zum Glück noch nieder. Zwischenstand 5:2. Der Hübsche Effekt von Christoph nahm gegen Hessi ein jähes Ende. Die Partie war knapp und Christoph merkt man an, dass er wieder Spaß am Tisch hat. Aber Hessi ist auch ein Taktikfuchs und verkürzte somit auf 5:3. Jens durfte dann gegen Arne ran. Das erste Mal, dass die beiden gegeneinander antraten. In der Regel ist dies kein Nachteil für Jens, da die Gegner anfangs meist große Probleme mit dem Schnittwechsel und den Aufschlägen haben. Leider traf dies auf Arne nicht zu. Umgekehrt musste Jens feststellen, dass Arnes Aufschläge auch wirklich unangenehm sind und er kam zu keinem Zeitpunkt wirklich ins Spiel. Eine der klarsten Niederlagen der letzten Jahre war die Folge. Es stand nur noch 5:4 und die ersten Statistiker fingen an zu rechnen. Jens durfte nach dem Fiasko direkt wieder an den Tisch, diesmal gegen Stefan Themel. Hier lief es besser für ihn. Möglicherweise hat Stefan hier auch schon ein länger zurückliegendes TT Traumata bzgl. Jens. In einer über weite Strecken guten Partie mit langen Ballwechseln kämpfte Jens seinen Gegner mit 3:1 nieder. Wir führten nun mit 6:4. Patrick hatte nach seiner unglücklichen Niederlage gegen Fittig anschließend gegen einen stark aufspielenden Seidler keine Chance und verlor in 4. Sätzen. Unser Vorsprung schmolz auf 6:5. Dennis entzauberte Fittig dann Nervenstark mit 3:0. Der Spieler Seidler ließ anschließend Christoph keine Chance und fertigte ihn mit 3:0 ab. Beim Stande von 7:6 für uns musste nun Patrick gegen Hessi ran. Das Satzverhältnis war für uns ungünstig, dass heißt verliert Patrick in seinem letzten Einzel, sind wir raus. Ehrlich gesagt war keiner von uns wirklich optimistisch, dass Patrick nach diesem für Ihn unglücklichen Spielverlauf, die notwendige Coolness und Konzentration abrufen kann. Es wurde richtig spannend. Zur Überraschung aller Beteiligter startete Patrick stark. Nach einer 2:0 Satzführung glich Hessi jedoch aus. Im fünften Satz machte Patrick wieder einige Dinge richtiger als vorher und gewann erleichtert den Satz und das Spiel mit 11:8. Endergebnis 8:6 – Einzug ins Halbfinale des WZ Pokals. In den letzten 20 Jahren oder länger ist uns dies nicht mehr geglückt. Und die Reise geht möglicherweise noch weiter. Experten tippen auf den RTV als Halbfinalgegner, welchen wir letztes WE mit 9:2 in der Meisterschaft weggeputzt haben. Zwar hat der Pokal hat seine eigenen Gesetze und der RTV muss auch bekanntlich sein Viertelfinale erst noch hinter sich bringen….Es besteht aber erstmals die realistische Chance 2017 ins Finale des WZ Pokals einzuziehen. Das wär doch was…….

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